SOL ALPHA / WTSTutorials
SOL ALPHA · ENGINEERING HANDBOOK

WTS Package – Berechnung von Wärmeübertragern

Rohrbündel-Wärmeübertrager verstehen, aufbauen, nachrechnen und beurteilen.

Fassung 1.0 · 7. September 2026 · technische Basis: WTS-Fix-Branches

Ein vollständiger Lern- und Nachschlageweg: Fachgrundlagen, Bedienung, Kindmodule, Rückrechnung und Ergebnisprüfung. Die Bilder zeigen die englische Programmmaske; Text und Bildlegenden sind vollständig deutsch.

Kapitel 01WTS verstehen: Aufgabe, Umfang und Grenzen

WTS ist das thermische und hydraulische Berechnungssystem von SOL ALPHA für Rohrbündel-Wärmeübertrager. Ein Medium strömt in den Rohren, das andere im Mantelraum. Wärme wird über die Rohrwand übertragen, ohne dass sich die Medien im vorgesehenen Betrieb vermischen. WTS verbindet die Betriebsaufgabe mit einer konkreten Geometrie: Welcher Wärmestrom soll übertragen werden? Welche Temperaturen sind erreichbar? Wie groß müssen Fläche und Bündellänge sein? Welche Druckverluste entstehen?

Dieses Handbuch richtet sich an neue Anwender, die die Oberfläche noch nicht kennen, und an erfahrene Anwender, die das Zusammenspiel der Unterkapitel nachvollziehen wollen. Es erklärt den Bedienablauf und die Bedeutung der Größen. Es ersetzt weder die zugrunde liegende Fachliteratur noch eine vollständige sicherheitstechnische oder mechanische Auslegung.

Was Sie mit WTS bearbeiten können

  • Einphasige Flüssigkeits- und Gasfälle, etwa Wasser/Wasser, Öl/Wasser oder Gas/Glykol.
  • Geeignete Kondensationsfälle reiner Stoffe; die Wahl von Stoff, Seite, Phase und Einbaulage bestimmt den Rechenweg.
  • Rohrspiegel, Rohrteilung, Durchgänge, Mantel- und Rohrabmessungen sowie Umlenkbleche.
  • Erforderliche und vorhandene Wärmeübertragerfläche, Wärmeübergang, Druckverluste und ausgewählte tatsächliche Austrittstemperaturen.
  • Varianten bestehender Apparate, geänderte Lastfälle und zulässige Rückrechnungen.
  • Erweiterungen für Sonderrohre, Doppelrohre, Schwingungsprüfung und Dokumentation, sofern die Installation und Freischaltung diese enthalten.

Drei unterschiedliche Aufgaben

Auslegung
Die Prozessaufgabe ist bekannt; eine geeignete Geometrie wird gesucht. Eine berechnete Mindestfläche ist dabei erst ein Zwischenergebnis.
Nachrechnung eines vorhandenen Apparats
Die ausgeführte Geometrie ist festgelegt. Sie prüfen, ob sie einen bestimmten Lastfall erfüllt oder welche Austrittstemperaturen sich ergeben.
Vergleich mit einem alten Projekt
Sie vergleichen gespeicherte Vorgaben, Geometrie, Rechenauflage und neue Ergebnisse. Ein alter Zahlenstand ist keine Garantie für eine damals vollständig konvergierte Rechnung.

Version und Lesereihenfolge

Die technische Referenz dieses Handbuchs ist der geprüfte WTS-Fix-Stand vom 7. September 2026. Das Handbuch wird unabhängig davon auf main13.0 bereitgestellt. Seine Veröffentlichung bedeutet nicht, dass der Fix-Branch bereits in jede ausgelieferte Anwendung integriert wurde. Prüfen Sie den Versionsstand Ihrer tatsächlichen Installation.

Beginnen Sie mit den Grundlagen und dem Beispiel. Nutzen Sie anschließend die Kindmodulkapitel und das Feldverzeichnis. Funktionen, die nur aus dem Quellstand belegt sind, werden nicht als live abgenommene Bedienfälle ausgegeben.

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Kapitel 02Das Bedienprinzip: Vorgaben, Ergebnisse und Solver

SOL ALPHA besitzt keinen starren Satz ausschließlich zulässiger Eingabe- und Ausgabefelder. Der interne Gleichungslöser ermittelt aus den bekannten Größen diejenigen Unbekannten, die der jeweilige Modul-Rechenweg unterstützt. Dieselbe physikalische Größe kann deshalb in einer Aufgabe eine Vorgabe und in einer anderen Aufgabe ein Ergebnis sein.

Diese Freiheit ist kein Versprechen, dass jede mathematische Umstellung in jedem Modul möglich ist. Auswahlfelder, diskrete Rohrzahlen, Tabellen, Gültigkeitsbereiche und iterative Rechenwege setzen Grenzen. Mehrere verschiedene Geometrien können dieselbe thermische Aufgabe erfüllen. Eine Rückrechnung braucht daher eine eindeutig formulierte Fragestellung.

Die vier Fragen an jedes wichtige Feld

  1. Ist der Wert bekannt? Ein leeres oder unbekanntes Ergebnis ist nicht Null.
  2. Ist er eine Vorgabe oder berechnet? Ein berechneter Wert kann sich bei neuen Eingaben ändern.
  3. Ist er festgehalten? Eine feste Vorgabe soll nicht durch eine andere Gleichung ersetzt werden.
  4. Ist er verbunden? Dann kann eine andere Modulinstanz oder ein Kindkapitel die maßgebliche Quelle sein.

Eingaben sicher durchführen

Klicken Sie in das richtige Zahlenfeld, geben Sie den Wert ein und bestätigen Sie ihn, beispielsweise durch Tab. Warten Sie, bis die Bearbeitung beendet ist, bevor Sie weitere abhängige Felder ändern. Prüfen Sie danach den tatsächlich übernommenen Wert und die angezeigte Einheit.

Die allgemeine SOL-ALPHA-Eingabe unterstützt auch Ausdrücke und Einheiten. 100 + 200 ist eine Rechenoperation, keine Liste. 1 bar ist eine physikalische Eingabe, die in die zum Feld passende Einheit umgerechnet werden kann. Bei WTS ist besonders wichtig, ob ein Druckfeld Absolutdruck verlangt. Einheitenumrechnung allein wandelt Überdruck nicht automatisch in Absolutdruck um.

Farben richtig lesen

In der Standardmaske erscheinen berechnete Zahlen häufig türkisfarben bzw. mit entsprechendem Feldstil; normale Vorgaben haben einen anderen Stil. Verbundene Variablen und hervorgehobene Abhängigkeiten können zusätzliche Farben oder Markierungen erhalten. Farbe ist eine Orientierungshilfe, kein alleiniger Nachweis: Lesen Sie bei Unklarheit die Variableninformation, den Feststatus und die Verbindungsquelle. Designs, Fokus und Hervorhebungen können das Erscheinungsbild verändern.

Variable freigeben

Wenn Sie ein bisher berechnetes Ergebnis vorgeben wollen, muss eine passende andere Vorgabe frei werden. Öffnen Sie das Kontextmenü des betreffenden Felds und verwenden Sie die angebotene Freigabe- bzw. Rückrechenfunktion. Prüfen Sie, welche Größe der Solver anschließend bestimmt. Geben Sie nicht wahllos mehrere Randbedingungen frei: Die Rechnung kann dadurch unterbestimmt werden oder in eine andere Geometrie laufen.

Bei WTS gehören oft weitere Kapitel dazu. Eine Rohrzahländerung kann SPIE, Strömungsgeschwindigkeiten, Wärmeübergang und Druckverlust beeinflussen. Änderungen an Stoff oder Temperatur wirken über Stoffwerte bis zur erforderlichen Fläche. Warten Sie deshalb auf den vollständigen Rechenabschluss und lesen Sie die Meldungen.

Vorgabe und berechneter Wert in derselben Maske
Vorgabe und berechneter Wert in derselben Maske
  1. Mantelseitiger Massenstrom: hier die Vorgabe von 3 kg/s.
  2. Rohrseitiger Massenstrom: hier ein berechnetes Ergebnis.
  3. WTS und zugehörige Kinder im Projektbaum.

Unveränderter Frame der Demoaufnahme vom 06.09.2026; englische Maske mit damaligen zweisprachigen Videoeinblendungen. Original in voller Größe

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Kapitel 03Fachliche Grundlagen der Wärmeübertragung

Rohrseite ist nicht automatisch die heiße Seite

Die Begriffe innen/Rohrseite und außen/Mantelseite beschreiben den Strömungsraum. Beide Seiten können je nach Aufgabe wärmeabgebend oder wärmeaufnehmend sein. Ordnen Sie Ihre Prozessdaten daher der tatsächlichen Anschluss- und Strömungsführung zu, nicht nur den Farben einer Skizze.

Wärmebilanz und Vorzeichen

Q̇ = ṁ · cp · (Taus − Tein)

Für ein einphasiges Medium mit passend gemittelter Wärmekapazität ist dies die wichtigste Überschlagsrechnung. In WTS ist ein abgekühlter Strom im gezeigten Beispiel negativ, ein erwärmter positiv. Ohne Verlustwärme gilt dort Q̇ᵢ + Q̇ₐ ≈ 0. Verwenden Sie für einen Vergleich der übertragenen Leistung die Beträge, ohne die Vorzeicheninformation der Bilanz zu verlieren. Bei Phasenwechseln oder stark veränderlichen Stoffwerten ist eine Enthalpiebilanz Q̇ = ṁ · Δh geeigneter; die einfache cp-Formel allein reicht dann nicht.

Treibende Temperaturdifferenz

Eine endliche Fläche kann Wärme nur bei einer treibenden Temperaturdifferenz übertragen. Beim idealen Gegenstrom lauten die Enddifferenzen ΔT₁ = Th,ein − Tc,aus und ΔT₂ = Th,aus − Tc,ein. Für positive Enddifferenzen gilt:

ΔTlm = (ΔT₁ − ΔT₂) / ln(ΔT₁ / ΔT₂)

Sind beide Enddifferenzen gleich, ist der Grenzwert genau diese gemeinsame Differenz; der Ausdruck 0/0 ist kein physikalischer Fehler. Negative oder verschwindende Temperaturannäherungen müssen dagegen fachlich geprüft werden. Ein Temperaturkreuz ist bei Gegenstrom nicht grundsätzlich unmöglich; entscheidend ist die lokale treibende Differenz, nicht nur der Vergleich der beiden Austrittstemperaturen.

Fläche, Wärmeübergang und Wärmedurchgang

|Q̇| ≈ k · A · FN · ΔTlm

Dies ist ein Überblick über den üblichen thermischen Zusammenhang, keine vollständige Ersatzformel für alle WTS-Sonderfälle. FN berücksichtigt die tatsächliche Strömungsführung gegenüber dem idealisierten Temperaturverlauf. Weitere Modellkorrekturen, etwa an Längsleitblechen, können hinzukommen.

Die Wärmeübergangskoeffizienten αᵢ und αₐ beschreiben jeweils den Übergang zwischen Fluid und Wand. Der Wärmedurchgangskoeffizient k fasst die Widerstände beider Seiten, der Rohrwand und der Verschmutzung zusammen. Bei einem glatten zylindrischen Rohr und Bezug auf die Außenfläche ergibt sich schematisch:

1/kₐ = dₐ/(dᵢ·αᵢ) + dₐ·ln(dₐ/dᵢ)/(2λRohr) + 1/αₐ + Rf,a + (dₐ/dᵢ)·Rf,i

Alle Größen müssen dieselbe Flächenbasis verwenden. Für Rippenrohre und andere Sondergeometrien gelten zusätzliche Flächenverhältnisse und Wirkungsgrade. Übernehmen Sie deshalb keinen fremden k-Wert, ohne dessen Bezugsfläche zu kennen.

Warum mehr Geschwindigkeit nicht immer besser ist

Höhere Geschwindigkeit kann den Wärmeübergang steigern, erhöht aber häufig Druckverlust, Pumpenbedarf, Erosions- oder Schwingungsbeanspruchung. Ein kleinerer Umlenkblechabstand verändert gleichzeitig Querströmung, Fensterströmung, Endzonen und die Anzahl der Umlenkungen. Diese Wirkungen sind gekoppelt: Ein einzelner optimal erscheinender α-Wert ist noch kein optimaler Apparat.

Kennzahlen verstehen

Reynolds-Zahl Re = ρ·v·d/μ beschreibt das Verhältnis von Trägheits- zu Zähigkeitskräften; Prandtl-Zahl Pr = cₚ·μ/λ verknüpft Impuls- und Wärmetransport. Die charakteristische Länge und der gültige Bereich hängen vom Kindmodul ab. Eine universelle Rohr-Grenzzahl darf nicht ungeprüft auf die komplexe Mantelströmung übertragen werden.

Prinzip: getrennte Strömungsräume im GegenstromRohrseiteMantelseiteWärmeübertragung durch die RohrwandPrinzipskizze, nicht maßstäblich; keine Konstruktionszeichnung
Beispiel mit warmer Rohrseite und kalter Mantelseite. Die Seitenzuordnung ist konstruktiv; in einer anderen Aufgabe kann die heiße Seite außen liegen.
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Kapitel 04Vorbereitung: Welche Angaben benötigen Sie?

Beginnen Sie nicht mit möglichst vielen Zahlen, sondern mit einer sauberen Trennung zwischen Prozessanforderung, vorhandener Konstruktion und veränderlichen Entwurfsgrößen. Notieren Sie zu jeder Angabe Quelle, Einheit und Status. Ein Wert aus einem Angebot, ein Messwert im Betrieb und eine frei gewählte Annahme haben nicht dieselbe Verbindlichkeit.

Prozessdaten je Seite

  • Medium, Phase und gegebenenfalls Zusammensetzung, Konzentration, Salzgehalt oder Feuchte.
  • Eintrittstemperatur und gewünschte Austrittstemperatur; bei einer Nachrechnung gegebenenfalls nur die Eintritte als Vorgaben.
  • Massenstrom oder eindeutig definierter Volumenstrom. Bei Gasen unterscheiden Sie Betriebs- und Normvolumenstrom und dokumentieren den Normzustand.
  • Absoluter Eintrittsdruck und zulässiger Druckverlust. Ein- und Austrittsbedingungen können bei Gasen oder Phasenwechseln verschiedene Dichten ergeben.
  • Foulingannahmen, Verlustwärme und besondere Anforderungen, beispielsweise Frostschutz oder maximale Filmtemperatur.

Konstruktionsdaten

Für einen vorhandenen Apparat benötigen Sie mindestens die zutreffende Bauform, die Rohrabmessungen, die thermisch aktive Länge, Rohrzahl und Durchgänge sowie Mantelgeometrie und Einbauten. Bei einem Rohrspiegel sind Gassen, Blind- und Stützrohre, Fensterzonen und gespeicherte Einzelrohrpositionen relevant. Eine gleiche Gesamtrohrzahl allein beschreibt noch keinen gleichen Rohrspiegel.

Bewusst offen lassen

Wenn WTS den Rohrmassenstrom aus Leistung und Temperaturen ermitteln soll, tragen Sie nicht zusätzlich einen widersprechenden festen Massenstrom ein. Wenn Sie die tatsächlichen Austritte eines vorhandenen Apparats suchen, dürfen nicht gleichzeitig alle Soll-Austrittstemperaturen die Lösung festlegen. Schreiben Sie Ihre Frage als Satz: „Für diesen Apparat bei diesen Eintritten und Durchsätzen suche ich …“.

Einheitencheck vor dem ersten Lauf

Typische Fehler sind kg/h statt kg/s, mm statt m, kW statt W, dynamische statt kinematische Viskosität und Prozent statt Massenanteil. Beispiel: 3 kg/s entsprechen 10.800 kg/h; 323,9 mm entsprechen 0,3239 m. Diese Umrechnungen ändern nicht die physikalische Aufgabe. Eine unbemerkte Eingabe von 323,9 in ein Meterfeld dagegen schon.

Bei Drücken muss die Bezugsart zusätzlich zur Einheit stimmen. Nutzen Sie den passenden Absolutdruck, nicht einen pauschalen Zuschlag ohne bekannte Umgebungsbedingungen. Bei Temperaturdifferenzen und Absoluttemperaturen gelten ebenfalls verschiedene Umrechnungsregeln.

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Kapitel 05Der erste Start: vom Modulbrowser zur Arbeitsmaske

  1. Öffnen Sie ein separates Demo- oder Übungsprojekt. Verwenden Sie keine produktive Auslegung als ungesicherte Übungsfläche.
  2. Suchen Sie im Modulbrowser nach WTS. Wählen Sie das Wärmeübertrager-Modul und lesen Sie die Modulbeschreibung. Eine eventuell angebotene Sonderausführung ist nicht automatisch die Standardbauform.
  3. Öffnen Sie das Modul. Soweit der Startweg es vorsieht, erscheint die Auswahl der Grunddaten. Bei einem geladenen Projekt kann stattdessen unmittelbar die gespeicherte Maske erscheinen.
  4. Legen Sie in der Grunddatenauswahl beide Medien und Phasen fest. Prüfen Sie danach Rohr- und Mantelgeometrie, Bündeltyp, Einbaulage, Umlenkbleche und gegebenenfalls Sonderrohre.
  5. Lesen Sie die Zusammenfassung und übernehmen Sie die Konfiguration mit der angebotenen Bestätigung. Ein Häkchen in der Navigation zeigt Vollständigkeit der Dialogeingaben, nicht die fachliche Eignung des Apparats.
  6. Füllen Sie die Betriebsdaten in der Arbeitsmaske von oben nach unten aus. Nach jedem sinnvollen Eingabeblock prüfen Sie übernommenen Wert, Einheit und Meldungen.
  7. Öffnen Sie die WTS-Kindkapitel im Modulbaum, um Herkunft und Zustand wichtiger Zwischenergebnisse zu verstehen. Kehren Sie anschließend zum übergeordneten WTS zurück.
  8. Prüfen Sie die Bewertungs- und Ergebnisbereiche. Speichern Sie erst eine klar bezeichnete Übungsvariante, wenn Sie wissen, welche Vorgaben fest sind und welche Ergebnisse berechnet wurden.

Orientierung in der Oberfläche

Links liegen Projektmodule und gegebenenfalls eingerückte Kindkapitel. In der Mitte befindet sich die aktive Berechnungsmaske. Rechts erscheinen Informationen, Warnungen und weitere Meldungen. Die konkrete Position hängt vom gewählten Layout ab. WTS enthält mehrere thematische Maskenbereiche; scrollen Sie bewusst bis zu Bewertung und Ergebnissen, statt den oberen Betriebsdatenbereich für die vollständige Rechnung zu halten.

Die Schaltfläche für Grunddaten bzw. das modulspezifische Spezialmenü führt zurück zur Konfiguration. Ein erneutes Bestätigen ist keine reine Ansicht: Auswahlwerte und Voreinstellungen können übernommen werden. Sichern Sie deshalb eine Variante vor einer größeren Umkonfiguration und vergleichen Sie danach die maßgeblichen Randbedingungen.

Wenn ein Dialog wartet

Ein offener Auswahl-, Rohrspiegel- oder Stoffdialog gehört zum aktuellen Rechenablauf. Schließen Sie ihn bewusst mit Übernehmen oder Abbrechen. Wiederholtes Nachrechnen im Hintergrund ersetzt die ausstehende Entscheidung nicht. Falls ein Dialog trotz passender Auswahl nicht verschwindet, erfassen Sie die Meldung und den letzten Bedienungsschritt, statt mehrere weitere WTS-Instanzen zu öffnen.

Grunddaten: vom Medium zur Konstruktion
Grunddaten: vom Medium zur Konstruktion
  1. Die sieben Bereiche führen durch die Konfiguration.
  2. Rohr- und Mantelmedium getrennt auswählen.
  3. Zusammenfassung vor der Übernahme prüfen.
  4. OK übernimmt; Häkchen bestätigen keine fachliche Auslegung.

Vorhandener Programmscreenshot; Aufnahmezeitpunkt nicht unabhängig dokumentiert. Original in voller Größe

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Kapitel 06Medien, Phasen und Stoffwerte auswählen

Die Medienauswahl ist Teil der Berechnung, nicht nur eine Beschriftung. Sie entscheidet, welches Stoffmodul WTS anlegt und bei welchen Temperaturen, Drücken und Zusammensetzungen es die Stoffwerte ermittelt. Öffnen Sie die Grunddaten und bearbeiten Sie Rohr- und Mantelseite getrennt. Prüfen Sie danach die übernommenen Angaben in der Maske.

Schrittfolge für jede Seite

  1. Ordnen Sie den realen Stoff eindeutig der Rohr- oder Mantelseite zu. Die heiße Seite muss nicht innen liegen.
  2. Wählen Sie Medium und die für diesen Stoff angebotene Phase. Flüssigkeit, Gas und Kondensation führen nicht zum gleichen Modell.
  3. Ergänzen Sie die angebotenen Zusatzangaben: etwa Glykoltyp und Konzentration, Frostschutzangabe, Salzgehalt, Ölklasse, Säurekonzentration oder Gaszusammensetzung.
  4. Übernehmen Sie die Auswahl. Geben Sie Betriebsdruck und Temperaturen in der Hauptmaske mit passendem Druckbezug ein.
  5. Öffnen Sie das zugehörige Stoffkapitel und prüfen Sie Dichte, Wärmekapazität, Wärmeleitfähigkeit und Viskosität. Bei Phasenwechsel kommen Sättigungszustand, Enthalpie, Dampfgehalt und Verdampfungsenthalpie hinzu.

Wasser, Dampf, Gase und Gemische

H2O liefert die Wasser-/Dampfzustände; eine Wasserrechnung und eine Wasserdampf-Kondensation sind dennoch unterschiedliche Aufgaben. Für Luft, Stickstoff, Sauerstoff, Helium, CO₂ und Ammoniak existieren eigene Wege. Erdgas unterscheidet vorgegebene L-/H-Fälle und freie Zusammensetzungsangaben. Feuchtes Gas verwendet HX; Kondensat und latente Wärme dürfen dann nicht wie ein trockenes Gas behandelt werden.

Glykol ist nicht automatisch ein beliebiges Wasser-Glykol-Gemisch. Wählen Sie den angebotenen Produkttyp und geben Sie dessen Konzentrations- bzw. Frostschutzparameter entsprechend der Oberfläche an. Für Öle sind Sorte, gegebenenfalls ISO-Klasse und Dichte relevant. Bei Säuren, Natronlauge, Saccharose, Meerwasser und Bier/Würze ist die Zusammensetzung Teil der Aufgabenstellung. Eine Stoffbezeichnung allein genügt nicht.

Freie Stoffwerte und externe Stoffdaten

Freie Eingabe / SDAT ist sinnvoll, wenn belastbare Stoffdaten außerhalb des eingebauten Angebots vorliegen. Dokumentieren Sie Quelle, Temperatur- und Druckbereich, Zusammensetzung und Einheiten. Ein einzelner Wert bei Raumtemperatur ist keine ausreichende Grundlage für einen weiten Temperaturhub oder eine stark temperaturabhängige Viskosität. PROP/Proper und STAB sind gesonderte Stoffdatenwege; verfügbare Stoffauswahlen hängen von Installation und Datenbestand ab.

Die vollständige Zuordnung der 32 historischen Medienkennungen zu den Stoffmodulen steht im Medienverzeichnis. Die historische Glykolkennung 10 ist kein Ersatz für die aktuelle Auswahl 15.

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Kapitel 07Rohrbündel, Mantel und Durchgänge aufbauen

Die Grunddaten gliedern sich in Medien, Geometrie, Bündel, Umlenkbleche, Rohrformen, Sonderformen und Standardwerte. Welche Felder sichtbar und editierbar sind, hängt von der Auswahl ab. Beginnen Sie mit einer einfachen, dem realen Apparat entsprechenden Geometrie; Sonderformen werden erst danach ergänzt.

Rohre und Mantel

Unterscheiden Sie Rohraußendurchmesser V24, Rohrinnendurchmesser V25 und Rohrwanddicke V305. Für ein gewöhnliches Rundrohr gilt geometrisch di = da − 2s. V19 ist eine Wärmeübertragungs-Wanddickengröße und nicht ohne Weiteres mit jeder konstruktiven Wandangabe austauschbar. Mantelaußendurchmesser V41, Mantelwanddicke V42 und Mantelinnendurchmesser V54 bilden eine zweite, eigene Maßkette. Wählen Sie Werkstoff und Wärmeleitfähigkeit passend zur Betriebstemperatur.

In den Grunddaten können angebotene Rohr- und Mantelauswahlen verwendet werden. Bibliothekswerte erleichtern wiederkehrende Abmessungen, ersetzen aber nicht den Abgleich mit Zeichnung und Lieferung. Persönliche Tabelleneinträge sollten nur gezielt gespeichert oder gelöscht werden; für ein Lehrbeispiel ist keine Änderung gemeinsamer Stammdaten nötig.

Teilung und Durchgänge

Quer- und Längsteilung V43/V44 sowie Teilungswinkel V93 beschreiben die Rohrordnung. Rohrseitige Durchgänge V55 teilen den Rohrquerschnitt auf mehrere Strömungswege auf. Mantelseitige Durchgänge V97 beschreiben eine andere Aufteilung. Eine Verdopplung der Durchgangszahl verdoppelt deshalb weder pauschal die Leistung noch automatisch die wirksame Fläche. Sie verändert Geschwindigkeit, Wärmeübergang, Druckverlust und Temperaturführung.

Drei Längen, die Sie nicht verwechseln sollten

Erforderliche Bündellänge V46
Das Ergebnis für die aktuelle thermische Aufgabe und die gewählte Geometrie.
Tatsächliche aktive Rohrlänge V60
Die für die vorhandene Wärmeübertragung wirksame Länge. Sie bestimmt zusammen mit Rohrzahl und Bezugsdurchmesser die verfügbare Fläche.
Gesamte Rohrlänge V196
Eine konstruktive Gesamtgröße einschließlich anderer Längenanteile. Nicht ungeprüft als aktive Länge einsetzen.

Vorgaben oder Auslegungsziele?

Ist ein Apparat vorhanden, müssen dessen feste Abmessungen erhalten bleiben. Bei einer Neuauslegung können gewünschte Geschwindigkeiten V61/V62, minimale Abstände oder Längen-/Durchmessergrenzen als Auslegungsvorgaben dienen. Diese Zielwerte sind nicht mit den anschließend berechneten realen Geschwindigkeiten V53/V94 gleichzusetzen. Nach jeder Layoutänderung prüfen Sie Rohrzahl, Flächen und beide Druckverluste neu.

Geometrie mit Einheiten und unterschiedlichen Abständen
Geometrie mit Einheiten und unterschiedlichen Abständen
  1. Mantelmaße: Außen, Wand und Innen gehören zusammen.
  2. Rohrmaße: 14 × 1 mm ergibt 12 mm innen.
  3. Regelmäßiger Abstand und erster Abstand sind verschiedene Felder.

Unveränderter Frame der Demoaufnahme vom 06.09.2026; englische Maske mit damaligen zweisprachigen Videoeinblendungen. Original in voller Größe

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Kapitel 08Umlenkbleche, Fenster, Spalte und Stutzen

Umlenkbleche führen die mantelseitige Strömung und stützen Rohre. Ihre Geometrie beeinflusst Querströmung, Fensterströmung, Leck- und Bypassströme, Druckverlust und Schwingungsverhalten. Eine thermisch günstige Änderung kann hydraulisch oder mechanisch nachteilig sein.

Ein sinnvoller Eingabeablauf

  1. Wählen Sie die tatsächliche Umlenkblechform. Standard-Segmentbleche, ohne Einbauten, Ring/Scheibe und Spiralvarianten verwenden unterschiedliche Wege.
  2. Prüfen Sie Fensterhöhe V56 und gegebenenfalls Fenster-Vorgabe V105. Prozentangaben beziehen sich auf die jeweilige Felddefinition, nicht auf Millimeter.
  3. Legen Sie regelmäßigen Umlenkblechabstand V58 und den Abstand Rohrboden–erstes Umlenkblech V59 auseinander. Das ist insbesondere bei vorhandenen Apparaten wichtig.
  4. Kontrollieren Sie Anzahl V115, Blechdurchmesser V117, Rohrlochdurchmesser V109, Blechdicke V314 sowie Bündel-Mantel-Spalt V57 und Dichtstreifen V118.
  5. Übernehmen Sie die realen Stutzeninnendurchmesser V70–V73. DN und Außendurchmesser sind eigene Größen und ersetzen den freien Strömungsquerschnitt nicht.
  6. Berechnen Sie erneut und beurteilen Sie Wärmeübergang, Manteldruckverlust, Fenster- und Stutzengeschwindigkeiten gemeinsam.

Ersten Abstand ausdrücklich vorgeben

Die Spezialfunktion „Abstand Rohrboden – 1. Umlenkblech vorgeben“ ändert eine Auslegungsregel: Ein vorgegebener erster Abstand kann damit auch kleiner als die sonst zugrunde gelegte Mantel-Abstandsregel sein. Sie ist kein allgemeiner Schalter zum Ignorieren von Geometrie- oder Festigkeitsgrenzen. Aktivieren Sie die Funktion nur für eine dokumentierte Konstruktion, geben Sie V59 ein und prüfen Sie, dass der Wert nach Nachrechnung und Wiederöffnen erhalten bleibt. Der normale Abstand V58 bleibt eine andere Variable.

Warum weniger Abstand nicht immer besser ist

Engere Bleche können die Querströmung verstärken, vergrößern aber häufig den Druckverlust. Spalte und Rohrlöcher lassen Teilströme an der idealisierten Querströmung vorbeifließen. Bei fehlenden oder unrealistischen Spaltangaben ist ein scheinbar guter äußerer Wärmeübergangskoeffizient daher kritisch zu betrachten. Optimieren Sie nie allein V17; beobachten Sie V65 und die Schwingungsbewertung mit.

Bei U-Rohren und Sonderblechen kommen weitere Abstände und Stützungen hinzu. Spiralbleche besitzen unter anderem Winkel, Zykluszahl und Zentraldurchmesser. Das Feldverzeichnis hilft beim Zuordnen; die Gültigkeit einer Variante muss anhand ihres Kindmoduls beurteilt werden.

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Kapitel 09SPIE: Rohrspiegel verstehen, prüfen und einfrieren

SPIE bildet den Rohrspiegel ab: Lage und Anzahl der Rohre, Gassen, Durchgangsaufteilung, Fensterbereiche und konstruktive Begrenzungen. Das ist mehr als eine Zeichnung. Rohrzahl und freie Strömungsquerschnitte gehen in Wärmeübergang, Fläche und Druckverlust ein. Ein anderes Layout kann deshalb Ergebnisse ändern, obwohl Temperaturen und Massenströme gleich bleiben.

Anzeigen ist nicht Neuauslegen

  1. Wählen Sie im Projekt das richtige WTS-Kapitel, insbesondere wenn mehrere Wärmeübertrager vorhanden sind.
  2. Benutzen Sie „Rohrspiegel anzeigen“, sobald ein Rohrspiegel vorliegt, oder öffnen Sie das zu diesem WTS gehörige SPIE-Kind.
  3. Prüfen Sie Gesamtrohrzahl, Durchgänge, Gassen, Randabstände und Fenster. Vergleichen Sie die Angaben mit V47 und der Geometrie im WTS-Elternkapitel.
  4. Schließen Sie die Ansicht ohne Änderungen, wenn Sie nur kontrollieren möchten. Eine Neuauslegung oder Auswahl eines anderen Bibliothekseintrags ist eine bewusste Geometrieänderung.

Wann sollte man einfrieren?

Wenn eine ausgeführte Konstruktion nachgerechnet werden soll oder ein geprüfter Rohrspiegel unverändert bleiben muss. Die Funktion „Rohrspiegel einfrieren/editieren“ schaltet den Layoutzustand und den zugehörigen SPIE-Feststatus um; im Bearbeitungsweg kann der Editor geöffnet werden. „Eingefroren“ heißt nicht, dass alle thermischen Variablen ebenfalls fest sind. Massenstrom, Stoffwerte und Wärmeleistung können weiterhin neu gerechnet werden.

Beim Aufheben des eingefrorenen Zustands werden im Quellstand gezielt geometrische Vorgaben freigegeben und Bibliothekszuordnungen zurückgesetzt. Speichern Sie daher vorher eine Kopie. Nach dem Entfrieren können Standardregeln wieder eine andere Mantel-/Rohranordnung auswählen. Prüfen Sie nicht nur das Bild, sondern auch die zurückgegebenen Zahlen.

Bibliothek und Wiederverwendung

Ein gespeichertes Layout ist für wiederkehrende Baugrößen nützlich. Vergleichen Sie Rohrdurchmesser, Teilung, Gassen, Durchgänge, Mantel und Einbauten vor der Übernahme. Ein passender Name allein genügt nicht. Verwechseln Sie das Anzeigen eines Projektlayouts nicht mit dem Speichern oder Löschen eines Bibliothekseintrags.

SPIE-Kind: übernommene Rohrspiegeldaten prüfen
SPIE-Kind: übernommene Rohrspiegeldaten prüfen
  1. Das zugehörige SPIE-Kapitel ist ausgewählt.
  2. Nachrechnungs-/Auslegungsmodus und Mantelabmessungen prüfen.
  3. Rohrinnendurchmesser und Teilung mit WTS vergleichen.

Unveränderter Frame der Demoaufnahme vom 06.09.2026; englische Maske mit damaligen zweisprachigen Videoeinblendungen. Original in voller Größe

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Kapitel 10Wie WTS seine Kindmodule verwendet

WTS ist der koordinierende Elternbaustein. Er stellt die Prozessaufgabe und die Geometrie zusammen, übergibt Teilaufgaben an spezialisierte Module und übernimmt deren Ergebnisse. Nicht jedes Kind erscheint in jeder Berechnung. Zwei H2O-Kapitel können beispielsweise die beiden Fluidseiten beschreiben; gleichlautende Namen bedeuten nicht, dass es dasselbe Kapitel ist.

Das typische Zusammenspiel

  1. Die Betriebsdaten bestimmen Wärmebilanz und mittlere Zustände.
  2. Die Stoffmodule liefern dazu temperatur- und druckabhängige Eigenschaften.
  3. SPIE liefert die konkrete Rohrordnung und geometrische Kenngrößen.
  4. GB/GG oder die gewählten Alternativen bestimmen die Wärmeübergänge. RDV/LM oder Alternativen bestimmen Druckverluste.
  5. WTS verbindet die Widerstände zum Wärmedurchgang und bestimmt Fläche bzw. Länge. FN/ZELL behandeln die Temperaturführung, wo dieser Weg vorgesehen ist.
  6. Geänderte Wandtemperaturen, Stoffwerte oder Geometrien können weitere Durchläufe nötig machen.

Das ist eine gekoppelte Rechnung, keine einmalige Liste unabhängiger Formeln. Warten Sie auf den abgeschlossenen Rechenlauf und prüfen Sie Meldungen. Ein vorhandener Wert in einem Kind beweist noch nicht, dass das Elternkapitel den neuen Zustand bereits vollständig übernommen hat.

Ein Kindmodul sinnvoll kontrollieren

  1. Notieren Sie den Namen des WTS-Elternkapitels und die zu prüfende Seite.
  2. Öffnen Sie dessen Kind im Kapitelbaum, nicht ein beliebiges gleichnamiges Modul im Projekt.
  3. Vergleichen Sie übergebene Temperatur, Druck, Massenstrom und Geometrie mit dem Elternkapitel.
  4. Prüfen Sie die dortigen Annahmen, Gültigkeitsmeldungen und Ausgaben.
  5. Kehren Sie zu WTS zurück und vergleichen Sie den übernommenen Ergebniswert.

Die folgenden Kapitel beschreiben Aufgaben und Prüfwege der Modulgruppen. Das vollständige technische Verzeichnis unterscheidet reguläre Kinder, dynamisch ausgewählte Stoffmodule und bedingte Sonder-/Altpfade. Es ist keine Zusage, dass jedes genannte Modul in jeder Lizenz verfügbar ist.

WTSAufgabe · Geometrie · Ergebnisse
StoffdatenH2O · GLYC · …
RohrspiegelSPIE
WärmeübergangGB · GG · JA…
DruckverlustRDV · LM · …
TemperaturführungFN · ZELL

Vorgaben gehen in die passenden Kinder; Ergebnisse wirken auf WTS und weitere Teilrechnungen zurück. Weitere Durchläufe können nötig sein.

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Kapitel 11Rohrseitiger Wärmeübergang: GB und Alternativen

GB: der übliche glatte Rohrweg

Für einphasige Strömung im glatten Rohr ohne Sonderinneneinbau verwendet WTS gewöhnlich GB. Das Modul erhält unter anderem Abmessungen, Strömung und Stoffwerte; sein Wärmeübergang wird als innerer Koeffizient αᵢ in V16 übernommen. Öffnen Sie GB, wenn die innere Seite den Wärmewiderstand dominiert oder V16 unerwartet reagiert.

Prüfen Sie Rohrinnendurchmesser, aktive Länge, Rohrzahl je Strömungsweg, Massenstrom, Viskosität und die zur Wandkorrektur verwendeten Zustände. Eine höhere Viskosität kann den Wärmeübergang stark verändern. Bei geändertem Durchgang müssen sich wirksamer Strömungsquerschnitt und Geschwindigkeit konsistent ändern. Reynolds- und Prandtlzahlen helfen bei der Einordnung; die Gültigkeit der konkret verwendeten Korrelation entnehmen Sie dem Modul und seiner Fachreferenz.

TWIS, INLR und DRLL

TWIS – Rohreinbauten
Der WTS-Einbaupfad verwendet TWIS. Ein zusätzlicher Geometrieparameter kann eine Eingabe verlangen. Verwenden Sie reale Einbaudaten; ein frei angenommener Wert nur zum Schließen des Dialogs ist keine Auslegung.
INLR – Innenlängsrippen
Innenrippen verändern Fläche und Strömungsquerschnitt. Glattrohr-Innendurchmesser und Rohrzahl allein beschreiben den Wärmetransport dann nicht mehr.
DRLL – gewelltes Rohr
Dieser Weg wird bei der entsprechenden Rohrform verwendet. Die reale Wellengeometrie und die damit verbundenen Widerstände müssen berücksichtigt werden.
MD – spezieller Unterkühlungsweg
WTS kann im übergeordneten KOND-Fall für einen vertikalen Fallfilm-Unterkühlungsabschnitt MD verwenden. Das ist keine allgemeine Alternative, die man für jede Wasserrechnung einschalten sollte.

Manuellen inneren Wärmeübergang vorgeben

Die Spezialfunktion „Alpha innen vorgeben“ gibt V16 für eine bewusste manuelle Eingabe frei. Sie ist geeignet, einen extern begründeten Koeffizienten zu untersuchen. Beim Umschalten löscht der Code den alten Alpha- und Reynolds-Wert; beim Zurückschalten wird die automatische Berechnung wieder hergestellt. Dokumentieren Sie Quelle, Flächebezug und Betriebszustand des vorgegebenen Koeffizienten. Das Überstimmen eines Kindes ist kein Nachweis, dass dessen Modell falsch ist.

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Kapitel 12Mantelseitiger Wärmeübergang: GG und Bauformvarianten

Die Mantelseite ist besonders stark von der tatsächlichen Rohrspiegel- und Umlenkblechgeometrie abhängig. V17 ist deshalb nicht allein eine Funktion des Massenstroms. Fensterströmung, Querströmung, Gassen, Spalte und Einbauten beeinflussen die Teilströme.

Welche Kinder gehören zu welcher Geometrie?

GG – Bündel mit Einbauten
Der Standardweg für glatte Rohre mit Segmentumlenkblechen. Auch weitere ausgewählte Blechformen werden im aktuellen WTS-Pfad an GG übergeben. Prüfen Sie insbesondere die übernommene Rohrordnung, Abstände und Stoffwerte.
GGO – ohne Einbauten
Bei der Auswahl „ohne Einbauten“ verwendet WTS diesen Weg. Einfach die Anzahl der Segmentbleche auf null zu setzen ist kein gleichwertiger Ersatz für die Bauformauswahl.
GGRI – Außenrippen
Für den Niedrigrippenweg. Rippendurchmesser, -teilung und -dicke sind zusätzliche Eingaben; der Flächenbezug des Ergebnisses ist zu beachten.
GGLR – äußere Längsrippen
Für den Längsrippenweg mit entsprechend verändertem Wärmeübergang und Strömungskanal.
MB – Rippenblock
Wird für die entsprechende Rippenblock-Ausführung eingebunden. Diese Geometrie ist nicht mit einem gewöhnlichen Glattrohrbündel austauschbar.
GD – Doppelrohr
Behandelt den zugehörigen Doppelrohr-/Ringraumweg. Die Ringraumabmessungen müssen zur gewählten Rohrgeometrie passen.
CIRC – Ring/Scheibe in Altprojekten
Der Code kann ein vorhandenes CIRC-Kapitel weiterverwenden. Neue Ring/Scheibe-Fälle werden im untersuchten Zweig über GG geführt. Ein unterschiedlicher Kapitelbaum ist deshalb nicht automatisch ein Fehler.

Alpha außen vorgeben

Wie auf der Rohrseite kann V17 über eine Spezialfunktion bewusst vorgegeben werden. Dokumentieren Sie Flächebezug und Herkunft. Prüfen Sie anschließend k und erforderliche Fläche. Bei einem vorgegebenen Alpha darf der Anwender nicht mehr erwarten, dass eine Änderung der Strömung automatisch genau diesen Koeffizienten neu bestimmt.

Fehlersuche auf der Mantelseite

Vergleichen Sie zuerst die Geometrie zwischen WTS und SPIE, dann die Stoffwerte und erst danach den Koeffizienten. Eine geänderte Rohrzahl oder ein neu erzeugtes Layout kann Geschwindigkeit und Wärmeübergang verändern. Eine passende Zahl im WTS-Feld bei gleichzeitig unpassenden Kinddaten ist kein verlässlicher Zustand.

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Kapitel 13Druckverlust, TEMA-Abstände und Kaltstart

Eine erfüllte Wärmeaufgabe kann hydraulisch unbrauchbar sein. WTS unterscheidet rohrseitigen Druckverlust V64 und mantelseitigen Druckverlust V65. Vergleichen Sie jeden mit dem für diesen Apparat vereinbarten Grenzwert. Der verfügbare Pumpen- oder Verdichterdruck muss zusätzlich die übrige Anlage berücksichtigen.

RDV und LM

RDV ist ein rohrseitiger Druckverlustweg; Sonderrohre und Einbauten können stattdessen ihre spezifischen Wege verwenden. LM ist ein mantelseitiger Weg. Je nach Bauform kommen unter anderem GGO, GGLR, CIRC oder DRRB hinzu. Überprüfen Sie im tatsächlich angelegten Kind, welche Reibungs-, Umlenkungs- und Anschlussanteile enthalten sind. Addieren Sie nicht pauschal einen bereits enthaltenen Anteil ein zweites Mal.

Die Stutzengeschwindigkeiten V74–V77 helfen, kleine Anschlussquerschnitte zu erkennen. Verwechseln Sie Betriebsvolumenstrom nicht mit Normvolumenstrom eines Gases. Dichteänderungen und gegebenenfalls Joule-Thomson-Effekte sind bei Gasen gesondert zu berücksichtigen; JTHO ist dafür ein bedingter WTS-Unterweg, keine pauschale Temperaturkorrektur für jeden Druckverlust.

Was TEMA hier leistet

Im untersuchten WTS-Zweig liefert TEMA insbesondere geometrische Vorgaben wie den Mindestabstand Bündel–Mantel und den minimalen Umlenkblechabstand. Der Code verwendet aus einem diametralen Bündel-Mantel-Abstand den halben Wert als radialen Abstand. Achten Sie daher auf die Definition. Ein TEMA-Kind im Baum ist kein vollständiger mechanischer TEMA-Nachweis des Apparats.

Kaltstart

Die Maske enthält getrennte Kaltstarttemperaturen und daraus abgeleitete Stoffwerte sowie Druckverluste V218/V219. Das ist gerade bei viskosen Medien wichtig: Der stationäre Warmbetrieb kann einen kleinen Druckverlust zeigen, während das kalte Anfahren wesentlich ungünstiger ist. Prüfen Sie Kaltstartbedingungen unabhängig von der normalen Wärmebilanz und dokumentieren Sie, welche Werte bekannt und berechnet sind. Dies ersetzt keine zeitabhängige Simulation des gesamten Anfahrvorgangs.

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Kapitel 14Kondensation, feuchte Gase und Enthalpie

Bei Kondensation wird latente Wärme frei. Deshalb reicht die einphasige Näherung mit konstantem cₚ und einem Temperaturunterschied nicht aus. Druck und Sättigungszustand, Dampfgehalt am Ein- und Austritt sowie gegebenenfalls Überhitzung und Unterkühlung müssen zur Aufgabenstellung passen.

Die in WTS verwendeten JA-Wege

JA5
Ein Weg für innere Kondensation bei horizontaler Strömungsanordnung. WTS kann dabei den Verlauf über mehrere Abschnitte in einem EQU-Kind zusammenstellen.
JA3
Ein vertikaler Kondensationsweg, der je nach Seite und Einbausituation verwendet wird. Strömungsrichtung und Schwerkrafteinfluss dürfen nicht aus einer horizontalen Vorlage übernommen werden.
JA4
Der hier verwendete Weg für äußere Kondensation an horizontal angeordneten Rohren. Rohrreihen und Filmzustand gehören zur Modellinterpretation.
EQU
Eine begleitende Ergebnistabelle, im untersuchten Kondensationsweg mit zehn ausgewerteten Abschnitten. Sie kann unter anderem Dampfgehalt, Wärmeübergang, Wärmedurchgang, Länge und Druckverlust sichtbar machen. Eine solche Tabelle ist nicht automatisch ein unabhängiger zweiter Nachweis.

Feuchtes Gas ist ein eigener Fall

HX berücksichtigt den feuchten Gaszustand. Wenn Wasser auskondensiert, ändern sich Enthalpie und Zusammensetzung der Gasphase. Prüfen Sie relative Feuchte, Kondensatmassenstrom V251/V252 und die jeweiligen Zustände. Ein reines Dampfmodell und ein feuchtes Gasgemisch sind nicht austauschbar.

Vor dem Rechnen prüfen

  1. Ist das Medium ein reiner kondensierender Stoff oder ein Gemisch mit nicht kondensierbaren Bestandteilen?
  2. Passt der absolute Druck zum angegebenen Sättigungszustand?
  3. Ist der Dampfgehalt ein Massenanteil gemäß Felddefinition, nicht relative Feuchte?
  4. Sind Einbaulage und Strömungsrichtung korrekt?
  5. Ist eine separate Unterkühlungs-/Überhitzungszone nötig, die einen übergeordneten KOND-Ablauf erfordert?
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Kapitel 15FN, ZELL und tatsächliche Austrittstemperaturen

Eine vorgegebene Austrittstemperatur beschreibt zunächst die gewünschte Prozessaufgabe. Sie beweist nicht, dass eine vorgegebene kleine Fläche diese Temperatur erreicht. WTS trennt deshalb in geeigneten Konfigurationen Solltemperaturen und tatsächlich berechnete Temperaturen.

FN und ZELL

Die Temperaturkorrektur hängt unter anderem von Rohr-/Manteldurchgängen, Anordnung, Einbauten und Serienschaltung ab. WTS wählt im entsprechenden Zweig FN oder ZELL. Diese sind keine zwei beliebig parallel anzuwendenden Sicherheitsfaktoren. Der Code entfernt bei einem Wechsel gegebenenfalls das nicht mehr passende Kind. Bei bestimmten Kondensationsfällen wird FN auf 1 gesetzt und die entsprechende tatsächliche Temperaturrechnung gerade nicht wie im einphasigen Fall geführt.

Der FN-Faktor V80 korrigiert die idealisierte Temperaturführung. V324 bezeichnet eine korrigierte logarithmische Temperaturdifferenz. Ein niedriger Faktor kann auf eine ungünstige Durchgangskombination oder eine schwer erreichbare Temperaturaufgabe hinweisen. Setzen Sie ihn nicht manuell auf 1, um eine Warnung zu beseitigen. Auch eine programminterne Untergrenze für einen Rechenschritt ist kein ingenieurmäßiges Akzeptanzkriterium.

Vorhandenen Apparat bewerten

  1. Halten Sie Rohrspiegel und ausgeführte aktive Länge fest.
  2. Geben Sie Einlasstemperaturen und verfügbare Massenströme als Betriebsbedingungen vor.
  3. Prüfen Sie, welche Sollgrößen noch fest sind und welche tatsächlichen Temperaturen der gewählte Rechenweg ermittelt.
  4. Vergleichen Sie die tatsächlichen Austrittswerte V223/V224 mit den geforderten Werten V10/V12, soweit diese Felder im Fall angeboten und bekannt sind.
  5. Prüfen Sie Wärmebilanz, Fläche, Druckverlust und Gültigkeitsmeldungen gemeinsam.

Ein fehlendes Feld für tatsächliche Temperaturen kann eine Bauformgrenze oder einen unvollständigen Zustand anzeigen. Ein manuell kopierter Sollwert ist dann kein Ersatz für eine berechnete Isttemperatur.

Solltemperatur ist nicht gleich tatsächliche Temperatur
Solltemperatur ist nicht gleich tatsächliche Temperatur
  1. Rohrseitiger Austritt: Soll 60 °C; Ist im aufgenommenen Fall etwa 67 °C.
  2. Mantelseitiger Austritt: Soll 70 °C; Ist hier etwa 58 °C.

Unveränderter Frame der Demoaufnahme vom 06.09.2026; englische Maske mit damaligen zweisprachigen Videoeinblendungen. Original in voller Größe

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Kapitel 16Schwingung, Sonderformen und übergeordnete Pakete

RBSA und GV/GVLV

WTS enthält einen RBSA-Aufruf für eine vereinfachte Schwingungsbetrachtung und eine gesonderte GV-Interaktion mit GVLV. Dafür werden unter anderem Mantel-/Rohrabmessungen, aktive Länge, Umlenkbleche, Stoffzustände, Elastizitätsmodul und Wärmeausdehnung übergeben. Das zeigt, warum ein thermisches Ergebnis allein nicht genügt: Strömung und ungestützte Längen wirken auch auf die mechanische Beanspruchung.

Kontrollieren Sie vor dem Öffnen, ob Material, Temperaturen, Stützweiten, Blechdicke und Rohrordnung realistisch sind. Prüfen Sie im Dialog die übernommenen Werte und die dortigen Bewertungskriterien. Eine ausgeführte GV-Interaktion ist kein pauschaler Nachweis gegen jeden Schadensmechanismus, insbesondere nicht gegen Korrosion, Ermüdung aus anderen Lasten oder Fertigungsabweichungen.

Sonderrohre und Sonderbauformen

Die Grunddatenauswahl enthält Wege für U-Rohre, Doppelrohr, Rippen, Einbauten, Spiralbleche und weitere Ausführungen. Sicherheitswärmeübertrager können Doppelwand- und Kontakt-/Sperrschichtgrößen besitzen. Bei beheizten Sonderformen können zulässige Film-/Wandtemperaturen und Wärmestromdichten relevant sein. Übernehmen Sie solche Angaben nur aus der tatsächlich vorliegenden Konstruktion.

Im WTS-Code stehen außerdem hersteller- oder projektspezifische Kennungen wie BEHR/B_WP, DIET, HSCO, NEWC und Striko-/OhmEx-Wege. Diese Verzweigungen sind kein allgemein verfügbarer Baukasten. Ihre vollständigen proprietären Auslegungsregeln werden durch dieses Anwenderhandbuch nicht ersetzt. Das technische Verzeichnis macht sie auffindbar, kennzeichnet sie aber ausdrücklich als bedingt bzw. installationsabhängig.

Wenn WTS selbst ein Kind ist

In übergeordneten KOND-/UVERD-Abläufen kann WTS eine Teilzone darstellen. Dann sind mehrere WTS-Spezialfunktionen absichtlich deaktiviert, etwa eigenständige Grunddaten- oder Rohrspiegeländerungen. Ändern Sie in diesem Fall die Konfiguration im zuständigen Elternablauf. Ein deaktivierter Befehl ist nicht automatisch ein Bedienfehler.

KB/GA und weitere Spezialpfade sind im technischen Aufrufinventar enthalten. Ihre bloße Referenz belegt weder eine sichtbare Standardfunktion noch eine live geprüfte Sonderauslegung. Für solche Fälle sind die jeweilige Modulhilfe, Lizenz und konkrete Modellgrenze zusätzlich zu prüfen.

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Kapitel 17Durchgängiges Beispiel: Wasser/Wasser-Fall verändern

Dieses Beispiel verwendet ausschließlich die vorhandene Demo-Datei WTS_Basic.atl, keine Kundenauslegung. Es demonstriert das Laden, Verstehen und Ändern eines bereits angelegten WTS-Projekts. Es ist ausdrücklich keine von Grund auf abgenommene Neuauslegung und kein freigegebener Apparat.

1. Projekt laden und Aufgabe lesen

  1. Speichern Sie die Demo lokal und öffnen Sie sie über die Datei-Öffnen-Funktion in einem eigenen Projekt. Ältere ATL-Dateien können beim Speichern in das aktuelle Projektformat überführt werden.
  2. Wählen Sie WTS im Kapitelbaum. Warten Sie, bis die Maske geladen und der Rechenlauf abgeschlossen ist.
  3. Prüfen Sie Wasser auf beiden Seiten, rohrseitig 90 → 60 °C und mantelseitig 20 → 70 °C als Sollaufgabe.
  4. Lesen Sie den mantelseitig festgelegten Massenstrom von 3 kg/s. Der rohrseitige Massenstrom ist in dieser Aufgabe berechnet, etwa 4,985974 kg/s.

Die Aufnahme zeigt außerdem Felder für tatsächliche Temperaturen. Diese sind nicht identisch mit den vorgegebenen Austrittstemperaturen. Kopieren Sie sie nicht über die Sollaufgabe. Die dargestellten Drücke sind Teil der alten Demonstrationsdaten; prüfen Sie den vollständigen Druckwert und seinen Bezug in der geöffneten Datei, nicht aus einem schmalen, abgeschnittenen Bildschirmfeld.

2. Geometrie abgleichen

Die Aufnahme zeigt einen Mantelaußendurchmesser von 323,9 mm, Mantelwand 5,6 mm, Rohre 14 × 1 mm und 163 Rohre. Querabstand 21 mm und Winkel 60° gehören zur angelegten Anordnung. Die tatsächlich aktive Länge beträgt 1,5 m. Öffnen Sie das zugehörige SPIE-Kind und vergleichen Sie die Werte; wählen Sie dafür keinen neuen Rohrspiegel aus.

3. Genau eine Vorgabe ändern

  1. Kehren Sie zu WTS zurück.
  2. Ändern Sie nur den äußeren Massenstrom V2 von 3 auf 3,3 kg/s. Bei englischer Eingabe ist 3.3 eindeutig; prüfen Sie die eingestellte Sprache und Einheit.
  3. Bestätigen Sie die Eingabe und warten Sie auf das Ende der Nachrechnung. Lassen Sie eventuell erforderliche Interaktionen nicht unbeantwortet.
  4. Prüfen Sie, dass V2 eine Vorgabe bleibt und V1 weiterhin berechnet wird.

4. Ergebnis nachvollziehen

GrößeHistorischer Demo-Wert nach ÄnderungBedeutung
V23,3 kg/sNeue äußere Vorgabe
V15,4845715 kg/sBerechneter innerer Massenstrom
V13 / V14−689,41856 / +689,41856 kWAbgegebene / aufgenommene Wärme
V2119,146616 m²Erforderliche Fläche
V462,6707008 mErforderliche aktive Länge

Das Vorzeichenpaar zeigt die Bilanz bei fehlendem Wärmeverlust. Die Demo-Prüfung kontrollierte zusätzlich den inneren Wärmestrom gegen Massenstrom, cₚ und Temperaturhub. Aus einer höheren äußeren Durchsatzvorgabe wird bei unveränderter Solltemperaturaufgabe eine größere erforderliche Leistung und ein höherer innerer Massenstrom.

5. Nicht bei der grünen Zahl aufhören

Die vorhandene Fläche beträgt im Bild nur etwa 10,753 m². Gegenüber 19,147 m² Bedarf ist das deutlich zu wenig: ungefähr −43,8 % Flächenreserve. Auch 1,5 m tatsächliche Länge sind kleiner als 2,671 m Bedarf. Die Rechnung illustriert also gerade, dass Solltemperaturen nicht automatisch von der vorhandenen Baugröße erreicht werden. Für eine reale Auslegung müssten Geometrie oder Betriebsaufgabe geändert und anschließend Hydraulik und weitere Grenzen erneut geprüft werden.

6. Sicher abschließen

Speichern Sie eine neue Kopie, etwa WTS-training-flow-3p3.sol. Öffnen Sie sie erneut und vergleichen Sie Vorgaben, Rohrzahl, Maße, Rechenauflage, Fläche und Reserve. Der alte Videotext weist auf eine damalige Wiederladegrenze hin; spätere Fixes adressieren die Geometrieübernahme. Weder diese historische Warnung noch der neue Fixbericht ersetzt Ihren Vergleich der tatsächlich eingesetzten Version.

Vorhandenes WTS-Praxisvideo ansehen (Internet erforderlich)

Nach einer Durchsatzänderung folgt die gekoppelte Rechnung
Nach einer Durchsatzänderung folgt die gekoppelte Rechnung
  1. V2 wurde als einzige Eingabe auf 3,3 kg/s geändert.
  2. V1 folgt mit etwa 5,48457 kg/s aus der Aufgabe.
  3. Die tatsächliche Austrittstemperatur bleibt separat zu beurteilen.

Unveränderter Frame der Demoaufnahme vom 06.09.2026; englische Maske mit damaligen zweisprachigen Videoeinblendungen. Original in voller Größe

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Kapitel 18Rückrechnen: eine Vorgabe gezielt freigeben

Rückrechnung bedeutet, eine bisher berechnete Größe zum Ziel zu machen und eine passende bisherige Vorgabe als Unbekannte zuzulassen. Das kann eine neue Geometrie- oder Prozessfrage ausdrücken. Es ist keine Garantie, dass jede beliebige Kombination eindeutig lösbar ist.

Beispiel: Rohrinnendurchmesser ändern

Ein glattes Rohr hat 14 mm außen und 1 mm Wand; innen ergeben sich 12 mm. Soll innen 11 mm gelten, müssen Sie entscheiden: Bleibt außen 14 mm, dann ist geometrisch 1,5 mm Wand nötig. Bleibt die Wand 1 mm, dann wären außen 13 mm nötig. Beide bisherigen Vorgaben gleichzeitig festzuhalten und zusätzlich 11 mm innen zu verlangen ist widersprüchlich.

  1. Speichern Sie eine Kopie und notieren Sie Rohrwahl, Feststatus und Verbindung des betroffenen Felds.
  2. Ist die Geometrie durch eine feste Standardrohrauswahl geführt, ändern Sie vorzugsweise diese Auswahl. Die explizite Rohrauswahl ist fachlich aussagekräftiger als ein erzwungener Widerspruch in ihren abgeleiteten Feldern.
  3. Ist freie Geometrieeingabe vorgesehen, öffnen Sie das Kontextmenü der Größe, die variabel werden soll, und verwenden Sie die angebotene Freigabefunktion.
  4. Setzen Sie den neuen Zielwert mit Einheit und bestätigen Sie.
  5. Prüfen Sie die freigegebene Ergebnisgröße sowie Rohrspiegel, Rohrzahl, Fläche, Geschwindigkeit und Druckverlust. Ein neuer Außendurchmesser passt möglicherweise nicht mehr in das alte Layout.

Beispiel: Leistungsziel statt festem Durchsatz

Wenn bisher beide Temperaturhübe und ein Massenstrom vorgegeben sind, folgt die Leistung aus der Bilanz. Soll die Leistung nun festgelegt werden, muss eine dazu passende Größe frei werden, etwa ein Massenstrom. Ob dieser Weg angeboten wird und konvergiert, hängt von der konkreten Gleichungs- und Stoffkonfiguration ab. Wählen Sie nicht gleichzeitig Ziel-Leistung, alle Temperaturen und alle Massenströme als unabhängige Vorgaben.

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Kapitel 19Varianten, Parameterstudien und verbundene Berechnungen

Eine gute Studie beantwortet eine Frage

Beispiel: „Wie ändern sich Fläche und Druckverlust bei höherem äußeren Durchsatz?“ Halten Sie dafür Geometrie, Stoffzusammensetzung, Rechenauflage und die übrige Aufgabenstellung fest. Variieren Sie nur den äußeren Massenstrom und protokollieren Sie V1, V13/V14, V16/V17, V21, V23, V46, V64/V65 und V205. Falls das Layout automatisch wechseln darf, ist es eine andere Studie; protokollieren Sie dann zusätzlich Rohrzahl und Mantelmaße.

Die allgemeine SOL-ALPHA-Oberfläche unterstützt Parametervariationen. Die Eingabeschreibweise 1,2...3 gehört zur dafür vorgesehenen Folge-/Studienfunktion und darf nicht mit einer Dezimalzahl verwechselt werden. Prüfen Sie im angebotenen Studiendialog Start, Schritt, Ende, Einheit und Anzahl der tatsächlich erzeugten Fälle, bevor Sie rechnen. Für den Einstieg sind drei einzeln gespeicherte Varianten oft leichter zu kontrollieren als eine große Folge.

  1. Erzeugen Sie einen vollständig verstandenen Basisfall.
  2. Wählen Sie eine Variable, die tatsächlich eine freie Eingabe ist, nicht einen vom Elternmodul verwalteten Kindwert.
  3. Definieren Sie einen fachlich zulässigen Bereich und wenige Schritte.
  4. Führen Sie die Studie aus; lesen Sie auch Warnungen und Abbrüche einzelner Punkte.
  5. Vergleichen Sie nur abgeschlossene, vergleichbare Fälle. Ein leerer Wert ist weder null noch automatisch „gleich dem vorherigen“.
  6. Übernehmen Sie eine ausgewählte Variante bewusst zurück in ein eigenes Projekt und prüfen Sie sie vollständig.

Verbindungen zu anderen Modulen

Eine Variablenverbindung überträgt einen technischen Zusammenhang; sie ist nicht nur eine bequeme Kopie. Prüfen Sie Quellkapitel, Zielkapitel, Größenart, Einheit und beabsichtigte Richtung. Bookmarks helfen, eine Quellvariable wiederzufinden und mit einem anderen Modul zu verbinden. Drag-and-drop und AutoConnect können den Aufbau erleichtern; eine vorgeschlagene Zuordnung muss dennoch fachlich kontrolliert werden.

Beispielsweise kann eine dokumentierte WTS-Abmessung Eingang einer getrennten mechanischen Betrachtung sein. Betriebsdruck und Berechnungsdruck sowie Betriebs- und Auslegungstemperatur sind dabei nicht automatisch gleich. Ein Verbinden namensähnlicher Felder darf diese Unterschiede nicht übergehen. Interne WTS-Kinder sollten Sie nicht zusätzlich mit widersprüchlichen Parallelverbindungen überlagern.

Abhängigkeiten sichtbar machen

Die Kontextfunktion zum Hervorheben abhängiger Variablen hilft, die Folgen einer Änderung zu verstehen. Eine farbliche Verbindungsmarkierung zeigt einen Zusammenhang, nicht dessen fachliche Richtigkeit. Wenn ein Zielwert sofort wieder überschrieben wird, prüfen Sie zuerst seine Verbindung und die zuständige Quelle. Trennen Sie Verbindungen nur bewusst und nach Sicherung des Ausgangszustands.

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Kapitel 20Ergebnisse bewerten: Reserve und Rechenauflage

Die wichtigsten Ergebnisgruppen

Wärmebilanz
V13/V14 müssen zusammen mit V15 zur Aufgabenstellung passen. Vorzeichen und Einheiten mitlesen.
Wärmeübergang und Wärmedurchgang
V16/V17 beschreiben die einzelnen Seiten, V23 den kombinierten Wärmedurchgang. Ein hoher Einzelkoeffizient kann durch die andere Seite, Rohrwand oder Fouling begrenzt werden.
Bedarf und Bestand
V21 und V46 sind erforderliche Größen; V96 und V60 beschreiben vorhandene Fläche und aktive Länge. Der Vergleich ist aussagekräftiger als eine isolierte positive Flächenzahl.
Hydraulik und Temperaturerreichung
V64/V65, Geschwindigkeiten und tatsächliche Temperaturwerte müssen zusätzlich passen.

Flächenreserve richtig lesen

Für den gewöhnlichen Flächenvergleich beschreibt die Reserve den Überschuss der vorhandenen über die erforderliche Fläche:

Reserve [%] = 100 · (Avorhanden / Aerforderlich − 1)

Bei 110 m² vorhanden und 100 m² erforderlich ergeben sich +10 %. Bei 90 m² vorhanden sind es −10 %. Sonderwege können einen anderen Flächenbezug verwenden; im beheizten OhmEx-Weg wird beispielsweise beheizte Fläche zugeordnet. Prüfen Sie deshalb die tatsächliche Variablendefinition.

Eine Änderung von 0,5 % auf 0,6 % Reserve ist 0,1 Prozentpunkte, relativ zum kleinen Ausgangswert aber 20 %. Das kann in einem automatischen Vergleich auffällig erscheinen, obwohl die absolute Reserveänderung klein ist. Umgekehrt sind mehrere Prozentpunkte bei einer knappen Auslegung fachlich relevant. Dokumentieren Sie absolute und relative Abweichung und verwenden Sie keine pauschale Toleranz für alle Größen.

Auflage 11 oder 12 einstellen

Im Ergebnisbereich steht die Option „Berechnung nach 11. Auflage VDI-Wärmeatlas“. Sie gehört zu WTS-Variable V356: gesetzt/1 bedeutet 11. Auflage; nicht gesetzt/0 bedeutet im untersuchten Pfad die neuere Berechnung nach 12. Auflage. Bei unbekanntem Flag setzt der untersuchte WTS-Quellstand 0 als Vorgabe. WTS reicht diese Auswahl an GB weiter. Es ist also keine reine Anzeigeeinstellung und kein globaler Umschalter für sämtliche Formeln aller Module.

  1. Notieren Sie die bisherige Auswahl und speichern Sie einen Vergleichsfall.
  2. Ändern Sie den sichtbaren Auflagenschalter im WTS-Ergebnisbereich.
  3. Warten Sie auf die Nachrechnung.
  4. Vergleichen Sie insbesondere V16, V23, V21, V46 und V205 bei sonst identischen Vorgaben und identischem Layout.
  5. Halten Sie die Auflage im Ergebnisbericht fest.

Ein alter Archivwert aus einem anderen Rechenansatz ist kein universeller Sollwert für die neue Auflage. Legitim geänderte Korrelationen sind von Fehlern bei Geometrieübernahme, Stoffzustand, Festwerten oder Nachrechnung zu unterscheiden.

Bedarf, vorhandene Größe und Auflagenschalter
Bedarf, vorhandene Größe und Auflagenschalter
  1. Bedarf, vorhandene Fläche und negative Reserve gemeinsam lesen.
  2. Erforderliche Länge etwa 2,67 m; ausgeführt nur 1,5 m.
  3. Die 11.-Auflage-Option ist hier gesetzt. Sie beeinflusst den Rechenweg.

Unveränderter Frame der Demoaufnahme vom 06.09.2026; englische Maske mit damaligen zweisprachigen Videoeinblendungen. Original in voller Größe

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Kapitel 21Alle zehn WTS-Spezialfunktionen

Diese Übersicht entspricht den zehn Einträgen des WTS-Spezialmenüs im untersuchten Quellstand. Je nach Bauform, Lizenz und Elternkapitel können Einträge fehlen oder deaktiviert sein. Nicht jeder Eintrag erscheint zugleich als großer Maskenbutton.

  1. Grunddaten: Medien, Geometrie, Einbauten und Standardwerte konfigurieren. Erneutes Bestätigen kann Rechenvorgaben ändern.
  2. Spezifikationsblatt: Übergabe in den vorgesehenen Excel-/Vorlagenweg. Vorlage und Freischaltung müssen verfügbar sein.
  3. Kundendokumentation / KUDO: Gesonderter Dokumentationsweg; installations- und lizenzabhängig.
  4. Rohrspiegel einfrieren/editieren: Layoutzustand bewusst festlegen oder bearbeiten. Vor dem Aufheben eine Kopie sichern.
  5. Standardwerte: Die vorgesehenen Standardregeln umschalten. Vor und nach der Änderung vergleichen, welche Vorgaben davon betroffen sind.
  6. Rohrspiegel anzeigen: Den zum ausgewählten WTS gehörenden vorhandenen Rohrspiegel betrachten.
  7. Alpha innen vorgeben: Den inneren Wärmeübergang für eine dokumentierte externe Vorgabe freigeben.
  8. Alpha außen vorgeben: Entsprechender manueller Weg auf der Mantelseite.
  9. Ersten Umlenkblechabstand vorgeben: Die zugehörige spezielle Abstandsregel aktivieren; von V58 unterscheiden.
  10. GV: Die gesonderte Schwingungsinteraktion öffnen und deren Voraussetzungen prüfen.

Ein ausgegrauter Befehl kann zum Beispiel dadurch entstehen, dass WTS als Teil eines KOND-/UVERD-Elternablaufs geführt wird. Erzwingen Sie solche Funktionen nicht durch das Ändern interner Kennzahlen.

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Kapitel 22Speichern, Archivvergleich und Dokumentation

Ein belastbarer Speicherstand

Speichern Sie erst, nachdem alle beabsichtigten Eingaben bestätigt und alle erforderlichen Dialoge beendet sind. Benennen Sie die Variante nach ihrer Aufgabe, nicht nur „neu“. Halten Sie Medium, Lastfall, Geometrie, Auflage und Datum im Projektkommentar oder Begleitbericht fest. Überschreiben Sie ein historisches Original nicht für einen Test.

Der Wiederöffnungscheck

  1. Notieren Sie vor dem Speichern Schlüsselwerte samt Einheit und Status.
  2. Speichern Sie eine neue Datei und öffnen Sie diese in einem getrennten Projektzustand.
  3. Vergleichen Sie zunächst Eingaben, Medienparameter und Layout; dann Ergebnisse.
  4. Prüfen Sie mindestens Rohrzahl, Mantel- und Rohrabmessungen, erste/reguläre Blechabstände, aktive Länge, Auflage, Leistung, Fläche und Reserve.
  5. Bei Abweichung sichern Sie beide Stände und die genaue Aktion. Rechnen Sie nicht durch weitere zufällige Eingaben den ursprünglichen Befund weg.

Alte Archive fair vergleichen

Ein gespeichertes Ergebnis kann aus einer früheren Stoffwertbasis, Auflage oder unvollständigen damaligen Rechnung stammen. Vergleichen Sie zuerst die Voraussetzungen. Bei der Reserve sind Prozentpunkte häufig aussagekräftiger als relative Prozentwerte. Wenn die neue Rechnung eine plausible Bilanz und konsistente Geometrie liefert, kann eine Abweichung berechtigt sein; sie ist damit aber noch nicht automatisch fachlich erklärt. Dokumentieren Sie die konkrete Ursache.

Ausgaben und Anschlussaufgaben

Der WTS-Spezifikationsblattweg enthält Excel-Vorlagen und sprachabhängige Ausgabepfade. KUDO ist eine gesonderte Kundendokumentation. WTSC ist ein weiterer WTS-Zeichnungs-/Schnittstellenweg. Welche Ausgabe in Web und Desktop tatsächlich angeboten wird, hängt von der jeweiligen Integration, Vorlagenbereitstellung und Berechtigung ab. Dieses Handbuch behauptet keinen erfolgreich durchgeführten Export aller Varianten.

Ein Ergebnisbericht sollte Aufgabenstellung, Datenherkunft, Software-/Modulstand, Auflage, Geometrie, Wärmebilanz, Druckverluste, Reserve, relevante Warnungen und offene Prüfungen enthalten. Die mechanische Auslegung nach dem benötigten Regelwerk ist eine getrennte Aufgabe. Dieses HTML kann über die Browser-Druckfunktion ausgegeben werden; der gepflegte HTML-Stand bleibt die maßgebliche Dokumentationsfassung.

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Kapitel 2320 typische Situationen und ihre Prüfschritte

1. Nach einer Eingabe fehlen Ergebnisse.

Sie haben einen neuen WTS-Fall begonnen oder eine Vorgabe geändert. Prüfen Sie noch offene Grunddaten, Stoffzustände, erforderliche Dialoge und widersprüchlich feste Werte. Ein leerer Wert ist unbekannt, nicht null. Beginnen Sie bei den Meldungen und dem ersten fehlenden Teilresultat.

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2. Warum gibt es zwei Wasser-Kapitel?

Beide Seiten können Wasser mit unterschiedlichen Zuständen enthalten. Ordnen Sie jedes Stoffkind seinem Elternkapitel und seiner Seite zu, bevor Sie Temperaturen oder Stoffwerte vergleichen.

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3. Eine Eingabe springt wieder zurück.

Häufig wird die Größe durch eine Verbindung, eine Standardauswahl oder das Elternmodul geführt. Prüfen Sie die Herkunft. Ändern Sie die zuständige Quelle oder die bewusste Vorgabeoption, nicht wiederholt das abhängige Feld.

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4. Was bedeutet die türkise Zahl?

Die Standarddarstellung unterscheidet berechnete Werte farblich. Lesen Sie zusätzlich Status, Einheit und gegebenenfalls Verbindung. Farbe ist keine technische Freigabe und kann je nach Theme oder Zustand anders dargestellt sein.

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5. Die Fläche ist positiv, aber die Reserve negativ.

Eine positive benötigte Fläche ist normal. Negative Reserve bedeutet im gewöhnlichen Flächenvergleich, dass weniger vorhanden als erforderlich ist. Vergleichen Sie V21 mit V96 und V46 mit V60.

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6. Soll- und Isttemperatur sind verschieden.

Sie betrachten wahrscheinlich eine Prozessanforderung und die Leistungsfähigkeit einer vorgegebenen Geometrie. Eine zu kleine Fläche kann die Solltemperatur nicht erreichen. Prüfen Sie den angebotenen FN-/ZELL-Weg und die Bilanz.

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7. Warum ändern sich Werte beim Wechsel der Auflage?

Die WTS-Option V356 wird an den inneren Wärmeübergangsweg weitergegeben. Ein geänderter Wärmeübergang verändert k, Bedarf und Reserve. Vergleichen Sie bei gleichem Layout und gleichen Vorgaben.

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8. Kann ich beide Massenströme und alle Temperaturen festhalten?

Nur wenn die Angaben miteinander verträglich sind und der gewählte Rechenweg dies zulässt. Sonst ist die Bilanz überbestimmt. Entscheiden Sie, welche Größe Ergebnis sein soll.

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9. Nach einer Rohränderung stimmt die Rohrzahl nicht mehr.

Ein neuer Außendurchmesser oder eine andere Teilung kann einen anderen Rohrspiegel erfordern. Prüfen Sie, ob Neuauslegung erlaubt war oder ob eine vorhandene Geometrie eingefroren bleiben sollte.

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10. Der erste Blechabstand bleibt nicht wie erwartet.

Unterscheiden Sie V59 von V58, prüfen Sie Spezialfunktion, Feststatus und Geometriequelle. Speichern Sie einen reproduzierbaren Vorher-/Nachherfall, wenn eine bestätigte Vorgabe trotz passender Betriebsart überschrieben wird.

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11. Warum ist das Spezialmenü ausgegraut?

Die Funktion kann für die Bauform fehlen oder im übergeordneten KOND-/UVERD-Ablauf verwaltet werden. Prüfen Sie das zuständige Elternkapitel und die Freischaltung. Interne Flags sind kein Bedienersatz.

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12. Muss ich alle Kindmodule manuell anlegen?

Nein. Der normale WTS-Ablauf fordert die passenden Kinder selbst an. Manuell hinzugefügte gleichnamige Module sind nicht automatisch die von WTS verwalteten Kinder.

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13. Darf ich Alpha aus einem Herstellerblatt eingeben?

Über die dafür vorgesehene Vorgabefunktion ist dies möglich. Prüfen Sie Seite, Flächebezug, Einheit und Betriebszustand und kennzeichnen Sie den Wert als externe Annahme.

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14. Der Kaltstartdruckverlust ist viel höher.

Gerade Öle können kalt wesentlich viskoser sein. Prüfen Sie Kaltstarttemperatur und Stoffwerte; vergleichen Sie nicht ungeprüft mit dem warmen stationären Lastfall.

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15. Ist der Dampfgehalt dasselbe wie relative Feuchte?

Nein. Das sind unterschiedliche Zustandsgrößen. Lesen Sie die Felddefinition und wählen Sie den passenden reinen Kondensations- oder feuchten Gasweg.

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16. Warum erscheint ein anderes Wärmeübergangskind?

Rohrform, Phase, Einbaulage oder Blechform wurden möglicherweise verändert. GG, GGO, GD oder JA-Module sind keine bloßen Namensvarianten. Prüfen Sie die ausgewählte physikalische Aufgabe.

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17. Ein alter Archivwert weicht nur bei der Reserve stark relativ ab.

Bei einer Reserve nahe null ist eine relative Abweichung instabil. Vergleichen Sie Prozentpunkte sowie vorhandene und erforderliche Fläche. Große Prozentpunkte dürfen dagegen nicht als Rundung abgetan werden.

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18. Nach Wiederöffnen sieht das Layout anders aus.

Sichern Sie Original und wiedergeöffneten Stand. Vergleichen Sie zuerst Anzahl, Maße, Gassen und Bibliotheks-/Festzustand, nicht nur das Bild. Notieren Sie Format, Version und genaue Speicheraktion.

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19. Die Studie zeigt einzelne leere Punkte.

Einzelne Zustände können unzulässig, unvollständig oder abgebrochen sein. Prüfen Sie jeden betroffenen Fall. Leere Ergebnisse dürfen nicht mit dem letzten gültigen Ergebnis aufgefüllt werden.

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20. Ist die Rechnung mit positiver Reserve fertig?

Nein. Prüfen Sie Druckverluste, Temperaturerreichung, Stoff- und Modellgrenzen, Schwingung und die getrennte mechanische Auslegung. Danach folgt die projektspezifische Freigabe.

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Kapitel 24Checklisten für eine nachvollziehbare Ergebnisfreigabe

A. Vor der Rechnung

  • Aufgabe und verantwortliche Datenquellen festgehalten.
  • Rohr-/Mantelseite, Medium, Phase, Konzentration und Druckbezug eindeutig.
  • Auslegung oder Nachrechnung entschieden; veränderliche und feste Größen benannt.
  • Werkstoffe, Geometrie, Einbauten und relevante Betriebsgrenzen dokumentiert.

B. Nach der Rechnung

  • Keine erforderliche Interaktion offen; keine unbewerteten Fehler oder Abbrüche.
  • Wärmebilanz plausibel, Einheiten geprüft, keine unbekannten Schlüsselwerte.
  • WTS und zugehörige Kinder verwenden dieselbe beabsichtigte Geometrie und Stoffzustände.
  • Bedarf, vorhandene Fläche, Reserve und tatsächliche Temperaturen verstanden.
  • Druckverlustgrenzen und Geschwindigkeiten separat geprüft, Kaltstart berücksichtigt.
  • Modellgültigkeit und relevante Schwingungs-/Materialgrenzen bewertet.

C. Vor Weitergabe

  • Version, Auflage und externe Annahmen angegeben.
  • Gespeicherte Kopie wieder geöffnet und Schlüsselgrößen verglichen.
  • Offene Punkte ausdrücklich im Bericht, nicht nur in einer Sitzung vermerkt.
  • Erforderliche mechanische und projektspezifische Freigaben nicht mit thermischer Rechnung verwechselt.

Gute Fehlerbeschreibung

Geben Sie eine anonymisierte Demodatei oder freigegebene Projektdaten, genaue Modulinstanz, Variable, Eingabe mit Einheit, vorherigen Fest-/Verbindungszustand, erwartete Wirkung, beobachteten Wert, Meldungen und Softwarestand an. Bei Nachrechenfehlern ist die konkrete Aktion häufig wichtiger als ein Screenshot des Endwerts. Zugangsschlüssel und vertrauliche Kundendaten gehören nicht in öffentliche Fehlerberichte.

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Kapitel 25Begriffe und Kurzzeichen

Wärmeübergang α
Übergang zwischen Fluid und Wand auf einer Seite.
Wärmedurchgang k
Zusammengefasste Wirkung beider Seiten, Wand und berücksichtigter Zusatzwiderstände; Flächebezug beachten.
Fouling
Zusätzlicher thermischer Widerstand durch Beläge. Vorgabe und Quelle dokumentieren.
LMTD / ΔTlog
Logarithmisch gemittelte Temperaturdifferenz für die zugrunde gelegte Strömungsanordnung.
FN
Korrektur der Temperaturführung im zugehörigen WTS-Rechenweg.
NTU
Dimensionslose Übertragungsgröße; bei passender Definition Verhältnis von kA zum kleineren Wärmekapazitätsstrom.
Reynoldszahl Re
Verhältnis von Trägheits- zu Zähigkeitseinfluss; charakteristische Länge ist modellabhängig.
Prandtlzahl Pr
Verhältnis von Impuls- zu Temperaturleitfähigkeit.
Rohrspiegel
Rohranordnung mit Durchgangsgassen und konstruktiven Begrenzungen.
Umlenkblech
Einbau zur Strömungsführung und Rohrstützung.
BEK / bekannt
Interner Herkunfts-/Bekanntzustand, kein physikalischer Zahlenwert. Unbekannt ist nicht null.
Konst / fest
Kennzeichnet eine Festvorgabe im Rechenzustand; von bekannt und verbunden zu unterscheiden.
Kindmodul
Zugeordneter Spezialbaustein eines Elternkapitels.
Fixpunkt / Nachrechnung
Gekoppelte Aktualisierung, bis keine weitere zu bearbeitende Änderung verbleibt oder ein Fehler gemeldet wird.
Rating
Leistungsbewertung einer vorgegebenen Geometrie unter definierten Betriebsbedingungen.
Prozentpunkt
Absolute Differenz zweier Prozentangaben, nicht deren relative Änderung.
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Kapitel 26Verzeichnis aller Medienkennungen

Technische Kennungen dienen der Zuordnung und Fehlersuche. Wählen Sie Medien über die Grunddatenauswahl, nicht durch direkte Eingabe dieser Nummern. Zusatzparameter und Modellgrenzen bleiben erforderlich.

IDMediumStoffmodul
0Freie EingabeSDAT
1WasserH2O
2Wasserdampf-KondensationH2O
3Erdgas LEGAS
4Erdgas HEGAS
5LuftLUFT
6AmmoniakNH3
7Ammoniak-KondensationNH3
8Feuchtes GasHX
9ProperPROP
10Historisches GlykolHistorische Kennung; kein aktiver Registry-Pfad
11ThermalölTOIL
12RauchgasRGAS
13ÖlOEL
14KältemittelFRIG
15Glykol / AntifrogenGLYC
16StickstoffN2
17STAB-StoffauswahlSTAB
18SchwefelsäureH2SO
19SalpetersäureHNO3
20SalzsäureHCL
21HeliumHE
22SaccharoseSAC
23KohlendioxidCO2
24CO₂-KondensationCO2
25GasgemischN2H2
26MeerwasserSAWA
27Erdgas, freie EingabeEGAS
28Bier/WürzeBIER
29NatronlaugeNAOH
30SchwerölHFO
31SauerstoffO2
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Kapitel 27Vollständiges WTS-Modulinventar

Das Inventar enthält 61 eindeutige Modulkennungen: 50 wörtliche Referenzen in den erfassten WTS-Dateien plus zusätzliche dynamische Stoffpfade. Ein Treffer kann ein bedingter Aufruf, eine Suche nach einem vorhandenen Kapitel oder ein Sonderpfad sein. Er belegt nicht die Live-Verfügbarkeit unter Ihrer Lizenz.

ModulAufgabe / EinordnungBelegart
BEHRHerstellerspezifischer FlechtbündelwegBedingte Quellreferenz
BIERStoffdaten: Bier/WürzeStoffregistry
B_WPHerstellerspezifischer FlechtbündelwegBedingte Quellreferenz
CIRCRing/Scheibe; bedingter AltprojektwegBedingte Quellreferenz
CO2Stoffdaten: Kohlendioxid, CO₂-KondensationStoffregistry
DIETBedingter Dietzel-SonderwegBedingte Quellreferenz
DRLLGewelltes Rohr: WärmeübergangswegBedingte Quellreferenz
DRRBDruckverlust-Sonderweg für entsprechende RohrgeometrieBedingte Quellreferenz
EGASStoffdaten: Erdgas L, Erdgas H, Erdgas, freie EingabeStoffregistry
EQUBegleitende AbschnittsergebnistabelleBedingte Quellreferenz
FNTemperaturführung und FN-FaktorBedingte Quellreferenz
FRIGStoffdaten: KältemittelStoffregistry
GABedingter thermischer Sonderpfad; Modulhilfe zusätzlich prüfenBedingte Quellreferenz
GBWärmeübergang im glatten RohrBedingte Quellreferenz
GDDoppelrohr-/Ringraum-WärmeübergangBedingte Quellreferenz
GGMantelseitiger Wärmeübergang mit EinbautenBedingte Quellreferenz
GGLRÄußere LängsrippenBedingte Quellreferenz
GGOMantel ohne EinbautenBedingte Quellreferenz
GGRIÄußerer Wärmeübergang an RippenrohrenBedingte Quellreferenz
GLYCStoffdaten: Glykol / AntifrogenStoffregistry
GVLVGV-Interaktion / SchwingungsbetrachtungBedingte Quellreferenz
H2OStoffdaten: Wasser, Wasserdampf-KondensationStoffregistry
H2SOStoffdaten: SchwefelsäureStoffregistry
HCLStoffdaten: SalzsäureStoffregistry
HEStoffdaten: HeliumStoffregistry
HFOStoffdaten: SchwerölStoffregistry
HNO3Stoffdaten: SalpetersäureStoffregistry
HSCOBedingter HS-Cooler-SonderwegBedingte Quellreferenz
HXFeuchtes Gas, Enthalpie und KondensatStoffregistry
INLRRohrinnenlängsrippenBedingte Quellreferenz
JA3Vertikaler KondensationswegBedingte Quellreferenz
JA4Äußere Kondensation an horizontalen RohrenBedingte Quellreferenz
JA5Innere Kondensation, horizontaler WegBedingte Quellreferenz
JTHOBedingter Joule-Thomson-WegBedingte Quellreferenz
KBBedingter thermischer Sonderpfad; Modulhilfe zusätzlich prüfenBedingte Quellreferenz
KUDOGesonderte KundendokumentationBedingte Quellreferenz
LMMantelseitiger DruckverlustwegBedingte Quellreferenz
LUFTStoffdaten: LuftStoffregistry
MBRippenblock-WegBedingte Quellreferenz
MDFallfilm-Unterkühlungsweg im KOND-KontextBedingte Quellreferenz
N2Stoffdaten: StickstoffStoffregistry
N2H2Stoffdaten: GasgemischStoffregistry
NAOHStoffdaten: NatronlaugeStoffregistry
NEWCBedingter NewCool-SonderwegBedingte Quellreferenz
NH3Stoffdaten: Ammoniak, Ammoniak-KondensationStoffregistry
O2Stoffdaten: SauerstoffStoffregistry
OELStoffdaten: ÖlStoffregistry
PROPStoffdaten: ProperStoffregistry
RBSAVereinfachter SchwingungsprüfwegBedingte Quellreferenz
RDVRohrseitiger DruckverlustwegBedingte Quellreferenz
RGASStoffdaten: RauchgasStoffregistry
SACStoffdaten: SaccharoseStoffregistry
SAWAStoffdaten: MeerwasserStoffregistry
SDATStoffdaten: Freie EingabeStoffregistry
SPIERohrspiegel und StrömungsgeometrieBedingte Quellreferenz
STABStoffdaten: STAB-StoffauswahlStoffregistry
TEMAGeometrische Abstands-/Standardregeln im WTS-AufrufBedingte Quellreferenz
TOILStoffdaten: ThermalölStoffregistry
TWISRohrinneneinbau-WegBedingte Quellreferenz
WTSCWTS-Zeichnungs-/SchnittstellenwegBedingte Quellreferenz
ZELLTemperaturführung mit ZellenmodellBedingte Quellreferenz
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Kapitel 28WTS-Feldverzeichnis V1–V360

Dieses Verzeichnis umfasst 349 benannte Variablen einschließlich interner Zustandskennungen. Die übrigen 11 Kennungen sind Platzhalter/reserviert. Nicht jede Variable ist in jeder Bauform sichtbar oder editierbar. Die Maskenzuordnung bedeutet nur, dass ein Vorkommen in der erfassten WTS-Maske existiert; Sichtbarkeit, Einheit und Eingaberecht werden zusätzlich zur Laufzeit bestimmt.

Nutzen Sie die Suche mit z. B. „V205“, „Dampf“ oder „Rohr“. Die Kapitelverweise erklären die jeweilige Gruppe; sie sind kein eigener Gültigkeitsnachweis jeder internen Hilfsgröße.

IDBezeichnungIn MaskenquelleErläuterung
V1Massenstrom innen m_iJa; bedingtKapitel →
V2Massenstrom aussen m_aJa; bedingtKapitel →
V3Volumenstrom innen V_iJa; bedingtKapitel →
V4Volumenstrom aussen V_aJa; bedingtKapitel →
V5Dichte Medium innen Rho_iJa; bedingtKapitel →
V6Dichte Medium aussen Rho_aJa; bedingtKapitel →
V7Spezifische Wärmekapazität Medium innen cp_iJa; bedingtKapitel →
V8Spezifische Wärmekapazität Medium aussen cp_aJa; bedingtKapitel →
V9Eintrittstemperatur Medium innen te_iJa; bedingtKapitel →
V10Austrittstemperatur Medium innen ta_iJa; bedingtKapitel →
V11Eintrittstemperatur Medium aussen te_aJa; bedingtKapitel →
V12Austrittstemperatur Medium aussen ta_aJa; bedingtKapitel →
V13Leistung innen Q_iJa; bedingtKapitel →
V14Leistung aussen Q_aJa; bedingtKapitel →
V15Verlustwärmestrom Q_vJa; bedingtKapitel →
V16Wärmeübergangskoeffizient innen αᵢJa; bedingtKapitel →
V17Wärmeübergangskoeffizient außen αₐJa; bedingtKapitel →
V18Wärmeleitfähigkeit der Rohre lamJa; bedingtKapitel →
V19Dicke der Übertragerfläche sKein VorkommenKapitel →
V20Verschmutzungswiderstand fJa; bedingtKapitel →
V21Erforderliche Übertragerfläche AJa; bedingtKapitel →
V22Mittlere log. Temperaturdifferenz (LMTD)Ja; bedingtKapitel →
V23Wärmedurchgangskoeffizient kJa; bedingtKapitel →
V24Rohrdurchmesser aussenJa; bedingtKapitel →
V25Rohrdurchmesser innenJa; bedingtKapitel →
V26Flag: Gegenstrom = 0, Gleichstrom = 1Ja; bedingtKapitel →
V27Hilfsvariable für GleichstromKein VorkommenKapitel →
V29Mittlere Berechnungstemperatur innenJa; bedingtKapitel →
V30Mittlere Berechnungstemperatur aussenJa; bedingtKapitel →
V31Mittlere Wandtemperatur innenJa; bedingtKapitel →
V32Mittlere Wandtemperatur aussenJa; bedingtKapitel →
V33Verdampfungsenthalpie innenJa; bedingtKapitel →
V34Verdampfungsenthalpie außenJa; bedingtKapitel →
V35Dampfanteil am Eintritt innenJa; bedingtKapitel →
V36Dampfanteil am Eintritt aussenJa; bedingtKapitel →
V37Stoffart innenKein VorkommenKapitel →
V38Stoffart aussenKein VorkommenKapitel →
V39Eintrittsdruck innenJa; bedingtKapitel →
V40Eintrittsdruck außenJa; bedingtKapitel →
V41MantelaußendurchmesserJa; bedingtKapitel →
V42MantelwanddickeJa; bedingtKapitel →
V43Rohrteilung quer zur StrömungsrichtungJa; bedingtKapitel →
V44Rohrteilung längs in StrömungsrichtungJa; bedingtKapitel →
V45Gassenbreite (Trennblech) bJa; bedingtKapitel →
V46Erforderliche Bündellänge lJa; bedingtKapitel →
V47Gesamte Rohrzahl RJa; bedingtKapitel →
V48Stoffwert innenKein VorkommenKapitel →
V49Stoffwert außenKein VorkommenKapitel →
V50Alpha innenKein VorkommenKapitel →
V51Rohrspiegel neu designKein VorkommenKapitel →
V52RohrspiegelKein VorkommenKapitel →
V53Strömungsgeschwindigkeit in den RohrenJa; bedingtKapitel →
V54Manteldurchmesser innenJa; bedingtKapitel →
V55Anzahl der rohrseitigen DurchgängeJa; bedingtKapitel →
V56FensterhöheJa; bedingtKapitel →
V57Abstand Bündel - MantelJa; bedingtKapitel →
V58Abstand der UmlenkblecheJa; bedingtKapitel →
V59Abstand Boden 1. UmlenkblechJa; bedingtKapitel →
V60Ausgeführte BündellängeJa; bedingtKapitel →
V61Gewünschte Strömungsgeschwindigkeit RohrKein VorkommenKapitel →
V62Gewünschte Strömungsgeschwindigkeit MantelKein VorkommenKapitel →
V63Mindest Abstand UmlenkblecheKein VorkommenKapitel →
V64Druckverlust rohrseitigJa; bedingtKapitel →
V65Druckverlust mantelseitigJa; bedingtKapitel →
V66Dampfgeschwindigkeit innenKein VorkommenKapitel →
V67Dampfdichte innenJa; bedingtKapitel →
V68DampfgeschwindigkeitKein VorkommenKapitel →
V69Dampfdichte außenJa; bedingtKapitel →
V70Innendurchmesser des Eintrittsstutzens RohrseiteJa; bedingtKapitel →
V71Innendurchmesser des Austrittsstutzens RohrseiteJa; bedingtKapitel →
V72Innendurchmesser des Eintrittsstutzens MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V73Innendurchmesser des Austrittsstutzens MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V74Geschwindigkeit im Eintrittsstutzen RohrseiteJa; bedingtKapitel →
V75Geschwindigkeit im Austrittsstutzen RohrseiteJa; bedingtKapitel →
V76Geschwindigkeit im Eintrittsstutzen MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V77Geschwindigkeit im Austrittsstutzen MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V78Tema FlagKein VorkommenKapitel →
V79Proper FlagKein VorkommenKapitel →
V80FN FaktorJa; bedingtKapitel →
V81Zulässige Dampfüberhitzung bei KondensationJa; bedingtKapitel →
V82Flag Rohrspiegel designedKein VorkommenKapitel →
V83StrömungsrichtungKein VorkommenKapitel →
V84Wärmeleitfähigkeit Medium innenJa; bedingtKapitel →
V85Dynamische Viskosität innenJa; bedingtKapitel →
V86Wärmeleitfähigkeit Medium außenJa; bedingtKapitel →
V87Dynamische Viskosität Medium aussenJa; bedingtKapitel →
V89Anzahl der seriell geschalteten WärmeübertragerJa; bedingtKapitel →
V90Nach Tema rechnenKein VorkommenKapitel →
V91Verschmutzungswiderstand f innenJa; bedingtKapitel →
V92Verschmutzungswiderstand f außenJa; bedingtKapitel →
V93TeilungswinkelJa; bedingtKapitel →
V94Strömungsgeschwindigkeit MantelJa; bedingtKapitel →
V95LeistungsdifferentialKein VorkommenKapitel →
V96Übertragerfläche A vorhandenJa; bedingtKapitel →
V97Anzahl der mantelseitigen DurchgängeJa; bedingtKapitel →
V98Anzahl Rohre altKein VorkommenKapitel →
V99Frostsicherheit bei Glykol (innen)Kein VorkommenKapitel →
V100Prandtl Wand innenKein VorkommenKapitel →
V101Prandtl Wand außenKein VorkommenKapitel →
V102Eta Wand innenKein VorkommenKapitel →
V103Eta Wand außenKein VorkommenKapitel →
V104Mindest Bündel Mantel AbstandJa; bedingtKapitel →
V105Gewünschter CutKein VorkommenKapitel →
V107Stoffart innenJa; bedingtKapitel →
V108Stoffart aussenJa; bedingtKapitel →
V109Durchmesser der Bohrungen im UmlenkblechJa; bedingtKapitel →
V110Anpassung Bohrung an TEMAKein VorkommenKapitel →
V111Maximale RohrlängeKein VorkommenKapitel →
V112Maximales Verhältnis l/DiKein VorkommenKapitel →
V113Minimales Verhältnis l/DiKein VorkommenKapitel →
V114Anpassung Geometrie (Design Kriteria)Kein VorkommenKapitel →
V115Anzahl der Umlenkbleche pro GangJa; bedingtKapitel →
V116Flag Joule Thomson in den RohrenKein VorkommenKapitel →
V117Durchmesser der UmlenkblecheJa; bedingtKapitel →
V118Anzahl der DichtungsstreifenpaareJa; bedingtKapitel →
V119RippendurchmesserJa; bedingtKapitel →
V120RippenteilungJa; bedingtKapitel →
V121RippendickeJa; bedingtKapitel →
V122Flag Niedrig berippte RohreKein VorkommenKapitel →
V123Übertragerfläche InnenKein VorkommenKapitel →
V124Umlenkblechform (interne Auswahlkennung)Kein VorkommenKapitel →
V125Produkt aus Fläche und WärmedurchgangKein VorkommenKapitel →
V126Einstellung für Stoffmodule 1 innenKein VorkommenKapitel →
V127Einstellung für Stoffmodule 2 innenKein VorkommenKapitel →
V128Einstellung für Stoffmodule 3 innenKein VorkommenKapitel →
V129Einstellung für Stoffmodule 1 aussenKein VorkommenKapitel →
V130Einstellung für Stoffmodule 2 aussenKein VorkommenKapitel →
V131Einstellung für Stoffmodule 3 aussenKein VorkommenKapitel →
V132Frostsicherheit bei Glykol (aussen)Kein VorkommenKapitel →
V133Vorgaberegel erster UmlenkblechabstandKein VorkommenKapitel →
V134Aufruf RBSA-ModulKein VorkommenKapitel →
V135BündeltypJa; bedingtKapitel →
V136Innendurchmesser Schalung (Siemens-KWU)Kein VorkommenKapitel →
V137Geschwindigkeit an der ersten RohrreiheKein VorkommenKapitel →
V138Flag für Einbauten in den RohrenKein VorkommenKapitel →
V139Flag für Rippen in den RohrenKein VorkommenKapitel →
V140Anzahl der Rippen/Rohr (Innenrippe)Ja; bedingtKapitel →
V141Rippenhöhe (Innenrippe)Ja; bedingtKapitel →
V142Rippendicke an der Rippenschneide (Innenrippe)Ja; bedingtKapitel →
V143Rippendicke am Rippenfuß (Innenrippe)Ja; bedingtKapitel →
V144Flag für StandardwerteKein VorkommenKapitel →
V145Interne Hilfskennung für Gleichung 28Kein VorkommenKapitel →
V146Flag für WTSELECTKein VorkommenKapitel →
V147Flag für Rohrspiegel eingefrorenKein VorkommenKapitel →
V148Einstellung für Stoffmodule 4 innenKein VorkommenKapitel →
V149Einstellung für Stoffmodule 4 aussenKein VorkommenKapitel →
V151Stoffname für Proper innenKein VorkommenKapitel →
V152Stoffname für Proper aussenKein VorkommenKapitel →
V153Flag längsberippte RippenrohreKein VorkommenKapitel →
V154Anzahl der Rippen pro RohrKein VorkommenKapitel →
V155RippenhöheKein VorkommenKapitel →
V156Rippendicke am RippenfußKein VorkommenKapitel →
V157Wärmeleitfähigkeit der RippenJa; bedingtKapitel →
V158Dichte Wand innenKein VorkommenKapitel →
V159Rohroberfläche außen für 1 Rohr mit 1 m LängeKein VorkommenKapitel →
V160Rohroberfläche innen für 1 Rohr mit 1 m LängeKein VorkommenKapitel →
V161Dichte Wand aussenKein VorkommenKapitel →
V162Zeiger flüssig/gasförmig (für GGLR)Kein VorkommenKapitel →
V163Flag für DoppelrohrKein VorkommenKapitel →
V165Durchmesser KreisscheibeKein VorkommenKapitel →
V166Durchmesser KreisringKein VorkommenKapitel →
V167SteigungswinkelJa; bedingtKapitel →
V168RippendurchmesserKein VorkommenKapitel →
V169Alpha innen setzen nein = 0 ja = 1Kein VorkommenKapitel →
V170Alpha aussen setzen nein = 0 ja = 1Kein VorkommenKapitel →
V171Flag für Lamellenblock 1 = LamellenKein VorkommenKapitel →
V172Abstand Rohrboden 1. Umlenkblech anpassenKein VorkommenKapitel →
V173Phasenzustand innen: ,flüssig = 0, gas = 1, Kond = 2Kein VorkommenKapitel →
V174Phasenzustand aussen: flüssig = 0, gas = 1, Kond = 2Kein VorkommenKapitel →
V175Kennung DrallrohreKein VorkommenKapitel →
V176Stoffart innen nähere BezeichnungJa; bedingtKapitel →
V177Stoffart aussen nähere BezeichnungJa; bedingtKapitel →
V178Geometriebeschreibung innenJa; bedingtKapitel →
V179Geometriebeschreibung aussenJa; bedingtKapitel →
V180Tatsächliche Eintrittstemperatur Medium innenJa; bedingtKapitel →
V181Tatsächliche Eintrittstemperatur Medium aussenJa; bedingtKapitel →
V182Flag Austrittstemperaturen simulierenKein VorkommenKapitel →
V183Geschwindigkeit im FensterJa; bedingtKapitel →
V184Mantelmaterial-Kennung für ETS-SonderwegKein VorkommenKapitel →
V185Normdichte Gas aussenJa; bedingtKapitel →
V186Normdichte Gas innenJa; bedingtKapitel →
V187Norm-Volumenstrom aussen V_N_aJa; bedingtKapitel →
V188Norm-Volumenstrom innen V_N_iJa; bedingtKapitel →
V189Kapitelnummer des aufrufenden KOND-/UVERD-ModulsKein VorkommenKapitel →
V190Kennung: Mantel ausgewähltKein VorkommenKapitel →
V191EinbaulageJa; bedingtKapitel →
V192Zusätzliches Flag für RohrspiegelKein VorkommenKapitel →
V193Korrekturfaktor für alpha innenKein VorkommenKapitel →
V194Silageart für FUOSO-SonderwegKein VorkommenKapitel →
V195BEHR-Flechtrohrbündel-KennungKein VorkommenKapitel →
V196Gesamte Rohrlänge (incl. Rohrböden)Kein VorkommenKapitel →
V197Bauformkennung Stoffmodul innenKein VorkommenKapitel →
V198Bauformkennung Stoffmodul außenKein VorkommenKapitel →
V199Bezeichnung der Bauform in BibliothekJa; bedingtKapitel →
V200Flag: Keine Rohre in den FensternJa; bedingtKapitel →
V201Fw Korrekturfaktor Wärmeleitung LängsleitblechKein VorkommenKapitel →
V202Universal-Hydraulik-KennungKein VorkommenKapitel →
V203Anzahl Rohrreihen in der QuerströmungszoneKein VorkommenKapitel →
V204FensterhöheKein VorkommenKapitel →
V205FlächenreserveJa; bedingtKapitel →
V206WTSC-AufrufkennungKein VorkommenKapitel →
V207Beschreibung der UmlenkblecheJa; bedingtKapitel →
V208Kaltstarttemperatur innenKein VorkommenKapitel →
V209Kaltstarttemperatur außenKein VorkommenKapitel →
V210Dichte Medium innen bei KaltstarttemperaturKein VorkommenKapitel →
V211Dichte Medium außen bei KaltstarttemperaturKein VorkommenKapitel →
V212Spez. Wärmekapazität Medium innen KaltstartKein VorkommenKapitel →
V213Spez. Wärmekapazität Medium außen KaltstartKein VorkommenKapitel →
V214Dyn. Viskosität Medium innen bei Kaltstartt.Kein VorkommenKapitel →
V215Dyn. Viskosität Medium außen bei Kaltstartt.Kein VorkommenKapitel →
V216Wärmeleitfähigkeit Medium innen bei Kaltstartt.Kein VorkommenKapitel →
V217Wärmeleitfähigkeit Medium außen bei Kaltstartt.Kein VorkommenKapitel →
V218Druckverlust bei Kaltstart innenKein VorkommenKapitel →
V219Druckverlust bei Kaltstart außenKein VorkommenKapitel →
V220NewCool-KennungKein VorkommenKapitel →
V221Siemens-Kondensator-KennungKein VorkommenKapitel →
V222Anzahl der BohrungenKein VorkommenKapitel →
V223Tatsächliche Austrittstemperatur innenJa; bedingtKapitel →
V224Tatsächliche Austrittstemperatur außenJa; bedingtKapitel →
V225Interne Kennung: Visualisierung beendetKein VorkommenKapitel →
V226Salzgehalt RohrseiteKein VorkommenKapitel →
V227Salzgehalt MantelseiteKein VorkommenKapitel →
V228Vertikale GassenbreiteJa; bedingtKapitel →
V229Enthalpie innen einKein VorkommenKapitel →
V230Enthalpie innen am AustrittKein VorkommenKapitel →
V231Enthalpie aussen einKein VorkommenKapitel →
V232Enthalpie aussen ausKein VorkommenKapitel →
V233Enthalpie h' innenKein VorkommenKapitel →
V234Enthalpie h''innenKein VorkommenKapitel →
V235Enthalpie h' aussenKein VorkommenKapitel →
V236Enthalpie h'' aussenKein VorkommenKapitel →
V237Siedetemperatur innenKein VorkommenKapitel →
V238Siededruck innenKein VorkommenKapitel →
V239Siedetemperatur aussenKein VorkommenKapitel →
V240Siededruck aussenKein VorkommenKapitel →
V241Dampfanteil am Austritt innenJa; bedingtKapitel →
V242Dampfanteil am Austritt aussenJa; bedingtKapitel →
V243Rho · v² innen EintrittKein VorkommenKapitel →
V244Rho · v² Eintrittsstutzen MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V245Dicke des LängsleitblechesKein VorkommenKapitel →
V246Wärmeleitfähigkeit des LängsleitblechesKein VorkommenKapitel →
V247Länge des LängsleitblechsKein VorkommenKapitel →
V248Geschwindigkeit um KreisscheibeKein VorkommenKapitel →
V249Geschwindigkeit in Öffnung KreisringKein VorkommenKapitel →
V250Rohrspiegel-TypJa; bedingtKapitel →
V251Kondensat-Massenstrom bei feuchten Gasen innenJa; bedingtKapitel →
V252Kondensat-Massenstrom bei feuchten Gasen außenJa; bedingtKapitel →
V253BündeltypKein VorkommenKapitel →
V254OhmEx-KennungKein VorkommenKapitel →
V255Maximale FilmtemperaturKein VorkommenKapitel →
V256Maximale WandtemperaturKein VorkommenKapitel →
V257WärmestromdichteKein VorkommenKapitel →
V258Differenz Max. Filmtemperatur - Max. WandtemperaturKein VorkommenKapitel →
V259Beheizte RohrlängeKein VorkommenKapitel →
V260Beheizte FlächeKein VorkommenKapitel →
V261Flag: Keine Rohre um KreisScheibeKein VorkommenKapitel →
V262Flag: Keine Rohre im KreisRingKein VorkommenKapitel →
V263ElastizitätsmodulKein VorkommenKapitel →
V264Effektive DichteKein VorkommenKapitel →
V265Flag: RedimensionierungKein VorkommenKapitel →
V266Strömungsführung: Gleichstrom / GegenstromJa; bedingtKapitel →
V267Keine Rohre in den FensternJa; bedingtKapitel →
V268Emissionsverhältnis RohreKein VorkommenKapitel →
V269Emissionsverhältnis MantelKein VorkommenKapitel →
V270Maximale ManteltemperaturKein VorkommenKapitel →
V271Dichte Medium außen AustrittKein VorkommenKapitel →
V272Spezifische Wärmekapazität Medium außen AustrittKein VorkommenKapitel →
V273Wärmeleitfähigkeit Medium außen AustrittKein VorkommenKapitel →
V274Dyn. Viskosität Medium außen AustrittKein VorkommenKapitel →
V275Prandtl-Zahl Medium außen AustrittKein VorkommenKapitel →
V276Wärmedurchgangskoeffizient k außen AustrittKein VorkommenKapitel →
V277Siedetemperatur zum Druck innenKein VorkommenKapitel →
V278Siedetemperatur zum Druck aussenKein VorkommenKapitel →
V279Dietzel-KennungKein VorkommenKapitel →
V280HSCooler-KennungKein VorkommenKapitel →
V281Mindest-Abstand Boden 1. UmlenkblechKein VorkommenKapitel →
V282Flächenreserve aus HS-CoolerKein VorkommenKapitel →
V283Reynoldszahl innenJa; bedingtKapitel →
V284Reynoldszahl außenJa; bedingtKapitel →
V285RohrmaterialJa; bedingtKapitel →
V286Nennweite des Eintrittsstutzens RohrseiteJa; bedingtKapitel →
V287Nennweite des Austrittsstutzens RohrseiteJa; bedingtKapitel →
V288Nennweite des Eintrittsstutzens MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V289Nennweite des Austrittsstutzens MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V290Außendurchmesser des Eintrittsstutzens RohrseiteJa; bedingtKapitel →
V291Außendurchmesser des Austrittsstutzens RohrseiteJa; bedingtKapitel →
V292Außendurchmesser des Eintrittsstutzens MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V293Außendurchmesser des Austrittsstutzens MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V294Bier/Würze-Auswahl innenKein VorkommenKapitel →
V295Bier/Würze-Auswahl außenKein VorkommenKapitel →
V296KOND-Unterkühlungsweg: Anstauen/FallfilmKein VorkommenKapitel →
V297Kritischer Druck innenKein VorkommenKapitel →
V298Kritischer Druck außenKein VorkommenKapitel →
V299Kritische Temperatur innenKein VorkommenKapitel →
V300Kritische Temperatur außenKein VorkommenKapitel →
V301Dynamische Viskosität Dampf innen bei KondensationJa; bedingtKapitel →
V302Dynamische Viskosität Dampf außen bei KondensationJa; bedingtKapitel →
V303Oberflächenspannung innenKein VorkommenKapitel →
V304Oberflächenspannung außenKein VorkommenKapitel →
V305RohrwanddickeJa; bedingtKapitel →
V306Striko-KennungKein VorkommenKapitel →
V307Reibungswärme Q_RJa; bedingtKapitel →
V308Spez. Wärmekapazität Dampf innen bei KondensationJa; bedingtKapitel →
V309Spez. Wärmekapazität Dampf außen bei KondensationJa; bedingtKapitel →
V310Wärmeleitfähigkeit Dampf innen bei KondensationJa; bedingtKapitel →
V311Wärmeleitfähigkeit Dampf außen bei KondensationJa; bedingtKapitel →
V312Kennung: Kondensations-Wandtemperatur unter SiedetemperaturKein VorkommenKapitel →
V313Enthitzungsleistung KondKein VorkommenKapitel →
V314Dicke der UmlenkblecheJa; bedingtKapitel →
V315Aufruf GVLV-ModulKein VorkommenKapitel →
V316Linearer Wärmeausdehnungskoeffizient RohrKein VorkommenKapitel →
V317Linearer Wärmeausdehnungskoeffizient MantelKein VorkommenKapitel →
V318Stutzenanordnung: keine/gleiche Seite/gegenüberKein VorkommenKapitel →
V319Gesamt-Leistung Q_totKein VorkommenKapitel →
V320Standardvorgabe Dampfgehalt AustrittKein VorkommenKapitel →
V321Anzahl der U-RohreJa; bedingtKapitel →
V322Volumenstrom innen ausKein VorkommenKapitel →
V323Volumenstrom aussen ausKein VorkommenKapitel →
V324Mittlere log. Temperaturdifferenz (korrigiert) CLMTDJa; bedingtKapitel →
V325Kennung: Rohrdurchgänge im Rohrspiegel geändertKein VorkommenKapitel →
V326Flag Sicherheitswärmeübertrager 0=kein, 1=Sicherheits-WTKein VorkommenKapitel →
V327Innendurchmesser des Außenrohrs SicherheitswärmetauscherJa; bedingtKapitel →
V328Außendurchmesser des Innenrohrs SicherheitswärmetauscherJa; bedingtKapitel →
V329Rohrwanddicke des Innenrohrs SicherheitswärmetauscherJa; bedingtKapitel →
V330Wärmeleitfähigkeit der SperrflüssigkeitJa; bedingtKapitel →
V331Äquivalente Wärmeleitfähigkeit SicherheitswärmetauscherJa; bedingtKapitel →
V332Abstand zwischen letztem Umlenkblech und U-Rohr-BogenJa; bedingtKapitel →
V333Länge Spiralumlenkblech LKein VorkommenKapitel →
V334Dicke Spiralumlenkblech tKein VorkommenKapitel →
V335Spiralwinkel phiKein VorkommenKapitel →
V336Anzahl der SpiralzyklenKein VorkommenKapitel →
V337Abstand der SpiralzyklenKein VorkommenKapitel →
V338Durchmesser ZentralrohrKein VorkommenKapitel →
V339StutzenanordnungKein VorkommenKapitel →
V341Durchmesser Stützstäbe horizontalKein VorkommenKapitel →
V342Durchmesser Stützstäbe vertikalKein VorkommenKapitel →
V343Außendurchmesser der BefestigungsringeKein VorkommenKapitel →
V344Innendurchmesser der BefestigungsringeKein VorkommenKapitel →
V345Relative Feuchte RohrseiteJa; bedingtKapitel →
V346Relative Feuchte MantelseiteJa; bedingtKapitel →
V350Wärmeleitfähigkeit AußenrohrJa; bedingtKapitel →
V351Wärmeleitfähigkeit KontaktJa; bedingtKapitel →
V352Kontaktfläche am Innenrohr je Meter RohrJa; bedingtKapitel →
V353RohrauswahlJa; bedingtKapitel →
V354MantelauswahlJa; bedingtKapitel →
V355Kleinster BiegeradiusJa; bedingtKapitel →
V356Berechnung nach 11. Auflage (1 = 11; 0 = 12 im GB-Weg)Ja; bedingtKapitel →
V357Excel-ExportkennungKein VorkommenKapitel →
V358DateiformatkennungKein VorkommenKapitel →
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Kapitel 29Quellen, Aussagegrenzen und Pflege des Handbuchs

Dieses Handbuch verbindet eine Prüfung des verfügbaren Quellstands mit bestehenden Demoaufnahmen und eigenständig formulierten technischen Erläuterungen. Es ist kein Ersatz für die vollständigen Gleichungssätze und Gültigkeitsgrenzen der verwendeten Fachliteratur.

Technischer Stand

Web: fix-iteration/main13.0 @ 33e53dbff. All-Dev: fix-iteration/v10 @ 40606b705. Die vollständigen Commit-IDs und Prüfsummen der erfassten Quelldateien stehen im Quelleninventar. Hauptquellen sind WTS.Equations.vb, WTS.Connections.vb, KAPWTS.vb, KAPWTS.Extern.vb, WTS.Properties.Id.vb, WTS.MediaIds.vb, die WTS-Sprachressourcen und WTS-1.json. Der Medienpfad wird mit GetMediumTokenByIndex in KAPWAERME.vb abgeglichen.

Was wurde wie belegt?

  • Quellprüfung: Menüfunktionen, Medienzuordnung, Variablenkennungen und bedingte Kindaufrufe. Kein Beleg einer Live-Abnahme jeder Sonderbauform.
  • Demo-Evidenz: Sieben Originalbilder bzw. unveränderte Frames vorhandener Programmausgaben. Die Videoaufnahmen stammen vom 6. September 2026. Für das separate Grunddatenbild ist der Aufnahmezeitpunkt nicht unabhängig dokumentiert.
  • Keine neue Live-Rechnung: Für diese Handbuchfassung stand nach dem Build kein gestarteter lokaler API-Server bereit. Die Zahlen des Lehrbeispiels stammen aus den dokumentierten früheren Prüfungen.
  • Fix-Nachweise: Der interne Abschlussbericht beschreibt 28/28 synthetische Prüffälle, 169/169 Fixture-Fälle und 239/240 abgeschlossene Archivläufe. Diese Zahlen werden hier als dokumentierter vorheriger Stand eingeordnet, nicht als in dieser Handbucharbeit erneut ausgeführte Tests. Sie bedeuten keine vollständige Parität aller WTS-Konfigurationen.

Öffentliche Herstellerreferenzen

Die grundsätzliche Produktaufgabe ist in der WTS-Produktbeschreibung von LV erläutert. Die Rolle der Rohrspiegelberechnung beschreibt die SPIE-Produktseite. Für Verdampfer ist das separate VERD-Paket zu unterscheiden. Konkrete Korrelationen und Gültigkeitsbereiche sind in der im jeweiligen Modul angegebenen Ausgabe von VDI-Wärmeatlas/HEDH bzw. dessen Originalreferenzen nachzuschlagen.

Aktualisieren statt zweites PDF pflegen

Die Kapitel, Übersetzungen, Bildlegenden und Referenzaufbereitung liegen getrennt vom erzeugten HTML. Das Handbuch lässt sich daher neu gestalten, ohne Inhalte oder Bildherkunft zu verlieren. Änderungen an Formeln, Masken und Modulwegen erfordern eine fachliche Prüfung der betroffenen Kapitel. Der technische Snapshot wird bewusst aktualisiert, nicht stillschweigend beim Seitenaufruf. Die HTML-Fassung enthält alle notwendigen Texte und Bilder lokal; nur optionale Herstellerlinks und das vorhandene Video benötigen Internet.

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