DIN/TRD – Berechnung nach älteren Regelwerken
Rohre, Kesselbauteile und Verbindungen verstehen: 27 Module, nachvollziehbare Quellrechenfälle und sorgfältig getrennte Berechnungsgrundlagen.
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Kapitel 01Mit dem passenden Nachweis beginnen
Das Paket DIN/TRD bündelt 27 konfigurierte Module für Rohre, Druckbauteile, Flanschverbindungen, Kesselkomponenten und Tragkonstruktionen. Es ist besonders hilfreich, wenn eine vorhandene Berechnung nach einer genau bezeichneten älteren Quelle nachvollzogen werden soll. Der Paketname bezeichnet die gemeinsame Ablage; die einzelnen Module verwenden unterschiedliche DIN-, TRD-, AD- und TGL-Grundlagen.
Beginnen Sie deshalb mit dem Bauteil und seiner dokumentierten Berechnungsbasis. Ein nahtloses Rohr kann zunächst eine Maß- und Massenaufgabe in 2448 sein, ein Rohrbogen eine eigene Aufgabe in 2413 oder BOG und ein Zylindermantel ein Drucknachweis in 301. Gleiche Durchmesser und gleiche Einheiten machen diese Aufgaben noch nicht gleichwertig.
Für den Einstieg lesen Sie die Quellenabgrenzung, rechnen das Rohrbeispiel 2448 nach und bearbeiten anschließend den Grundfall TRD 301. Die Paketlandkarte führt zu den übrigen Aufgaben; das Feldregister hilft bei abweichenden oder historischen Beschriftungen.
Nach oben ↑Kapitel 02Ausgabe, Anwendungsbereich und Altberechnung
Notieren Sie vor dem Öffnen eines Moduls: Bauteilkennung, ursprüngliches Regelwerk mit Ausgabe, Änderungsgegenstand und die für diese Bearbeitung festgelegte Nachweisbasis. Trennen Sie eine historische Nachrechnung vom Entwurf einer neuen Konstruktion. Eine erfolgreiche Berechnung im Programm entscheidet nicht, welche Grundlage für das konkrete Projekt verwendet werden darf.
Bei 2413 ist die Unterscheidung besonders wichtig. Die Modulregistrierung nennt „DIN 2413/T2: 2011-06“. DIN Media führt DIN 2413:2011-06 dagegen als Norm für Rohre und Rohrbögen in öl- und wasserhydraulischen Anlagen; die Beschreibung grenzt ihren Anwendungsbereich von EN 13480-3 ab. Ein alter Teil-2-Verweis und die neuere ungeteilte Norm dürfen daher nicht allein anhand der Zahl 2413 gleichgesetzt werden. Die Ausgabe 2011 ist dort als durch 2020-04 ersetzt ausgewiesen. Diese bibliografische Prüfung bestätigt noch nicht, welche Ausgabe der geladene Rechenkern vollständig umsetzt. DIN Media: Ausgabe 2011, Ausgabe 2020.
DIN 2448:1981-02 ist eine Maß- und Massennorm für nahtlose Rohre und bei DIN Media als zurückgezogen mit Ersatz DIN EN 10220:2003-03 verzeichnet. Der untersuchte Modulcode weist ebenfalls auf 10220 hin. Eine Übertragung von Maßen ist dennoch zu prüfen: Reihen, Toleranzen, gewählte Wand und Produktdefinition müssen zusammenpassen. DIN Media: DIN 2448.
Für 2505 und 250S steht bereits in der Registrierung ausdrücklich „ENTWURF 1990“. DIN Media führt DIN 2505-1:1990-04 als zurückgezogenen Entwurf. 25V nennt dagegen die Vornorm Januar 1986. Schreiben Sie diese Unterschiede im Berechnungsbericht aus. Das Handbuch erklärt weder alle TRD-Regeln pauschal für aktuell noch leitet es aus einer alten Berechnung automatisch Bestandsschutz ab. DIN Media: Entwurf DIN 2505-1.
Nach oben ↑Kapitel 03Alle 27 Module im Zusammenhang
Die Tabelle enthält jedes konfigurierte Mitglied genau einmal. Die Quellenangabe stammt aus der Modulregistrierung, einschließlich dort fehlender Jahreszahlen. Sie ist eine Identifikationshilfe und kein Nachweis einer aktuellen Lizenz, vollständigen Normimplementierung oder Web-Bedienbarkeit jeder Variante. Die vertieft geprüften Module 2448, 2413 und 301 werden in den folgenden Kapiteln erläutert.
| Modul | Aufgabe und Übergabe | Registrierte Quelle |
|---|---|---|
| 18T4 | Außendruck und Schalenstabilität für Zylinder, Kegel und Kugel. Geometrie, Randbedingungen und Imperfektionen gehören zum Ansatz; ein Innendruckbedarf ersetzt diese Prüfung nicht. | DIN 18800-4: 2008-11 |
| 2413 | Registriertes Rohr-/Bogenmodul; die geprüfte Maske behandelt Bogenwanddicken. V19 als Referenzbedarf und die widersprüchliche Krümmungsbezeichnung vor einer Festigkeitsbewertung klären. | DIN 2413/T2: 2011-06 |
| 2448 | Rohrabmessungen, ausgewählte und ausgeführte Wand, längenbezogene Masse. Keine Drucktragfähigkeit; der Programmcode empfiehlt Modul 10220. | DIN 2448 |
| 2505 | Flanschberechnung nach ausdrücklich als Entwurf 1990 benannter Quelle. Flanschgeometrie, Dichtung, Schrauben und Lastzustände gemeinsam erfassen. | DIN 2505 (ENTWURF 1990) |
| 250S | Schraubenanteil des DIN 2505-Entwurfs. Benötigte Schraubenlast und vorgesehene Schrauben müssen zum selben Verbindungsfall gehören. | DIN 2505 (ENTWURF 1990) |
| 25V | Eigenständiger älterer Flanschverbindungsansatz mit Quellenstand Januar1986. Nicht als austauschbare Kurzform von 2505 behandeln. | Vornorm DIN 2505 (Januar 1986) |
| 2605 | Rohrbogenabmessungen nach DIN 2605-1. Auswahl- und Geometriedaten getrennt von einem BOG- oder 2413-Festigkeitsbedarf verwenden. | DIN 2605-1 |
| 269X | Flachdichtungen nach mehreren DIN-Nummern. Geometrische Passung allein liefert keine Temperatur-, Medien- oder Leckageeignung. | DIN 2690, 2691, 2692, 2697 |
| 301 | Zylindermantel unter Innendruck mit Varianten für Ausschnitte. Betrieb, Probe, Zuschläge und Nahtfaktoren bleiben getrennte Datengruppen. | TRD 301: 1997-10 |
| 301A | Wechselbeanspruchung des Zylindermantels mit/ohne Abzweige. Lastwechselgeschichte und Temperaturbeanspruchung zusätzlich zum statischen301-Fall beschreiben. | TRD 301 Anlage 1: 1996-08 |
| 303 | Kugelschalen und gewölbte Böden unter Innen-/Außendruck. Bodenform, Radien und Belastungsrichtung bestimmen die Auswahl. | TRD 303: 1991-05 |
| 303A | Wechselbeanspruchung von Kugelschalen. Den statischen303-Nachweis und das Ermüdungskollektiv nachvollziehbar zuordnen. | TRD 303 Anlage 1: 1996-12 |
| 304 | Gewölbte Flammrohrböden. Ein spezieller Kesselbauteilansatz; kein allgemeiner Ersatz für jeden Wärmeübertragerrohrboden. | TRD 304: 1964-08 |
| 305 | Ebene Wandungen, Verankerungen und Versteifungsträger. Lastabtragung über Stützung und Verankerung muss zur gewählten Bauform passen. | TRD 305: 1996-08, Ergänzungen 2002 |
| 306 | Zylindermantel unter Außendruck. Wirksame Länge, Versteifung und Formabweichungen zusätzlich zur Wandstärke prüfen. | TRD 306: 1977-06 |
| 309 | Dehn- und Vollschaftschrauben nach TRD. Schraubentyp, Temperatur und Kraftquelle dokumentieren; gleiche Gewindenennung genügt nicht. | TRD 309: 1965-06 |
| 508A | Zusätzliche Bauteilprüfungen. Mit Bauteilidentität und vorausgehenden Beanspruchungsdaten verwenden; kein Ersatz für den Drucknachweis. | TRD 508 Anlage 1: 1986-07 |
| BEBN | Beanspruchung aus Erdbeben nach registrierter DIN 4149-1-Quelle. Standort, Lastmodell und Auflagerdaten aus dem Projekt beziehen. | DIN 4149-1 |
| BEIN | Behälter mit Standbeinen, mit gemischter AD-/DIN-Quellenangabe. Behälterlasten, Beine, Querschnitt und Anschluss zusammen betrachten. | AD/S 3, DIN 18800-2, DIN 1024 - 1029 |
| BIEG | Trägheitsmomente als Querschnittshilfe. Achsen, Abmessungen und Einheit vor Übergabe an einen Spannungs- oder Stabilitätsnachweis prüfen. | DIN Normen |
| BOG | Rohrbogen nach TRD 301 Anlage 2. Eigenständige Quellenbasis; DIN 2413-Bogenfaktoren nicht ungeprüft übernehmen. | TRD 301 Anlage 2: 1992-04 |
| BV29 | TGL-Wärmeübertragerfamilie: Rohrböden/Schrauben, Deckel, ungeteilte Kammern und gesonderter Elastizitätsbeiwert. Geteilte und ungeteilte Bauweise unterscheiden. | TGL 32903/29 |
| HOSE | Y-förmiger Abzweig. Die besondere Verzweigungsgeometrie ist kein gewöhnlicher radialer Einzelstutzen aus 301. | TRD 301: 1997 |
| RING | Doppelmantelanschlüsse nach TGL 32903/22. Mantel und Doppelmantel können unterschiedliche Druck- und Temperaturzustände haben. | TGL 32903/22: 1983-11 |
| SFLA | Schweißflansche für Behälter. Maßauswahl und Verbindungsfestigkeit als verschiedene Aufgaben verfolgen. | DIN 28 036: 2005-06 |
| TR28 | Tragringe und Ringträger. Auflagerbild, Eigengewicht und Zusatzlasten mit dem Apparatmodell abstimmen. | DIN 28084-1 |
| VFLA | Vorschweißflansche nach einer DIN-Reihe. Nennweite, Druckstufe und Anschlussmaße identifizieren; Druckstufe ist kein vollständiger Betriebsnachweis. | DIN 2627 - 2629 & 2631 - 2638 |
Kapitel 04Eine nachvollziehbare Berechnung aufbauen
- Basis und Bauteil festlegen. Ordnen Sie die Aufgabe einem Modul und einer Bauform zu. Halten Sie fest, ob Maße ausgewählt, Wanddicken dimensioniert, vorhandene Wände geprüft oder Lastwechsel bewertet werden sollen.
- In einem eigenen Beispielprojekt beginnen. Fügen Sie das Modul über die Modulauswahl hinzu und kontrollieren Sie nach der Bauformwahl die tatsächlich angezeigte Überschrift. Verwenden Sie verständliche Modulnamen wie „Rohr Maße“, „Bogen Geometrie“ und „Mantel Betrieb/Probe“.
- Vorgaben bewusst setzen. Ein gegebener Wert ist eine Randbedingung; ein gesuchter Wert bleibt zur Berechnung frei. Tragen Sie Zahlen zusammen mit ihrer Einheit ein und prüfen Sie, ob Tabellenwahl oder Materialwahl weitere Werte belegt haben.
- Einzeln plausibilisieren. Prüfen Sie Geometrie, Druckeinheiten und die getrennten Ergebnisgruppen. Ein sichtbarer Zahlenwert kann aus einem früheren Zustand stammen. Vergleichen Sie daher nach einer Änderung die abhängigen Ergebnisse und den Berechnungsstatus.
- Erst dann verbinden. Definieren Sie die Bedeutung jedes übertragenen Feldes. Ein Außenmaß darf mit einem Außenmaß verbunden werden; eine benötigte Mindestwand gehört nicht ohne weitere Entscheidung in das Feld einer tatsächlich gefertigten Wand.
- Änderung und Wiederöffnung prüfen. Ändern Sie eine einzelne Quelle, vergleichen Sie die erwartete Reaktion, speichern Sie den bearbeiteten Stand unter eigenem Namen und kontrollieren Sie nach Wiederöffnung Werte, Vorgaben und Verbindungen.
Die hier bereitgestellten Rechenfälle sind eine Vorbereitung für diesen Ablauf. Sie enthalten keine heimlich vorausgesetzte Werkstoffauswahl und keine vorgegebene Ergebnisfarbe. Für einen tatsächlichen Lauf müssen die verwendete Programmversion, Bauform, Materialdefinition und der vollständige Eingabestatus zusätzlich dokumentiert werden.
Nach oben ↑Kapitel 05Einheiten, Zuschläge und Werkstoffe
In 301 bildet der untersuchte Quellcode aus V2 in bar die Größe V4 in MPa durch Division durch zehn; für den Probedruck gilt entsprechend V3 → V5. 40 bar ergeben 4 MPa. Für eine Eingabe wählen Sie eine Druckdarstellung als Vorgabe und lassen die zugehörige Umrechnung berechnen. Zwei widersprüchlich festgelegte Darstellungen behindern den Lösungsweg.
Die Temperatur hat ebenfalls zwei Ebenen: V101 bezeichnet die Betriebstemperatur, V102 einen Temperaturzuschlag und V1 deren Summe. Ein Zuschlag ist eine Temperaturdifferenz. Bei Werkstoffen ist entscheidend, welcher Kennwert für welchen Zustand und welche Temperatur gilt; der Betriebskennwert V7 wird mit V8, der Probekennwert V9 mit V10 kombiniert. Im Referenzfall werden diese vier Zahlen ausdrücklich vorgegeben. Sie sind keinem realen Werkstoff zugeordnet und dienen nicht als Werkstoffempfehlung.
Auch die Zuschläge sind zustandsabhängig. V13 ist c1; V14 ist c2 für den Betrieb. Die Probe verwendet V117 als eigenen Korrosionszuschlag und V132 als eigenen Nahtfaktor. Dass ein Beispiel c2(Probe)=0 setzt, macht diesen Wert nicht zu einer universellen Regel. Übernehmen Sie ihn nur, wenn der dokumentierte Nachweisfall ihn vorsieht.
Bei Rohren stehen Millimeter für Durchmesser und Wand, Meter für die Länge, kg/m für die längenbezogene Masse und kg für die Gesamtmasse. Eine Rohrmasse in kg wird durch Multiplikation mit der Erdbeschleunigung zur Gewichtskraft in N; Anbauten, Füllung und Isolierung sind zusätzlich zu bilanzieren. Übergeben Sie deshalb V11 aus 2448 nicht direkt an ein Kraftfeld in BEIN oder TR28.
Nach oben ↑Kapitel 062448: Rohrmaße und Masse vollständig nachrechnen
Der erste Fall trennt eine überschaubare Geometrieaufgabe von der Druckfestigkeit. Gegeben sind Außendurchmesser 60,3 mm, gewählte Wand 3,2 mm und Länge 6 m. Als Tabelle wird Reihe 1 vorgesehen. Der Referenzfall behauptet ausdrücklich nicht, dass 3,2 mm die automatisch aus dieser Reihe gelesene Normwand V6 ist. V8 wird als eigene ausgeführte Wand betrachtet.
| Feld | Wert | Status im Referenzfall |
|---|---|---|
| V3 | 1 | Reihe auswählen; resultierenden Durchmesser kontrollieren |
| V4 | 60,3 mm | Gegeben |
| V8 | 3,2 mm | Gegeben; getrennt von Normwand V6 |
| V9 | 6 m | Gegeben |
| V5 / V10 / V11 | gesucht | Nicht zusätzlich auf Ergebniswerte festlegen |
| V6 | Tabellenergebnis | Für die analytische Masse nicht als V8 übernehmen |
Der Quellblock berechnet di=da−2s, m′=0,0246615(da−s)s und M=m′l. Der Zahlenfaktor verarbeitet Durchmesser und Wand in mm und liefert kg/m. Er entspricht näherungsweise der üblichen geometrischen Massenrechnung für Stahl mit 7850 kg/m³; der untersuchte Code verwendet ihn fest. Eine andere Materialauswahl ist damit kein Beleg, dass diese Massenformel automatisch mit einer anderen Dichte rechnet.
| Ergebnis | Analytische Referenz |
|---|---|
| V5 Innenmaß | 53,900000 mm |
| V10 Masse je Länge | 4,50614928 kg/m |
| V11 Gesamtmasse | 27,03689568 kg |
Der Source-Kommentar erklärt, dass die tabellarische Masse teilweise fehlerhaft sei; der Ausgabewert wird deshalb anschließend mit der Geometrieformel überschrieben. Wenn eine alte Papierliste leicht andere kg/m nennt, vergleichen Sie zuerst verwendete Wand, Dichtebasis und Rundung. Ersetzen Sie das aktuelle Ergebnis nicht allein durch einen Tabellenwert aus einem alten Ausdruck.
Zum Nachrechnen genügt ein Taschenrechner. Die vollständigen Zahlen und Toleranzen sind in analytical-cases.json enthalten. Die Datei ist eine Beispielspezifikation, kein SOL-Projektarchiv. Die Prüfung auf 0,00001 kg betrifft nur die dokumentierte Arithmetik.
Nach oben ↑Kapitel 072448 ändern: Wand, Länge und Tabellenwahl
Ändern Sie im Rechenfall ausschließlich V8 von 3,2 auf 4 mm. Das Außenmaß bleibt 60,3 mm, die Länge 6 m. Erwartet werden 52,3 mm Innenmaß, 5,55376980 kg/m und 33,32261880 kg Gesamtmasse. Das Innenmaß sinkt um 1,6 mm, weil die Wand auf beiden Seiten wächst. Die Masse steigt nicht exakt im Verhältnis 4/3,2: Mit der Wand ändert sich zugleich der innere Ringdurchmesser.
Setzen Sie anschließend die Wand auf 3,2 mm zurück und verdoppeln nur die Länge auf 12 m. Innenmaß und kg/m müssen in der analytischen Referenz unverändert bleiben; die Gesamtmasse verdoppelt sich auf 54,07379136 kg. Dieser zweite Schritt trennt einen reinen Längeneffekt von einem Geometrieeffekt und eignet sich später zum Prüfen von Verbindungen.
Die Tabellenwahl hat eine andere Wirkung. Im untersuchten Code werden für Reihe 1 Eingaben auf diskrete Außendurchmesser angehoben: Ein Wert oberhalb 60,3 mm und bis 76,1 mm führt in diesem Auswahlzweig zu 76,1 mm. Das ist eine Auswahl eines Tabellenmaßes, keine stetige Optimierung. Vergleichen Sie nach jeder Reihen- oder Nennmaßänderung die tatsächlich stehen gebliebenen V4 und V6.
Für eine inverse Aufgabe kann die Länge aus einer bekannten Rohrmasse und unveränderter Querschnittsgeometrie bestimmt werden: l=M/m′. Mit M=27,03689568 kg und m′=4,50614928 kg/m ergibt sich wieder 6 m. Dies ist eine mathematische Kontrollrechnung. Ob die aktuelle Maske genau diese Zielvariable frei berechnen lässt, muss im eigenen Programmlauf geprüft werden; eine inverse UI-Ausführung wurde hier nicht aufgezeichnet.
Nach oben ↑Kapitel 082413: Rohrbogen verstehen und Eingaben absichern
Die registrierte Webmaske trägt die Aufgabe „Wall thickness of bends or bent pipes“. Im geprüften Quellstand setzt das Modul Bauform(1)=4 und bearbeitet die Gleichungsgruppe 401 bis 412. Daraus lässt sich keine vollständige Umsetzung aller Anwendungsfälle einer DIN 2413 ableiten. Für den Bogen müssen Außendurchmesser, Nennwand, Krümmungsgeometrie, Referenzwandbedarf und örtlich vorhandene Wände getrennt bekannt sein.
V19 liefert den geraden Referenzbedarf, mit dem die Faktoren multipliziert werden: V25=V19×V24 für innen und V29=V19×V28 für außen. Im untersuchten Gleichungsblock wurde keine aktive Druck-/Werkstoffgleichung gefunden, die V19 aus den sichtbaren Druck- und Werkstofffeldern herleitet. Eine ausgefüllte Druckzeile ist deshalb kein ausreichender Nachweis, dass der Referenzbedarf neu bestimmt wurde. Halten Sie seine Herkunft ausdrücklich fest.
Eine sichere Teilkontrolle bleibt die Geometrie: V4=V5−2V8. Mit 60,3 mm außen und 3,2 mm Nennwand ergeben sich 53,9 mm innen; mit 4 mm Wand 52,3 mm. Dafür wird keine Annahme über den Krümmungsradius benötigt. Genau diese begrenzte Beziehung verwendet der Verbindungsfall.
Der Code hat außerdem Schutzwerte: Bei ungültigen Nenner- bzw. Kurvenbedingungen können Faktoren den Wert 999 erhalten. Interpretieren Sie 999 nicht als große, aber gültige physikalische Verstärkung. Prüfen Sie Geometrie, Verhältnisdefinition und Gültigkeitsbereich, statt die Wand so lange zu erhöhen, bis eine scheinbar passende Zahl entsteht.
Nach oben ↑Kapitel 092448 mit 2413 verbinden: Geometrie kontrolliert übertragen
Dieser vorbereitete Verbindungstest überträgt zwei geometrische Größen. Er ist aus den Felddefinitionen und Gleichungen abgeleitet und wurde für DIN/TRD nicht live ausgeführt. Er dient dazu, einen späteren eigenen Lauf eindeutig aufzubauen und zu beurteilen.
| Quelle | Ziel | Bedeutung und Bedingung |
|---|---|---|
| 2448:V4 | 2413:V5 | Außendurchmesser in mm; tatsächlich gewähltes Tabellenmaß |
| 2448:V8 | 2413:V8 | Wand in mm; nur wenn die ausgeführte Rohrwand die vorgesehene Bogen-Nennwand repräsentiert |
- Rechnen Sie den 2448-Anfangsfall zuerst isoliert nach. Stellen Sie im 2413-Ziel die beabsichtigten Nennmaße fest und dokumentieren Sie separat Krümmung, örtliche Bogenwände und V19.
- Öffnen Sie am Ziel die Variablenverbindung und wählen Sie die konkrete Modulinstanz samt Quellvariable. Prüfen Sie Bezeichnung und Einheit auf beiden Seiten. Entfernen Sie widersprüchliche zusätzliche Vorgaben an verbundenen Größen.
- Kontrollieren Sie im Ziel V5=60,3 mm, V8=3,2 mm und V4=53,9 mm. Diese Sollbeobachtung ist eine geometrische Referenz, kein bestandener Bogenfestigkeitsnachweis.
- Ändern Sie die Quellwand auf 4 mm. Als Ziel werden V8=4 mm und V4=52,3 mm erwartet. Das Außenmaß bleibt 60,3 mm. Ändern Sie anschließend nur die Quelllänge: Im Bogen dürfen diese drei Geometriewerte dadurch nicht wechseln.
- Speichern und öffnen Sie das eigene Projekt erneut. Kontrollieren Sie, ob beide Verbindungen noch auf die richtige Modulinstanz zeigen, und wiederholen Sie die Wandänderung. Archivieren Sie die beobachteten Werte und den Berechnungsstatus.
V19 wird hier ausdrücklich nicht mit dem 301-Ergebnis verbunden: Das Rohrbeispiel und der 800-mm-Mantelfall sind verschiedene Bauteile und unterschiedliche Nachweisgrundlagen. Auch V9/V10 der Bogenmaske werden nicht automatisch mit der Rohrnennwand gleichgesetzt; Umformung und örtliche Wandverteilung sind eigene Informationen.

- Zielfeld samt Einheit lesen. Im Bild steht UG32:V123; im hier beschriebenen Geometriefall wäre das Ziel 2413:V5.
- Quellmodul und Variable prüfen. Die sichtbare Quelle UG27:V32 gehört ausschließlich zur ASME-Demo.
- Eine erweiterte Variablenliste erleichtert die Suche; sie bestätigt keine fachliche Kompatibilität.
Originalbild des freigegebenen ASME-Lernvideos vom 6. September 2026, Position 80 s. Unveränderte Pixel; Markierungen liegen im HTML. Bewusst als allgemeiner Bedienkontext verwendet: Für DIN/TRD liegt kein eigener ausgeführter Bildbeleg vor. Original öffnen · Bildnachweis.
Kapitel 10301: Bauform und Wechselbeanspruchung auswählen
Die 301-Familie umfasst mehr als eine glatte Zylinderschale. Die untersuchte Desktopauswahl benennt sechs Geometrien; die Webregistrierung weist neun Masken für die ersten fünf Geometriegruppen aus. Die Zuordnung unten stammt aus dem Routing im Quellcode. Die internen Nummern dienen dem Wiedererkennen eines gespeicherten Falls und sind keine Aufforderung, Projektdateien von Hand zu verändern.
| Geometrie | Bauform(2) | Mit / ohne Wechselbeanspruchung |
|---|---|---|
| Ohne Ausschnitte | 1 | 301-1 / 301-12 |
| Schräger Einzelabzweig | 2 | 301-2 / 301-22 |
| Senkrechter Einzelabzweig | 3 | 301-3 / 301-32 |
| Mehrere Ausschnitte | 4 | 301-4 / 301-42 |
| Nicht radialer Einzelabzweig | 5 | 301-5; kein zweites Maskenpaar |
| Einzelabzweig mit Innendeckel | 6, Desktopauswahl | Code führt in Zweig 2 mit Zusatzflag; kein eigener registrierter Webfall bestätigt |
Bauform(3)=1 wählt in den Maskenpaaren die Variante mit Wechselbeanspruchung, Bauform(3)=0 die ohne. Der hier berechnete Grundfall ist „ohne Ausschnitte, ohne Wechselbeanspruchung“, also Maskenroute 301-12 und interner Gleichungszweig Bauform(1)=0. Er benötigt weder Stutzengrößen noch ein Lastwechselkollektiv für die gezeigte Druckwandarithmetik.
Ein vorhandenes Loch oder ein Abzweig darf nicht durch bloßes Weiterverwenden des glatten Grundfalls verschwinden. Beim Wechsel der Geometrie ändern sich Werkstoffgruppen und Ergebnisdefinitionen: Der Code initialisiert zusätzliche Werkstoffe für Abzweige beziehungsweise Verstärkung und begrenzt in bestimmten Zweigen deren zulässige Spannung auf die des Grundkörpers. Prüfen Sie deshalb nach einer Bauformänderung auch die übernommenen Werkstoff- und Zuschlagsfelder.
Nach oben ↑Kapitel 11TRD 301: Betrieb und Probe gemeinsam rechnen
Der zweite Normalfall zeigt die Druckwandarithmetik einer glatten Zylinderschale. Er ist ein bewusst festgelegtes Zahlenbeispiel ohne realen Werkstoffdatensatz. Die Größen K, K′ und Sicherheitsbeiwerte werden direkt vorgegeben; es wird keine daraus abgeleitete Eignung eines Werkstoffs bei einer bestimmten Temperatur behauptet. Die Werte in den gesuchten Feldern bleiben für die Referenzrechnung frei.
| Felder | Vorgabe | Einheit / Bedeutung |
|---|---|---|
| V11 | 800 | mm, Außendurchmesser |
| V2 / V3 | 40 / 60 | bar, Betrieb / Probe separat |
| V7 / V8 | 220,5 / 1,5 | MPa / —, Betrieb |
| V9 / V10 | 300 / 1,1 | MPa / —, Probe |
| V15 / V132 | 1 / 1 | Nahtfaktoren Betrieb / Probe |
| V13 / V14 / V117 | 0,5 / 1 / 0 | mm, c1 / c2 Betrieb / c2 Probe |
| V4,V5,V19,V20,V29,V30,V115,V116,V26 | gesucht | Nicht zusätzlich als Vorgabe belegen |
Die Quelle bildet zunächst σzul=K/S und σzul′=K′/S′. Der Betriebszweig berechnet bei allgemeinem Nahtfaktor vN: sv=dap/[(2σzul−p)vN+2p]. Der Probezweig verwendet dieselbe Struktur mit seinen eigenen Werten. Anschließend werden die jeweiligen Zuschläge addiert; V26 übernimmt im betrachteten Grundfall das größere Ergebnis. Diese Darstellung erklärt die untersuchte Implementierung und ersetzt keinen vollständigen Normtext.
| Ergebnis | Betrieb | Probe |
|---|---|---|
| Druck nach Umrechnung | 4 MPa | 6 MPa |
| Zulässige Spannung | 147 MPa | 272,72727273 MPa |
| Druckwand ohne Zuschläge | V29: 10,73825503 mm | V30: 8,70425321 mm |
| Bedarf mit Zuschlägen | V115: 12,23825503 mm | V116: 9,20425321 mm |
Damit ist V26=12,23825503 mm. Der Betriebszustand bestimmt in diesem Beispiel den rechnerischen Bedarf. Eine gedanklich gewählte Wand von 12,5 mm liegt um 0,26174497 mm darüber. Diese Differenz ist ausschließlich die Reserve gegen den dargestellten Dickenbedarf; sie ist weder ein vollständiger Bauteilnachweis noch eine Reserve gegen jeden weiteren Lastfall.
Für einen Programmlauf sind zusätzlich die tatsächliche Werkstoffdefinition, Temperatur und alle übrigen von der gewählten Maske geforderten Vorgaben festzuhalten. Die obige Tabelle ist vollständig für die hier ausgewerteten Gleichungen, aber kein behaupteter vollständiger Laufzeit-Zustandsdump.
Nach oben ↑Kapitel 12301 ändern und die maßgebende Bedingung erkennen
Erhöhen Sie nur den Betriebsdruck von 40 auf 50 bar. Probedruck, Kennwerte, Nahtfaktoren und Zuschläge bleiben für diese kontrollierte Sensitivitätsrechnung unverändert. Daraus folgen V29=13,37792642 mm und V115=14,87792642 mm. Der Probebedarf bleibt 9,20425321 mm. Die zuvor betrachteten 12,5 mm liegen nun unter dem Betriebsbedarf. In einem realen Änderungsprojekt ist zusätzlich zu prüfen, ob mit dem Betriebsdruck auch die festgelegte Probe oder andere Randbedingungen angepasst werden müssen.
Ein zweiter, getrennter Versuch stellt den Betrieb auf 40 bar zurück und erhöht ausschließlich den Probedruck auf 100 bar. Dann ergeben sich V30=14,40261866 mm und V116=14,90261866 mm. Jetzt bestimmt die Probe den größeren Bedarf. Der Versuch zeigt, warum V26 erst nach Berechnung beider Zweige bewertet werden darf. Er empfiehlt keinen Prüfdruck von 100 bar.
| Zustand | Betrieb mit Zuschlägen | Probe mit Zuschlägen | Größerer Bedarf |
|---|---|---|---|
| 40 / 60 bar | 12,23825503 mm | 9,20425321 mm | Betrieb |
| 50 / 60 bar | 14,87792642 mm | 9,20425321 mm | Betrieb |
| 40 / 100 bar | 12,23825503 mm | 14,90261866 mm | Probe |
Vergleichen Sie nicht nur die Endwand. Wenn sich im ersten Versuch auch V30 ändert, ist eine zusätzliche Verbindung, eine gekoppelte Materialänderung oder eine weitere Vorgabe zu untersuchen. Wenn V29 trotz Druckänderung stehen bleibt, prüfen Sie, ob das Feld festgelegt ist, ob eine Umrechnung widersprüchlich belegt wurde und ob die Rechnung abgeschlossen ist. Eine unveränderte Zahl ist allein kein Beweis für einen Programmfehler.
Nach oben ↑Kapitel 13301 rückwärts rechnen und Geometrie richtig lesen
Die inverse Kontrollfrage lautet: Welcher Druck ergibt in genau dem Betriebszweig des Beispiels einen Bedarf von 12,5 mm einschließlich c1+c2? Bei vN=1 und unveränderten 147 MPa zulässiger Spannung verbleiben sv=12,5−0,5−1=11 mm. Aus der Gleichung folgt p=2σzul sv/(da−sv)=4,09885932 MPa, also 40,98859316 bar.
Setzen Sie diesen Druck wieder in den Vorwärtsansatz ein: Der Druckbedarf wird 11 mm, einschließlich Zuschlägen 12,5 mm. Die Rückeinsetzung ist eine wirksame Kontrolle gegen einen vertauschten Innen-/Außendurchmesser oder einen vergessenen Zuschlag. Sie ist eine algebraische Rückrechnung und kein aufgezeichneter inverser Programmlauf. Sie bestimmt auch nicht automatisch den zulässigen Gesamtdruck des Behälters.
Für einen tatsächlichen Vergleich mit einer Zeichnung dokumentieren Sie getrennt Außenmaß, physische Wand, Abzüge und die im Modul verwendete Bezugsgeometrie. Das Handbuch zeigt die Quellbeziehung offen; es korrigiert weder die Programmbeschriftung noch behauptet es eine geklärte aktuelle Maskeninterpretation. Der oben berechnete reine Bedarfsfall benötigt V12 und V27 nicht als Eingaben.
Nach oben ↑Kapitel 14Weitere Nachweise zu einem Bauteil zusammenführen
Eine belastbare Berechnungsakte führt Bauteile, Lastzustände und Nachweise zusammen. Für einen Kessel mit zylindrischem Mantel kann 301 den Innendruckfall liefern, 303 den gewölbten Boden und 305 eine ebene Wand mit ihrer tatsächlichen Stützung. Bei Unterdruck wird eine eigene Außendruckaufgabe in 306 oder einer geeigneten anderen Schalenfamilie benötigt. Die bloße Umkehr des Druckvorzeichens im Innendruckfall ist keine dokumentierte Verfahrenswahl.
Wechselbeanspruchung wird mit ihrer eigenen Lastgeschichte beschrieben. 301A beziehungsweise 303A sind in der Paketkonfiguration eigenständige Module; die Auswahl „mit Wechselbeanspruchung“ einer 301-Maske schließt deren vollständige separate Anwendung nicht automatisch ab. Das Handbuch belegt keinen automatischen Kindmodulaufruf von 301 zu 301A. Übergeben Sie Last- und Geometriedaten nur über die tatsächlich verfügbare Verbindung oder eine dokumentierte manuelle Übergabe.
Für eine Flanschverbindung gehören mindestens die zueinander passenden Flansche, Dichtung, Schrauben und Lastzustände in denselben Fall. 2505, 250S und 25V nennen unterschiedliche Rollen beziehungsweise Quellenstände; 269X, SFLA und VFLA unterstützen die zugehörige Geometrieauswahl. Ein geometrisch passender Normflansch ist noch keine automatisch belegte Dichtverbindung für jedes Medium und jede Temperatur. Dichtungskennwerte müssen in der Definition des verwendeten Verfahrens vorliegen.
Bei Tragkonstruktionen werden die Lasten aus Bauteilen, Inhalt und Zusatzbelastungen bilanziert, bevor sie in BEIN oder TR28 eingehen. BIEG liefert Querschnittsinformationen; BEBN betrifft Erdbebenbeanspruchung. Achsrichtungen, Bezugspunkte und Einheiten sind Teil der Übergabe. Für RING kommen die unterschiedlichen Zustände von Mantel und Doppelmantel hinzu, für BV29 die konkrete geteilte oder ungeteilte Wärmeübertragerbauweise.
Diese Zuordnungen sind fachliche Arbeitsabläufe aus den registrierten Aufgabenbeschreibungen. Sie versprechen keine bereits getestete automatische Modulkette. Führen Sie pro Übergabe eine Zeile mit Quelle, Größe, Einheit, Ziel, Bezugszustand und verantwortlicher Vorgabe.
Nach oben ↑Kapitel 15Feldregister für die drei Kernmodule
Die Feldnummern erleichtern den Vergleich unterschiedlicher Sprachstände und alter Ausdrucke. Die Bedeutungen wurden gegen Felddefinitionen und die ausgewerteten Gleichungen geprüft. Die Einheiten sind die für die hier beschriebenen Größen verwendeten Einheiten; eine abweichende Anzeigeeinheit muss vor der Zahlenübernahme umgerechnet werden. Die Spalte Verwendung unterscheidet Vorgaben, Ergebnisse, Tabellenwerte und offene Interpretationsfragen.
301
| Feld | Bedeutung | Einheit im Beispiel | Verwendung |
|---|---|---|---|
| V1 | Berechnungstemperatur t | °C | Berechnungstemperatur aus V101+V102 |
| V2 | Berechnungsdruck p | bar | Vorgegebener Betriebsdruck des Referenzfalls |
| V3 | Probedruck p' | bar | Gesondert vorgegebener Probedruck |
| V4 | Berechnungsdruck P | MPa | V2/10; alternative Druckdarstellung |
| V5 | Probedruck P' | MPa | V3/10; alternative Probedruckdarstellung |
| V7 | Festigkeitskennwert K | MPa | Vorgegebener Festigkeitskennwert Betrieb |
| V8 | Sicherheitsbeiwert S | — | Sicherheitsbeiwert Betrieb |
| V9 | Festigkeitskennwert K' | MPa | Vorgegebener Festigkeitskennwert Probe |
| V10 | Sicherheitsbeiwert S' | — | Sicherheitsbeiwert Probe |
| V11 | Außendurchmesser Zylinder da | mm | Außendurchmesser des Zylinders |
| V12 | Innendurchmesser Zylinder di | mm | Im Gleichungssystem geführtes Innenmaß; V27-Zuschlagskonvention beachten |
| V13 | Zuschlag nach TRD 300 c1 | mm | Zuschlag c1, beide Lastzustände |
| V14 | Zuschlag nach TRD 300 c2 | mm | Zuschlag c2 Betrieb |
| V15 | Schweißnahtfaktor Betrieb vN | — | Nahtfaktor Betrieb |
| V19 | Zul. Spannung Betrieb sigmazul | MPa | K/S für Betrieb |
| V20 | Zulässige Spannung Probe | MPa | K′/S′ für Probe; englische Quellbeschriftung ungenau |
| V26 | erf. Wandstärke mit Zuschl. s | mm | Größerer Bedarf aus V115 und V116 im Grundfall |
| V27 | ausgeführte Wanddicke se | mm | Ausgeführte Wand mit besonderer Geometrie-/Zuschlagsbeziehung |
| V29 | erf. Wanddicke Betrieb sv | mm | Druckwand Betrieb ohne Zuschläge |
| V30 | erf. Wanddicke Probe sv | mm | Druckwand Probe ohne Zuschläge |
| V101 | Beriebstemperatur tb | °C | Betriebstemperatur |
| V102 | Temperaturzuschlag tz | K | Temperaturzuschlag; Differenz, keine absolute Temperatur |
| V115 | erf. Wanddicke mit Zuschlägen s(B) | mm | Betriebsbedarf einschließlich c1+c2 |
| V116 | erf. Wanddicke mit Zuschlägen s(P) | mm | Probebedarf einschließlich c1+c2(Probe) |
| V117 | Korrosionszuschlag (Probe) c2 | mm | Gesonderter Korrosionszuschlag Probe |
| V132 | Schweißnahtfaktor Prüfung vNp | — | Gesonderter Nahtfaktor Probe |
2413
| Feld | Bedeutung | Einheit im Beispiel | Verwendung |
|---|---|---|---|
| V1 | Berechnungsdruck P | bar | Druckbeschriftung; kein belegter vollständiger Druckbedarf im untersuchten Gleichungsblock |
| V2 | Berechnungsdruck p | MPa | Zweite Druckdarstellung; nicht mit bar gleichsetzen |
| V3 | Berechnungstemperatur t | °C | Temperaturkontext; fehlende Material-/Druckgleichung damit nicht ersetzen |
| V4 | Innendurchmesser di | mm | di=V5−2V8 im geprüften Quellblock |
| V5 | Außendurchmesser da | mm | Außenmaß; Verbindungsvorschlag aus 2448:V4 |
| V6 | Krümmungsdurchmesser d | mm | Beschriftet als Krümmungsdurchmesser; Faktorenargumente gesondert prüfen |
| V8 | Nennwanddicke s | mm | Nennwand; nicht automatisch örtliche Bogenwand |
| V9 | ausg. Wanddicke innen sei | mm | Örtlich vorhandene Innenbogenwand |
| V10 | ausg. Wanddicke außen sea | mm | Örtlich vorhandene Außenbogenwand |
| V19 | Rechnerische Wanddicke sv | mm | Gerader Referenzbedarf; Herkunft im betrachteten Block nicht berechnet |
| V21 | Verhältnis r/di | — | r/di beschriftet, Quelle bildet V6/V4 |
| V22 | Berhältnis s/di | — | s/di: V8/V4 |
| V24 | Beiwert innen Bi | — | Innenfaktor; Gültigkeit vor Bewertung klären |
| V25 | Rechnerische Wanddicke si | mm | Innenbedarf aus V19×V24 |
| V28 | Beiwert außen Ba | — | Außenfaktor; eigener Kurvenansatz |
| V29 | Rechnerische Wanddicke sa | mm | Außenbedarf aus V19×V28 |
| V34 | Beiwert (dünnwandig) Bi* | — | Dünnwandiger Innenfaktor; Alternativansatz |
| V35 | BeiWert (dünnwandig) Ba* | — | Dünnwandiger Außenfaktor; Alternativansatz |
| V51 | Nennweite | — | Nennweitenauswahl kann Außenmaß diskret bestimmen |
| V52 | Bitte 3D ->3 5D ->5 eingeben | — | Tabellenwahl3D/5D, Quellwerte3/5 |
| V53 | Krümmungsradius r | mm | Krümmungsradius; Quelle bildet V6/2 |
2448
| Feld | Bedeutung | Einheit im Beispiel | Verwendung |
|---|---|---|---|
| V3 | Reihe | — | Reihe 1/2/3; diskrete Normtabellenwahl |
| V4 | Außendurchmesser da | mm | Vorgabe: tatsächlichen Außendurchmesser nach Tabellenwahl kontrollieren |
| V5 | Innendurchmesser di | mm | Ausgabe aus Außendurchmesser und ausgeführter Wand |
| V6 | Normwanddicke sn | mm | Normwand aus Tabelle; getrennt von V8 |
| V8 | ausgeführte Wanddicke s | mm | Gewählte/ausgeführte Wand; im Massenfall frei festgelegt |
| V9 | Rohrlänge l | m | Länge; Eingang für Gesamtmasse |
| V10 | Längenbezogene Masse m | kg/m | Längenbezogene Masse aus verwendeter Geometrie |
| V11 | Gesamtmasse M | kg | Gesamtmasse ohne Anbauteile und Füllung |
Kapitel 16Ergebnisse prüfen, speichern und vergleichen
Ein sinnvoller Bericht nennt zuerst das Bauteil, die Aufgabe und die Berechnungsbasis. Danach folgen die vollständigen Vorgaben mit Einheiten und Herkunft, die betrachteten Lastzustände, die maßgebende Ergebnisgruppe und die noch separat zu führenden Nachweise. Bei einer Änderung gehören vorheriger und geänderter Zustand nebeneinander, einschließlich bewusst unveränderter Randbedingungen.
Für 2448 genügt zur Mengenprüfung die Trennung zwischen Tabellenwand, ausgeführter Wand, kg/m und Gesamtlänge. Für 301 müssen Betrieb und Probe sichtbar bleiben; der Bericht darf nicht nur V26 ohne seine beiden Ausgangsergebnisse zeigen. Für 2413 ist zusätzlich die ungeklärte Krümmungsdefinition relevant. Ein Bericht mit dieser offenen Frage darf nicht den Eindruck eines abgeschlossenen Bogenfestigkeitsnachweises erwecken.
Speichern Sie einen echten Programmlauf als eigenes Projekt und bewahren Sie den unveränderten Ausgangsstand. Ein wieder geöffnetes Projekt ist erst dann eine gute Referenz, wenn seine Modulinstanzen, Bauformen, Materialdefinitionen, Vorgaben und Verbindungen geprüft wurden. Dokumentieren Sie den tatsächlich verwendeten Laufzeitstand; eine aktuelle Handbuchausgabe macht einen alten gespeicherten Rechenkern nicht rückwirkend aktuell.
Die Handbuchsuche filtert Kapitel nach mehreren Suchwörtern. Ein Kapitelanker aus dem Inhaltsverzeichnis oder einem direkten Link macht sein Ziel wieder sichtbar. Beim Drucken werden auch durch die Suche ausgeblendete Kapitel einbezogen. DE und EN haben dieselben Kapitelanker; die Einstiegsseite übernimmt die globale Sprache der Anwendung. Direkt geöffnete DE-/EN-Dateien lassen sich auch lokal lesen und durchsuchen.
Nach oben ↑Kapitel 17Fehlerbilder und häufige Fragen
Welches Modul ist der richtige Start für ein nahtloses Rohr?
Für Maße und Masse ist 2448 die hier erklärte Aufgabe; der Code empfiehlt 10220 als Nachfolger. Die Druckfestigkeit gehört in einen zur Projektbasis passenden Festigkeitsansatz. Eine Auswahl in der Rohrmaßliste ist keine Wanddickenfreigabe.
Warum ändert 2448 meinen Durchmesser?
Ein Tabellenzweig kann auf das nächste unterstützte Standardmaß umstellen. Lesen Sie nach Reihen- und Größenwahl die tatsächlich verwendeten V4 und V6. Für den analytischen Fall ist V8 zusätzlich als eigene ausgeführte Wand festgelegt.
Ist V6 in 2448 dasselbe wie V8?
V6 ist die Normwand aus der Tabelle, V8 die ausgeführte Wand. Beide können gleich sein, sind aber unterschiedliche Felder mit unterschiedlicher Aufgabe. Die Massenformel verwendet V8.
Warum bringt eine andere Rohrlänge keinen anderen Bogenbedarf?
Die vorgeschlagene Verbindung überträgt Außenmaß und Wand. Länge ist keine der beiden übertragenen Größen. Sie verändert die Rohrgesamtmasse, aber nicht die hier betrachtete Bogenquerschnittsgeometrie.
Kann ich 2413 allein durch Eingabe von Druck und Temperatur vollständig rechnen?
Das wurde für den geprüften Quellblock nicht belegt. Der Bogenansatz verwendet V19 als Referenzbedarf, ohne ihn in dieser Gruppe aus Druck und Werkstoff abzuleiten. Die Herkunft von V19 und die Krümmungsdefinition müssen geklärt sein.
Ist der Faktor 999 ein gültiges Ergebnis?
In den geprüften 2413-Hilfsfunktionen wird 999 für bestimmte ungültige Bedingungen ausgegeben. Behandeln Sie ihn als Anlass zur Eingabe-/Gültigkeitsprüfung, nicht als belastbare physikalische Größe.
Kann der 301-Probedruck aus dem Betriebsdruck abgeleitet werden?
Der Referenzfall gibt beide separat vor. Er enthält keine allgemeine Regel zur Festlegung des Prüfdrucks. Ein im Projekt festgelegtes Verhältnis muss als zusätzliche Annahme dokumentiert werden.
Warum zeigt 301 mehrere Wanddicken?
V29 und V30 sind Druckbedarfe ohne Zuschläge. V115 und V116 enthalten die jeweiligen Zuschläge. Im betrachteten Grundfall ist V26 das Maximum dieser beiden vollständigen Bedarfe. V27 bezeichnet die ausgeführte Wand.
Kann ich für Probe und Betrieb dieselben Werkstoffwerte verwenden?
Nur bei begründeter Übereinstimmung des Falls. Das Programm führt Kennwerte, Sicherheitsbeiwerte, Nahtfaktoren und teilweise Zuschläge getrennt. Gleiche Zahlen müssen eine bewusste Entscheidung sein.
Warum ist mein eingegebener Innendurchmesser unerwartet?
Prüfen Sie in 301 die spezielle Beziehung zwischen V11, V12, V27 und Zuschlägen. Der Quellgrundfall setzt V27=(V11−V12)/2+c1+c2. Ein direkt gemessenes Fertigmaß darf dadurch nicht versehentlich einen zweiten Zuschlag erhalten.
Reicht ein bestandener Mantelfall für den Behälter?
Er lässt Aussagen über genau den betrachteten Mantelfall zu. Böden, Ausschnitte, Außendruck, Schrauben, Auflager und Wechselbeanspruchung können weitere Fälle verlangen. Die Paketlandkarte hilft bei der Zuordnung.
Sind BOG und 2413 austauschbar?
Beide betreffen Rohrbögen, nennen aber unterschiedliche Grundlagen. Die Bauform, Definition des Krümmungsmaßes und des Referenzbedarfs müssen je Ansatz geprüft werden. Identische Zahlenfelder belegen keine Gleichwertigkeit.
Gilt der inverse Druckwert als zulässiger Betriebsdruck?
Hier ist er ausschließlich eine algebraische Grenze des betrachteten Betriebszweigs bei Nahtfaktor 1 und festgehaltenen Kennwerten. Probe, weitere Lasten und übrige Bauteile sind dadurch nicht nachgewiesen.
Was zeigt die Abbildung mit UG27 und UG32?
Einen unveränderten Verbindungsdialog aus einer freigegebenen ASME-Demo. Die Bildunterschrift erläutert den allgemeinen Bedienkontext. Sie belegt weder eine DIN/TRD-Maske noch einen ausgeführten DIN/TRD-Verbindungstest.
Kann die Beispieldatei als SOL-Projekt geöffnet werden?
Nein. Die JSON-Datei enthält die vollständige analytische Fallbeschreibung. Ein echtes DIN/TRD-Projektarchiv wurde für dieses Handbuch nicht als geprüftes Beispiel bereitgestellt. Legen Sie für einen eigenen Lauf ein separates Projekt an.
Wie vergleiche ich eine alte und eine neue Berechnung?
Frieren Sie zuerst den alten Bericht mit Eingaben, Ausgabe und Regeln ein. Vergleichen Sie danach je Lastfall Geometrie, Kennwerte, Zuschläge und Ergebnisdefinitionen. Ein kleinerer Zahlenwert bei anderer Basis ist keine automatische Verbesserung.
Kapitel 18Quellen, Belegstand und Grenzen
Die Paketzugehörigkeit, Modulaufgaben und registrierten Quellen wurden am 7. September 2026 aus der Webkonfiguration und den Modulmetadaten erfasst. Die Kernprüfung umfasst die Felddefinitionen, registrierten Masken und ausgewählte Rechen-/Routingblöcke von 2448, 2413 und 301. Der Quellen-Snapshot enthält die Repository-Stände und Prüfsummen der betrachteten Dateien. Er enthält keinen kundenspezifischen Projektinhalt.
Die analytischen Fälle kennzeichnen ihre Belegstufe maschinenlesbar als source-only. Das zugehörige Nachrechen-Skript lässt sich mit Node.js ausführen; es rechnet ausschließlich die beschriebenen Formeln und startet SOL ALPHA nicht. Die dokumentierten Ergebnisse wurden mit diesen Formeln überprüft. Das belegt die Arithmetik dieser Referenz, nicht die Laufzeitparität oder eine vollständige Regelwerksvalidierung.
Der echte Screenshot stammt aus einem freigegebenen Lernvideo und ist nur als allgemeiner Bedienkontext gekennzeichnet. Seine ursprüngliche ASME-Beschriftung, Hinweise und Pixel bleiben sichtbar; zusätzliche Nummern werden im HTML darübergelegt. Herkunft, Zeitpunkt und SHA-256 sind separat abgelegt. Es gibt für diese Ausgabe weder einen als DIN/TRD ausgegebenen Ersatz-Screenshot noch ein erfundenes Projektarchiv.
Externe Primärquellen wurden für die bibliografische Abgrenzung verwendet: DIN 2413:2011-06, DIN 2413:2020-04, DIN 2448:1981-02 und Entwurf DIN 2505-1:1990-04. Diese Produktseiten sind keine Ersatz-Normtexte. Der hier angegebene Status bezieht sich auf die Prüfung am 7. September 2026.
Offen bleiben ein eigener ausgeführter DIN/TRD-Normal-/Änderungs-/Wiederöffnungslauf, die Klärung der 2413-Krümmungsinterpretation und des vollständigen V19-Berechnungswegs sowie die Laufzeitprüfung der übrigen Paketvarianten. Die Paketlandkarte erklärt deren Aufgaben; sie ersetzt nicht die eigenständigen Detailhandbücher dieser Module.
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