AD 2000 – Berechnung von Druckbehältern
Druckbehälter als zusammenhängende Aufgabe verstehen — vom Mantel über den Boden bis zur Öffnung.
Paketüberblick, Fachgrundlagen, ausführliche Modulbedienung, echte Programmabbildungen und ein erneut ausgeführter verbundener Lernfall. Keine Freigabe einer realen Konstruktion.
Kein Kapitel gefunden. Anderen Suchbegriff versuchen.
Kapitel 01Was dieses Paket-Handbuch leistet
Ein Druckbehälter besteht nicht aus einer einzigen Gleichung. Mantel, Böden, Öffnungen, Flansche, Auflager und gegebenenfalls wechselnde Lasten brauchen unterschiedliche Betrachtungen. Dieses Handbuch erklärt deshalb zuerst das gemeinsame Vorgehen und danach die Aufgaben der einzelnen Module. Sie lernen, eine Berechnung aufzubauen, Ergebnisse richtig zu lesen und Änderungen über mehrere Kapitel zu verfolgen.
Die Paketübersicht erfasst alle 45 Kennungen der geprüften AD-2000-Modulauswahl. Die ausführliche Bedienvertiefung dieser ersten Ausgabe behandelt B1, B3 und B9. Zu den anderen Modulen gibt es eine fachliche Einordnung und Auswahlhilfe, noch keine gleichwertige Einzelanleitung. Die Kapitelnummer im Projekt ist nicht die Modulkennung: B1 kann beispielsweise Kapitel 2 sein.
Arbeiten Sie in einer Kopie des mitgelieferten Demonstrationsprojekts. Die Zahlen dienen dem Nachvollziehen der Software, nicht als freigegebene Behälterauslegung. Das Beispiel enthält bewusst nur eine kleine Auswahl von Nachweisen und ist keine Fertigungsunterlage.
Ein sinnvoller Leseweg
- Als Neueinsteiger: Aufgabenverteilung, Grundlagen und Erste Schritte lesen.
- Das Beispiel laden und die Druckänderung in B1/B3/B9 selbst nachvollziehen.
- Die drei Modulvertiefungen verwenden, um jedes Ergebnis seinem Bauteil und Lastfall zuzuordnen.
- Mit Rückrechnung, Varianten und dem Prüfprotokoll weiterarbeiten.
- Für zusätzliche Aufgaben die Paketlandkarte nutzen und die passende Regelwerksgrundlage prüfen.
Kapitel 02Vom Behälter zum passenden Nachweis
Beginnen Sie mit einer Skizze des realen Bauteils: Welcher Raum steht unter welchem Druck? Wo ändern sich Geometrie, Werkstoff oder Wanddicke? Wo werden Kräfte eingeleitet? Diese Grenzen bestimmen, welche Kapitel Sie brauchen. Eine mechanische Verbindung zwischen Bauteilen erzeugt im Programm noch keine Variablenverbindung.
Die Lernkette B1 / B3 / B9
- B1: zylindrischer Mantel unter Innendruck; im Modul existiert auch eine kugelförmige Bauform.
- B3: gewölbter Boden; Form, Druckart, Krempe, Kalotte und Bord beeinflussen die betrachteten Bedingungen.
- B9: Öffnung im Grundkörper; die lokal verfügbare tragende Geometrie muss zur Öffnungsart passen.
Diese drei Kapitel können denselben Auslegungsdruck verwenden. Sie beantworten trotzdem drei verschiedene Fragen. Ein unauffälliger B1-Mantelnachweis sagt nichts Abschließendes über den Boden oder die Öffnung aus. Umgekehrt darf ein geringer B9-Ausnutzungsgrad nicht als Druckreserve des gesamten Behälters gelesen werden.
Wann wächst das Projekt?
Ein äußerer Überdruck verlangt eine Stabilitätsbetrachtung, zum Beispiel mit B6 für einen Zylindermantel und der geeigneten B3-Konfiguration für den Boden. Rohrleitungskräfte an einem Stutzen können zusätzliche lokale Lastbetrachtungen erfordern. Ein liegender Behälter auf Sätteln führt zu einer anderen Auflageraufgabe als ein stehender Behälter auf einer Zarge. Wechselnde Beanspruchungen sind ein eigener Themenbereich und werden nicht allein durch einen statischen Drucknachweis erledigt.
Die Modulauswahl ist eine Arbeitsorganisation, keine Garantie, dass jedes dort gelistete Modul ausschließlich auf einem AD-2000-Merkblatt beruht. Im Paket stehen auch ergänzende Dimensions-, Last- und Literaturverfahren. Die konkrete Grundlage gehört in den Berechnungskopf jedes verwendeten Verfahrens.
Nach oben ↑Kapitel 03Paketlandkarte: alle 45 Module
Alle 45 konfigurierten Paketmitglieder sind hier eingeordnet. Die Gruppenüberschriften dieser Tabelle sind didaktisch, keine zusätzlichen Paketdefinitionen. „Einordnung“ bedeutet Quellen-/Katalogsichtung, nicht ausgeführter Beispielnachweis.
| Kennung / Anzeige | Thema | Aufgabe und Einsatz | Tiefe dieser Ausgabe |
|---|---|---|---|
| 1991 / EC1 | Lasten | Windlasten nach Eurocode 1 Windansatz für das Gesamttragwerk vorbereiten; die Paketzuordnung macht daraus kein AD-Merkblatt. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| ADZ1 | Grundlagen | Registrierter Z1-Zusatzeintrag Im inspizierten Desktop-Rechenteil endet die Berechnung sofort. Daraus wird hier kein nutzbarer vollständiger Assistent abgeleitet; Web-Ablauf gesondert prüfen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| ADZ2 | Grundlagen | Registrierter Z2-Zusatzeintrag Im inspizierten Desktop-Rechenteil endet die Berechnung sofort. Die Katalogzuordnung zur Gefahrenanalyse belegt keinen vollständig geprüften Web-Assistenten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| AHAB / Podest | Auflager | Einzelne zentrische zylindrische Abstützung (Podest) Lokale Abstützung mit der angegebenen WRC-/AD-Grundlage beurteilen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| AKR | Druckteile | Außenmantelkrempen Den geformten Übergang eines Außenmantels behandeln. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B0 | Grundlagen | Berechnungsgrundlagen und Prüfung Gemeinsame Ansätze und Prüfbedingungen vorbereiten, nicht sämtliche Bauteilnachweise ersetzen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B1 | Druckteile | Zylinder- und Kugelschalen unter Innendruck Manteldicke und zulässige Drücke bestimmen; ausführlicher Lernfall in diesem Handbuch. | Vertiefung + Lernfall |
| B10 | Druckteile | Dickwandige Zylinder Für den entsprechenden dickwandigen Innendruckfall die Anwendungsgrenzen dieses Verfahrens prüfen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B11 / B1.1 | Druckteile | Rohrbögen (Anzeige B1.1) Gekrümmte Rohrgeometrie statt geradem Zylindermantel betrachten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B13 | Verbindungen | Einwandige Balgkompensatoren Den eigenen Geometrie- und Belastungsfall eines Balgkompensators bearbeiten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B2 | Druckteile | Kegelschalen Konische Bereiche und die gewählte innere/äußere Druckbeanspruchung zuordnen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B3 | Druckteile | Gewölbte Böden Krempe, Kalotte und Bord passend zu Form und Druckart beurteilen; hier vertieft. | Vertiefung + Lernfall |
| B4 | Druckteile | Gewölbte Deckel Deckelgeometrie mit dem dafür vorgesehenen Verfahren betrachten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B5 | Druckteile | Ebene Böden und Platten Ebene statt gewölbte drucktragende Bauteile beurteilen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B51 | Wärmeübertrager | Rohrplatten Rohrplattenaufgabe eines Wärmeübertragers mit seinen Randbedingungen bearbeiten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B51A | Wärmeübertrager | Axialkräfte Die ergänzende Axialkraftaufgabe zur Rohrplatten-/Wärmeübertragerbetrachtung bearbeiten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B51C | Wärmeübertrager | Kreisrohrplatten mit vorstehendem Flansch Diese besondere Rohrplatten-/Flanschgeometrie auswählen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B51F | Wechselbeanspruchung | Ermüdung fester Rohrplatten Ermüdungsaufgabe mit der eigenen im Modul genannten RKF-Grundlage behandeln. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B5A1 | Druckteile | Rechteckrohre und Kammern Nichtkreisförmige Querschnitte gesondert betrachten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B6 | Stabilität | Zylinderschalen unter Außendruck Stabilität und gegebenenfalls Versteifungsgeometrie statt reiner Innendruckdicke beurteilen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B7 | Verbindungen | Schrauben Schraubenaufgabe und ihre Lastannahmen zur Verbindung bearbeiten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B8 | Verbindungen | Flansche Flanschgeometrie und Verbindungszustand mit passender Belastung beurteilen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| B9 | Öffnungen | Einzelne und benachbarte Öffnungen Mittragende Bereiche und Öffnungsnachweise beurteilen; einzelner Öffnungsfall hier vertieft. | Vertiefung + Lernfall |
| B9N | Öffnungen | Älterer eigenständiger B9-Verfahrenszweig Archiv-/Verfahrenszuordnung klären; nicht mit dem aktuellen Token B9 gleichsetzen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| FGB | Druckteile | Flach gewölbte Böden unter Innendruck Die besondere Geometrie und angegebene Literaturgrundlage prüfen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| HLB | Druckteile | Aufgeschweißte Halbrohre Die Halbrohr-/Grundkörperaufgabe behandeln, nicht als vollständigen Außenmantel modellieren. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| HPR | Rohrleitungen | Metallische Rohrleitungen Rohrleitungsthema nach der angegebenen HP-100-R-Grundlage zuordnen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| IGEL | Öffnungen | Mehrere Öffnungen und Stutzenlasten Mehrfachöffnungen beziehungsweise Überlagerung von Stutzenlasten mit passender Bauform bearbeiten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| NMX / Nzul | Projektübersicht | Lastwechselzahlen (Anzeige Nzul) Projektbezogene Zusammenstellung auf Grundlage der beteiligten Nachweise prüfen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| PMX / Pmax | Projektübersicht | Zulässige Drücke (Anzeige Pmax) Projektbezogene Druckauswertung lesen; beteiligte Lastfälle und Bauteile prüfen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| PRAT | Abmessungen | Pratzenabmessungen Maße nach der angegebenen DIN-Grundlage auswählen; Abmessungsauswahl allein ist kein Spannungsnachweis. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| RUER | Öffnungen | Stutzen an Behältern Den eigenen älteren B9-basierten Stutzenfall seiner Quelle zuordnen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| S1 | Wechselbeanspruchung | Vereinfachte Ermüdungsbetrachtung Die Voraussetzungen des vereinfachten Weges prüfen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| S2 | Wechselbeanspruchung | Detaillierte Ermüdungsbetrachtung Die ausführlichere Wechselbeanspruchungsaufgabe aufbauen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| S30 | Auflager | Allgemeine Standsicherheitsgrundlagen Übergreifende Ansätze für die Standsicherheitsbetrachtung festlegen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| S31 | Auflager | Zargengetragene Behälter Den stehenden Behälter auf Tragzarge behandeln. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| S32 | Auflager | Liegende Behälter auf Sätteln Sattellagerung und deren Belastungszustände beurteilen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| S33 | Auflager | Behälter auf Füßen Fußlagerung mit ihren lokalen und globalen Lastannahmen betrachten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| S34 | Auflager | Behälter auf Pratzen Tragpratzen als Nachweisaufgabe statt reiner Abmessungsauswahl behandeln. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| S35 | Auflager | Behälter auf Tragringen Die Tragringlagerung ihrer Geometrie und Belastung zuordnen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| S36 | Zusatzlasten | Stutzen unter Zusatzlasten Lokale Stutzenbeanspruchung durch weitere Lasten ergänzen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| SG | Abmessungen | Schauglasdeckel Die ausgewiesene Schauglas-/Deckelgeometrie mit ihrer DIN-Grundlage bearbeiten. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| TST | Rohrleitungen | T-Stücke Verzweigungsgeometrie nach den im Modul genannten Grundlagen behandeln. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| VFLN | Abmessungen | Vorschweißflansche Geometrie nach DIN 28034 auswählen; von einem eigenständigen Flanschnachweis unterscheiden. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
| ZAPF | Abmessungen | Tragzapfen Die angegebene DIN-28085-Abmessungsaufgabe zuordnen. | Einordnung; Einzelhandbuch offen |
Kapitel 04Regelwerk, Ausgabe und Programmstand
AD 2000 behandelt nicht nur Rechenformeln, sondern auch weitere Themen rund um Konstruktion, Herstellung, Prüfung und Dokumentation. Die offizielle AD-2000-Übersicht ordnet diesen Umfang ein. Ein Modulhandbuch ersetzt weder das benötigte Regelwerk noch eine fachliche Prüfung der Anwendbarkeit.
Unterscheiden Sie drei Stände: die im Projekt gewählte Grundlage, die im Modul hinterlegte Implementierung und die neueste Veröffentlichung des Herausgebers. Beispielsweise nennt die hier inspizierte B5-Katalogquelle 2024-01; der offizielle Aktualisierungsdienst führt B5:2026-07 als Nachfolger. Daraus folgt nicht, dass die neue Ausgabe bereits in dieser Installation umgesetzt ist; umgekehrt beweist eine ältere Katalogzeile allein keinen unveränderten Rechenkern.
Diese Dokumentation übersetzt die Bedienung und erklärt ausgewählte Beziehungen aus dem inspizierten Quellstand. Sie reproduziert keine vollständigen Normtexte. Prüfen Sie bei einer realen Auslegung die tatsächlich vereinbarte und implementierte Grundlage. Das bloße Zusammenstellen von AD-Modulen ist keine automatische Gesamtfreigabe oder Konformitätsbewertung.
Nach oben ↑Kapitel 05Randbedingungen vor Zahlen
Druck und Temperatur gehören zum Lastfall
Legen Sie Auslegungszustand, Prüfzustand und gegebenenfalls weitere Zustände getrennt fest. Im Beispiel sind zunächst 1,5 bar Auslegungsdruck, 2 bar Prüfdruck und 120 °C angesetzt. Später wird nur der Auslegungsdruck auf 3 bar geändert. Der Prüfdruck wird absichtlich nicht automatisch angepasst: Das ist ein Übertragungstest, kein Vorschlag für einen zulässigen neuen Prüfzustand.
Die Einheit am Feld ist Teil der Eingabe. Ein Zahlenwert ohne betrachtete Druckdifferenz oder mit verwechselten bar und N/mm² kann eine in sich berechnete, aber falsch gestellte Aufgabe erzeugen. Prüfen Sie außerdem, ob eine Druckangabe am gewählten Ort einen Flüssigkeitssäulenanteil enthalten muss. Das Beispiel modelliert keine solche Verteilung.
Werkstoff ist mehr als ein Name
Werkstoffauswahl, Erzeugnisform, Temperatur, maßgebende Dicke und Verfahrensgrundlage beeinflussen die übernommenen Kennwerte. Im Beispiel wird der vorhandene Datensatz 1232 mit der angezeigten Werkstoffbezeichnung 1.4571(P) verwendet. Diese interne Kennung ist eine Reproduktionshilfe für den geprüften Datenbestand, kein dauerhaft allgemeingültiger Werkstoffcode. Wählen Sie im realen Projekt über den Werkstoffdialog und prüfen Sie die angezeigten Eigenschaften.
In B9 können Grundkörper, Stutzen und Verstärkungen unterschiedliche Werkstoffe besitzen. Übernehmen Sie deshalb nicht ungeprüft einen einzigen Festigkeitskennwert in alle Felder. Auch eine Textbezeichnung allein belegt noch nicht den richtigen Datenbankeintrag.
Vorhandene und erforderliche Wanddicke
Die erforderliche Dicke ist das Ergebnis einer bestimmten Nachweisbedingung. Die vorhandene oder ausgeführte Dicke beschreibt Ihre gewählte Geometrie. Abzüge für Toleranzen oder Korrosion können daraus eine kleinere Rechenwanddicke machen. Notieren Sie, auf welchen Fertigungszustand sich die tatsächliche Dicke bezieht, insbesondere bei umgeformten Böden.
Kapitel 06Einstieg und sichere Bedienung
- Ein neues Demonstrationsprojekt anlegen oder die Beispieldatei aus dem nächsten Kapitel öffnen. Bestehende Kundendaten vorher getrennt sichern.
- In der Modulauswahl nach der Kennung suchen, Paket und Bauform lesen und erst danach öffnen. Im Beispiel: B1 Zylinder, B3 Klöpperboden, B9 einzelne Öffnung.
- Den Hinweis auf Projektstandards prüfen. Eine vorgeschlagene Norm ist noch keine bestätigte Grundlage sämtlicher Kapitel.
- Die Maske zunächst von oben nach unten befüllen: Berechnungsoptionen, Randbedingungen, Werkstoff, Geometrie, Ergebnisse. Dies ist die vorgesehene Orientierung, auch wenn der Solver andere Eingabereihenfolgen erlaubt.
- Nach einer Eingabe mit Tab das Feld verlassen und die Verarbeitung abwarten. Danach Zahlenwert, Einheit, Feldstatus und Meldungsbereich prüfen.
Keine starr festgelegten Ein- und Ausgänge
SOL ALPHA löst Beziehungen zwischen Variablen. Eine bekannte Größe kann vorgegeben, berechnet oder aus einem anderen Kapitel übernommen sein. Welche Größe sich bestimmen lässt, hängt von den übrigen Vorgaben und den im Modul hinterlegten Lösungswegen ab. Daraus folgt nicht, dass jede Gleichung in jeder Richtung lösbar ist oder dass zusätzliche widersprüchliche Vorgaben zulässig werden.
Ein Ausdruck wie 100 + 200 kann bei einer Zahlenfeldeingabe helfen. Nach der Übernahme immer den resultierenden Wert und seine Einheit kontrollieren. Bei einer Eingabe mit Einheit, beispielsweise 1 bar in einem passenden Druckfeld, gilt dasselbe: Entscheidend ist der nach Übernahme angezeigte Zustand. Die allgemeinen Tutorials enthalten die kurzen Einzelaktionen.
Farben als Orientierung, nicht als Nachweis
In den abgebildeten Standardmasken sind vorgegebene Zahlenfelder hell, berechnete Felder türkis hervorgehoben. Verknüpfte Felder besitzen eine zusätzliche Kennzeichnung. Thema, Fokus und Warnzustand können die Darstellung beeinflussen. Nutzen Sie im Zweifel die Variableninformation und die Verbindungsanzeige. Ein farbiges Feld allein besagt weder „sicher“ noch „freigegeben“.
Nach oben ↑Kapitel 07Das Beispielprojekt vorbereiten
Startprojekt B1/B3/B9 herunterladen · Gespeicherten Video-Endstand herunterladen. Die Dateien stammen aus der geprüften Tutorialbibliothek. Der aktuelle Nachvollzug am 7. September lädt den Startstand erneut und führt die Verbindungen und Druckänderung frisch aus.
Öffnen Sie die Datei über Datei → Öffnen und den lokalen Dateidialog. Je nach Browser müssen Sie beim Herunterladen die vorgeschlagene Endung .sol beibehalten. Der Transportname trägt für statische Webserver zusätzlich .txt; der Inhalt ist unverändert eine SOL-Projektdatei. Nicht im Texteditor bearbeiten.
Startzustand kontrollieren
Links müssen B1, B3 und B9 vorhanden sein. B1 zeigt einen Zylinder mit Außendurchmesser 600 mm, Wanddicke 8 mm, Länge 2000 mm und berechnetem Innendurchmesser 584 mm. B3 verwendet einen Klöpperboden mit 600 mm Außendurchmesser und 8 mm ausgeführter Krempendicke. B9 verwendet einen zylindrischen Grundkörper, eine einzelne einfache Öffnung ohne Verstärkung und 80 mm Öffnungsinnendurchmesser.
In allen drei Modulen sind zunächst 1,5 bar angesetzt. Prüfen Sie die Werkstoffanzeige, nicht nur den Druck. In B9 steht außerdem eine verfügbare mittragende Grundkörperbreite von 100 mm. Das ist keine Verstärkungsblechbreite. In B3 bezeichnet der Wert 120 mm im Feld V4 den maximalen Stutzendurchmesser außerhalb 0,6·Da; die Temperatur steht separat bei V30 und beträgt hier ebenfalls 120, aber in °C.

- Drei getrennte Kapitel im selben Projekt.
- Auslegungstemperatur, Auslegungsdruck und Prüfdruck getrennt lesen.
- Den ausgewählten Werkstoff prüfen.
Echter lokaler Nachvollzug vom 7. September 2026. Originalpixel unverändert; Hervorhebungen als HTML. Original in voller Größe.
Kapitel 08Druck verbinden und die Änderung verfolgen
Die Quelle eindeutig wählen
- B1 aktivieren und das Auslegungsdruckfeld V3 mit 1,5 bar suchen. Nicht den Prüfdruck V16 auswählen.
- Das Kontextmenü des Feldes öffnen und die Variable als Bookmark vormerken.
- Zu B3 wechseln. Am Auslegungsdruck V5 über das Kontextmenü die Verknüpfung wählen und den vorgemerkten B1-Druck zuordnen.
- Zu B9 wechseln. Den Auslegungsdruck V2 auf dieselbe B1-Variable V3 verknüpfen.
- In beiden Zielkapiteln die Verbindung und den übernommenen Wert kontrollieren. Ein Zahlenwert von 1,5 allein beweist noch keine Verbindung.
- Zurück in B1 den Auslegungsdruck auf 3 bar setzen, das Feld verlassen und die Berechnung abwarten.
- B3 und B9 erneut aufrufen. Druck, Ergebnisfelder, Verbindungszustand und Meldungen prüfen.
Die Struktur ist ein gemeinsamer Ursprung mit zwei Empfängern, keine serielle Ergebnisübergabe: B1:V3 → B3:V5 und B1:V3 → B9:V2. Außendurchmesser, Wanddicken, Werkstoffe und Prüfdruck werden in diesem Versuch nicht verbunden. Ein nachträglicher Geometriewechsel in B1 darf deshalb nicht als automatisch erledigte Anpassung von B3 und B9 verstanden werden.
AutoConnect und mehrere gleiche Module
Automatische Verbindungshilfen sparen Auswahlhandlungen, ersetzen aber nicht die Prüfung der vorgeschlagenen Quelle. Bei zwei Behältern mit jeweils einem B1 reicht die Kennung „B1“ nicht: Kontrollieren Sie Kapitelname, Instanz und fachliche Bedeutung des Quellfelds. Zwei Druckvariablen mit gleicher Einheit können zu verschiedenen Räumen oder Lastfällen gehören. Für den Lernfall wird bewusst die explizite Bookmark-Verbindung verwendet.
Wenn Sie eine Zielgröße anschließend unabhängig vorgeben möchten, zuerst die fachlich gewünschte Entkopplung klären und die Verbindung lösen. Ein verbundenes Feld zu überschreiben, ohne seine Herkunft zu beachten, erzeugt keine zuverlässig dokumentierte Variante.
Schematische Darstellung, kein Programmabbild. Nur diese zwei Druckverbindungen gehören zum geprüften Versuch.
Den vollständigen Bedienablauf ansehen
Englische Oberfläche, zweisprachige Einblendungen und Untertitel. Für das Video ist Internetzugang erforderlich; Anleitung, Bilder und Beispieldateien liegen lokal vor. Video direkt öffnen.
Nach oben ↑Kapitel 09Vergleichswerte und ihre Aussage
Die folgende Tabelle zeigt gespeicherte Referenzwerte des Tutorialfalls. Der erneute lokale Lauf am 7. September 2026 bestätigte die Startwerte und die Ergebnisse nach dem verbundenen Druckwechsel innerhalb der hinterlegten Toleranzen. Kleine Abweichungen der letzten angezeigten Stellen sind von den gerundeten Maskenwerten zu unterscheiden.
| Feld | Ergebnis | 1,5 bar | 3 bar | Einheit |
|---|---|---|---|---|
| B1:V1 | Erforderliche Wanddicke | 0.60947335 | 0.91862756 | mm |
| B1:V18 | Erforderliche Wanddicke Betrieb | 0.60947335 | 0.91862756 | mm |
| B3:V1 | Krempendicke | 0.5343772 | 1.0687544 | mm |
| B3:V2 | Kalottendicke | 0.31368053 | 0.62719923 | mm |
| B3:V32 | Zusammengefasster Dickenbedarf | 0.5343772 | 1.0687544 | mm |
| B9:V476 | Ausnutzung Öffnung 1, Bereich I | 6.320895 | 12.648322 | % |
| B9:V462 | Druckkraft Öffnung 1, Bereich I | 4774.4854 | 9548.971 | N |
Die erforderliche B1-Wanddicke steigt nicht exakt proportional zum Druck, weil das ausgewertete Ergebnis weitere Ansätze und den Vergleich mit dem Prüflastfall enthält. Die B3-Kalotten- und Krempenergebnisse müssen getrennt gelesen werden. In B9 bleibt die Geometrie bei dieser Druckänderung gleich; die Druckkraft und die hier betrachtete Ausnutzung steigen ungefähr proportional.
Was genau wurde verglichen?
Die Referenz wurde mit einzeln geänderten, zunächst unverbundenen Zielkapiteln ermittelt. Danach wurden die Ergebnisse der verbundenen Änderung damit verglichen. Das prüft für diese Größen, ob der Verbund denselben Zustand erreicht wie die Einzeländerung. Es ist kein unabhängiger Formelvergleich, kein Desktop/Web-Paritätsbeweis und keine Bestätigung der vollständigen Auslegung.
Das geöffnete B3-Ergebnisbild zeigt zusätzlich eine erforderliche Krempendicke von ungefähr 1,67632 mm oberhalb des Abschnitts „based on the final wall thickness“. Die Tabelle bezieht sich ausdrücklich auf die darunter ausgewerteten Größen V1/V2/V32 unter Berücksichtigung der ausgeführten Dicke. Verschiedene Ergebnisabschnitte dürfen nicht allein wegen ähnlicher Beschriftung verwechselt werden.

- Vorgelagerter Dickenansatz: nicht die Zeile der Vergleichstabelle.
- Die Vergleichswerte gehören zu den Ergebnissen auf Grundlage der ausgeführten Dicke.
- Bordbedingungen zusätzlich lesen; unbekannt ist nicht erfüllt.
Echter lokaler Nachvollzug vom 7. September 2026. Originalpixel unverändert; Hervorhebungen als HTML. Original in voller Größe.
Kapitel 10B1: Mantel, Wanddicke und zulässiger Druck
Welche Frage beantwortet B1?
Für den zylindrischen Lernfall betrachtet B1 einen Mantel unter Innendruck. Sie können den erforderlichen Wanddickenbedarf mit einer gewählten Geometrie vergleichen oder aus einer vorhandenen Wand einen zulässigen Druck ermitteln lassen. Ein weiterer Bauformzweig behandelt Kugelschalen. Die Auswahl verändert die verwendeten Beziehungen; ein bloßes Umbenennen des Kapitels ändert die Bauform nicht.
Schrittweise aufbauen
- Zylinder als Typ wählen. Außendurchmesser und Auslegungstemperatur festlegen.
- Auslegungsdruck und Prüfdruck getrennt vorgeben. Im Beispiel: 600 mm, 120 °C, 1,5 bar und 2 bar.
- Werkstoff über den Auswahldialog übernehmen. Kennwerte für Betrieb und Prüfung sowie Sicherheitsbeiwerte lesen.
- Toleranz c1, Korrosions-/Erosionszuschlag c2 und Schweißnahtbeiwert v prüfen. Die übernommenen Vorgaben sind keine Bestätigung Ihrer Fertigungsannahmen.
- Eine tatsächlich vorgesehene Wanddicke eingeben; im Beispiel 8 mm. Der Innendurchmesser muss daraus nachvollziehbar werden.
- Für Volumina und Gewichte zusätzlich die Bauteillänge und die zugehörigen Dichte-/Füllannahmen kontrollieren.
- Ergebnisse für Betrieb und Prüfung getrennt lesen und erst danach das maßgebende Ergebnis beurteilen.
Vier Dicken, die Sie auseinanderhalten müssen
V9 ist die ausgeführte Wanddicke se. V31 ist die Wanddicke ohne die hier angesetzten Abzüge: s0 = se − c1 − c2. V18 und V19 sind die erforderlichen Dicken für Betrieb und Prüfung. V1 übernimmt im inspizierten B1-Code den größeren dieser beiden Werte. „8 mm vorhanden“ und „0,918628 mm erforderlich“ sind daher keine konkurrierenden Eingaben für dasselbe Feld.
Die einfache Geometriekontrolle lautet Di = Da − 2·se. Mit 600 mm und 8 mm ergibt sich 584 mm. Für den wirksamen Wandanteil ergeben 8 − 0,3 − 0 = 7,7 mm. Nutzen Sie solche Kontrollen als ersten Plausibilitätstest, bevor Sie kompliziertere Ergebnisse untersuchen.
Zulässiger Druck ist ein Ergebnis mit Voraussetzungen
V36 und V37 zeigen zulässige Drücke für Betrieb beziehungsweise Prüfung auf Grundlage der hier vorhandenen Wand und Randbedingungen. Der aktuelle B1-Beispielfall zeigt etwa 37,7872 bar beziehungsweise 64,3818 bar. Diese Zahlen sind nicht der zulässige Betriebsdruck des gesamten Projekts: Böden, Öffnungen, Flansche, andere Lasten und die dokumentierten Anwendungsgrenzen müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Öffnungen, Volumen und Gewicht
Der B1-Abschnitt zu Öffnungen gibt vereinfachte Größen für unverstärkte Öffnungen und Einflussabstände aus. Er ersetzt nicht beliebige Detailprüfungen in B9. Insbesondere ist ein Ergebnis, das am geometrischen Innendurchmesser begrenzt wird, keine pauschale Erlaubnis, eine Öffnung dieser Größe auszuführen.
Unterscheiden Sie Außenvolumen, Innenvolumen und Materialvolumen. Gewichtsgrößen können als Gewichtskraft ausgewiesen sein; die angezeigte Einheit ist entscheidend. Ein Wert in kN darf nicht als Kilogramm in eine Auflagerberechnung übernommen werden. Ebenso darf eine Wasserfüllung nicht unbemerkt zur Betriebsfüllung eines anderen Mediums werden.
Wann ist B1 nicht genug?
Bei äußerem Überdruck, einer anderen Geometrie oder zusätzlichen lokalen Lasten prüfen Sie das dafür vorgesehene Verfahren. Der inspizierte Code enthält unter anderem Verhältnis- und Wanddickenbedingungen und eine Begrenzung des Schweißnahtbeiwerts. Lesen Sie die Meldungen; „alle Felder haben Zahlen“ ist kein Nachweis dafür, dass alle Bedingungen eingehalten sind.

- 8 mm vorhandene Wand ergeben hier 584 mm Innendurchmesser.
- Betrieb, Prüfung und zusammengefasstes Ergebnis unterscheiden.
- Zulässige Drücke dieses Mantels, nicht des Gesamtprojekts.
Echter lokaler Nachvollzug vom 7. September 2026. Originalpixel unverändert; Hervorhebungen als HTML. Original in voller Größe.
Kapitel 11B1 rückwärts rechnen: Zielwert oder dauerhafte Vorgabe?
Angenommen, Ihr Mantel ist mit Da = 600 mm und se = 8 mm vollständig geometrisch bestimmt. Der Solver liefert Di = 584 mm. Nun verlangt eine Einbaubedingung Di = 580 mm. Außendurchmesser, Innendurchmesser und Dicke können nicht alle unabhängig frei gewählt werden: Eine der bisherigen Vorgaben muss angepasst oder freigegeben werden.
Weg A: Zielwert suchen
- Das berechnete Innendurchmesserfeld V27 aufrufen und 580 eingeben.
- Wenn die Zielwert-/Freigabeauswahl erscheint, die tatsächlich veränderbare Größe wählen. Im aufgezeichneten Beispiel wird die Wanddicke ausgewählt.
- Die Änderung bestätigen und kontrollieren: Außendurchmesser bleibt 600 mm, die Dicke wird ungefähr 10 mm, der Innendurchmesser wird 580 mm.
- Danach die Feldrollen prüfen. Im belegten Zielwertablauf bleibt die angepasste Dicke eine Vorgabe; Di bleibt ein berechnetes Ergebnis.
Diese Unterscheidung ist wichtig: Sie haben mit der Zielsuche eine passende Vorgabe gefunden, nicht zwingend die künftige Eingabe-/Ausgaberolle vertauscht. Bei einer späteren Änderung kann Di deshalb wieder ein anderes Ergebnis annehmen.
Weg B: Den Innendurchmesser dauerhaft vorgeben
- In einer Kopie des Ausgangsstands die bisherige Wanddickenvorgabe über die Freigabeaktion lösen.
- Dann Di = 580 mm als eigene Vorgabe setzen, während Da = 600 mm vorgegeben bleibt.
- Kontrollieren, dass Di nun Eingabe und se berechnetes Ergebnis ist. Die Geometrie ergibt wiederum etwa 10 mm.
- Weitere Nachweise und Meldungen nach der veränderten Wanddicke prüfen. Werkstoff- oder Zuschlagsansätze können von der Dicke abhängen.
Der zugehörige B1-Rückrechenfilm und sein gespeicherter Rollenvergleich stammen vom 6. September. Der frische Lauf dieses Handbuchs prüft die Druckkette, nicht erneut diesen gesamten Rückrechenfilm. Größen um 9,999998 mm im gespeicherten Beispiel sind numerische Näherungen an 10 mm, keine sinnvolle Fertigungstoleranz.
Den vollständigen Bedienablauf ansehen
Englische Oberfläche, zweisprachige Einblendungen und Untertitel. Für das Video ist Internetzugang erforderlich; Anleitung, Bilder und Beispieldateien liegen lokal vor. Video direkt öffnen.
Nach oben ↑Kapitel 12B3: Bodenform, Krempe, Kalotte und Bord
Die Bauform zuerst festlegen
B3 kennt unter anderem Klöpper-, Korbbogen- und Halbkugelböden sowie unterschiedliche Druckarten. Form und Druckart sind eigene Auswahlgrößen. Im Bild steht im allgemeinen Kapiteltitel noch eine breitere englische Beschreibung; für den gezeigten Fall ist die tatsächlich gewählte Zeile „Torispherical head (Kloepper type)“ maßgebend. Lesen Sie daher den Auswahlzustand, nicht nur die Überschrift.
Eine Krempe verbindet die Kalotte mit dem zylindrischen Randbereich. Die Beanspruchung ist nicht überall gleich. Deshalb stellt B3 Dicken und Bedingungen für unterschiedliche Bereiche bereit. Eine einzelne Zahl für die Kalotte erledigt den Krempen- oder Bordnachweis nicht automatisch.
Den Lernfall nachstellen
- Klöpperboden und Innendruck wählen. Fertigungsoption kontrollieren: Im Beispiel werden Krempe und Kalotte mit gleicher Dicke behandelt.
- Da = 600 mm, p = 1,5 bar und p′ = 2 bar prüfen. V4 = 120 mm gehört zum Öffnungsthema, nicht zur Temperatur.
- Im Werkstoffbereich T = 120 °C und den tatsächlich ausgewählten Materialdatensatz prüfen.
- Ausgeführte Krempendicke 8 mm und die daraus in dieser Fertigungsoption folgende Kalottendicke kontrollieren.
- Zuschläge, Sicherheitsbeiwerte und Schweißnahtbeiwert lesen. B3:c1 = 0 mm ist Bestandteil des Demonstrationszustands, keine allgemeine Empfehlung.
- Ergebnisbereich öffnen: erst den jeweiligen Rechenansatz, dann Betrieb/Prüfung und schließlich zusätzliche Bedingungen unterscheiden.
Ergebnisse richtig zuordnen
Im geprüften Fall liefert V1 die erforderliche Krempendicke und V2 die erforderliche Kalottendicke im betrachteten Auswertungszweig. V32 ist der dort zusammengefasste Dickenbedarf. Nach dem Druckwechsel stehen etwa 1,06875 mm, 0,627199 mm und 1,06875 mm. Darüber kann die Maske einen anderen, vorgelagerten Dickenansatz zeigen. Die Überschrift „auf Grundlage der ausgeführten Wanddicke“ erklärt, warum ähnlich benannte Felder nicht identisch sein müssen.
Außerdem sind vorhandene Borddicke, erforderliche Borddicke und Einflusslänge getrennte Größen. Die sichtbare Festigkeitsbedingung ist ein Ergebnis. Sie wird nicht dadurch erfüllt, dass ein Anwender ein Kästchen optisch aktivieren möchte. Bei unvollständigen Eingaben kann eine Bedingung unbekannt bleiben; das ist keine bestätigte Erfüllung.
Außendruck und Öffnungen
Für Außendruck ändern sich die maßgebenden Bedingungen. Im Quellstand existieren dafür unter anderem Größen zum Elastizitätsmodul, zur Beulsicherheit und zur plastischen Instabilität. Kopieren Sie deshalb nicht die Innendruckergebnisse in einen Außendruckfall. Diese erste Ausgabe enthält keinen frisch geprüften vollständigen Außendruckfall.
Öffnungsdurchmesser, Lagebereiche und gegebenenfalls benachbarte Öffnungen beeinflussen spezielle Bedingungen. Der Beispielwert für einen maximalen Stutzendurchmesser ist kein Nachweis beliebiger Lage und Belastung. Für einen realen Stutzen müssen Lage, Form, Verstärkung und gegebenenfalls Zusatzlasten zum gewählten Verfahren passen.

- Bodenform und Druckart sind getrennte Auswahlen.
- Druck, Prüfdruck und Öffnungsdurchmesser nicht verwechseln.
- Die Temperatur steht im Werkstoffbereich.
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Kapitel 13B9: Öffnungen und mittragende Bereiche
Grundkörper und Öffnungsart bestimmen den Umfang
B9 bietet im geprüften Modulkatalog die Konfigurationen einzelne und benachbarte Öffnungen. Die Maske unterscheidet außerdem Grundkörperform, Lastzustand, Öffnungsart und Verstärkung. Der Lernfall ist ausdrücklich eine einfache einzelne Öffnung ohne Verstärkung im zylindrischen Grundkörper. Er ist kein vollständiges Beispiel eines angeschweißten, verstärkten Stutzens.
Das Grundprinzip der dargestellten Auswertung ist ein Vergleich der Druckbeanspruchung mit dem im jeweiligen Schnitt mittragenden Querschnitt und den zugehörigen Festigkeitsansätzen. Maßgebend ist nicht die gesamte irgendwo vorhandene Metallmenge. Geometrische Grenzen bestimmen, welche Breiten und Bereiche angesetzt werden können.
Schrittfolge für den Lernfall
- Zylindrischen Grundkörper, einzelne Öffnung und Betrieb als betrachteten Zustand auswählen.
- Bei Öffnung 1 „Opening“ und bei Verstärkung „No“ prüfen. Nicht versehentlich einen Stutzen- oder Verstärkungszweig aktivieren.
- Temperatur 120 °C und Druck zunächst 1,5 bar prüfen; später wird der Druck von B1 empfangen.
- Grundkörperwerkstoff und die zugehörigen Festigkeits-/Sicherheitsansätze kontrollieren.
- Da = 600 mm, ausgeführte Grundkörperwand 8 mm, c1 = 0,3 mm und c2 = 0 mm prüfen.
- Öffnungsinnendurchmesser 80 mm sowie verfügbare mittragende Grundkörperbreite 100 mm prüfen.
- Rechenwanddicke, Durchmesserdefinitionen, mittragenden Querschnitt und Ausnutzung lesen; Meldungen und geometrische Bedingungen nicht überspringen.
Drei besonders leicht verwechselte Größen
Durchmesser: V61 ist im Beispiel der ausgeführte Innendurchmesser 584 mm. V9 verwendet eine Rechen-/Korrosionsdefinition und ergibt 584,6 mm. Unterschiedliche Werte sind hier nicht automatisch ein Übertragungsfehler.
Dicke: V13 ist die ausgeführte Grundkörperdicke 8 mm. V247 ist die Rechenwanddicke 7,7 mm. V1 beschreibt die Rechenwanddicke am Öffnungsrand und zeigt in diesem Zustand 8 mm. Feldnamen und Bezug sind wichtiger als die Erwartung, überall dieselbe Zahl zu sehen.
Breite: V493 begrenzt die verfügbare mittragende Grundkörperbreite. Das Ergebnisbild zeigt eine tatsächlich wirksame Breite von etwa 67,533 mm. Die Eingabe 100 mm zwingt das Verfahren also nicht dazu, alle 100 mm anzurechnen. Sie beschreibt auch kein aufgeschweißtes Verstärkungsblech.
Mehrere Schnitte sind mehrere Aussagen
Die Felder V476 bis V482 bezeichnen unterschiedliche Auswertungsrichtungen beziehungsweise Öffnungen und Wechselwirkungen. Welche davon anwendbar und sichtbar sind, hängt von der Konfiguration ab. Bei einer zweiten Öffnung sind Abstand, Richtung, Geometrie und gegebenenfalls unterschiedliche Werkstoffe zu berücksichtigen. Aus dem geprüften einzelnen Schnitt darf kein vollständiger Nachweis benachbarter Öffnungen abgeleitet werden.
Materialien und zusätzliche Lasten
Im Quellcode werden bei entsprechender Bauform Grundkörper, Stutzen 1, Verstärkung 1, Stutzen 2 und Verstärkung 2 getrennt versorgt. Nur aktive, tatsächlich vorhandene Bauteile dürfen als mittragend interpretiert werden. Zusatzkräfte und Momente aus Rohrleitungen werden durch den vorliegenden Druckversuch nicht geprüft; dafür kann eine zusätzliche passende Lastbetrachtung erforderlich sein.
B9 ist nicht B9N
Der geprüfte Katalog führt B9 mit einer Grundlage B9:2023-03 und B9N mit einer älteren B9-Grundlage. B9N ist ein eigenständiger Ausführungstoken mit anderen Konfigurationen. Übertragen Sie weder Variablennummern noch gespeicherte Erwartungen blind zwischen beiden. Notieren Sie bei einem Archivvergleich immer tatsächliche Modulkennung, Bauform und Quellenstand.

- Zylindrischer Grundkörper, einzelne Öffnung.
- Öffnung ohne Verstärkung: kein verstärkter Stutzenfall.
- Druck und Temperatur gelten für diesen Zustand.
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- Ausnutzung für Öffnung 1, Längsrichtung, Bereich I.
- Die anrechenbare Breite ist hier kleiner als die verfügbaren 100 mm.
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Kapitel 14Varianten und Parameterstudien sinnvoll anlegen
Eine Variante verändert eine begründete konstruktive Annahme; sie ist nicht nur eine weitere Spalte mit Zahlen. Schreiben Sie vorab auf, was fest bleiben muss, was verändert werden darf und welche Ergebnisse entscheiden. Beispielsweise kann die Außengeometrie feststehen, während eine Wanddickenwahl untersucht wird. In einem anderen Fall ist die Wanddicke durch ein verfügbares Rohr festgelegt und der zulässige Druck das gesuchte Ergebnis.
Ein kontrollierter Lernversuch
- Startprojekt unter einem neuen Namen sichern.
- Nur den gemeinsamen B1-Druck verändern und in B3/B9 die Übernahme kontrollieren.
- Für jeden Zustand Druck, Wanddickenergebnisse und relevante Ausnutzung zusammen mit Warnungen notieren.
- Zurück auf 1,5 bar gehen und prüfen, ob dieselben Ausgangsergebnisse wieder erreicht werden.
- Erst danach eine zweite Einflussgröße untersuchen. Nicht zugleich Werkstoff, Bauform, Geometrie und Druck ändern, wenn Sie die Ursache einer Abweichung verstehen wollen.
Die Tutorials zeigen auch den Start einer Parameterstudie über eine dafür vorgesehene Eingabefolge, etwa 1,2...3. Prüfen Sie im Studienablauf die tatsächlich erzeugten Stützstellen und Einheiten, bevor Sie Ergebnisse interpretieren. Dieses Handbuch behauptet keinen frisch geprüften B1/B3/B9-Serienlauf mit dieser Syntax; der geprüfte Verbundversuch verwendet zwei einzelne Druckzustände.
Ein Kurvenpunkt ist nur dann sinnvoll, wenn seine Randbedingungen zum Modell passen und der zugehörige Nachweis vollständig auswertbar ist. Ausgeblendete, unbekannte oder abgebrochene Punkte nicht als Nullwerte interpretieren. Speichern Sie zu interessanten Varianten wieder ein vollständiges Projekt, nicht nur ein Bildschirmbild.
Nach oben ↑Kapitel 15Speichern, wieder öffnen und Abweichungen untersuchen
Ein reproduzierbarer Zustand braucht mehr als Endwerte
Speichern Sie zusammen mit dem Projekt eine kurze Notiz: Modulkennungen und Bauformen, verwendeter Programm-/Datenstand, Materialauswahl, geänderte Vorgaben, Verbindungen und offene Meldungen. Für einen Rückrechenfall gehört auch dazu, welche Variable freigegeben wurde. Zwei Projekte mit denselben sichtbaren Zahlen können unterschiedliche Vorgaben enthalten und auf die nächste Änderung verschieden reagieren.
- Den bearbeiteten Stand unter einem neuen Dateinamen speichern.
- In einer separaten Demoumgebung wieder öffnen, ohne ungesicherte Arbeit zu ersetzen.
- Quell- und Zielwerte sowie Eingabe-/Berechnungsrollen prüfen.
- Die Verbindung an den Zielvariablen prüfen; gleiche Startwerte allein genügen nicht.
- Eine bekannte Änderung wiederholen und die Vergleichsergebnisse kontrollieren.
Die mitgelieferte Enddatei ist der gespeicherte Stand des vorhandenen Videos. Der frische Druckkettenlauf hat die Startdatei neu geöffnet, Verbindungen angelegt und Ergebnisse geprüft; er erzeugt keinen neuen behaupteten unabhängigen Speicher-Roundtrip. Diese Grenzen bleiben in den Belegen getrennt.
Wenn ein Wert abweicht
Beginnen Sie bei der ersten abweichenden Eingabe oder Rechengröße, nicht beim letzten Prozentwert. Prüfen Sie nacheinander Bauform, Einheit, Materialzustand, Zuschläge, vorhandene Geometrie, Feldrolle, Verbindungsquelle und Lastfall. Vergleichen Sie angezeigte Rundung mit intern protokollierter Genauigkeit. Ein alter Archivwert kann ebenfalls aus einem unvollständig aufgelösten Zustand stammen.
Für eine Fehlermeldung hilfreich sind die kleinste reproduzierbare Projektkopie, Ausgangszustand, genaue Aktion, erwartetes und beobachtetes Ergebnis sowie Modulkennung und Variablennummer. Vertrauliche Projektdaten vor Weitergabe prüfen; die hier mitgelieferten Dateien sind eigens verwendete Tutorialfälle.
Nach oben ↑Kapitel 16Ergebnisprüfung und Übergabe
Prüfprotokoll für ein verbundenes Projekt
- Aufgabe: Sind Bauteil, Räume, Lasten und Auslegungsgrenzen verständlich beschrieben?
- Grundlage: Sind tatsächliche Module, Bauformen und hinterlegte Verfahrensstände dokumentiert?
- Eingaben: Stimmen Einheiten, Werkstoffe, Temperaturen, Drücke und Fertigungsannahmen?
- Geometrie: Passen gemeinsame Maße zusammen? Sind unterschiedliche Zuschläge begründet?
- Verbindungen: Hat jede gemeinsame Größe eine eindeutige Quelle? Werden voneinander unabhängige Lastfälle getrennt gehalten?
- Ergebnisse: Sind Betrieb, Prüfung, erforderliche und vorhandene Größen sowie alle relevanten Schnittbereiche geprüft?
- Vollständigkeit: Gibt es unbekannte Bedingungen, Warnungen oder zusätzliche Nachweise, die außerhalb der drei Lernmodule liegen?
- Änderungsprüfung: Erreichen die betroffenen Kapitel nach einer Quelländerung den erwarteten Zustand?
- Übergabe: Sind Projektdatei, Bericht, offene Punkte und verantwortliche Prüfung zusammen abgelegt?
Das Programm kann die Bearbeitung unterstützen, aber nicht alle unbekannten Randbedingungen Ihrer Anlage erraten. Ein Druckbehälter kann auch bei großem statischem Dickenabstand durch einen nicht betrachteten Lastfall oder eine unpassende Verfahrensanwendung unzureichend beurteilt sein.
Bericht statt Zahlenfriedhof
Ordnen Sie die Ausgabe nach Bauteilen und Lastfällen. Benennen Sie die Kapitel verständlich, etwa „Mantel A“, „oberer Boden A“ und „Öffnung N1 in Mantel A“. Erläutern Sie die gemeinsame Druckquelle und dokumentieren Sie bewusste Abweichungen. Halten Sie offene Prüfungen sichtbar; ein sauber formulierter offener Punkt ist hilfreicher als eine unbegründete grüne Gesamtbewertung.
Nach oben ↑Kapitel 1720 Fragen aus der Praxis
1. Alle Felder sind berechnet. Bin ich fertig?
Sie haben B1 vollständig befüllt, aber Boden, Öffnung oder Auflager noch nicht beurteilt. Lesen Sie Ergebnisumfang, Meldungen und offene Lastfälle. Ein berechnetes Feld bestätigt nur seinen eigenen Lösungszustand. → Ergebnisprüfung.
Zum passenden Kapitel2. Warum ändert sich B9 nicht mit B1?
Sie ändern den B1-Durchmesser, verbunden ist aber nur der Druck. Prüfen Sie die tatsächlich angelegten Variablenverbindungen. Im Lernfall sind Geometrieänderungen nicht gekoppelt.
Zum passenden Kapitel3. Zwei Felder zeigen 1,5 bar. Sind sie verbunden?
Nach dem Laden können unabhängige Vorgaben zufällig gleich sein. Die Verbindung in der Zielvariable prüfen und in einer Kopie eine kleine Quelländerung nachvollziehen.
Zum passenden Kapitel4. Welchen Druck soll ich vormerken?
B1 enthält Auslegungs- und Prüfdruck. Für die dokumentierte Kette ist V3 die Quelle, nicht V16. Ziel sind B3:V5 und B9:V2.
Zum passenden Kapitel5. Warum ist der Prüfdruck nach der Änderung kleiner?
Im Versuch wird nur der Auslegungsdruck auf 3 bar erhöht; 2 bar Prüfdruck bleibt unabhängig. Den realen Prüfzustand müssen Sie neu festlegen und prüfen. Das Beispiel ist keine Vorgabe für die Druckprüfung.
Zum passenden Kapitel6. Darf ich eine berechnete Zahl überschreiben?
Sie wünschen 580 mm Innendurchmesser statt 584 mm. Zielsuche oder bewusste Freigabe verwenden und anschließend kontrollieren, welches Feld Vorgabe bleibt. Nicht mehrere unvereinbare Maße festhalten.
Zum passenden Kapitel7. Warum bleibt Di nach der Zielsuche berechnet?
Die Zielsuche hat im belegten Ablauf die Wanddickenvorgabe angepasst. Eine dauerhafte Vorgabe von Di erfordert einen anderen Rollenwechsel: Dicke freigeben, dann Di vorgeben.
Zum passenden Kapitel8. Warum 584 und 584,6 mm in B9?
Sie vergleichen ausgeführte Geometrie mit einer Rechendefinition. V61 und V9 sind unterschiedliche Größen. Vor einer Fehlerannahme Namen, Abzüge und Bezug prüfen.
Zum passenden Kapitel9. Ist 100 mm die Verstärkungsbreite?
Im Lernfall steht der Wert bei V493, der verfügbaren mittragenden Grundkörperbreite. Es gibt hier gerade kein Verstärkungsblech. Die tatsächlich anrechenbare Breite kann kleiner sein.
Zum passenden Kapitel10. Warum zeigt B3 zwei erforderliche Krempendicken?
Die Ergebnisabschnitte verwenden unterschiedliche Ansätze. Die Vergleichstabelle bezieht sich auf die Auswertung auf Grundlage der ausgeführten Dicke. Überschrift, Feldkennung und Betriebs-/Prüfzustand gemeinsam lesen.
Zum passenden Kapitel11. B3:V4 = 120 – ist das die Temperatur?
Nein. Im Beispiel ist V4 ein Öffnungsdurchmesser in mm. Die Temperatur steht in V30 in °C. Gleiche Zahlen sind keine gleichen physikalischen Größen.
Zum passenden Kapitel12. Kann ich B9-Ausnutzung als Gesamtreserve lesen?
Nach dem Druckwechsel sehen Sie rund 12,65 %. Das gehört hier zu Öffnung 1, Längsrichtung, Bereich I. Andere Schnitte, Bauteile und Lasten sind damit nicht pauschal beurteilt.
Zum passenden Kapitel13. Ist B9N nur ein anderer Name für B9?
Nein. Der Katalog führt getrennte Module mit unterschiedlichen Grundlagen und Bauformen. Bei Altfällen die tatsächliche Kennung sichern; Variablennummern nicht ungeprüft übernehmen.
Zum passenden Kapitel14. Kann ich eine Innendruckrechnung für Vakuum verwenden?
Bei äußerem Überdruck wird Stabilität relevant. Passende Druckart und Verfahren wählen; für Zylindermäntel bietet das Paket unter anderem B6. Der Innendruckfilm belegt diesen anderen Lastfall nicht.
Zum passenden Kapitel15. Warum unterscheiden sich Zuschläge zwischen Kapiteln?
Das Beispiel verwendet 0,3 mm in B1/B9 und 0 mm in B3. Fertigungs- und Zuschlagsoptionen sind kapitelbezogen. Für ein echtes Projekt die unterschiedlichen Ansätze begründen, nicht automatisch angleichen.
Zum passenden Kapitel16. Welches Material soll ich für die Nachstellung wählen?
Der mitgelieferte Stand enthält Datensatz 1232 mit Anzeige 1.4571(P). Bei manueller Eingabe Bezeichnung, Erzeugnisform und Kennwerte prüfen. Die interne Nummer ist keine universelle Werkstoffidentifikation.
Zum passenden Kapitel17. Eine Bedingung bleibt leer. Gilt sie als erfüllt?
Bei unvollständigen Eingaben kann eine Bedingung noch nicht bewertet werden. Fehlende Ausgangsgrößen und Meldungen prüfen. Unbekannt ist nicht gleich erfüllt.
Zum passenden Kapitel18. Kann ich nach AutoConnect sofort weiterrechnen?
Bei mehreren ähnlichen Kapiteln kann die fachlich falsche Quelle denselben Variablennamen tragen. Zuerst Ursprung, Ziel und Lastfall kontrollieren; danach eine Änderung nachvollziehen.
Zum passenden Kapitel19. Warum weicht mein Archiv vom Film ab?
Bauform, Modulversion, Materialdaten, Vorgaben und Verbindungen können anders sein. Erst den Zustand vereinheitlichen und dann die erste abweichende Größe suchen. Ein Archivwert ist kein unabhängiger Richtigkeitsbeweis.
Zum passenden Kapitel20. Brauche ich trotzdem eine Schlussprüfung?
Ja. Auch eine stabile verbundene Berechnung kann auf falschen Randbedingungen beruhen. Das Prüfprotokoll ergänzt Bedienung und Nachrechnung um fachliche Vollständigkeit und dokumentierte Verantwortung.
Zum passenden KapitelKapitel 18Begriffe und Feldrollen
| Begriff | Bedeutung im Arbeitsablauf |
|---|---|
| Vorgabe | Vom Anwender festgelegter Wert; schränkt die zulässige Lösung ein. |
| Berechneter Wert | Aus den aktuell verfügbaren Beziehungen ermittelter Wert; nicht gleichbedeutend mit fachlicher Freigabe. |
| Verknüpfter Wert | Wert mit Quelle in einem anderen Kapitel; Herkunft und Aktualisierung prüfen. |
| Freigeben | Eine Vorgabe lösen, damit eine andere Größe vorgegeben oder die Variable berechnet werden kann. |
| Zielsuche | Eine geeignete Veränderungsgröße finden/anpassen, um ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen; Feldrollen danach prüfen. |
| Bauform | Aktive geometrische bzw. verfahrenstechnische Konfiguration des Moduls. |
| Krempe / Kalotte / Bord | Unterschiedliche Bereiche eines gewölbten Bodens mit eigenen Bedingungen. |
| Rechenwanddicke | Für einen bestimmten Nachweis angesetzte Dicke; kann von der ausgeführten Dicke abweichen. |
| Mittragende Breite | Im gewählten Nachweis anrechenbarer Bereich, begrenzt durch Geometrie und Verfahren. |
| Ausnutzung | Beanspruchungsbezogene Ergebnisgröße eines bestimmten Nachweises, nicht automatisch Gesamtbewertung. |
| Lastfall | Zusammengehöriger Satz von Belastungen und Randbedingungen. |
| Roundtrip | Speichern und wieder Öffnen mit Prüfung von Werten, Rollen und Verbindungen. |
Kapitel 19Feldreferenz B1 / B3 / B9
Ausgewählte Bedien- und Ergebnisfelder. Nummern gelten nur zusammen mit der Modulkennung. Einheiten und Beispielwerte stammen, sofern vorhanden, aus dem frisch geladenen Startfall; „—“ bedeutet hier nicht als numerischer Beispielwert dargestellt. Weitere interne, bedingte und unsichtbare Felder sind nicht als vollständig dokumentiert behauptet.
B1
| Variable | Bedeutung | Startwert | Einheit / Hinweis |
|---|---|---|---|
| B1:V1 | Erforderliche Wanddicke | 0.60947335 | mm |
| B1:V2 | Außendurchmesser | 600 | mm |
| B1:V3 | Auslegungsdruck; Quelle der Lernkette | 1.5 | bar |
| B1:V4 | Festigkeitskennwert Betrieb | 218 | N/mm² |
| B1:V5 | Sicherheitsbeiwert Betrieb | 1.5 | — |
| B1:V6 | Schweißnahtbeiwert | 1 | — |
| B1:V7 | Toleranz c1 | 0.3 | mm |
| B1:V8 | Zuschlag c2 | 0 | mm |
| B1:V9 | Ausgeführte Wanddicke | 8 | mm |
| B1:V10 | Länge/Höhe | 2000 | mm |
| B1:V16 | Prüfdruck | 2 | bar |
| B1:V17 | Festigkeitskennwert Prüfung | 260 | N/mm² |
| B1:V18 | Erforderliche Wanddicke Betrieb | 0.60947335 | mm |
| B1:V19 | Erforderliche Wanddicke Prüfung | 0.54220986 | mm |
| B1:V22 | Werkstoffauswahl | — | Auswahl/Text |
| B1:V24 | Auslegungstemperatur | 120 | °C |
| B1:V25 | Durchmesserverhältnis Da/Di | 1.0273973 | — |
| B1:V27 | Innendurchmesser | 584 | mm |
| B1:V30 | Dichte | 7.98 | t/m³ |
| B1:V31 | Wand ohne Abzüge | 7.7 | mm |
| B1:V32 | Mittragende Breite | 67.49882 | mm |
| B1:V36 | Zulässiger Betriebsdruck | 37.787155 | bar |
| B1:V37 | Zulässiger Prüfdruck | 64.38179 | bar |
| B1:V38 | Bauformwahl | 1 | - |
B3
| Variable | Bedeutung | Startwert | Einheit / Hinweis |
|---|---|---|---|
| B3:V1 | Erforderliche Krempendicke | 0.5343772 | mm |
| B3:V2 | Erforderliche Kalottendicke | 0.31368053 | mm |
| B3:V3 | Außendurchmesser | 600 | mm |
| B3:V4 | Maximaler Stutzendurchmesser außerhalb 0,6·Da | 120 | mm |
| B3:V5 | Auslegungsdruck; Ziel der Lernkette | 1.5 | bar |
| B3:V7 | Festigkeitskennwert Betrieb | 218 | N/mm² |
| B3:V8 | Sicherheitsbeiwert | 1.5 | — |
| B3:V9 | Schweißnahtbeiwert | 1 | — |
| B3:V10 | Toleranz c1 | 0 | mm |
| B3:V11 | Zuschlag c2 | 0 | mm |
| B3:V14 | Ausgeführte Krempendicke | 8 | mm |
| B3:V15 | Ausgeführte Kalottendicke | 8 | mm |
| B3:V21 | Äußerer Überdruck | — | bar |
| B3:V24 | Prüfdruck | 2 | bar |
| B3:V26 | Elastizitätsmodul Betrieb | 192400 | N/mm² |
| B3:V30 | Temperatur | 120 | °C |
| B3:V32 | Zusammengefasster Wanddickenbedarf | 0.5343772 | mm |
| B3:V33 | Erforderliche Krempendicke Prüfung | 0.41818443 | mm |
| B3:V34 | Erforderliche Kalottendicke Prüfung | 0.24548887 | mm |
| B3:V36 | Werkstoffauswahl | — | Auswahl/Text |
| B3:V38 | Erforderliche Krempendicke Außendruck | — | mm |
| B3:V43 | Erforderliche Kalottendicke Außendruck | — | mm |
| B3:V73 | Bodenform | 1 | — |
| B3:V75 | Fertigungsoption | 0 | — |
| B3:V76 | Druckart | 1 | — |
| B3:V77 | Zuschlagsoption nach DIN 2801x | 0 | — |
| B3:V78 | Festigkeitsbedingung | -1 | — |
| B3:V79 | Einflusslänge Bord | 2.688735 | mm |
| B3:V80 | Erforderliche Borddicke | 0.3094733 | mm |
| B3:V81 | Ausgeführte Borddicke außerhalb Einflusslänge | 8 | mm |
B9
| Variable | Bedeutung | Startwert | Einheit / Hinweis |
|---|---|---|---|
| B9:V1 | Rechenwanddicke am Öffnungsrand 1 | 8 | mm |
| B9:V2 | Auslegungsdruck; Ziel der Lernkette | 1.5 | bar |
| B9:V7 | Toleranz c1 Grundkörper | 0.3 | mm |
| B9:V8 | Zuschlag c2 Grundkörper | 0 | mm |
| B9:V9 | Rechen-/korrodierter Innendurchmesser | 584.6 | mm |
| B9:V13 | Ausgeführte Grundkörperwand | 8 | mm |
| B9:V32 | Temperatur | 120 | °C |
| B9:V33 | Grundkörperwerkstoff | — | Auswahl/Text |
| B9:V43 | Grundkörper-Außendurchmesser | 600 | mm |
| B9:V61 | Ausgeführter Innendurchmesser | 584 | mm |
| B9:V137 | Öffnungsart 1 | 1 | — |
| B9:V247 | Rechenwanddicke Grundkörper | 7.7 | mm |
| B9:V265 | Innendurchmesser Öffnung 1 | 80 | mm |
| B9:V462 | Druckkraft Öffnung 1, Bereich I | 4774.4854 | N |
| B9:V476 | Ausnutzung Öffnung 1, Bereich I | 6.320895 | % |
| B9:V477 | Ausnutzung Öffnung 2, Bereich I | — | % |
| B9:V478 | Ausnutzung Öffnung 1, Bereich II | — | % |
| B9:V479 | Ausnutzung Öffnung 2, Bereich II | — | % |
| B9:V480 | Ausnutzung Öffnung 1, Umfangsrichtung | — | % |
| B9:V481 | Ausnutzung Öffnung 2, Umfangsrichtung | — | % |
| B9:V482 | Ausnutzung benachbarter Öffnungen | — | % |
| B9:V493 | Verfügbare mittragende Grundkörperbreite | 100 | mm |
| B9:V494 | Maximal anrechenbare Grundkörperbreite | 67.53303 | mm |
Kapitel 20Quellen, Belege und Grenzen dieser Ausgabe
Dokumentationsgrundlage
Web-Quellstand: main13.0 / 38cc72859ed8a9cd0d1c88dcd3d05a85aab78e44. Desktop-/Modulquellstand: fix-iteration/v10 / 40606b705b2df95e550ffef5e98ab733ccc66229. Geprüft wurden Paketregistrierung, Modulbeschreibungen und ausgewählte Masken-/Berechnungsbereiche von B1, B3 und B9. Der Quellenschnappschuss enthält Pfade und SHA-256-Prüfsummen der herangezogenen Dateien. Nicht alle Gleichungen jedes der 45 Paketmodule wurden einzeln fachlich verifiziert.
Frischer lokaler Nachvollzug
Am 7. September 2026 wurde ein eigenes Browser-Demoprojekt erstellt, der gespeicherte Startfall geladen, beide Druckverbindungen angelegt und der Wechsel auf 3 bar geprüft. Sieben Ergebnisgrößen in drei Modulen entsprachen den hinterlegten Zielwerten. Die genaue Version der dabei bereits laufenden Plugin-Binärdateien wurde nicht unabhängig identifiziert. Daher werden die oben genannten Quellcommits nicht als nachgewiesene Laufzeitversion ausgegeben.
Laufzeitbeleg · Bildherkunft · Datei- und Umfangsmanifest. Die sechs Screenshots stammen aus diesem eigenen Lauf. Hinweise der Demolizenz und Meldungsbereiche sind nicht wegretuschiert. Hervorhebungen sind separat gesetzte HTML-Elemente; die Originalbilder bleiben erreichbar.
Historische Ergänzung
Druckkettenvideo, gespeicherter Video-Endstand und Rückrechenvideo stammen vom 6. September 2026. Die Druckreferenz vergleicht verbundene und einzeln geänderte Kapitel derselben Berechnungsumgebung. Die Dokumentation übernimmt keine Behauptung einer unabhängigen Desktop-Parität oder eines umfassenden Normnachweises.
Noch nicht Bestandteil einer vollständigen Vertiefung
Andere AD-Module, B3-Außendruck, B9-benachbarte/verstärkte Öffnungen, Zusatzlasten und vollständige Lastfallkombinationen brauchen eigene geprüfte Beispiele und Einzelanleitungen. Ihre Einordnung in der Paketlandkarte ist kein Abschluss dieser Arbeiten. Für weitere Berechnungsgrundlagen stehen die Pakethandbücher EN 13445 – Berechnung von Druckbehältern und ASME – Berechnung von Druckbehältern bereit. Das vorhandene WTS-Handbuch bleibt als eigener thermischer Lernweg verfügbar.
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