SOL ALPHATutorials
SOL ALPHA · PAKET-HANDBUCH

Weitere EN-Normen – Berechnung von Bauteilen

Flansche, Dichtungen, Armaturen und Kesselbauteile auswählen, rechnen und nachvollziehbar prüfen.

Ausgabe 1.0 · 7. September 2026

Kapitel 01Die passende Berechnung auswählen

Dieses Paket bündelt Berechnungen für Flansche, Dichtungen, Armaturen, Kesselbauteile, Transportbehälter und weitere Sonderaufgaben. „Weitere EN-Normen“ bezeichnet eine organisatorische Zusammenstellung. Die enthaltenen Module verwenden verschiedene Regelwerke und Ausgaben. Beginnen Sie deshalb mit dem Bauteil und dem benötigten Nachweis: Eine Maßauswahl für einen Normflansch beantwortet eine andere Frage als die Untersuchung einer verschraubten Verbindung unter Montage, Temperatur und Druck.

Für eine neue Flanschverbindung führt der typische Arbeitsweg von der Geometrieauswahl in 1092 über eine passende Dichtung in 1514/151N zur Verbindungsberechnung in 159H. Dessen Lastfälle werden in 159S geführt. Für die drucktragende Wand eines Armaturengehäuses wählen Sie dagegen die passende Bauform aus 516A–516D. Ein Kesselboden gehört in die dafür vorgesehene KAP-Familie. Die Paketkarte ordnet sämtliche 25 konfigurierten Mitglieder ein und nennt die drei derzeit nicht in der Web-Modulliste aufgelösten KAP-Kennungen.

Die Rechenbeispiele verbinden konkrete Eingaben mit nachvollziehbaren Kontrollen. Zwei archivierte Regressionen liefern historische Referenzwerte; die Wanddickenvarianten werden unabhängig aus dem geprüften Quellzweig nachgerechnet. Es wurde für diese Ausgabe keine neue EN-Modulrechnung ausgeführt. Das echte Programmbild erläutert den gemeinsamen Verbindungsdialog und ist als Aufnahme aus einem ASME-Beispiel gekennzeichnet. Damit bleibt erkennbar, welche Zahlen Sie prüfen können und welche Bedienabläufe in Ihrer Installation noch auszuführen sind.

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Kapitel 02Alle 25 Module und ihre Aufgaben

Die folgende Übersicht bildet die tatsächlich konfigurierte Paketzuordnung ab. Einzelne Aufgaben erscheinen fachlich auch in anderen Paketen: E168 behandelt Sattellager nach EN 13445, BULK Schüttgutlasten nach EN 1991-4. Solche Überschneidungen sind keine zusätzlichen oder gleichwertigen Berechnungswege. Verwenden Sie die Modulkennung zusammen mit dem vollständigen Titel, der Bauform und der im Projekt vereinbarten Normausgabe.

ModulAufgabeAbgrenzung und AuswahlhilfeStand laut Quelle / Register
1092Normflansch auswählenZusammengehörige Flanschmaße und Druck-Temperaturdaten. PN und PS unterscheiden; V160 ist ein interner Identifier.DIN EN 1092-1: 2018-12
Registriert
1514Nichtmetallische FlachdichtungMaße und angebotene Dichtungskennwerte. Nominale Ringfläche ist keine automatisch wirksame Kontaktfläche.DIN EN 1514-1: 1997-08
Registriert
151NDichtung nach HerstellerdatenDichtungsgeometrie und passende Herstellerzuordnung. Produkt, Temperatur und gültigen Datensatz mitführen.DIN EN 1514-1: 1997-08 & Herstellerangaben
Registriert
159HFlanschverbindung berechnenElternmodul für Flansche, Schrauben und Dichtung einschließlich Montage und Lastfällen.DIN EN 1591-1: 2014-04
Registriert
159SLastfälle der VerbindungVom Hauptmodul verwaltete Prüf- und Betriebszustände; Beziehungen und gemeinsame Geometrie erhalten.DIN EN 1591-1: 2014-04
Registriert
220Stahlrohrmaße und MetergewichtEN 10220: Maß- und Gewichtsgrundlage. Liefert allein keinen Druckfestigkeitsnachweis.DIN EN 10220:2003-03
Registriert
516AArmaturengehäuse und runde FlanscheGrundkörperform zuerst wählen; detaillierter Lehrfall ausschließlich Zylinder ohne Öffnung.DIN EN 12516-2: 2022-08
Registriert
516BWeitere Flansche und VerschlüsseOvale/rechteckige Flansche, Schrauben und selbstabdichtende Verschlüsse nach passender Bauform.DIN EN 12516-2: 2022-08
Registriert
516CBöden, Kugelschalen und PlattenGewölbte Böden sowie passende Kreis-/Ringplatten. Randbedingungen und Lastseite prüfen.DIN EN 12516-2: 2022-08
Registriert
516DVerschraubte DeckelDeckelplatten mit oder ohne Öffnung beziehungsweise Stutzen; angebotene Stopfbuchslasten beachten.DIN EN 12516-2: 2022-08
Registriert
ADRTransporttank: Wand und DruckEN 14025 mit ADR/RID-Bezug. Teilaufgabe der Tankbeurteilung; anwendbaren Transportstand dokumentieren.DIN EN 14025: 2018-09 & ADR & RID
Registriert
AUZYÖffnungen im WasserrohrkesselEN 12952: Öffnungen und Abzweigungen in Zylindern, einschließlich verschiedener Verstärkungs- und Anschlussformen.DIN EN 12952-3/8: 2023-01
Registriert
BULKSchüttgutlasten für SilosEN 1991-4: Lastgrundlage. Lastverteilung, Wandreibung und Füll-/Entleerzustand der Tragwerksrechnung zuordnen.DIN EN 1991-4: 2010-12
Registriert
DECKTankdeckel und SchraubenflächeEbene und gewölbte Deckel im beschriebenen EN-14025-Bereich. Anschluss und Lastfall gehören zur Geometrie.DIN EN 14025/6.3.6: 2018-09
Registriert
EF01Glatter Flansch Typ 01Älterer EN-1092-1:2002-Weg für den glatten Flansch; nicht als Schweißhalsflansch übersetzen.DIN EN 1092-1: 2002-05
Registriert
EF02Losflansch Typ 02Älterer EN-1092-1:2002-Weg. Losflansch und zugehörigen Bund gemeinsam beurteilen.DIN EN 1092-1: 2002-05
Registriert
EFLAWeitere runde StahlflanscheÄlterer EN-1092-1:2002-Weg mit mehreren Flansch-/Bundformen. Kein Ersatz für 159H ohne Abgleich des Nachweisziels.DIN EN 1092-1: 2002-05
Registriert
KAP1Einzelöffnungen in ebenen KesselbödenEN 12953-3, Kapitel 11 gemäß Modulüberschrift. Einzelöffnung von Öffnungsgruppen unterscheiden.11 Einzelausschnitten in ebenen Kesselböden -- DIN EN 12953-3: 2016
Registriert
KAP2Rohre ohne Ausschnitte und RohrplattenEN 12953-3, Kapitel 12 gemäß Modulüberschrift. Rohr- und Randbedingungen des Systems benötigen eigene Vorgaben.12 Rohre ohne Ausschnitte und Rohrböden -- DIN EN 12953-3: 2016
Registriert
KAP3FlammrohreBeschriebener EN-12953-3-Kapitel-13-Weg; Web-Registrierung nicht aufgelöst. Äußeren Druck/Stabilität gesondert beachten.Flammrohre, Flammrohrkomponenten und zylindrische Mäntel von Wendekammern unter äußerem Überdruck -- DIN EN 12953-3: 2016
Web-Registrierung nicht aufgelöst
KAP7Zylindrische Kesselteile unter InnendruckBeschriebener EN-12953-3-Kapitel-7-Weg; Web-Registrierung nicht aufgelöst.7 Zylindrische Mäntel unter Innendruck -- DIN EN 12953-3: 2016
Web-Registrierung nicht aufgelöst
KAP8Kesselöffnungen und AbzweigungenEN 12953-3, Kapitel 8 gemäß Modulüberschrift. Bauform, Verstärkung und Anschlusslage festhalten.8 Ausschnitte und Abzweige in zylindrischen Mänteln -- DIN EN 12953-3: 2016
Registriert
KAP9KesselbödenEN 12953-3, Kapitel 9 gemäß Modulüberschrift. Die Quelle enthält gewölbte Böden und ebene unverankerte Verschlüsse; Bauform und Anschluss abgleichen.9 Böden -- DIN EN 12953-3: 2016
Registriert
KAP0Verankerte ebene WändeBeschriebener EN-12953-3-Kapitel-10-Weg; Web-Registrierung nicht aufgelöst. Ankeranordnung gehört zum Tragmodell.10 Verankerte ebene Wandungen -- DIN EN 12953-3: 2016
Web-Registrierung nicht aufgelöst
E168Liegende Behälter auf SättelnEN 13445-3/16.8: Typ-A-Bedingungen und Spannungsbewertung unterscheiden; Gewicht und Druck gemeinsam betrachten.DIN EN 13445-3/16.8: 2016-12
Registriert

„Registriert“ bezeichnet hier den Abgleich mit den vorhandenen Web-Modulbeschreibungen. Eine Registrierung bestätigt weder Ihre Lizenz noch die Ausführbarkeit jeder älteren Bauform. KAP3, KAP7 und KAP0 bleiben in der Übersicht sichtbar, haben aber keine passende aktuelle Web-Registrierung. Richten Sie für diese Aufgaben einen dokumentierten verfügbaren Rechenweg ein, bevor Sie mit einer Projektfreigabe planen. Die Einordnung ersetzt keine eigenständige Anleitung sämtlicher Unterbauformen.

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Kapitel 03Normausgabe und Berechnungsumfang festlegen

Halten Sie im Projektkopf fest, welches Regelwerk in welcher Ausgabe gilt und welche Module Sie dafür einsetzen. Im geprüften Bestand nennt 1092 die Ausgabe DIN EN 1092-1:2018-12. EF01, EF02 und EFLA tragen dagegen den älteren Stand 2002-05. Ein ähnliches Bauteilbild erlaubt deshalb keinen ungeprüften Austausch. 159H/159S nennen DIN EN 1591-1:2014-04, während 516A–516D DIN EN 12516-2:2022-08 angeben.

Zum Redaktionsstand 7. September 2026 führt DIN Media DIN EN 1591-1:2026-02 als Nachfolger der Ausgabe 2014-04. Die neue DIN-Ausgabe ist die deutsche Fassung von EN 1591-1:2024; das Ausgabedatum der DIN-Fassung und das Jahr der europäischen Fassung sind also zu unterscheiden. Diese Kataloginformation belegt keinen entsprechenden Wechsel im untersuchten Modul. Für DIN EN 12516-2 nennt der Katalog die Ausgabe 2022-08. Prüfen Sie den tatsächlichen Produktstand und die vertragliche Berechnungsgrundlage, bevor Sie Ergebnisse einer Normausgabe zuordnen.

Gleiches gilt für Werkstoffnorm, Erzeugnisform, Temperaturbereich und Belastungsart. Eine Werkstoffnummer allein legt keinen vollständigen Festigkeitsdatensatz fest. Dokumentieren Sie Abweichungen zwischen Projektanforderung und Modulstand ausdrücklich. Ändern Sie weder den Berichttitel noch die Quellenangabe, um einen älteren Rechenweg wie eine neuere Ausgabe erscheinen zu lassen. Eine gegebenenfalls erforderliche ergänzende Beurteilung gehört als eigener, nachvollziehbarer Bestandteil in den Nachweis.

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Kapitel 04Ein neues Beispiel geordnet aufbauen

  1. Legen Sie ein eigenes Lehrprojekt an und wählen Sie das Modul über Kennung und vollständige Beschreibung. Beginnen Sie mit einem Bauteil; ergänzen Sie Verbindungen erst nach einer überprüfbaren Einzelrechnung.
  2. Wählen Sie zuerst Berechnungsart und Bauform. In 516A unterscheiden V228 und V229 beispielsweise die Armaturengehäuseberechnung vom Flanschweg sowie Zylinder, Kugel und weitere Grundkörper.
  3. Stellen Sie Einheiten und Sprache ein. Notieren Sie, ob Druck als bar oder MPa und als Überdruck oder Absolutdruck geführt wird. Einheiten gehören zum Zahlenwert.
  4. Geben Sie Temperatur und Werkstoff mit Erzeugnisform vor. Kontrollieren Sie die tatsächlich belegten Festigkeitswerte und Sicherheitsbeiwerte für Betrieb und Prüfung.
  5. Ergänzen Sie Geometrie, Zuschläge und Belastungen. Prüfen Sie nach jeder Eingabe abhängige Maße, sichtbare Bedingungen und Berechnungsmeldungen.
  6. Speichern Sie den vollständigen Ausgangszustand. Ändern Sie im nächsten Schritt genau eine Größe und vergleichen Sie die Ergebnisse mit dem Ausgangsfall.

Ist ein erwartetes Feld ausgeblendet, kontrollieren Sie zunächst die gewählte Bauform und die darüber liegenden Auswahlfelder. Eine Feldnummer aus einer anderen Bauform ist kein Beleg dafür, dass die Größe hier benötigt wird. Die Feldreferenz nennt bewusst einen geprüften Kernbestand. Der vollständige Maskenbestand im Referenzdownload enthält zusätzliche bedingte Felder und bewahrt deren Herkunft.

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Kapitel 05Flanschgeometrie lesen: 1092

1092 dient der Auswahl zusammengehöriger Normabmessungen und der zugehörigen Druck-Temperaturbewertung. V1 ist PN, V2 DN. DN ist eine Nennweitenbezeichnung; für die Rechnung benötigen Sie die tatsächlichen Anschluss-, Innen- und Außendurchmesser. Im historischen Beispiel entsprechen DN 200 ein Anschlussmaß A = 219,1 mm und ein inneres Anschlussmaß von 206,5 mm. „DN = Innendurchmesser“ wäre hier eine falsche Eingabe.

Die folgende Grafik stammt unverändert aus der echten 1092-Maske. Sie zeigt mehrere Flansch- und Bundformen. Die Maßzeichen hängen von der Form ab: C1, C2 und C4 sind nicht austauschbar, ebenso wenig H1, H2 und H3. Vergleichen Sie die Skizze mit Ihrer Zeichnung, bevor Sie ein Maß manuell übernehmen. Der untere dritte Ausschnitt zeigt die Geometrie mit Ansatz und den Maßbezügen C2, H2 und H3.

Originale Maßskizzen der 1092-Maske
Mehrere unveränderte Flanschquerschnitte mit zugehörigen Maßzeichen123
  1. Flacher Querschnitt mit Dicke C1; nicht mit C2 eines Ansatzflansches verwechseln.
  2. Blinder Abschluss mit Dicke C4; der Durchgang und die Lastabtragung unterscheiden sich.
  3. Ansatzgeometrie mit C2, H2 und H3: Maßbezüge gemeinsam aus der Zeichnung übernehmen.

Unveränderte eingebettete Programmgrafik; keine Aufnahme einer ausgeführten Rechnung. Original öffnen

V160 ist im untersuchten Programm ein Datenbank-Identifier. Die Oberfläche baut daraus Texte wie „Type09“ auf. Diese Darstellung darf nicht ungeprüft als Flanschtyp 09 einer Norm interpretiert werden. Im Beispiel bleibt daher der genaue gespeicherte Selektor V160 = 9 dokumentiert; die konstruktive Zuordnung erfolgt über Skizze, ausgegebene Maße und tatsächlichen Normtyp. Nach einem Typwechsel prüfen Sie Anschluss, Dichtfläche, Schraubenbild und Dicke gemeinsam.

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Kapitel 061092-Beispiel: PN 10 bei 120 °C

Das archivierte Beispiel vom 10. August 2026 verwendet V160 = 9, DN 200, PN 10 und 120 °C. Als Werkstoff ist 1.4571(P) mit der damaligen Datenbankkennung 1232 hinterlegt. Die gespeicherte Werkstoffbeschreibung nennt warmumgeformtes Blech („Hot worked plate“) und ältere EN-10028-7-/AD-W2-Datenstände. Diese Datenbankkennung ist eine Referenz des Archivs, keine universelle Werkstoffkennung jeder Installation.

GrößeArchivwertStatus im Archiv
V1 / V2PN 10 / DN 200Eingaben
V160 / V319 / 120 °CEingaben
V3 / V11219.1 mm / 6.3 mmAbgeleitete Vorgaben: A / S
V5 / V6 / V7340 / 24 / 295 mmAbgeleitete Vorgaben: D / C2 / K
V18 / V19 / V208 / 22 mm / M20Abgeleitete Vorgaben: Anzahl / Loch / Gewinde
V309.92 barAbgeleitete Vorgabe PS
V22206.5 mmErwarteter Prüfausgang; A − 2S unabhängig bestätigt

Die Referenz trennt ausdrücklich Eingaben, abgeleitete Vorgaben und erwartete Prüfergebnisse. PS = 9,92 bar steht dort unter den abgeleiteten Vorgaben. Es ist kein für dieses Handbuch neu beobachteter Rechenausgang. Als unabhängige Geometriekontrolle ergibt A − 2S = 219,1 − 2 × 6,3 = 206,5 mm. Dieser Wert stimmt mit dem archivierten Erwartungswert V22 überein. Die Kontrolle prüft den Maßbezug, nicht die gesamte Flanschfestigkeit.

Für eine eigene Wiederholung wählen Sie zuerst dieselbe Kombination, DN und PN, dann Temperatur und den tatsächlich verfügbaren passenden Werkstoff. Kontrollieren Sie alle Tabellenmaße, bevor Sie die Verbindung weiterverwenden. Bei abweichender Datenbank oder Normausgabe erwarten Sie nicht blind dieselbe Kennung oder denselben PS-Wert. Halten Sie die Abweichung zusammen mit Produkt- und Datenstand fest und klären Sie die Ursache.

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Kapitel 07PN, PS und Temperatur richtig unterscheiden

PN bezeichnet eine Druckstufe. Der bei einer bestimmten Temperatur und Werkstoffzuordnung verwendbare Druck ergibt sich daraus nicht durch bloßes Anhängen der Einheit bar. Im historischen PN-10-Beispiel ist PS bei 120 °C mit 9,92 bar gespeichert. Schon diese Differenz zeigt, weshalb eine Verbindung nicht allein mit der Aufschrift PN 10 bewertet wird. Hinzu kommen die Grenzen und Ergebnisse des vollständigen Verbindungsnachweises.

Der geprüfte 1092-Quellweg berücksichtigt PN, Werkstoffgruppe und Temperatur. Er unterscheidet außerdem die zur Flanschform gehörende Dicke und wertet die entsprechenden Druck-Temperaturdaten aus. Zwischen vorhandenen Temperaturstützstellen wird im betreffenden Datenweg interpoliert. Fehlt eine benötigte Zuordnung, kann PS gelöscht werden. Ein leeres Ergebnis ist deshalb keine Druckfreigabe von null bar und auch kein Anlass, den alten Wert manuell stehenzulassen.

Als Änderungsübung erhöhen Sie in einer Kopie ausschließlich die Temperatur und dokumentieren vorher/nachher Werkstoffgruppe, relevante Dicke und PS. Erwarten Sie keine von diesem Handbuch erfundene neue Tabellenzahl: Die gültige Datenbank muss den Wert liefern. Prüfen Sie, ob der Wert aus dem gültigen Temperaturbereich stammt und ob zugleich die Werkstoffkennwerte in 159H aktualisiert wurden. Ein Temperaturwechsel in einem einzelnen Modul belegt noch keinen einheitlichen Temperaturfall im gesamten Projekt.

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Kapitel 081514 und 151N: Maße und Dichtungsdaten

Eine passende Dichtung muss geometrisch zur Dichtfläche, zum Schraubenbild und zur vorgesehenen Ausführung gehören. 1514 enthält nichtmetallische Flachdichtungen nach der in der Modulquelle genannten EN-1514-1-Ausgabe. 151N ergänzt eine Auswahl nach Herstellerangaben. Die geometrische Übereinstimmung ist erst der Anfang: Werkstoff, Dicke, Temperatur, Medium und erforderliche Dichtheit bestimmen, welche belastbaren Kennwerte in einer Flanschrechnung verwendet werden können.

Prüfen Sie in 1514 mindestens V2 DN, V3 Innendurchmesser, V5 Außendurchmesser und V6 Dicke. V13 führt die Betriebstemperatur, V14 den Druck, V15 PN. Die ältere Moduldefinition versieht V15 mit „bar“; fachlich bleibt PN die Druckstufenbezeichnung und ist nicht der bei jeder Temperatur zulässige Druck. Zusätzliche Felder betreffen Verformungs- und Belastungskennwerte. Übertragen Sie einen Wert nicht allein deshalb, weil sein Symbol ähnlich aussieht: Ein älterer Dichtungskennwert ist nicht automatisch eine nach einer neueren EN-1591-Ausgabe benötigte Größe. Beschaffen Sie dafür den zur Dichtung, Prüfmethode und Temperatur passenden Datensatz.

Bei einer geometrischen Kontrolle mit frei gewählten Lehrmaßen da = 260 mm und di = 220 mm ergibt sich die nominelle Ringfläche π(da² − di²)/4 = 15079,64 mm². Diese Ringfläche ist ausdrücklich keine berechnete wirksame Dichtungsfläche AGe aus 159H. Dort kann der belastete wirksame Bereich von der nominellen Fläche abweichen. Verwenden Sie die Rechnung, um eine falsch übertragene Durchmesser- oder Radiusangabe zu entdecken, nicht um die Kontaktberechnung zu ersetzen.

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Kapitel 09159H: eine vollständige Flanschverbindung

159H betrachtet das Zusammenwirken beider Flansche, der Schrauben und der Dichtung. Dazu gehören Montage, betriebliche Belastung und Prüfung sowie die unterschiedlichen Verformungen und Temperaturen der Teile. Die Auswahl eines Normflansches liefert Geometrie; sie ersetzt diese gemeinsame Betrachtung nicht. Beginnen Sie mit einer Skizze, die Flansch 1 und Flansch 2, Dichtung, Schrauben und anschließende Schalen eindeutig bezeichnet.

  1. Wählen Sie für beide Seiten die konstruktiv richtige Flanschart. Legen Sie fest, welche Geometrie aus einer Normauswahl stammt und welche Maße tatsächlich frei vorgegeben sind.
  2. Ordnen Sie jedem Teil Werkstoff und Temperatur zu. Eine heiße Flanschverbindung kann unterschiedliche Schrauben-, Flansch- und Dichtungstemperaturen haben.
  3. Übernehmen Sie die Dichtungsmaße und den dafür geeigneten Kennwertsatz. Prüfen Sie Schraubenanzahl, tragende Fläche und Gewindebezeichnung.
  4. Definieren Sie Montagebedingungen sowie die einzelnen Betriebs- und Prüflastfälle. Dokumentieren Sie zusätzliche Kräfte und Momente mit Vorzeichen und Bezug.
  5. Wählen Sie die Schraubenkraftstrategie und berechnen Sie die Verbindung. Lesen Sie jede Teilbewertung und den Text der begrenzenden Bedingung.
  6. Ändern Sie einen Lastfall und kontrollieren Sie, dass sich die vorgesehenen abhängigen Ergebnisse aktualisieren. Speichern Sie den vollständigen Nachweis einschließlich der zugehörigen Lastfälle.

Die vorhandenen Web-Kompatibilitätstests beschreiben auch die Übergabe einer EN-1092-Auswahl an ein zugeordnetes 1092-Untermodul. Daraus folgt keine beliebige automatische Verbindung zwischen unabhängig angelegten Kapiteln. Prüfen Sie die tatsächlich vom Elternmodul erzeugte Beziehung, bevor Sie eine zweite Maßauswahl als vermeintlichen Ersatz danebenstellen.

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Kapitel 10159S: Montage, Betrieb und Prüfung auseinanderhalten

159S ist ein zu 159H gehörendes Lastfallmodul. Die geprüften Kompatibilitätstests erwarten getrennte interne Kapitel für Prüfung und Betrieb und prüfen die eindeutige Eltern-Kind-Zuordnung. V4 unterscheidet dabei die Lastfallart; V10 enthält die Lastfallbezeichnung. Erstellen oder kopieren Sie solche internen Kapitel nicht wie beliebige unabhängige Komponenten. Die Verbindung zum Hauptmodul bestimmt, welche Geometrie und gemeinsamen Daten verwendet werden.

Für eine Lernmatrix genügen zunächst drei klar beschriebene Zustände: Montage ohne betrieblichen Innendruck, Betrieb mit der festgelegten Temperatur und Belastung, Prüfung mit dem dafür vorgesehenen Druck und Temperaturzustand. Diese Matrix ist eine Vorbereitung und keine neu ausgeführte 159H-Rechnung. Tragen Sie pro Zustand die Druckdefinition, Bauteiltemperaturen, äußeren Lasten und das jeweils zu prüfende Kriterium ein. Ein Prüfdruckfaktor allein definiert noch nicht sämtliche Randbedingungen der Prüfung.

Vergleichen Sie nach der Rechnung die Ausnutzungen für Schrauben, Dichtung und beide Flansche. Notieren Sie die maßgebende Komponente zusammen mit dem Lastfall. Eine kleine Schraubenausnutzung im Betrieb sagt nichts darüber aus, ob die Dichtung bei Montage überlastet wird. Ebenso darf ein bestandenes Prüflastkriterium nicht als Ersatz für die Dichtheitsbewertung im heißen Betrieb verwendet werden. Der Bericht muss diese unterschiedlichen Aussagen zusammenführen und erkennbar trennen.

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Kapitel 11Vorgegebene und automatisch ermittelte Schraubenkraft

Eine Schraubenkraftvorgabe und eine automatisch ermittelte erforderliche Kraft beantworten unterschiedliche Auslegungsfragen. Bei der Vorgabe prüfen Sie einen gewählten Montagezustand. Bei der automatischen Ermittlung lassen Sie den implementierten Rechenweg eine Kraft bestimmen und müssen anschließend die begrenzenden Bedingungen lesen. Übertragen Sie nicht nur den Zahlenwert, sondern auch die gewählte Strategie in den Bericht.

Der vorhandene Web-Kompatibilitätstest schaltet über das Spezialmenü zwischen diesen Zuständen um. Im Vorgabezustand setzt er 159H V64 = 200000 N; das Feld ist als FB0,spec bezeichnet. Danach kehrt der Test in den Automatikzustand zurück und prüft den begrenzenden Beschreibungstext. Dies ist ein belegter Testablauf aus dem Quellbestand, kein in dieser Ausgabe erneut ausgeführter 200-kN-Nachweis und keine Empfehlung einer Montagekraft.

Für Ihre eigene Änderungsübung speichern Sie zunächst den automatisch ermittelten Zustand. Wechseln Sie dann in die angebotene Kraftvorgabe, geben Sie einen begründeten Vergleichswert ein und lesen Sie sämtliche Teilbewertungen erneut. Wechseln Sie abschließend zurück und kontrollieren Sie Kraft, sichtbare Vorgabe und begrenzende Beschreibung. Prüfen Sie vor einer Division durch die Schraubenanzahl ausdrücklich, ob das Feld eine Gesamt- oder Einzelkraft bezeichnet. Die daraus abgeleitete Montageanweisung braucht zusätzlich eine passende Betrachtung von Anziehverfahren, Reibung und Streuung.

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Kapitel 12Größen zwischen Modulen sicher übernehmen

Eine fachliche Abfolge ist noch keine gespeicherte Programmverbindung. Erstellen Sie vor dem Verknüpfen eine Übergabeliste: Quelle, Ziel, physikalische Größe, Einheit, Druck- oder Maßbezug und Zuständigkeit für Änderungen. Für 1092 zu 159H betrifft das beispielsweise Flanschmaße; für 1514/151N zur Verbindung Dichtungsgeometrie und geeignete Kennwerte. Prüfen Sie zuerst, welche Übergaben bereits vom Hauptmodul und seinen Kindern verwaltet werden.

Der folgende unveränderte Ausschnitt zeigt den echten gemeinsamen Verbindungsdialog in einem historischen ASME-Lehrablauf. Die ASME-Modulnamen bleiben sichtbar. Er erläutert ausschließlich die gemeinsamen Bedienelemente: Ziel oben, Quellgröße links, Einheitenhinweis und die Anzeige zur beidseitigen Bearbeitbarkeit. Er zeigt keine ausgeführte 1092-, 159H- oder 516A-Verbindung.

Wählen Sie eine Quelle erst nach dem Vergleich der Größen. Eine gleiche Einheit macht Außendurchmesser und Lochkreis nicht gleich; eine ähnliche Druckbeschriftung klärt den Bezugsdruck nicht. Der sichtbare Dialog weist auf ReadWrite für beide Variablen hin. Planen Sie deshalb Änderungen an beiden Enden der Verbindung ein und prüfen Sie die Wirkung in einer Kopie. Lösen Sie für einen freien Vergleich die betreffende Verbindung bewusst oder verwenden Sie einen separaten Projektstand. Überschreiben Sie keinen verbundenen Wert in der Annahme, dass nur dieses eine Modul geändert wird.

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Kapitel 13516A bis 516D: die richtige Armaturenbauform

Die Familie verteilt unterschiedliche drucktragende Teile einer Armatur auf mehrere Module. 516A behandelt Grundkörper und runde Flansche. 516B enthält unter anderem ovale und rechteckige Flansche, Schrauben und selbstabdichtende Verschlüsse. 516C betrifft gewölbte Böden, Kugelschalen und bestimmte ebene Kreis- oder Ringplatten. 516D ist für verschraubte Deckel und zugehörige Platten- und Stopfbuchslasten vorgesehen. Die genaue Bauform bestimmt, welche Geometrie- und Lastannahmen gelten.

Das ausgearbeitete Beispiel verwendet ausschließlich 516A, Bauform 11, mit V228 = 1 für vorwiegend ruhend beanspruchte Gehäuse und V229 = 1 für einen zylindrischen Grundkörper ohne Ausschnitte. Ein Gehäuse mit Abzweigung, ein Kugelkörper oder ein rechteckiger Querschnitt ist damit nicht nachgewiesen. Die aktuellen Masken bieten Auswahlmöglichkeiten innerhalb dieses Wegs; zusätzlich vorhandene archivierte Maskendateien belegen nicht automatisch einen eigenständig startbaren heutigen Web-Modulstand.

Prüfen Sie bei einer realen Armatur alle drucktragenden Teilbereiche: Wand, Übergänge, Öffnungen, Flansche, Deckel und Verbindungsmittel. Eine ausreichende Zylinderwand kann mit einem unzureichenden Deckel zusammentreffen. Ein Ergebnis für vorwiegend ruhende Belastung deckt außerdem nicht ohne weitere Prüfung sämtliche zyklischen Lasten ab. Halten Sie deshalb eine Bauteilliste mit dem jeweils zuständigen Modul und dem verbleibenden Nachweisumfang bereit.

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Kapitel 14516A-Beispiel vollständig vorgeben

Der Referenzfall stammt aus einer Regression vom 27. Juni 2026. Seine großen Abmessungen und niedrigen Drücke dienen hier der gut nachvollziehbaren Rechnung; sie sind keine Konstruktionsempfehlung für eine reale Armatur. Der Außenbezug ist eindeutig: V2 = 1200 mm, ausgeführte Wanddicke V9 = 5 mm, daraus Innendurchmesser V27 = 1190 mm. Das Verhältnis V25 = 1200/1190 ≈ 1,008403 liegt im betrachteten Quellzweig unter der Grenze 1,7.

FeldVorgabeBedeutung
V228 / V2291 / 1Ruhend beanspruchtes zylindrisches Gehäuse ohne Ausschnitte
V2 / V91200 mm / 5 mmAußendurchmesser / ausgeführte Wand
V24120 °CBetriebstemperatur
V14 / V110.1 MPa / 0.3 MPaBetriebs- / Prüfüberdruck
V61Schweißnahtwertigkeit
V7 / V80.3 mm / 0 mmc1 / c2
V4 / V5218 N/mm² / 1.5K / S
V17 / V15260 N/mm² / 1.05K′ / S′
V221.4571(P), 1232Historische Werkstoffzuordnung, keine neue Abfrage

V14 führt den Berechnungsdruck des Betriebsfalls, hier kurz „Betriebsdruck“ genannt. V14 = 0,1 MPa entspricht 1 bar Überdruck; V11 = 0,3 MPa entspricht 3 bar Prüfüberdruck. Verwechseln Sie die beiden Felder nicht und ersetzen Sie den festgelegten Berechnungsdruck nicht durch einen beliebigen momentanen Betriebswert. Die Zuschläge c1 = 0,3 mm und c2 = 0 werden in der hier betrachteten Ermittlung der erforderlichen Dicke addiert. Der ausgeführte Wert 5 mm wird nicht durch die errechnete Mindestdicke ersetzt. Er beschreibt die vorhandene Geometrie und geht in deren Verhältnis ein.

Der historische Werkstoffdatensatz liefert K = 218 N/mm² und S = 1,5 für den Betriebsfall sowie K′ = 260 N/mm² und S′ = 1,05 für die Prüfung. Daraus folgen f = 145,333333 N/mm² und f′ = 247,619048 N/mm². Für die unabhängige Lehrrechnung werden diese Zahlen ausdrücklich festgehalten. Damit wird keine aktuelle Werkstoffdatenbank-Abfrage und keine Freigabe des Werkstoffs für ein bestimmtes Bauteil behauptet.

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Kapitel 15Betrieb und Prüfung unabhängig nachrechnen

Für den hier ausgewählten zylindrischen Zweig bilden die Quellfälle 1105 und 1106 zunächst den druckabhängigen Wandanteil und addieren danach die Zuschläge. Mit Außendurchmesser D, Druck p, zulässiger Spannung f und Schweißnahtwertigkeit k lautet die nachgerechnete Beziehung:

e = Dp / [(2f − p)k + 2p] + c1 + c2.

Für Betrieb werden p = V14 und f = V26 eingesetzt, für Prüfung p = V11 und f = V23. Der gemeinsame Ergebniswert V1 ist im geprüften Quellfall das Maximum von V18 und V19. Diese Beziehung ist auf den beschriebenen Zweig begrenzt. Für größere Durchmesserverhältnisse verwendet der Quelltext eine andere Beziehung; eine Kugel oder ein Flansch darf nicht mit dieser Zylindergleichung geprüft werden.

Fallp / p′ [MPa]eB [mm]eP [mm]Maximum [mm]Maßgebend
Ausgang0.1 / 0.30.7127021.0264831.026483Prüfung
Betriebsdruck ändern0.2 / 0.31.1251201.0264831.125120Betrieb
Prüfdruck ändern0.1 / 0.60.7127021.7520871.752087Prüfung

Im Ausgangsfall ergeben sich eB = 0,712702 mm und eP = 1,026483 mm. Maßgebend ist somit die Prüfung. Die unabhängig berechneten Werte stimmen innerhalb 0,000001 mm mit den gespeicherten Erwartungswerten der Regression überein. Das ist eine Kontrolle der Formel und des archivierten Beispiels, kein neuer End-to-End-Modullauf. Die ausgeführte Wand von 5 mm liegt über diesem druckbezogenen Ergebnis; weitere Mindestdicken, Geometriebedingungen und Bauteilnachweise bleiben separat zu prüfen.

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Kapitel 16Eine Änderung und ein Wechsel des maßgebenden Falls

Erhöhen Sie für die erste analytische Variante ausschließlich den Betriebsdruck von 0,1 auf 0,2 MPa. Temperatur, Festigkeitswerte, Geometrie, Zuschläge und Prüfdruck bleiben für diese isolierte Untersuchung fest. Die erforderliche Betriebswand steigt auf 1,125120 mm; die Prüfwand bleibt bei 1,026483 mm. Nun ist der Betriebsfall maßgebend. Ein Vergleich nur des zuvor maßgebenden Prüfergebnisses hätte diese Änderung übersehen.

Verdoppeln Sie für die zweite Variante ausschließlich den Prüfdruck von 0,3 auf 0,6 MPa und verwenden Sie wieder den ursprünglichen Betriebsdruck. Die Prüfwand steigt auf 1,752087 mm, während die Betriebswand 0,712702 mm bleibt. Diese beiden Varianten sind bewusst getrennt. In einem realen Projekt kann eine Vorgabe den Prüfdruck mit dem Betriebsdruck verknüpfen; dann muss die gesamte vorgesehene Lastfalländerung neu berechnet werden.

Für eine Wiederholung in Ihrer Installation speichern Sie jeden Zustand unter einer klaren Bezeichnung und dokumentieren V14, V11, V18, V19 und V1. Prüfen Sie außerdem, ob eine Änderung neue Werkstoff-, Temperatur- oder Geometriebedingungen auslöst. Die Zahlen dieses Kapitels stammen aus unabhängiger Quellarithmetik mit festen Kennwerten. Bei abweichenden Modulwerten vergleichen Sie zuerst die tatsächlich verwendeten Eingaben und aktiven Zweige, bevor Sie eine Abweichung als Rechenfehler einstufen.

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Kapitel 17Rückwärts rechnen: Druck für eine vorgegebene Wand

Aus derselben Beziehung lässt sich eine klar begrenzte inverse Lehrfrage ableiten: Welcher Betriebsdruck führt bei unveränderten Kennwerten genau zur erforderlichen Wanddicke von 5 mm? Zunächst werden die Zuschläge einmal abgezogen: er = 5 − 0,3 − 0 = 4,7 mm. Die algebraische Umstellung ergibt:

p = 2fker / [D − er(2 − k)].

Mit D = 1200 mm, f = 218/1,5 N/mm² und k = 1 folgt p = 1,142920885 MPa, entsprechend 11,42920885 bar. Die erneute Vorwärtsrechnung liefert genau 5 mm. Der Wert stimmt außerdem mit dem historischen erwarteten 516A-V160-Wert von 1,1429209 MPa überein. Das schließt den Kreis zwischen algebraischer Umstellung, Vorwärtskontrolle und archivierter Referenz.

Der Zielwert ist ausschließlich die Grenze dieser Betriebswandbeziehung. Er ist keine neue Festlegung eines zulässigen Betriebsdrucks der vollständigen Armatur. Prüfdruck, Mindestwand, Öffnungen, Deckel, Flansche, Temperaturgrenzen und weitere anwendbare Kriterien sind weiterhin zu beurteilen. Bei einer echten inversen Bedienung müssen außerdem Vorgabe und Ergebnis eindeutig umgestellt werden: Eine erforderliche Dicke darf nicht zugleich als starre Vorgabe und als unbekanntes Ergebnis behandelt werden. Das Handbuch bestätigt hier die Algebra, nicht einen neu ausgeführten inversen Bedienlauf.

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Kapitel 18Kesselbauteile: AUZY und die KAP-Familie

Die Kesselmodule sollten anhand des Bauteils und des Kesselregelwerks ausgewählt werden. AUZY gehört zum Wasserrohrkesselbereich EN 12952 und behandelt Öffnungen und Abzweigungen in zylindrischen Teilen. Die Beschreibung unterscheidet beispielsweise unverstärkte und verstärkte Öffnungen, schräge oder nicht radiale Anschlüsse sowie benachbarte Öffnungen. Eine einzelne radiale Öffnung ist geometrisch und hinsichtlich gegenseitiger Beeinflussung ein anderer Fall als eine Öffnungsgruppe.

Die KAP-Familie ist in den Modulüberschriften den entsprechenden Abschnitten von EN 12953-3:2016 für Großwasserraumkessel zugeordnet. KAP1 betrifft einzeln eingebrachte Öffnungen in ebenen Böden, KAP2 Rohre ohne Ausschnitte und Rohrböden, KAP8 Öffnungen und Abzweigungen in zylindrischen Mänteln, KAP9 Kesselböden. KAP3, KAP7 und KAP0 sind konfiguriert, aber im geprüften Web-Register nicht aufgelöst. KAP3 beschreibt Flammrohre, Flammrohrkomponenten und zylindrische Wendekammermäntel unter äußerem Überdruck; KAP7 zylindrische Mäntel unter Innendruck und KAP0 verankerte ebene Wände.

Bereiten Sie für jede Aufgabe eine Zeichnung mit Randbefestigung, Öffnungsabständen, wirksamen Längen und Lastseite vor. Innendruck und äußerer Druck sind getrennte Nachweisprobleme. Eine Rohrplatte braucht die zum System gehörenden Rohr- und Randbedingungen; das Ergebnis eines isolierten Plattenmodells darf nicht ohne Abgleich eingesetzt werden. Dieses Paketkapitel ordnet die Wege ein. Es behauptet keine hier durchgerechnete KAP-Bauform und keine vollständige Kesselauslegung.

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Kapitel 19Transportbehälter, Schüttgut und Sattellager

ADR behandelt im beschriebenen Modulumfang Mindestwanddicke und Berechnungsdruck von Transporttanks mit Bezug auf EN 14025 sowie ADR/RID. DECK betrifft ebene oder gewölbte Tankdeckel und die benötigte Schraubenfläche. Die Eignung eines Transportbehälters umfasst mehr als diese beiden Festigkeitsaufgaben. Stoffzuordnung, Bauart und anwendbare Transportanforderungen müssen zum tatsächlichen Einsatz passen. Die UNECE veröffentlicht die ADR-Ausgabe 2025; deren Änderungen gelten ab 1. Januar 2025. Die Modulquelle nennt daneben einen älteren EN-14025-Ausgabestand. Halten Sie beide Bezüge getrennt fest.

BULK ermittelt Schüttgutlasten für Silos nach dem in seiner Quelle genannten EN-1991-4-Stand. Diese Lasten sind Eingangsgrößen für die nachfolgende Tragwerks- und Wandbewertung. Befüllen, Entleeren, Wandreibung und Stoffeigenschaften dürfen nicht durch eine pauschale Flüssigkeitssäule ersetzt werden. Zeichnen Sie Belastungsrichtung und Bezugshöhe der übergebenen Lasten ein; ein einzelner Maximalwert beschreibt nicht automatisch ihre räumliche Verteilung.

E168 untersucht liegende Behälter auf Sätteln nach EN 13445-3 Abschnitt 16.8. Die Beschreibung unterscheidet Bedingungen für Typ-A-Sättel ohne Spannungsrechnung und die Bewertung der Spannungen im Schalen- und Sattelbereich. Eine Bedingungserfüllung in einem vereinfachten Weg ist keine allgemeine Aussage für beliebige Sattelgeometrien. Für Vertiefung und Anschluss an die übrige Behälterberechnung verwenden Sie das EN-13445-Handbuch. Der Arbeitsweg mit einem FE-Modell wird im FEA-Toolbox-Handbuch gesondert erklärt.

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Kapitel 20Feldreferenz für die ausgearbeiteten Wege

Diese Referenz verbindet die in den Kapiteln verwendeten Feldnummern mit ihrer fachlichen Bedeutung. Dieselbe Nummer bezeichnet in verschiedenen Modulen unterschiedliche Größen: 1092 V1 ist PN, 516A V1 die erforderliche Wanddicke. Verwenden Sie daher immer Modulkennung und Feldnummer gemeinsam. Einheiten stammen aus der geprüften Moduldefinition; die sichtbare Oberfläche kann eine andere zulässige Anzeigeeinheit anbieten.

Modul / FeldBedeutungEinheit / Typ
1092 V1PN / Druckstufe
1092 V2DN / Nennweite
1092 V3Anschlussmaß Amm
1092 V5Flansch-Außendurchmesser Dmm
1092 V6Flanschdicke C2mm
1092 V7Lochkreisdurchmesser Kmm
1092 V8Gesamtlänge H2mm
1092 V10Ansatzdurchmesser N1mm
1092 V11Ansatzwanddicke Smm
1092 V12Radius rmm
1092 V13Anschlusslänge H3mm
1092 V18Schraubenanzahl
1092 V19Lochdurchmessermm
1092 V20Schraubengewinde
1092 V22Inneres Anschlussmaßmm
1092 V30PS / zulässiger Druckbar
1092 V31Temperatur°C
1092 V33WerkstoffgruppeAuswahl / selection
1092 V35WerkstoffAuswahl / selection
1092 V160Flanschkombination, interner IdentifierAuswahl / selection
1514 V2Nennweite DN
1514 V3Dichtungs-Innendurchmessermm
1514 V5Dichtungs-Außendurchmessermm
1514 V6Dichtungsdickemm
1514 V13Betriebstemperatur°C
1514 V14Druckbar
1514 V15Druckstufe PN
159H V64Vorgegebene Montage-Schraubenkraft FB0,specN
159H V498Normauswahl EN 1092 / freie GeometrieAuswahl / selection
159H V568Schraubenausnutzung im Betrieb
159H V569Dichtungsausnutzung im Betrieb
159H V572Ausnutzung erster Losflansch
159H V573Ausnutzung zweiter Losflansch
159H V756Begrenzende BeschreibungText
159S V4Prüf- oder BetriebslastfallAuswahl / selection
159S V10LastfallbezeichnungText
516A V1Erforderliche Wanddicke, maßgebendes Maximummm
516A V2Außendurchmessermm
516A V4Festigkeitskennwert Betrieb KN/mm²
516A V5Sicherheitsbeiwert Betrieb S
516A V6Schweißnahtwertigkeit kc
516A V7Zuschlag c1mm
516A V8Zuschlag c2mm
516A V9Ausgeführte Wanddickemm
516A V11PrüfüberdruckMPa(p)
516A V14BerechnungsüberdruckMPa(p)
516A V15Sicherheitsbeiwert Prüfung S′
516A V17Festigkeitskennwert Prüfung K′N/mm²
516A V18Erforderliche Wand Betriebmm
516A V19Erforderliche Wand Prüfungmm
516A V22WerkstoffauswahlAuswahl / selection
516A V23Zulässige Spannung Prüfung f′N/mm²
516A V24Berechnungstemperatur°C
516A V25Verhältnis Außen-/Innendurchmesser
516A V26Zulässige Spannung Betrieb fN/mm²
516A V27Innendurchmessermm
516A V160Maximaler Druck Betrieb im RechenwegMPa
516A V161Maximaler Druck Prüfung im RechenwegMPa
516A V228Gehäuse / runde FlanscheAuswahl / selection
516A V229Form des GrundkörpersAuswahl / selection

Auswahlfelder haben diskrete Zustände. Ein gespeicherter Zahlenwert ist ohne Beschriftung und Bauform unvollständig. Besonders 1092 V160 bleibt ein interner Auswahl-Identifier. Bei 159H hängen Sichtbarkeit und Auswertungen von Flanschart, Lastfall und Kraftstrategie ab. Die Referenz ist kein Auftrag, jedes Feld manuell zu belegen: Ergebnisse, verwaltete Kinddaten und bedingte Vorgaben behalten ihre jeweilige Rolle.

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Kapitel 21Ergebnisse prüfen, speichern und wieder öffnen

Eine brauchbare Ergebnisprüfung beginnt beim Eingabezustand. Vergleichen Sie Zeichnung, Modulbauform, Werkstoff, Temperaturen, Drücke und Zuschläge mit dem Bericht. Kontrollieren Sie dann die unabhängigen Beziehungen: bei 1092 den inneren Anschlussdurchmesser, beim 516A-Lehrfall die beiden Wanddicken und deren Maximum. Lesen Sie Bedingungen und Meldungen auch dann, wenn bereits Zahlen angezeigt werden. Eine technisch abgeschlossene Rechnung ist nicht automatisch eine erfüllte fachliche Bewertung.

Prüfen Sie bei verbundenen Projekten zusätzlich Eltern-Kind-Zuordnungen und manuelle Links. Eine gespeicherte Zahl belegt keine aktive Aktualisierung. Ändern Sie in einer Projektkopie eine definierte Quellgröße und verfolgen Sie die erwarteten Zielgrößen. Anschließend nehmen Sie die Änderung zurück oder kehren zum gespeicherten Ausgangsstand zurück. Der Bericht sollte Herkunft und Richtung dieser Übergaben erklären, damit ein zweiter Bearbeiter die Rechnung nachvollziehen kann.

Speichern Sie Projektdatei, Ergebnisbericht und die verwendeten Zusatzdaten gemeinsam. Öffnen Sie das Projekt anschließend erneut und vergleichen Sie Bauformen, Eingaben, Lastfallnamen, verbundene Größen und maßgebende Ergebnisse. Für diese Handbuchausgabe wurde kein neuer Save/Reopen-Lauf der EN-other-Module durchgeführt; die Schritte sind eine konkrete Abnahmefolge für Ihre eigene Wiederholung. Notieren Sie Produkt- und Datenstand sowie das Prüfergebnis, statt einen historischen Vergleichswert als aktuellen Laufnachweis zu übernehmen.

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Kapitel 22Häufige Fragen und gezielte Fehlersuche

Prüfen Sie zuerst den fachlichen Bezug und die aktive Bauform. Anschließend folgen Einheiten, Auswahlzustände, Werkstoffdaten und Verbindungen. So lässt sich eine falsche Eingabe von fehlenden Daten oder einem tatsächlich abweichenden Rechenergebnis unterscheiden.

PN 10, aber PS ist kleiner als 10 bar.

Temperatur, Werkstoffgruppe, Flanschform und relevante Dicke prüfen. PN ist eine Druckstufe; PS gehört zur konkreten Bewertung.

DN und Innendurchmesser stimmen nicht überein.

DN ist eine Nennweite. Für Anschluss und Wandrechnung die tatsächlichen Durchmesser aus Zeichnung und Tabelle verwenden.

1092 zeigt Type09, die Zeichnung eine andere Typnummer.

V160 und TypeNN sind im geprüften Programm Datenbank-Identifier. Normtyp anhand Skizze und Maßsatz zuordnen; die Beschriftung nicht ungeprüft umdeuten.

Nach Typwechsel ist eine Dicke unerwartet anders.

C1, C2 und C4 gehören zu unterschiedlichen Formen. Maßzeichen, Bund und Anschluss zusammen vergleichen.

PS ist nach einem Werkstoffwechsel leer.

Benötigte Datenzuordnung und Temperaturbereich prüfen. Ein gelöschtes Ergebnis nicht durch den alten PS-Wert ersetzen.

Die Materialkennung 1232 fehlt.

Die Kennung gehört zum historischen Datenbestand. Den Werkstoff nach Bezeichnung, Norm und Erzeugnisform zuordnen und aktuelle Kennwerte prüfen.

EF01 und 1092 liefern nicht dieselbe Bewertung.

Die Modulquellen nennen unterschiedliche Ausgaben und Aufgaben. Zuerst Normstand und Nachweisziel abgleichen.

Die Dichtung passt geometrisch, aber die Verbindung nicht.

Maße allein belegen weder Dichtheit noch ausreichende Belastbarkeit. Kennwerte, Montage und Betriebszustände in der Verbindungsrechnung prüfen.

Nominale und wirksame Dichtungsfläche unterscheiden sich.

Die Ringfläche aus Außen-/Innendurchmesser ist eine Geometriegröße. Wirksame Kontaktflächen gehören zur Verbindungsberechnung.

159S erscheint mehrfach.

Getrennte Betriebs- und Prüflastfälle können vom Hauptmodul verwaltet werden. Lastfallart, Namen und Elternbeziehung kontrollieren.

Nach Automatikwechsel bleibt eine alte Kraft im Bericht.

Aktiven Vorgabemodus, sichtbares Feld, neue Berechnung und begrenzende Beschreibung gemeinsam prüfen. Ausgangsstand bei Bedarf erneut öffnen.

Eine verknüpfte Größe ändert sich unerwartet.

Der gemeinsame Dialog kennzeichnet beide Enden als ReadWrite. Quelle, Ziel und letzte Änderung in einer Kopie nachvollziehen.

516A-Druck ist um Faktor zehn falsch.

MPa und bar prüfen: 0,1 MPa = 1 bar. Zusätzlich Betriebs- und Prüfdruckfelder unterscheiden.

Eine größere Betriebsbelastung verändert V1 nicht.

V1 ist das Maximum beider Wanddicken. Solange die Prüfung maßgebend bleibt, kann V18 steigen, ohne das Maximum zu ändern.

Die Prüfung ist maßgebend trotz höherer zulässiger Spannung.

Auch der Prüfdruck ist höher. Beide Quotienten mit den jeweils zugehörigen Spannungen und Zuschlägen berechnen.

Der inverse Druck wurde als Freigabe übernommen.

Die Lehrrechnung begrenzt nur den ausgewählten Betriebswandzweig. Alle anderen Bauteile, Lastfälle und Bedingungen separat bewerten.

Eine Zuschlagsänderung wird doppelt berücksichtigt.

Erforderliche Dicke und vorhandene wirksame Dicke unterscheiden. Jeden Zuschlag im vorgesehenen Rechenweg genau einmal ansetzen.

KAP3, KAP7 oder KAP0 lässt sich nicht auswählen.

Die Kennungen sind konfiguriert, aber im geprüften Web-Register nicht aufgelöst. Einen dokumentierten verfügbaren Rechenweg klären.

Ein Silolastwert soll direkt als Behälterdruck dienen.

Lastverteilung, Richtung, Füll-/Entleerzustand und Wandreibung erhalten. Schüttgutlasten sind keine pauschale hydrostatische Flüssigkeitssäule.

Der Modulbericht nennt eine ältere Normausgabe.

Den tatsächlichen Stand offen dokumentieren und mit der Projektgrundlage abgleichen. Eine geänderte Überschrift aktualisiert keine Berechnung.

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Kapitel 23Beispieldaten, Quellen und Grenzen dieser Ausgabe

Die Ausgabe beruht auf dem konfigurierten Paketbestand, den Web-Masken und Modulbeschreibungen sowie den untersuchten All-Dev-Quellen für 1092, 1514, 159H/159S, 516A und EFLA. Branch, Commit und SHA-256-Prüfsummen der Dateien stehen im Quellen- und Maskenverzeichnis. Die Beispieldaten enthalten die vollständigen beiden archivierten Regressionsdatensätze samt damaligen Vorgaben und erwarteten Werten sowie die neu berechneten analytischen Varianten.

Die Regressionen sind keine neu ausgeführten Tutorials; ihr ursprüngliches Kennzeichen „tutorialCandidate: false“ bleibt erhalten. Die unabhängige Nachrechnung bestätigt die beschriebene Formel und die ausgewählten Referenzwerte. Sie bestätigt weder den aktuellen Modul-Scheduler noch eine Werkstoffdatenbank oder einen vollständigen Normnachweis. Das Bildverzeichnis unterscheidet die unveränderte 1092-Maskengrafik vom historischen allgemeinen Programmdialog. Keine Aufnahme wurde als neue EN-other-Laufzeitdarstellung umbeschriftet.

Die Normverweise dienen der eindeutigen Zuordnung. Vollständige Normtexte und Tabellen werden hier nicht reproduziert. Die Ausgabe von DIN EN 1092-1 lässt sich im offiziellen Katalog prüfen; die besonders relevante Abweichung bei EN 1591 ist im Kapitel zur Normausgabe erläutert. Dieses Paketbuch deckt alle 25 Mitglieder als Aufgabenkarte und die ausgewählten Arbeitswege im Detail ab. Es erklärt nicht jede Unterbauform als einzeln abgeschlossenes Modulhandbuch.

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