SOL ALPHA / ASMETutorials
SOL ALPHA · ENGINEERING HANDBOOK

ASME – Berechnung von Druckbehältern

Mantel, Boden und Stutzen verstehen, verbinden und nachvollziehbar prüfen.

Ausgabe 1.0 · 7. September 2026 · Vertiefung UG27 / UG32 / UG37

Paketübersicht und ausführlicher Lernfall mit echten Programmabbildungen, originalen Beispieldateien und nachvollziehbaren Vergleichswerten.

Kapitel 01Vom Bauteil zum nachvollziehbaren Nachweis

Ein Druckbehälter ist eine gemeinsame Konstruktionsaufgabe: Mantel, Böden, Stutzen, Flansche und Auflager müssen zu denselben Lastfällen und Werkstoffannahmen passen. SOL ALPHA stellt dafür einzelne Rechenmodule bereit. Dieses Handbuch zeigt, wie Sie die passende Aufgabe auswählen, die Daten sicher weitergeben und Ergebnisse so lesen, dass eine Änderung am Auslegungsdruck nicht unbemerkt an einem Nachweiskapitel vorbeigeht.

Der rote Faden ist ein kleiner Behälter mit zylindrischem Mantel, elliptischem Boden und aufgesetztem Stutzen. Sie beginnen mit einer gespeicherten Beispieldatei, prüfen die drei Einzelmodule UG27, UG32 und UG37 und verbinden anschließend zwei Drücke und einen Dickenbedarf. Beim Wechsel von 1 auf 2 MPa lässt sich nicht nur eine Zahl, sondern der ganze Wirkungszusammenhang verfolgen: Die erforderliche Manteldicke steigt, die Bodenberechnung folgt dem Druck, und am Stutzen steigt der Flächenbedarf bei sinkender Mantelreserve.

Lesen Sie beim ersten Durchgang bis zum Ergebnisvergleich der Reihe nach. Für einen bekannten Rechenschritt führen die Kapitel UG27, UG32 und UG37 direkt zu den notwendigen Entscheidungen. Die Paketlandkarte ordnet alle 51 konfigurierten Mitglieder ein; die Feldreferenz erklärt die wichtigen Nummern.

Was der Lernfall belegt. Die Bilder und Vergleichswerte stammen aus dem überprüften Bedienvideo vom 6. September 2026. Sie belegen den gespeicherten Startfall, drei Verbindungen und die Druckänderung in dieser damaligen Anwendung. Der Fall verwendet einen vorhandenen Demonstrationswerkstoff und ist keine freigegebene ASME-Konstruktion. Das Handbuch trennt diese Bedienbelege von einer Prüfung des gesamten Regelwerks.
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Kapitel 02Regelwerk, Division und Ausgabe festlegen

Der Paketname „ASME VIII“ ist eine Auswahlgruppe. Er ist keine Zusage, dass jedes enthaltene Modul nach derselben Division rechnet. UG27, UG32 und UG37 sind in der geprüften Modulbeschreibung Section VIII Division 1, Ausgabe 2025, zugeordnet. A187/A188/A189 und A416 nennen Division 2. ANSI und B311 gehören zu Rohrleitungsregelwerken; TEB und TEB1 nennen TEMA, ELFP nennt Roark. Diese Verfahren dürfen nicht allein wegen ihrer Nachbarschaft im Paket gegeneinander ausgetauscht werden.

Die offizielle ASME-Beschreibung von BPVC Section VIII Division 1 umfasst außer der Berechnung auch Herstellung, Inspektion, Prüfung und Zertifizierung. Ein erfolgreiches Dicken- oder Flächenergebnis deckt diese weiteren Aufgaben nicht ab. Die ASME-Zertifizierungsübersicht unterscheidet die Divisionen und die zugehörigen Zertifizierungsumfänge.

Drei Angaben getrennt dokumentieren

  1. Projektgrundlage: Welche Section, Division, Ausgabe und gegebenenfalls ausdrücklich zugelassenen ergänzenden Verfahren gelten für den Auftrag?
  2. Modulgrundlage: Welche Methode und Ausgabe nennt das tatsächlich ausgewählte Modul? Die Landkarte gibt den geprüften lokalen Beschreibungsstand wieder; einzelne Einträge nennen ältere Ausgaben.
  3. Rechenstand: Mit welcher Anwendung und welchem Plugin wurde der konkrete Nachweis ausgeführt? Der Quellstand der Dokumentation beweist nicht automatisch die Version einer laufenden Installation.

Für dieses Buch wurden öffentliche ASME-Umfangsbeschreibungen und die implementierten Modulquellen gesichtet. Der vollständige kostenpflichtige Normtext einschließlich aller Ausnahmen wurde nicht editionsweise nachgeprüft. Wo ein Beispiel einen Rechenansatz erklärt, ist dies ausdrücklich die dokumentierte Softwarebasis; eine Zahl aus dem Buch ersetzt keine anzuwendende Normstelle.

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Kapitel 03Welches Modul brauche ich?

Die 51 Einträge entsprechen der gespeicherten ASME-Paketkonfiguration. Die Tabelle hilft bei der Auswahl einer fachlichen Aufgabe. Sie verspricht weder eine aktuelle Lizenz noch eine ausführlich geprüfte Ausführung jeder Kennung. Eine nicht belegte Methode wird ausdrücklich benannt, damit ein ähnlicher Modulname nicht zur falschen Auswahl führt.

Modul / AnzeigeAufgabe, benötigte Daten und ErgebnisRegistrierte GrundlageLernweg
A187
A4187
Rohrboden, U-Rohr
Rohr-/Manteldruck, Temperaturen und Rohrfeld → mechanischer Rohrbodennachweis nach VIII-2.
ASME BPVC VIII-2, A4187 2025Einordnung im Arbeitsablauf
A188
A4188
Rohrboden, Festkopf
Rohr-/Mantelsystem und Dehnungsbehinderung → Festkopf-Rohrbodenbewertung nach VIII-2.
ASME BPVC VIII-2, A4188 2025Einordnung im Arbeitsablauf
A189
A4189
Rohrboden, Schwimmkopf
Schwimmkopfkonstruktion und Lastfälle → Rohrbodenbewertung nach VIII-2.
ASME BPVC VIII-2, A4189 2025Einordnung im Arbeitsablauf
ABDRT-Stücke mit Zusatzlasten
Rohrgeometrie und äußere Lasten → Spannungen. Die registrierte Ausgabe von B31.3 ist 1980.
ANSI/ASME B31.3-1980 EditionEinordnung im Arbeitsablauf
AFLGeschraubte Flansche
Flansch, Schrauben, Dichtung und Druck/Temperatur → Belastungen und Flanschnachweis nach VIII-1 App. 2.
ASME BPVC VIII Division 1 App. 2: 2023Einordnung im Arbeitsablauf
AFLTFlanschabmessungen
Nennweite, Class und Bauart → B16.5-Abmessungen; anschließend Festigkeit und Rating prüfen.
ASME B16.5Einordnung im Arbeitsablauf
AN3F
Annex 3-F
Ermüdungskurven
Spannungsdifferenzen und Werkstoff → zulässige Lastwechselzahl im ausgewiesenen VIII-2-Verfahren.
ASME BPVC 2017, Section VIII-Division 2, Annex 3-F; Part 5Einordnung im Arbeitsablauf
ANSI
ASME B31.3
Prozessrohrleitungen
Geradrohr, Bogen oder Abzweig und Lasten → B31.3-Rohrleitungsnachweis.
ASME B31.3 2022Einordnung im Arbeitsablauf
ANXB
AnnexB
Flammrohrtemperatur
Thermische Flammrohrdaten → Berechnungstemperatur; Metadaten nennen Annex B ohne eindeutig zugeordnete Norm.
Nicht eindeutig angegebenEinordnung im Arbeitsablauf
AP09
ASME App. 9
Doppelmantelabschluss
Mantel-/Behältergeometrie und Druckdifferenzen → Abschlussbewertung nach VIII-1 App. 9.
ASME BPVC VIII-1 Mandatory Appendix 9 2019 EditionEinordnung im Arbeitsablauf
AP14Flacher Boden mit zentraler Öffnung
Boden- und Öffnungsgeometrie → besonderes Verfahren für eine große, einzelne zentrale Öffnung.
ASME VIII-1 Mandatory Appendix 14Einordnung im Arbeitsablauf
AP26Balgkompensator
Kompensatorgeometrie und Belastung → Bewertung nach ausgewiesenem Appendix 26; Lastwechsel mitführen.
ASME BPVC VIII-1 Appendix 26, 2019 EditionEinordnung im Arbeitsablauf
APARohr-Rohrboden-Verbindung
Verbindungsart und Werkstoffdaten → zulässige Lasten der Verbindung; kein vollständiger Rohrbodennachweis.
ASME BPVC VIII Nonmandatory Appendix A, Edition 2019Einordnung im Arbeitsablauf
APYMetallisch anliegende Flansche
Flansch mit Kontakt außerhalb des Lochkreises → passende Appendix-Y-Bewertung.
ASME Appendix Y, 2023 EditionEinordnung im Arbeitsablauf
ASEQErdbebenlasten
Standort, Bauwerk und Massen → Lasten nach IBC 2012 / ASCE 7-2010; Standortbasis gesondert festlegen.
IBC 2012 & ASCE 7-2010Einordnung im Arbeitsablauf
ASWDWindlasten
Standort-/Expositionsdaten und Geometrie → Windlasten nach ausgewiesenem ASCE 7-05.
ASCE 7-05Einordnung im Arbeitsablauf
ATBTellerboden / verschraubter Kugelboden
Druck, Geometrie und Verschraubung → Bewertung nach Appendix 1-6.
ASME VIII APPENDIX 1, 1-6 2025 EditionEinordnung im Arbeitsablauf
B169Reduzierstück-Abmessungen
Nennmaße und Ausführung → B16.9-Abmessungen auf dem angegebenen Stand 1986.
ASME/ANSI B16.9: 1986Einordnung im Arbeitsablauf
B311
ASME B31.1
Kraftwerksrohrleitungen
Geradrohre, Bögen und Verstärkungen → B31.1-Nachweis.
ASME B31.1:2022Einordnung im Arbeitsablauf
DICHDichtungskennwerte
Dichtungsauswahl und Einsatzbedingungen → Kennwerte als Eingang für den Flanschnachweis.
AD 2000 B7 & ASME VIIIEinordnung im Arbeitsablauf
ELFPElliptische ebene Platte
Plattenabmessungen, Lagerung und Last → Spannungen nach Roark; kein eigenständiger VIII-1-Nachweis belegt.
Roark's formulas for stress and strainEinordnung im Arbeitsablauf
Konfiguriert; in den beiden Web-Registern nicht aufgelöst.
FANY
FANY Obsolete
Historische Ermüdungsbewertung
Veraltet; die XML nennt AN3F als Ersatz. Historische Ergebnisse auf dem registrierten VIII-2-Stand 2013 einordnen, für neue Auswahl den Ersatzweg prüfen.
ASME BPVC VIII-2, Appendix 5, 5-110: 2013Einordnung im Arbeitsablauf
SEGBBögen und Segmentbögen
Rohr-/Segmentgeometrie und Innendruck → B31.3-Bewertung.
ASME B31.3: 2022Einordnung im Arbeitsablauf
TEBRohrboden nach TEMA
Wärmeübertragerbauart und Lastdaten → mechanische TEMA-Rohrbodenbewertung, registrierter Stand 1999.
TEMA Section 5Einordnung im Arbeitsablauf
TEB1Historischer TEMA-Rohrbodenweg
Rohrbodendaten → Verfahren RCB-2.21, 1978; Eignung gegenüber aktuellem Projektregelwerk abgleichen.
TEMA Section 5 - RCB-2.21: 1978Einordnung im Arbeitsablauf
TEB2Rohrbögen und T-Stücke unter Momenten
Rohrgeometrie und Momente → Spannungsbewertung nach B31.3.
ASME B31.3:2022Einordnung im Arbeitsablauf
U99N
UG99
Prüfdruck
Einbezogene Bauteile, Betriebs-/Prüfkennwerte und Lastfall → hydrostatische/pneumatische Prüfgrößen.
ASME BPVC VIII-1 UG-99 & UG-100: 2025Einordnung im Arbeitsablauf
UBCHistorischer Erdbebenweg
Standort, Aufbau und Masse → Erdbebenlasten nach UBC 1997; nicht mit ASEQ gleichsetzen.
Uniform Building Code UBC: 1997Einordnung im Arbeitsablauf
UG27Mantel unter Innendruck
Zylinder-/Kugelgeometrie, Druck, Werkstoff und Nahtfaktoren → Dickenbedarf und Bauteildruck.
ASME BPVC VIII-1 UG-27 & Appendix-1: 2025Vertiefung und Lernfall
UG28Mantel unter Außendruck
Geometrie, Abstützlänge, Material und Außendruck → Stabilitätsnachweis; kein negativer UG27-Innendruck.
ASME BPVC VIII-1 UG-28 & Appendix 1: 2025Einordnung im Arbeitsablauf
UG29Versteifungsringe
Außendruckmantel und Ringquerschnitt → Ringanforderungen; Geometrie zu UG28 zurückführen.
ASME BPVC VIII-1 UG-29: 2025Einordnung im Arbeitsablauf
UG32Boden und Kegel unter Innendruck
Bauform, Druck, Geometrie und Werkstoff → Boden-/Kegeldicke und Anschlussergebnisse.
ASME BPVC VIII-1 UG-32 & Appendix-1: 2025Vertiefung und Lernfall
UG33Gewölbter Boden unter Außendruck
Bodenform, Geometrie, Material und Außendruck → gesonderte Stabilitätsbewertung.
ASME BPVC VIII-1 UG-33 & Appendix-1: 2025Einordnung im Arbeitsablauf
UG34Ebene Böden und Deckel
Lagerung, Anschluss, Öffnungen und Druck → passende ebene Plattenbewertung.
ASME BPVC VIII-1 UG-34 & UG-39: 2025Einordnung im Arbeitsablauf
UG37Ausschnitte und Stutzen
Grundkörperbedarf, Stutzen, Schweißnähte und Öffnungslage → Flächen-/Naht-/Halsprüfungen.
ASME BPVC VIII-1 UG-37: 2025Vertiefung und Lernfall
UHXA
UHXa
U-Rohrboden nach VIII-1
U-Rohr-Wärmeübertrager und mechanische Lastfälle → UHX-12-Route.
ASME BPVC VIII-1, UHX-12: 2023Einordnung im Arbeitsablauf
Konfiguriert; in den beiden Web-Registern nicht aufgelöst.
UHXC
UHXc
Schwimmkopf nach VIII-1
Schwimmkopf-Wärmeübertrager und Lastfälle → UHX-14-Route.
ASME BPVC VIII-1, UHX-14: 2021Einordnung im Arbeitsablauf
Konfiguriert; in den beiden Web-Registern nicht aufgelöst.
UXBN
UHXb 2022
Festkopf nach VIII-1
Festkopf-Wärmeübertrager und Dehnungsbehinderung → UHX-13-Route.
ASME BPVC VIII-1, UHX-13: 2021Einordnung im Arbeitsablauf
ZCF4
ZCF47
Deckelflansch nach VIII-2
Deckelflansch und Innen-/Außendruck → Verfahren 4.7.5.3; Anzeige ZCF47.
alternative rules 4.7.5.3, ASME Sec. VIII Div. 2 Ed2025Einordnung im Arbeitsablauf
ZICKSattellagerung
Behältergeometrie, Gewicht und Sattelabstände → Zick/WRC-Lagerungsbewertung.
WRC Saddle ZickEinordnung im Arbeitsablauf
A416Flansche nach VIII-2
Flansch, Schrauben und Lastfälle → VIII-2-Flanschnachweis; passend zur Division auswählen.
ASME BPVC VIII-2, A416 2025Einordnung im Arbeitsablauf
UHXBKonfigurierter zusätzlicher Rohrboden-Token
Keine Modulbeschreibung in der geprüften XML. Nicht als Alias von UXBN behandeln; Identität vor Einsatz klären.
Nicht eindeutig angegebenEinordnung im Arbeitsablauf
Konfiguriert; in den beiden Web-Registern nicht aufgelöst.
A431Konfigurierter Token A431
Metadaten enthalten nur generische Bezeichnungen; kein fachlich belegter Auswahlweg in dieser Ausgabe.
Nicht eindeutig angegebenEinordnung im Arbeitsablauf
A432Konfigurierter Token A432
Metadaten enthalten nur generische Bezeichnungen; Grundlage und Bauformen vor Verwendung identifizieren.
Nicht eindeutig angegebenEinordnung im Arbeitsablauf
A45H
A452_nozzle_head
Anzeige A452_nozzle_head
XML-Zuordnung belegt, konkrete Methode/Ausgabe hier nicht belegt. Keine Austauschbarkeit mit UG37 annehmen.
Nicht eindeutig angegebenEinordnung im Arbeitsablauf
Konfiguriert; in den beiden Web-Registern nicht aufgelöst.
A45S
A452_nozzle_shell
Anzeige A452_nozzle_shell
XML-Zuordnung belegt, konkrete Methode/Ausgabe hier nicht belegt. Keine Austauschbarkeit mit UG37 annehmen.
Nicht eindeutig angegebenEinordnung im Arbeitsablauf
Konfiguriert; in den beiden Web-Registern nicht aufgelöst.
A461Konfigurierter Token A461
Nur generische XML-Konfiguration; Leistungsumfang vor einer Projektauswahl klären.
Nicht eindeutig angegebenEinordnung im Arbeitsablauf
Konfiguriert; in den beiden Web-Registern nicht aufgelöst.
A801Konfigurierter Token A801
Nur generische XML-Konfiguration; kein abgeleiteter Nachweisumfang aus der Nummer.
Nicht eindeutig angegebenEinordnung im Arbeitsablauf
Konfiguriert; in den beiden Web-Registern nicht aufgelöst.
MDMTMindest-Auslegungstemperatur
Werkstoffgruppe, maßgebende Dicke und Randbedingungen → MDMT-/Kerbschlagprüfung der gewählten Variante.
ASME BPVC VIII-1 UCS-66 / UCS-66.1 / UCS-68 / UHA-51: 2025Einordnung im Arbeitsablauf
FWELAnschlussnähte an Ausschnitten
Anschlussdetail und Dicken → Ausführungsbedingungen nach UW-16; ergänzt die UG37-Flächenbewertung.
ASME BPVC Sec. VIII Div. 1, UW-16 & Figure UW-16.1: 2025Einordnung im Arbeitsablauf
ABRAPratzen auf Zylinder/Kugel
Lokale Geometrie und Kräfte/Momente → Bewertung nach VIII-2 / WRC 537.
ASME BPVC Section VIII Division 2: 2025, 4.15.5 & Part 5 Table 5.6; WRC Bulletin 537Einordnung im Arbeitsablauf
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Kapitel 04Die Ausgangsdaten vorbereiten

Beginnen Sie mit einem Datenblatt außerhalb der drei Rechenmasken. Eine sinnvolle Zeile enthält jeweils Größe, Wert, Einheit, Herkunft, Lastfall und Gültigkeitsbereich. Ein Druck kann für den Gesamtbehälter vereinbart sein, während eine hydrostatische Zusatzbelastung vom Ort des Bauteils abhängt. Die Temperatur ist eine Auslegungsannahme und nicht automatisch die gerade gemessene Betriebstemperatur. Eine geometrische Größe braucht die Kennzeichnung innen/außen sowie neu, korrodiert oder tatsächlich gemessen.

  • Lastfälle: Auslegungsdruck, zulässige Temperaturkombinationen, mögliche Druckdifferenzen, Füllstände, Prüfzustände, Anfahren/Abfahren und gegebenenfalls Vakuum erfassen.
  • Geometrie: Durchmesser, tatsächlich ausgeführte Mindestwand, Bodenhöhe, Stutzenmaße und Anschlussdetail mit einer Zeichnungsrevision verknüpfen.
  • Werkstoffe: Produktspezifikation, Lieferzustand, Dickenbereich, temperaturabhängige Kennwerte und Normzulässigkeit für Mantel, Boden, Stutzen, Pad und Schrauben getrennt nachhalten.
  • Fertigung: Schweißnahttyp, Prüfungsumfang, Nahtfaktoren, Formgebung, Toleranzen und Zuschläge nicht aus einer allgemeinen Voreinstellung ableiten.
  • Weitere Belastungen: Eigengewicht, Anbaulasten, Rohrleitungskräfte, Momente, Wind, Erdbeben und Lastwechsel als zusätzliche Aufgaben markieren.

Im Lehrfall gelten für die drei Hauptbauteile 150 °C, zunächst 1 MPa Auslegungsüberdruck und 0 MPa hydrostatischer Zusatzdruck. Außenmaß und ausgeführte Wand des Mantels sind 600 mm und 6 mm. Alle hier ausdrücklich eingegebenen Korrosions- und Dickenzuschläge sind null. Das macht die Wirkung der Verbindungen leichter erkennbar; es begründet keine allgemeine Null-Zuschlagsauslegung.

Das wichtigste Prüfprinzip lautet: Derselbe Zahlenwert ist noch keine gemeinsame Datenquelle. Drei manuell eingetragene Temperaturen von 150 °C bleiben drei getrennte Vorgaben. Die geprüfte Kette verbindet nur die in Kapitel Verbindungen aufgeführten Felder.

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Kapitel 05In der Anwendung zurechtfinden

Öffnen Sie den Lernfall in einem eigenen Übungsprojekt über Datei → Öffnen. Im Projektbaum müssen UG27 Bauform 1, UG32 Bauform 1 und UG37 Bauform 4 vorhanden sein. Wählen Sie nacheinander jedes Kapitel. Prüfen Sie Bauform, Druckart, Einheit, Materialauswahl und Meldungsbereich, bevor Sie Werte verändern. Bei einem neuen Projekt fügen Sie die Module über die Modulauswahl im ASME-Paket hinzu und wählen die entsprechende Bauform; ein vollständig neuer Kaltstart wurde für dieses Buch nicht erneut ausgeführt.

Die Masken sind in klappbare fachliche Gruppen gegliedert. UG27 führt von Druck und Werkstoff über die Mantelgeometrie zu Dicken und Drücken. UG32 ergänzt die Form des Bodens und die hierfür nötigen Radien beziehungsweise Höhen. UG37 enthält Grundkörper, Stutzen, mögliche Verstärkung, Flächen und Nahtkräfte. Ein eingeklappter Abschnitt ist nicht automatisch leer. Öffnen Sie bei der Ergebnisprüfung auch die nachgelagerten Gruppen.

Ein Rechtsklick auf ein Zahlenfeld öffnet das Variablenmenü. Im Video werden dort Lesezeichen und Verknüpfen benutzt. Bei einer Verbindung lesen Sie im Dialog zuerst die Zielkennung und Feldnummer, dann die Quelle. Das verhindert, dass Sie einen rechnerisch plausiblen Dickenwert an die falsche Bedeutung binden. Die allgemeine Bedienhilfe erklärt Eingaben, Freigeben, Fixieren und Zielwertsuche; hier wird jeweils erläutert, welche fachliche Größe betroffen ist.

Ein historischer UG37-Kapitelkopf zeigt im Video „Protruding nozzles with reinforcement“, obwohl die gespeicherte Bauform 4 und das Szenario einen aufgesetzten Stutzen ohne Pad beschreiben. Dieses bekannte Beschriftungsproblem bleibt im Originalbild sichtbar. Für die Einordnung des Beispiels sind Bauformnummer, Rezept und ausgeführte Geometrie maßgebend. Leiten Sie Ihre Konstruktion nicht allein aus diesem alten Titel ab.
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Kapitel 06Einheiten, Vorgaben und berechnete Werte

1 MPa entspricht 10 bar und 1 N/mm². Ein Druckwechsel von 1 auf 2 MPa ist deshalb ein Wechsel von 10 auf 20 bar. Die kleine Einheit neben dem Zahlenfeld gehört zur Eingabe. Historische interne Bezeichnungen wie „in bar“ sind in diesen Modulen teilweise erhalten, obwohl der aktuelle Lehrfall MPa anzeigt. Beim Nachstellen sind Feldnummer, physikalische Größe und sichtbare Einheit gemeinsam zu prüfen.

Überdruck, Absolutdruck und hydrostatischer Zusatzdruck sind verschiedene Bedeutungen. In der geprüften Verbindung bezeichnet UG27:V32 den Auslegungsdruck ohne Zusatzdruck in MPa, UG32:V123 und UG37:V181 dieselbe Größe mit der Einheitenkennung MPa(p). Deshalb wurde in genau diesem Fall die Option „Alle Variablen anzeigen“ benutzt. Das Symbol für eine nicht identische Einheitenkennung wurde im Bild nicht entfernt. Einen absoluten Stoffdatendruck dürfen Sie auf diesem Weg nicht ohne die notwendige Umrechnung anschließen.

Die Rolle eines Werts erkennen

Eine bekannte Vorgabe, ein berechnetes Ergebnis, eine Fixierung und eine Verbindung sind unterschiedliche Zustände. Im Video erscheinen vorgegebene Werte als normale Eingabefelder und berechnete Werte mit farbiger Kennzeichnung; beim Dicken-Lesezeichen ist zusätzlich eine grüne Markierung zu sehen. Verwenden Sie Farbe nur als Orientierung, da Darstellung und Thema wechseln können. Prüfen Sie den Feldstatus und das Variablenmenü. Ein sichtbarer alter Wert kann nach einer unvollständigen Neuberechnung weiterhin stehen bleiben.

Die historische Vorbereitung hat die Rezeptwerte als gewöhnliche Benutzereingaben gesetzt. Die Ergebnisprüfungen kontrollierten, dass die Ergebniswerte bekannt und berechnet waren. Die Druckverknüpfungen wurden nach dem Verbinden als bekannte gebundene Werte gelesen. Diese Beobachtung erlaubt keine pauschale Aussage, dass jedes Feld für beliebige Umkehrrechnungen freigegeben werden kann.

Wenn Sie Einheiten oder eine Eingaberolle ändern, bestätigen Sie eine Eingabe vollständig und warten auf das Rechenende. Notieren Sie vor dem Versuch den Ausgangswert. Stellen Sie bei unerwarteten Ergebnissen zuerst die Einheit und Rolle wieder her, bevor Sie einen zweiten physikalischen Parameter ändern.

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Kapitel 07Werkstoff, Nahtfaktoren und Zuschläge

Der Demonstrationswerkstoff trägt die lokale Kennung 1232 und wird als 1.4571(P) – X 6 CrNiMoTi 17-12-2 angezeigt. Der zugehörige Regressionseintrag nennt warmgeformtes Blech sowie EN-/AD-Bezüge. Daraus folgt keine ASME-Zulässigkeit. Verwenden Sie diese Auswahl zum Nachstellen der historischen Zahlen; für ein reales ASME-Projekt benötigen Sie die tatsächlich geforderte Produktspezifikation und belastbare zulässige Spannungen der anzuwendenden Grundlage.

Der eingegebene Werkstoffcode ist keine Spannung. Der Kennwert entsteht aus Werkstoff, Temperatur, Produkt-/Dickenbereich und ausgewähltem Verfahren. Im historischen UG32-Ergebnisbild steht der verwendete Betriebskennwert S bei 206 MPa. Diese Zahl ist eine Beobachtung des Beispiels und keine allgemeine ASME-Tabelle für 1.4571. Wenn Sie den Werkstoff ersetzen, muss sich die gesamte Vergleichskette fachlich neu begründen lassen; die alten Ergebniswerte sind dann keine Sollwerte mehr.

Die Faktoren E und Ec werden im Mantel getrennt behandelt. Sie gehören zu verschiedenen Naht-/Spannungsrichtungen. Eine Eins im Beispiel ist keine automatische Aussage über einen Prüfungsumfang. Die zulässige Zuordnung folgt dem konkreten Nahtdetail und der vereinbarten Normausgabe. Bei Guss können qualitätsbezogene Faktoren eine eigene Rolle haben; ändern Sie solche Auswahlzustände nicht nebenbei für einen scheinbar besseren Dickenwert.

Vorhandene und anrechenbare Wand

Im einfachen Lernfall gilt t0 = te − c1 − c2 = 6 − 0 − 0 = 6 mm. Die 6 mm sind eine vorhandene Wand, der Druckbedarf ist ein berechnetes anderes Feld. Wenn Sie c2 erhöhen, sinkt die tragende Restwand und gegebenenfalls ändert sich die korrodierte Geometrie. Eine nominale bestellte Dicke ist ebenfalls nicht automatisch die überall vorhandene Mindestdicke nach Formgebung.

Bei UG37 sind Mantel-, Stutzen- und Pad-Werkstoffe beziehungsweise Zuschläge getrennte Gruppen. Gleichnamige Eingaben in drei Gruppen bleiben getrennte Daten. Eine dickere Verstärkung darf nicht außerhalb anrechenbarer Grenzen voll angesetzt werden; außerdem kann ein anderer Werkstoff die Anrechnung über Festigkeitsverhältnisse beeinflussen.

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Kapitel 08Den vorbereiteten Behälter laden

Startfall herunterladen · tutorial-vessel-a.sol · Gespeicherte verbundene Variante herunterladen

Die beiden Downloads sind unveränderte SOL-Demodateien aus dem freigegebenen Tutorial. Die erste Datei ist der noch unverbundene Ausgangspunkt bei 1 MPa. Die zweite ist die damals gespeicherte verbundene Revision bei 2 MPa. Der Vergleich der historischen Aufzeichnung bestätigte das Wiederöffnen der Startdatei; ein erneutes Wiederöffnen der gespeicherten Endrevision wurde in dieser Handbucharbeit nicht ausgeführt.

  1. Öffnen Sie die Startdatei in einem eigenen Übungsprojekt. Bestätigen Sie nach dem Laden, dass keine Wiederherstellungs- oder Berechnungsfehlermeldung offen ist.
  2. Wählen Sie UG27 und prüfen Sie 1 MPa, 0 MPa Zusatzdruck, 150 °C, 600 mm Außenmaß, 6 mm ausgeführte Wand und den Demonstrationswerkstoff.
  3. Wählen Sie UG32. Der Boden hat 600 mm Außendurchmesser, 156 mm Außenhöhe und 6 mm ausgeführte Wand. Der berechnete Innendurchmesser ist 588 mm.
  4. Wählen Sie UG37. Der Stutzen ist aufgesetzt, ohne separates Pad, mit 60,3 mm Außendurchmesser und 5 mm Wand. Der Grundkörper ist zylindrisch.
  5. Vergleichen Sie die sechs Ausgangsergebnisse in der Ergebnistabelle. Stellen Sie bei einer Abweichung zuerst die Ausgangslage her, bevor Sie eine Verbindung hinzufügen.

Alle ausdrücklich gesetzten Vorgaben

Die folgenden Tabellen sind die vollständigen Eingabelisten der geprüften Vorbereitungsrezepte. Sie zeigen Benutzervorgaben und die einmalig von Hand eingesetzte Anfangsdicke. Nicht aufgeführte interne Auswahl-, Default- und Rechenzustände kommen aus dem unveränderten Startarchiv. Deshalb ist das Archiv der reproduzierbare Einstieg; die Tabellen allein sind keine Behauptung eines vollständig getesteten Kaltstarts.

UG27

FeldVorgabeEinheit / Auswahl
UG27:V32
Auslegungsdruck ohne Zusatzdruck
1MPa
UG27:V34
Hydrostatischer Zusatzdruck
0MPa
UG27:V16
Berechnungstemperatur
150°C
UG27:V17
Werkstoffauswahl
1232 · 1.4571(P)
UG27:V21
Ausgeführte Wanddicke
6mm
UG27:V22
Wanddickenzuschlag c1
0mm
UG27:V23
Korrosionszuschlag c2
0mm
UG27:V5
Schweißnahtfaktor
1
UG27:V45
Schweißnahtfaktor Umfangsnaht
1
UG27:V24
Außendurchmesser
600mm

UG32

FeldVorgabeEinheit / Auswahl
UG32:V123
Auslegungsdruck ohne Zusatzdruck
1MPa(p)
UG32:V125
Hydrostatischer Zusatzdruck
0MPa(p)
UG32:V3
Berechnungstemperatur
150°C
UG32:V21
Ausgeführte Bodenwand
6mm
UG32:V22
Wanddickenzuschlag
0mm
UG32:V23
Korrosionszuschlag
0mm
UG32:V6
Zylinder-Außendurchmesser
600mm
UG32:V70
Kalotten-Außenhöhe
156mm
UG32:V14
Schweißnahtfaktor Boden
1
UG32:V11
Bodenwerkstoff
1232 · 1.4571(P)

UG37

FeldVorgabeEinheit / Auswahl
UG37:V3
Innen-/Außendruckauswahl
Innendruck
UG37:V210
Grundkörperform
zylindrisch
UG37:V5
Erforderliche Mantelwand ohne Zuschläge; Verbindungsziel
1.4534885mm
UG37:V181
Auslegungsdruck ohne Zusatzdruck
1MPa(p)
UG37:V183
Hydrostatischer Zusatzdruck
0MPa(p)
UG37:V2
Berechnungstemperatur
150°C
UG37:V92
Mantel-Außendurchmesser
600mm
UG37:V4
Mantelwand ohne Zuschläge
6mm
UG37:V93
Tatsächliche axiale Mantellänge
150mm
UG37:V9
Schweißnahtfaktor Mantel
1
UG37:V6
Mantelwerkstoff
1232 · 1.4571(P)
UG37:V187
Wanddickenzuschlag Mantel
0mm
UG37:V188
Korrosionszuschlag Mantel
0mm
UG37:V16
Stutzen-Außendurchmesser
60.3mm
UG37:V197
Schweißnahtfaktor Stutzen
1
UG37:V22
Stutzenwerkstoff
1232 · 1.4571(P)
UG37:V13
Wanddickenzuschlag Stutzen
0mm
UG37:V14
Korrosionszuschlag Stutzen
0mm
UG37:V40
Tatsächlicher äußerer Überstand
80mm
UG37:V12
Ausgeführte Stutzenwand
5mm
UG37:V20
Äußere Anschlussnahtdicke
5mm
UG37:V175
Wurzelnahtdicke Mantel/Stutzen
5mm

Bei der späteren Verknüpfung wird die UG37-Vorgabe V5 = 1,4534885 mm durch die Verbindung zu UG27:V7 ersetzt. Mantelwand V4 = 6 mm bleibt davon unabhängig. Der äußere Stutzenüberstand von 80 mm ist die vorhandene Geometrie; der anrechenbare Überstand im Ergebnis darf kleiner sein.

UG27: Gemeinsamer Anfangszustand
UG27: Gemeinsamer Anfangszustand
  1. Auslegungsdruck, Zusatzdruck, Berechnungsdruck und Temperatur getrennt prüfen.
  2. 600 mm außen und 6 mm ausgeführte Wand bestimmen die Geometrie.

Unveränderte Originalaufnahme des freigegebenen Lernvideos vom 6. September 2026. Hinweise und historische Beschriftungen bleiben sichtbar; nummerierte Markierungen sind HTML-Elemente. Original öffnen.

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Kapitel 09UG27: Den Mantel richtig lesen

UG27 beantwortet die Frage nach dem Dickenbedarf und dem zulässigen Bauteildruck einer Zylinder- oder Kugelschale unter Innendruck. Die erste Bauform ist der Zylinder des Lernfalls, die zweite die Kugelschale. Für Außendruck verwenden Sie den dafür vorgesehenen Weg UG28; eine negative Innendruckzahl ist kein Ersatz für einen Stabilitätsnachweis. Länge, Abstützung und Formabweichungen haben dort eine andere Bedeutung.

Ein sinnvoller Erstablauf

  1. Wählen Sie die Bauform und legen Sie Auslegungsdruck V32, Zusatzdruck V34 und Temperatur V16 fest.
  2. Wählen Sie Werkstoff V17 und prüfen Sie den zugehörigen Kennwert V4. Die Zulässigkeit des Werkstoffs muss unabhängig von einem bekannten Zahlenwert geklärt sein.
  3. Geben Sie die tatsächliche Wand V21, Zuschläge V22/V23 und die beiden Nahtfaktoren V5/V45 ein. Im Lernfall sind das 6 mm, zweimal 0 mm und zweimal 1.
  4. Legen Sie den Außenmaßweg V24 = 600 mm fest. Kontrollieren Sie die hieraus entstehenden Radien: R0 = 300 mm und, bei 6 mm wirksamer Wand, R = 294 mm.
  5. Prüfen Sie Anwendbarkeit des Ansatzes, mehrere Dickenzeilen, Drücke, Mindestdicke und Meldungen. Lesen Sie erst danach den gesonderten Abschnitt für Ausschnitte.

Warum 1,5 mm und 1,4534885 mm gleichzeitig richtig abgelesen sind

Die Ausgangswerte UG27:V6 = 1,5 mm und UG27:V7 = 1,4534885 mm gehören zu verschiedenen Ergebniszeilen. V7 ist der Druckbedarf im Außenradiusansatz. V6 enthält die im Modul ausgewählte Zusammenfassung und die Mindestdickengrenze. Eine Mindestdicke erzeugt einen flachen Ergebnisbereich: Eine kleine Druckänderung kann den Druckbedarf ändern, während der zusammengefasste Wert vorerst bei 1,5 mm bleibt. Der beobachtete Mindestwert ist der Zustand des Demonstrationsmoduls, keine allgemeingültige Wiedergabe aller UG-16-Mindestdicken.

Nach der Erhöhung auf 2 MPa stehen V6 = 2,8710938 mm und V7 = 2,9013538 mm. Die unterschiedlichen Radienansätze werden im Ergebnisbild nebeneinander gezeigt. Das ist kein Rundungsunterschied. Die vorhandene Wand ist weiterhin 6 mm, wodurch der Innenradius 294 mm bleibt. Wer nur die erste Zahl kopiert, verliert den Bezug zur gewählten Gleichung.

Eine nachvollziehbare Rechenkontrolle

Für den im Quellcode dokumentierten dünnwandigen Außenradiusansatz gilt hier t(R0) = P·R0/(S·E + 0,4·P). Mit S = 206 MPa, E = 1, R0 = 300 mm und P = 2 MPa ergibt sich 600/206,8 = 2,901354 mm. Der Innenradiusansatz P·R/(S·E − 0,6·P) liefert 588/204,8 = 2,871094 mm. Diese direkte Auswertung erklärt die zwei abgelesenen Zahlen; sie prüft weder den Werkstoffkennwert noch sämtliche Auswahl- und Gültigkeitsbedingungen.

Welche Dicke gehört zur Öffnung?

UG27 stellt auch V25 für den gesonderten Ausschnittsbedarf bei E = 1 bereit. V25, V7, V6 und V21 sind deshalb keine beliebig austauschbaren „Dicken“. Der historische Bedienfall verbindet ausdrücklich V7 mit UG37:V5. Dokumentieren Sie diesen Quellenbezug im Versuch. Für ein anderes Projekt bestimmen Sie den Ausschnittsbedarf gemäß dem anzuwendenden Verfahren und der dort maßgebenden Geometrie. Insbesondere eine Veränderung von E oder der Zuschläge verlangt eine neue Prüfung der Übertragungsgröße.

Der ausgewiesene zulässige Druck gehört zum Mantel unter seinen Annahmen. Er ist nicht der zulässige Druck des Gesamtbehälters. Boden, Öffnung, Flansch, Prüfzustand und weitere Belastungen können andere Grenzen setzen. Für eine Rückrechnung verwenden Sie den eigenen Abschnitt Dickenbedarf als Ziel.

UG27: Mehrere Dicken bedeuten mehrere Ansätze
UG27: Mehrere Dicken bedeuten mehrere Ansätze
  1. Außenradius- und Innenradiusansatz getrennt lesen.
  2. Druckbedarf, Mindestdicke und Zusammenfassung unterscheiden.
  3. Zulässige Drücke beziehen sich auf den Mantel.

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Kapitel 10UG32: Bodenform, Geometrie und Anschlüsse

UG32 erweitert den Innendrucknachweis auf gewölbte Böden, Kegel und Kegel-Zylinder-Anschlüsse. Die richtige Form muss vor der Eingabe feststehen. Ein elliptischer Boden mit falscher Höhe und ein Klöpperboden mit passendem Durchmesser beschreiben nicht dieselbe Konstruktion. Die sechs registrierten Bauformen werden in dieser Übersicht bewusst getrennt:

BauformKonstruktionsaufgabeZusätzlich vor Auswahl klären
1Elliptischer BodenInnen-/Außenhöhe und Verhältnis D/(2h).
2Kugel-Torus, Klöpper-/Korbbogen-/KugelbodenKalotte, Krempe und konkrete Formauswahl.
3Kegel ohne KrempeÖffnungswinkel und größter maßgebender Durchmesser.
4Kegel mit KrempeKrempenradius; englische ältere Registerbezeichnung ist uneindeutig.
5Kegelanschluss am weiten EndeMantel, Kegel, Verstärkung und axiale Zusatzlasten.
6Kegelanschluss am schmalen EndeGeometrie und Kräfte dieses Anschlusses, getrennt vom weiten Ende.

Den elliptischen Lehrfall nachvollziehen

Geben Sie die gemeinsame Druck-/Temperaturbasis an und prüfen Sie Werkstoff sowie E. Im vorbereiteten Fall sind der äußere Bodendurchmesser V6 = 600 mm, die ausgeführte Wand V21 = 6 mm und die äußere Kalottenhöhe V70 = 156 mm. Ohne Zuschläge entstehen ein innerer Durchmesser D = 588 mm und eine innere Höhe h = 150 mm. Folglich ist D/(2h) = 1,96. Der Boden ist im Rechenansatz also kein exakt inneres 2:1-Ellipsoid.

Der im Quellcode verwendete Formfaktor K = [2 + (D/(2h))²]/6 beträgt 0,9736. Setzen Sie in einer Kontrollrechnung nicht versehentlich K = 1 ein, nur weil die Form umgangssprachlich „2:1“ genannt wurde. Mit 2 MPa, D = 588 mm, S = 206 MPa und E = 1 erklärt der dokumentierte Ausdruck P·D·K/(2·S·E − 0,2·P) den Bedarf von 2,781714 mm.

Bei 1 MPa liefert die druckbedingte E=1-Zeile V72 = 1,3901819 mm, während V15 mit der im Modul geltenden Mindestdickengrenze 1,5 mm anzeigt. Bei 2 MPa stimmen beide hier mit 2,7817147 mm überein. Eine Übereinstimmung in diesem Zustand macht die Feldbedeutungen nicht identisch. Die vorhandene Wand bleibt 6 mm; die Zeile einschließlich Zuschlägen ist bei null Zuschlägen nur deshalb zahlenmäßig gleich dem Bedarf.

Eine Öffnung im Boden verlangt mehr als denselben Druck

Unter den allgemeinen Ergebnissen enthält UG32 die Ausschnittswerte bei E=1, eine gesonderte Zeile für den zentralen Kalottenbereich und einen äquivalenten Kugelaußendurchmesser. V72 und V73 beschreiben unterschiedliche Ansätze, V132 eine abgeleitete Geometrie. Wo die Öffnung liegt und welcher Bereich anrechenbar ist, gehört zur Entscheidung. Der Stutzen des vorliegenden Beispiels sitzt auf dem Zylindermantel; deshalb gibt es hier keine geprüfte Dickenverbindung von UG32 nach UG37.

Was bei anderen Bauformen hinzukommt

Bei Kugel-Torus-Böden bestimmen Kalotten- und Krempenradius die Form; die namensgebende Bauform setzt keine beliebige Austauschbarkeit ihrer Formverhältnisse voraus. Prüfen Sie geometrische Bedingungen und gegebenenfalls weitere Festigkeits-/Beulzeilen, die der gewählte Ansatz ausgibt. Die Quellmaske enthält solche Bedingungen; der elliptische Druckversuch beweist deren Verhalten nicht für alle Formen.

Bei Kegelanschlüssen werden neben Mantel- und Kegeldicken auch Verstärkungsflächen und axiale Zusatzlasten an weitem beziehungsweise schmalem Ende relevant. Diese Felder beschreiben separate Bauteile und Belastungen. Eine rein druckbedingte Kegeldicke schließt den Anschlussnachweis nicht automatisch ab. Besorgen Sie vor der Rechnung eine eindeutige Zeichnung der Verbindung einschließlich Ring, Krempe und Krafteinleitung.

Für Außendruck ist UG33 der zugehörige Auswahlweg. Ein innerer Überdruckversuch in UG32 belegt weder Vakuumstabilität noch alle möglichen Lastfälle. Vergleiche mit AD- oder EN-Böden erfordern zudem identische physikalische Eingaben und die jeweils eigenen Regeln; gleiche Namen der Bodenform reichen nicht.

UG32: Formverhältnis, Ergebnis und Ausschnittswerte
UG32: Formverhältnis, Ergebnis und Ausschnittswerte
  1. D/(2h)=1,96 und K=0,9736 entsprechen den tatsächlichen Innenmaßen.
  2. Bedarf 2,78171 mm; ausgeführte Wand bleibt 6 mm.
  3. Ausschnittsbedarf und äquivalente Geometrie sind gesonderte Ergebnisse.

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Kapitel 11UG37: Öffnung, Flächenreserve und Schweißnähte

Eine Öffnung nimmt Material aus der drucktragenden Schale heraus. UG37 beurteilt dafür unter anderem erforderliche und anrechenbare Flächen, die Stutzenwand und die Kräfte in den Anschlussnähten. Eine gute Flächenausnutzung ist nur eine Ergebnisgruppe. Der Lehrfall behandelt einen einzelnen aufgesetzten Stutzen ohne zusätzliches Pad auf einem zylindrischen Grundkörper:

BauformStutzen-/ÖffnungsartBesonderheit
1Durchgesteckt mit VerstärkungInnerer Überstand und separates Pad.
2Durchgesteckt ohne VerstärkungKein separates Pad; mögliche Reserven trotzdem bewerten.
3Aufgesetzt mit VerstärkungAnsatzdetail, äußere Nähte und Pad.
4Aufgesetzt ohne VerstärkungDies ist die Bauform des Lernfalls.
5Benachbarte Stutzen nach UG-42Zwei Öffnungen, Steg und sich überlappende Bereiche.

Grundkörper und Stutzen getrennt vorbereiten

Der Grundkörper verwendet V92 = 600 mm Außendurchmesser und V4 = 6 mm tragende Wand ohne Zuschläge. V93 = 150 mm ist die tatsächlich verfügbare axiale Mantellänge. Druck, Temperatur und Material müssen zum zugrunde liegenden Mantelnachweis passen. V5 ist der erforderliche Mantelbedarf ohne Zuschläge und wird im Versuch später verbunden. Die vorhandene Wand V4 darf durch diese Verbindung nicht ersetzt werden.

Am Stutzen sind V16 = 60,3 mm Außendurchmesser, V12 = 5 mm ausgeführte Wand und V40 = 80 mm äußerer Überstand gegeben. Bei null Stutzenzuschlägen ist der innere Durchmesser 50,3 mm. V20 und V175 stehen im Beispiel auf 5 mm. Diese Werte gehören zu unterschiedlichen Anschlussnahtfeldern; sie sind keine pauschal zulässige Schweißnahtspezifikation. Ein separates Pad wird in Bauform 4 nicht eingesetzt.

Warum die Ausnutzung stärker als der Druck steigt

Bei 1 MPa ist V35 = 73,110466 mm² erforderlich, während V38 = 374,0912 mm² vorhanden und anrechenbar sind. Der Quotient ergibt die historische Ausnutzung V91 = 19,543488 %. Bei 2 MPa steigt der Bedarf auf 145,9381 mm² und die Ausnutzung auf 49,19959 %. Die vorhandene anrechenbare Fläche nimmt gleichzeitig ab: Die höhere erforderliche Mantelwand V5 verbraucht zuvor verfügbare Mantelreserve. Deshalb verdoppelt sich die Ausnutzung nicht einfach mit dem Druck.

Eine erläuternde Auswertung für diesen einfachen Fall ist 50,3 mm × 1,4534885 mm = 73,11047 mm². Nach der Druckänderung ergeben 50,3 × 2,9013538 = 145,93810 mm² den abgelesenen Bedarf. Diese Rechenkontrolle erklärt hier die Dickenverbindung. Die allgemeine Flächenbewertung enthält weitere Form-, Naht-, Werkstoff- und Anrechnungsbedingungen und darf nicht auf dieses Produkt für beliebige Öffnungen reduziert werden.

Vorhandene Länge ist nicht automatisch mittragende Länge

Das Ergebnisbild zeigt bei 80 mm tatsächlichem äußerem Überstand nur 12,5 mm anrechenbaren Überstand. Auch die Mantellänge ist begrenzt: Das Bild zeigt eine Grenzlänge von 25,15 mm. Eine Verlängerung des Stutzens auf beispielsweise 100 mm muss deshalb keine zusätzliche anrechenbare Fläche liefern. Prüfen Sie erst den begrenzenden geometrischen Bereich; ändern Sie dann gezielt eine Größe, die diesen Bereich tatsächlich beeinflusst.

Die weiteren Ergebnisgruppen vollständig lesen

  1. Stutzenhals: Prüfen Sie Mindest- und Übergangsdicken, einschließlich der im Modul ausgewiesenen UG-45-Ergebnisse. Ein Flächenquotient unter 100 % ersetzt die Halsanforderung nicht.
  2. Anschlussnähte: Lesen Sie Kräfte und zulässige Kräfte je Nahtdetail. Ein negatives Zwischenresultat im Bild wird nicht als allgemeine „negative Belastung ist sicher“-Regel interpretiert; entscheidend sind die zugehörigen definierten Vergleiche und Meldungen.
  3. Verstärkungsflächen: Unterscheiden Sie erforderliche Fläche, Mantelreserve und zusätzliche anrechenbare Flächen. „Ohne Pad“ heißt nicht „ohne jede anrechenbare Reserve“.
  4. Nachbaröffnungen: Für Bauform 5 sind Steg und überlappende Bereiche gesondert zu prüfen. Eine Fläche darf bei sich überlagernden Nachweisen nicht gedanklich zweimal voll zur Verfügung stehen.

Die Quellen enthalten Meldungen zu überlasteten Nähten, überschrittener Flächenausnutzung, unzureichendem Steg und kombinierten Membran-/Biegespannungen. Im Lernvideo wurde der Flächenpfad geprüft, nicht jede dieser Bedingungen gezielt ausgelöst. Der Appendix-1-7-Bereich ist im Ergebnisbild teilweise leer; leere Felder sind kein bestandener zusätzlicher Nachweis.

UG37: Bedarf, Reserve und Ausnutzung nach der Druckänderung
UG37: Bedarf, Reserve und Ausnutzung nach der Druckänderung
  1. Mantelreserve und anrechenbare Längen haben eigene Grenzen.
  2. Erforderliche und vorhandene Fläche zusammen lesen: 49,1996 % Ausnutzung.
  3. Die Anschlussnahtkräfte liegen in einer zusätzlichen Ergebnisgruppe.

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Kapitel 12Drei Verbindungen bewusst herstellen

Die Verbindungsliste ist kurz und eindeutig: UG27:V32 → UG32:V123, UG27:V32 → UG37:V181 und UG27:V7 → UG37:V5. Die ersten beiden übertragen Auslegungsüberdruck ohne Zusatzdruck. Die dritte überträgt einen berechneten Manteldickenbedarf. Das folgende Schema stellt die Datenbeziehungen des Lernfalls dar; es ist kein Programmabbild.

UG27 · V32Auslegungsdruck: 1 → 2 MPa
↓ UG32 · V123Auslegungsdruck Boden
↓ UG37 · V181Auslegungsdruck Stutzen
UG27 · V7 → UG37 · V5Berechneter Dickenbedarf: 1,4534885 → 2,9013538 mm

Schematische Darstellung. Nur diese drei Verbindungen sind Bestandteil des geprüften Bedienfalls; Geometrie, Temperatur, Werkstoffe und vorhandene Wände bleiben getrennte Vorgaben.

  1. Öffnen Sie in UG27 das Variablenmenü von V32 und setzen Sie ein Lesezeichen. Die Quelle muss 1 MPa anzeigen.
  2. Öffnen Sie in UG32 das Variablenmenü von V123 und wählen Sie Verknüpfen. Prüfen Sie die Zielzeile UG32 V123. Falls die Quelle wegen MPa/MPa(p) ausgeblendet ist, verwenden Sie nach der Bedeutungsprüfung „Alle Variablen anzeigen“. Wählen Sie ausdrücklich UG27 V32.
  3. Wiederholen Sie den Vorgang für UG37 V181. Beide Ziele müssen weiterhin 1 MPa anzeigen und als verbunden erkennbar sein.
  4. Setzen Sie in UG27 ein weiteres Lesezeichen auf V7, den Dickenbedarf des Außenradiusansatzes. Verknüpfen Sie dieses mit UG37 V5. Prüfen Sie mm → mm und den Wert 1,4534885 mm.
  5. Lesen Sie alle drei Ziele zurück. Eine geschlossene Auswahlliste allein beweist nicht, dass die beabsichtigte Verbindung übernommen wurde.
Die Dickenquelle ist fallgebunden. Die Aufnahme verwendet UG27:V7. Das ist weder die ausgeführte Wand V21 noch der zusammengefasste Mindestbedarf V6 noch automatisch der gesonderte Ausschnittswert V25. Der vorliegende Fall hat E = 1 und null Zuschläge. Für andere Nahtfaktoren, Zuschläge, Geometrieansätze oder Normbedingungen müssen Sie den passenden Ausschnittsbedarf neu bestimmen. Das Video beweist keine universelle V7-Verbindung für jedes UG37-Projekt.

Die Verbindung kann in der Oberfläche als bidirektionale Verknüpfung dargestellt sein. Die Pfeile im Lehrschema beschreiben die gewählte Bedienrichtung: Wir ändern nur die Quelle UG27:V32. Eine Änderung im verbundenen Ziel kann je nach Bindung zurückwirken. Vermeiden Sie parallele Vorgaben an Quelle und Ziel, bis die Rolle klar ist.

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Kapitel 13Druck ändern und die Wirkung verfolgen

Das Ziel ist eine bewusste Revision des gemeinsamen Drucks. Speichern Sie vor dem Versuch Ihren Übungsstand. Ändern Sie anschließend ausschließlich UG27:V32 von 1 auf 2 MPa. Bestätigen Sie die Eingabe, warten Sie auf das Rechenende und prüfen Sie den Meldungsbereich. Bearbeiten Sie in diesem Schritt weder die vorhandenen Wände noch die Geometrie, Werkstoffe oder Temperatur.

In UG27 steigt der druckbedingte Bedarf; die 6 mm vorhandene Wand bleiben unverändert. In UG32 muss der Auslegungsdruck nun ebenfalls 2 MPa betragen. Bei UG37 sind zwei Änderungen erforderlich: V181 übernimmt 2 MPa und V5 übernimmt die neu berechneten 2,9013538 mm. Nur auf den Druck zu schauen reicht nicht, denn eine veraltete V5-Dicke würde die anrechenbare Mantelreserve und den Flächenbedarf verfälschen.

Die Prüfwerte im nächsten Kapitel wurden im historischen Video mit einem zuvor durch getrennte Eingaben berechneten Zielzustand verglichen. Beide Wege benutzten dieselbe Rechenumgebung. Der Vergleich prüft die Übertragung und Aktualisierung der Größen; er ist keine unabhängige Nachrechnung der ASME-Gleichungen.

Rückkehr und weitere Varianten

Für den Rückweg können Sie das unveränderte Startarchiv erneut in einem Übungsprojekt öffnen. Alternativ ändern Sie in Ihrer verbundenen Kopie V32 wieder auf 1 MPa und vergleichen dieselben sechs Ausgangswerte sowie die Verbindungen. Dieser Rückweg ist eine empfohlene Prüfung, kein in der Handbucharbeit frisch ausgeführter Lauf. Wenn Sie danach 150 °C verändern, müssen Sie die Temperatur in allen betroffenen Kapiteln bewusst nachführen: Sie wurde hier nicht verbunden.

Den vollständigen Bedienablauf ansehen

Englische Bedienoberfläche mit zweisprachigen Einblendungen. Nur das Video benötigt Internet; Anleitung, Bilder und Beispieldateien liegen lokal vor. Video direkt öffnen.

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Kapitel 14Ergebnisse vergleichen und bewerten

Die folgenden Werte stammen aus dem freigegebenen Videovergleich vom 6. September 2026. Die Ausgangsdatei wurde wieder geöffnet, die drei Verbindungen wurden erstellt und die Änderung auf 2 MPa wurde gegen getrennt eingegebene Zielzustände derselben Rechenumgebung geprüft. Die Tabelle nennt bewusst die Feldnummer statt eines allgemeinen Begriffs wie „Wanddicke“.

FeldBedeutung1 MPa2 MPaEinheit
UG27:V6Zusammengefasster Dickenbedarf1.52.8710938mm
UG27:V7Dickenbedarf Außenradiusansatz1.45348852.9013538mm
UG32:V15Bodendickenbedarf1.52.7817147mm
UG32:V72Ausschnittsbedarf E=11.39018192.7817147mm
UG37:V35Erforderliche Fläche73.110466145.9381mm²
UG37:V91Flächenausnutzung19.54348849.19959%

Die damaligen Vergleichstoleranzen waren max(0,0001; |Zielwert| × 0,00001) in der angegebenen Einheit. Diese engen Toleranzen dienen zum Wiedererkennen desselben Softwarezustands. Sie sind keine Fertigungstoleranz und kein technischer Sicherheitsabstand. Die Eingabeoberfläche rundet auf weniger Stellen; zum Vergleich dieselbe Feldgröße und Einheit benutzen.

Interpretieren Sie die drei Antworten zusammen: Der Mantel zeigt steigenden Druckbedarf, der Boden folgt derselben Druckrevision, und der Stutzen verliert Reserven, weil sein erforderlicher Grundkörperbedarf mitübertragen wird. Eine übereinstimmende Zahl in nur einem Modul reicht nicht. Lesen Sie zusätzlich Anschlussnähte, Halsdicken, geometrische Bedingungen und offene Meldungen.

Ein zulässiger Bauteildruck darf erst nach Klärung von hydrostatischem Bezug, Lastfall und berücksichtigten Nachweisen mit anderen Bauteilen verglichen werden. Ein Gesamtergebnis braucht eine vollständige Liste aller maßgebenden Grenzen. Die drei Lernmodule allein decken diesen Gesamtumfang nicht ab.

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Kapitel 15Dickenbedarf als Ziel: bewusst rückwärts rechnen

Die Frage „Welcher Druck ergibt 3 mm Bedarf?“ ist eine andere Aufgabe als „Welche ausgeführte Wand ist vorhanden?“. In einer eigenen UG27-Kopie können Sie den Außenradius-Dickenbedarf V7 als Zielgröße betrachten. Der Zielwert ist 3 mm; Außenradius 300 mm, S = 206 MPa, E = 1, Zusatzdruck 0 MPa und vorhandene Wand 6 mm bleiben für diese Rechenbetrachtung fest.

Die algebraische Umstellung des im Quellcode ausgewiesenen Außenradiusansatzes ergibt P = S·E·t/(R0 − 0,4·t). Hier folgt P = 206 × 3 / (300 − 1,2) = 2,068273 MPa. Das ist eine neu nachgerechnete Gleichungskontrolle, kein frisch beobachteter UI-Solverlauf. Sie zeigt, welche Größen freizuhalten sind und welche Größen erhalten bleiben müssen.

  1. Speichern Sie eine getrennte Versuchskopie und lösen Sie gegebenenfalls die Verbindungen zu anderen Kapiteln, damit der Versuch keine unbeabsichtigte Projektänderung auslöst.
  2. Verwenden Sie die Zielwertsuche der Anwendung mit Ziel UG27:V7 = 3 mm und Veränderlicher UG27:V32. Prüfen Sie im Dialog, dass tatsächlich der Druck variiert wird.
  3. Prüfen Sie bei einem angebotenen Eingaberollenwechsel, ob die Druckvorgabe freigegeben und genau die Zielgröße vorgegeben wird. Behalten Sie V21 = 6 mm als vorhandene Wand bei.
  4. Vergleichen Sie das gefundene P mit der obigen Gleichung, dem Resultat V7 und den übrigen Bedingungen. Eine erreichbare Zielzahl schließt die weiteren Dicken-/Druckbedingungen nicht aus.
  5. Stellen Sie die gewöhnliche Rolle wieder her: P als Vorgabe, V7 als Ergebnis. Eine Vorwärtsrechnung mit dem gefundenen Druck muss wieder den Zielbedarf liefern.

Eine Zielwertsuche verändert typischerweise eine steuernde Eingabe, während ein dauerhafter Rollenwechsel das Vorgabe-/Ergebnisgefüge des Kapitels ändert. Diese Wege nicht verwechseln. Bei Mindestdickengrenzen ist eine Umkehr mehrdeutig: V6 = 1,5 mm kann für einen ganzen Druckbereich gelten. Verwenden Sie für diesen Lernversuch deshalb den eindeutig definierten Druckbedarfswert V7 und bleiben Sie innerhalb des gültigen Ansatzes.

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Kapitel 16Verbindungen, Unterrechnungen und Prüfdruck

Die drei manuell erzeugten Verbindungen des Lehrfalls sind nur eine Art der Zusammenarbeit. Die geprüften Modulquellen enthalten außerdem vom Modul verwaltete Unterkapitel und Schnittstellen. Ein zusätzliches UG27-Kapitel, das UG37 für einen Stutzen-/Grundkörperbedarf benötigt, ist nicht automatisch das von Ihnen angelegte Hauptmantelkapitel. Identifizieren Sie immer Eigentümer, Aufgabe und Datenrichtung.

UG37 erzeugt oder verwendet für bestimmte Dickenprüfungen ein verwaltetes UG27-Unterkapitel bei Innendruck beziehungsweise UG28 bei Außendruck. Die Quellroute setzt die passende Grundkörperform, verwaltet die Kapitelzuordnung und kann das Unterkapitel ausblenden. Beim Wechsel der Druckart werden die nicht mehr passenden zugehörigen Kapitel berücksichtigt. Dies ist eine belegte interne Quellroute; das Lernvideo hat nicht jede Druckart oder jeden dieser Kapitelwechsel durchgespielt. Vermeiden Sie direkte zusätzliche Vorgaben in einem automatisch verwalteten Kind.

UG27 und die verwandten Bauteile besitzen eine Schnittstelle für U99N. Dort wird unter anderem verwaltet, ob ein Modul in die Prüfdruckbetrachtung einbezogen wird, welche zulässigen Spannungen für Betrieb und Prüfung gelten und welches Kapitel gemeint ist. Eine vorhandene Schnittstelle bedeutet nicht, dass ein neu geöffnetes U99N automatisch jeden gewünschten Lastfall vollständig einschließt. Prüfen Sie einbezogene Bauteile, Lastfall, Temperaturkennwerte und maßgebende Grenze.

Der gemeinsame Auslegungsdruck der Kette ist kein vorgegebener Prüfplan. Wenn eine hydrostatische oder pneumatische Prüfung erforderlich ist, verwenden Sie die passende Grundlage, Bauteilliste und die hierfür vorgesehenen Prüffunktionen. Der historische Versuch änderte ausschließlich den Auslegungsdruck; einen vollständigen U99N-Prüfdrucklauf behauptet dieses Buch nicht.

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Kapitel 17Den vollständigen Behälter weiterbearbeiten

Nach der Lernkette folgt eine Bestandsaufnahme der tatsächlich vorhandenen Bauteile und Lastfälle. Die Reihenfolge ist fachlich, nicht die zwingende Reihenfolge eines Solvers. Häufig führt eine spätere Erkenntnis zurück zu einer früheren Abmessung. Dokumentieren Sie dabei jede geänderte gemeinsame Annahme.

AufgabeSinnvoller AnschlussPrüffrage vor der Übergabe
Außendruck / VakuumUG28, UG29, UG33Sind Abstützung, Länge, Form und Werkstoffbasis definiert?
Flansche und DichtungenAFL oder A416 / APY / ZCF4; DICH; AFLTWelche Division, Kontaktart, Schrauben- und Dichtungsannahme gilt?
RohrbödenUHXA / UXBN / UHXC oder A187 / A188 / A189Welche Wärmeübertragerbauart, Division und gemeinsame Lastfallkombination gilt?
Anschlüsse und ZusatzlastenFWEL, ABRA, Rohrleitungs-/SpannungsmoduleSind Kräfte/Momente, Bezugspunkt und Nahtdetails vollständig?
Auflager und StandortlastenZICK, ASWD, ASEQ oder UBCWelche tatsächliche Standortgrundlage und welcher Lastfall ist vereinbart?
Ermüdung und tiefe TemperaturAN3F/FANY; MDMTSind Lastwechselhistorie beziehungsweise maßgebende Temperatur-/Dickenbedingungen bekannt?
Prüfung und AbschlussU99N plus vollständige NachweislisteSind alle maßgebenden Bauteile und Testbedingungen einbezogen?

Bei einem Wärmeübertrager liefert der thermische Entwurf wichtige Geometrie- und Temperaturdaten. Das WTS Package – Berechnung von Wärmeübertragern erklärt diese Aufgabe. Eine thermisch ausreichende Fläche beweist die mechanische Zulässigkeit von Rohrboden, Mantel, Rohren oder Verbindung nicht. Umgekehrt kann eine mechanische Dickenänderung Wärmeübergang, Druckverlust und thermische Ausdehnung beeinflussen. Führen Sie beide Datenstände bewusst zusammen.

Die Auswahlgruppe enthält historische Methoden und unvollständig beschriebene Kennungen. FANY ist ausdrücklich als veraltet und durch AN3F ersetzt markiert; es dient zur Einordnung älterer Berechnungen. Die Paketlandkarte benennt solche Grenzen im betreffenden Eintrag. Ein fehlender Name ist keine Erlaubnis, einen vermuteten Standard aus der Kennung abzuleiten. Diese erste Paketausgabe gibt die volle Auswahlübersicht und einen tiefen Kernfall; sie ersetzt keine 51 eigenständigen Modulhandbücher.

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Kapitel 18Speichern, wieder öffnen und dokumentieren

Speichern Sie eine Revision, nachdem alle beabsichtigten Eingaben bestätigt und die Berechnungen beendet sind. Verwenden Sie einen Namen, der Zustand und Änderung erkennen lässt, etwa „ASME Lernfall – Druck 2 MPa – verbunden“. Notieren Sie dazu die drei Verbindungen. Eine Datei mit dem richtigen Namen kann trotzdem den falschen Zustand enthalten; prüfen Sie den Inhalt.

  1. Erfassen Sie vor dem Speichern Druck, Geometrie, Werkstoff, Temperatur, Zuschläge und die sechs Vergleichsergebnisse.
  2. Speichern Sie das Projekt im vorgesehenen SOL-Format. Die lokal heruntergeladenen Beispieldateien in diesem Buch behalten ihre ursprünglichen Bytes.
  3. Öffnen Sie Ihre gespeicherte Kopie in einem eigenen Übungsprojekt. Prüfen Sie Bauformen und Felder erneut, einschließlich der drei Verbindungszuordnungen.
  4. Vergleichen Sie Zahlen und Rollen. Eine wiederhergestellte bekannte Zahl muss nach einer gezielten Quellenänderung weiterhin als Verbindung wirken.
  5. Prüfen Sie Meldungen und sämtliche relevanten Ergebnisgruppen, bevor Sie einen Bericht erzeugen.

Der Bericht sollte Projektgrundlage und Ausgabe, Zeichnungsrevision, Lastfall, Einheiten, Material-/Kennwertbasis, tatsächliche und erforderliche Abmessungen, Verbindungsquellen, maßgebende Ergebnisse und offene Punkte enthalten. Geben Sie eine Ausnutzung zusammen mit ihrer Definition an, beispielsweise „UG37 Flächenbedarf / vorhandene anrechenbare Fläche“. Ein Prozentwert ohne Bezugsgröße lässt sich nicht sinnvoll prüfen.

Die Handbuch-Druckfunktion erzeugt eine lesbare Referenz einschließlich ausgeklappter Fragen. Sie ersetzt nicht den Projektberechnungsbericht. Text, Bilder und Beispielarchive funktionieren im vollständigen lokalen Handbuchordner auch offline; das eingebettete Video wird vom bestehenden externen Medienhost geladen.

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Kapitel 19Typische Fragen und Fehlerbilder

Der Druck bleibt im Boden bei 1 MPa.

Prüfen Sie, ob UG32:V123 mit UG27:V32 verbunden ist. Eine Verbindung von Berechnungsdruck zu Auslegungsdruck wäre eine andere Beziehung. Lesen Sie Quelle und Ziel im Verbindungsdialog sowie den Rechenstatus zurück.

Die Druckquelle ist im Dialog nicht sichtbar.

Im bekannten Fall filtert die Oberfläche MPa und MPa(p) unterschiedlich. Erst die Bedeutung Auslegungsüberdruck ohne Zusatzdruck prüfen, dann Alle Variablen anzeigen verwenden. Keine allgemeine Freigabe für ungleiche Druckarten daraus ableiten.

UG37 zeigt neuen Druck, aber die alte Ausnutzung.

Zusätzlich V5 prüfen: Es muss nach der Änderung 2,9013538 mm aus UG27:V7 übernehmen. Danach vollständiges Rechenende und Meldungen prüfen. Gleichbleibender Druckbedarf trotz korrekt aktualisierter Eingaben muss gesondert untersucht werden.

Warum ist der Dickenbedarf zunächst 1,5 mm?

Im beobachteten Modulzustand greift eine Mindestdickengrenze. Lesen Sie V6/V47/V48 in UG27 beziehungsweise V15/V72 in UG32 getrennt. Der Druckbedarf kann schon vor Überschreiten dieser Grenze variieren.

Warum sind UG27 V6 und V7 nachher unterschiedlich?

Sie gehören zu verschiedenen Ergebnisansätzen und Zusammenfassungen. Im Beispiel stehen Innenradius 294 mm und Außenradius 300 mm nebeneinander. Nicht als Rundungsfehler behandeln und nicht die Dickenquelle stillschweigend wechseln.

Kann ich UG27 V7 immer an UG37 anschließen?

Nein. Diese Aufnahme belegt den Bedienfall mit E=1 und null Zuschlägen. UG27 enthält einen gesonderten Ausschnittswert V25. Die passende Größe hängt von Normbedingung, Geometrieansatz und Nahtfaktoren ab.

Der Stutzen soll in den Boden statt in den Mantel.

Grundkörperform, Öffnungsposition und die passenden UG32-Ausschnittswerte einschließlich äquivalenter Geometrie neu bestimmen. Die vorliegende zylindrische Verbindungskette unverändert zu kopieren ist nicht passend.

Warum steht beim elliptischen Boden 1,96 statt 2?

Der Fall gibt Außenmaße vor. Innen entstehen D=588 mm und h=150 mm; D/(2h)=1,96. Äußere und innere Formverhältnisse sind bei endlicher Wanddicke nicht dieselbe Zahl.

Ist Werkstoff 1232 ein ASME-Werkstoff?

1232 ist eine lokale Auswahlkennung für den Demonstrationswerkstoff. Die geprüfte Bezeichnung nennt EN-/AD-Bezüge. Eine ASME-Zulässigkeit wurde hier nicht nachgewiesen; Kennung und angezeigter Zahlenwert ersetzen diesen Nachweis nicht.

Kann ich die Temperatur nur im Mantel ändern?

Im Lehrfall ist Temperatur nicht verbunden. Die zulässigen Spannungen von Boden, Mantel und Stutzen müssen zur jeweiligen tatsächlichen Temperatur passen. Eine gemeinsame Temperaturänderung daher in allen betroffenen Kapiteln nachführen.

Der zusätzliche Überstand bringt keine größere Fläche.

Vergleichen Sie vorhandenen mit anrechenbarem Überstand. Im Bild werden von 80 mm nur 12,5 mm angerechnet. Weitere Länge außerhalb der Grenzlänge verbessert diesen Flächenanteil nicht.

Flächenausnutzung ist unter 100 %, aber eine Naht meldet Überlast.

Flächenersatz und Kraftübertragung durch Nähte sind getrennte Prüfungen. Nahttyp, wirksame Dicke, Werkstoffkennwert und zugehörige Kraft prüfen. Die Nahtmeldung bleibt maßgebend, bis die konkrete Bedingung erfüllt ist.

Appendix-1-7-Felder sind leer.

Die Felder können im aktuellen Zustand nicht aktiv oder nicht berechnet sein. Ein leerer Bereich ist kein bestandener Nachweis. Prüfen Sie, ob diese Methode für die gewählte Öffnung überhaupt erforderlich und aktiviert ist.

Was tun bei benachbarten Öffnungen?

Bauform 5 und die Geometrie beider Öffnungen prüfen. Steg, Abstand und überlappende Anrechnungsbereiche gehören zum gemeinsamen Nachweis. Zwei erfolgreiche Einzelöffnungen beweisen die Nachbarschaft nicht.

Die Oberfläche fordert das Freigeben einer Größe.

Eine zusätzliche Vorgabe kann den Rechenzusammenhang überbestimmen. Entscheiden Sie fachlich, welche Größe nun gesucht ist. Nicht wahllos ein unbekanntes Feld freigeben; Ausgangsstand sichern und nur die beabsichtigte Rolle ändern.

Darf ein negativer Innendruck ein Vakuum darstellen?

Verwenden Sie den geeigneten Außendruckweg, für den Mantel UG28 und für den Boden UG33. Stabilität hängt unter anderem von Geometrie und Abstützung ab; das Vorzeichen eines Innendruckfelds bildet diesen Nachweis nicht ab.

Kann der kleinste sichtbare MAWP-Wert übernommen werden?

Nur nach Prüfung, welche Bauteile, Lastfälle und Druckbezüge tatsächlich erfasst sind. Fehlende oder nicht berechnete Nachweise können keine obere Grenze liefern. Eine Liste unvollständiger Einzelwerte ergibt keinen vollständigen Behälter-MAWP.

Die SOL-Datei öffnet mit abweichenden Werten.

Prüfen Sie zuerst Dateiname, Start- oder Endrevision, aktive Bauformen, Materialdaten und Einheiten. Notieren Sie Anwendungsversion und Meldungen. Die gespeicherte Datei nicht durch Zurückschreiben vermeintlicher Soll-Ergebnisse reparieren.

Warum nennt der alte UG37-Kopf eine andere Bauform?

Die Originalaufnahme enthält einen bekannten Titelwiderspruch. Bauform 4 und das vorbereitete Szenario beschreiben den aufgesetzten Stutzen ohne Pad. Die Abbildung wird nicht retuschiert; Form und Geometrie müssen im eigenen Projekt geprüft werden.

Wo sind Videos offline verfügbar?

Text, Bilder und Beispieldateien gehören zum lokalen Handbuchordner. Das Video bleibt auf dem vorhandenen Medienhost und benötigt Internet. Der vollständig beschriebene Lernweg und die numerischen Tabellen lassen sich ohne Video verwenden.

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Kapitel 20Begriffe für den nächsten Rechenschritt

BegriffBedeutung im Arbeitsablauf
AuslegungsdruckFestgelegte Druckvorgabe; hydrostatischen Zusatzdruck und Bezugsort getrennt nachhalten.
BerechnungsdruckIm konkreten Bauteil angesetzter Druck einschließlich der zugehörigen Zusatzanteile.
MAWPMaximum allowable working pressure; nur mit eindeutigem Bauteil-/Gesamtumfang und Druckbezug sinnvoll.
Zulässige Spannung SVerfahrens- und temperaturabhängiger Kennwert; nicht mit Zugfestigkeit oder Werkstoffcode gleichsetzen.
Nahtfaktor EFür die konkrete Naht-/Spannungsrichtung maßgebender Faktor, fachlich zu begründen.
Ausgeführte WandTatsächlich vorhandene Wand; von einer erforderlichen Rechendicke zu unterscheiden.
Wirksame WandWand nach den im Verfahren anzusetzenden Abzügen.
Ausschnittsbedarf trErforderliche Grundkörperwand als Bezugsgröße der Öffnungsbewertung; Quelle und Annahmen dokumentieren.
PadZusätzliches Verstärkungselement; seine gesamte geometrische Fläche ist nicht automatisch anrechenbar.
Anrechenbare FlächeUnter den jeweiligen Grenzen und Werkstoff-/Nahtbedingungen berücksichtigte tragende Fläche.
AusnutzungVerhältnis einer definierten Beanspruchung oder Anforderung zur zugehörigen Tragfähigkeit; immer die konkrete Definition lesen.
KindmodulVon einem übergeordneten Modul verwaltete Unterrechnung mit eigener Aufgabe.
VerbindungGemeinsame Datenbeziehung; gleiche manuelle Zahlen sind noch keine Verbindung.
RevisionZusammengehöriger dokumentierter Stand von Eingaben, Verbindungen, Ergebnissen und Projektgrundlage.
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Kapitel 21Felder und Ergebnisse nachschlagen

Ausgewählte Bedienfelder mit redaktionell geprüfter Übersetzung. Nummern gehören immer zur Modulkennung. Einheiten entsprechen dem Lehrfall beziehungsweise der jeweiligen Größe; in einer anderen Darstellung die Einheit am Feld prüfen. Interne Altbezeichnungen mit „in bar“ sind kein Beleg, dass der aktuelle Wert in bar angezeigt wird. Bedingte Kegel-, Pad- und Nachbarschaftsfelder sind nur in der passenden Bauform sichtbar.

UG27

FeldBedeutungEinheit im Lernkontext
UG27:V1Tragende Wand ohne Zuschlägemm
UG27:V2Außenradiusmm
UG27:V4Zulässige SpannungMPa
UG27:V5Schweißnahtfaktor
UG27:V6Zusammengefasster Dickenbedarf einschließlich Mindestdickemm
UG27:V7Dickenbedarf nach Außenradiusansatz t(1)mm
UG27:V8Dickenbedarf nach dickwandigem Außenradiusansatzmm
UG27:V9Zulässiger BauteilüberdruckMPa(p)
UG27:V14Berechnungsdruck einschließlich ZusatzdruckMPa(p)
UG27:V16Berechnungstemperatur°C
UG27:V17Werkstoffauswahl
UG27:V20Erforderliche Wand mit Zuschlägenmm
UG27:V21Ausgeführte Wanddickemm
UG27:V22Wanddickenzuschlag c1mm
UG27:V23Korrosionszuschlag c2mm
UG27:V24Außendurchmessermm
UG27:V25Gesonderter Dickenbedarf für Ausschnitte, E=1mm
UG27:V32Auslegungsdruck ohne ZusatzdruckMPa
UG27:V34Hydrostatischer ZusatzdruckMPa
UG27:V36Zulässiger Druck ohne ZusatzdruckMPa
UG27:V38Innenradiusmm
UG27:V39Dickenbedarf nach Innenradiusansatzmm
UG27:V43Dünnwandiger Ansatz anwendbar
UG27:V44Dickenbedarf für Umfangsnaht / Längsspannungmm
UG27:V45Schweißnahtfaktor Umfangsnaht
UG27:V46Zulässiger Druck aus LängsspannungMPa(p)
UG27:V47Mindest-Wanddicke im Modul nach UG-16mm
UG27:V48Druckbedingter Bedarf ohne Mindestdickengrenzemm

UG32

FeldBedeutungEinheit im Lernkontext
UG32:V1Berechnungsdruck einschließlich ZusatzdruckMPa(p)
UG32:V3Berechnungstemperatur°C
UG32:V4Wanddicke ohne Zuschlägemm
UG32:V5Korrodierter Zylinder-Innendurchmessermm
UG32:V6Zylinder-Außendurchmessermm
UG32:V7Kalotten-Innenradiusmm
UG32:V8Halber Kegelwinkel°
UG32:V9Krempenradiusmm
UG32:V11Bodenwerkstoff
UG32:V13Zulässige Spannung BodenMPa
UG32:V14Schweißnahtfaktor Boden
UG32:V15Erforderliche Boden-/Kegeldickemm
UG32:V16Zulässiger Überdruck einschließlich ZusatzdruckMPa(p)
UG32:V19Kalotten-Innenhöhemm
UG32:V21Ausgeführte Bodenwandmm
UG32:V22Wanddickenzuschlagmm
UG32:V23Korrosionszuschlagmm
UG32:V24Geometrieverhältnis D/(2h)
UG32:V25Geometriefaktor K
UG32:V29Axiale Zusatzlast weites EndeN/mm
UG32:V30Axiale Zusatzlast schmales EndeN/mm
UG32:V61Erforderliche Verstärkungsfläche weites Endemm²
UG32:V62Erforderliche Verstärkungsfläche schmales Endemm²
UG32:V65Erforderliche Dicke einschließlich Zuschlägenmm
UG32:V70Kalotten-Außenhöhemm
UG32:V72Dickenbedarf für Ausschnitte E=1mm
UG32:V73Gesonderter Kalottenbereich E=1mm
UG32:V123Auslegungsdruck ohne ZusatzdruckMPa(p)
UG32:V125Hydrostatischer ZusatzdruckMPa(p)
UG32:V127Zulässiger Druck ohne Zusatzdruck Bauteil 1MPa(p)
UG32:V132Äquivalenter Kugelaußendurchmesser für UG37mm
UG32:V133Mindest-Wanddicke im Modulmm

UG37

FeldBedeutungEinheit im Lernkontext
UG37:V1Berechnungsdruck einschließlich ZusatzdruckMPa(p)
UG37:V2Berechnungstemperatur°C
UG37:V3Innen-/Außendruckauswahl
UG37:V4Mantelwand ohne Zuschlägemm
UG37:V5Erforderliche Mantelwand ohne Zuschläge; Verbindungszielmm
UG37:V6Mantelwerkstoff
UG37:V8Zulässige Spannung MantelMPa
UG37:V9Schweißnahtfaktor Mantel
UG37:V12Ausgeführte Stutzenwandmm
UG37:V13Wanddickenzuschlag Stutzenmm
UG37:V14Korrosionszuschlag Stutzenmm
UG37:V15Stutzenwand ohne Zuschlägemm
UG37:V16Stutzen-Außendurchmessermm
UG37:V17Korrodierter Stutzen-Innendurchmessermm
UG37:V18Innerer Stutzenüberstandmm
UG37:V19Erforderliche Stutzenwand ohne Zuschlägemm
UG37:V20Äußere Anschlussnahtdickemm
UG37:V22Stutzenwerkstoff
UG37:V25Pad-Dicke ohne Zuschlägemm
UG37:V26Pad-Außendurchmessermm
UG37:V28Pad-Werkstoff
UG37:V31Verfügbare Mantel-Dickenreservemm
UG37:V32Anrechenbare Mantelgrenzlängemm
UG37:V33Anrechenbarer äußerer Stutzenüberstandmm
UG37:V35Erforderliche Fläche bei Innendruckmm²
UG37:V36Fläche der Mantelreservemm²
UG37:V37Weitere anrechenbare Verstärkungsflächenmm²
UG37:V38Gesamte vorhandene anrechenbare Flächemm²
UG37:V39Maßgebende erforderliche Flächemm²
UG37:V40Tatsächlicher äußerer Überstandmm
UG37:V56Steglänge benachbarter Öffnungenmm
UG37:V91Flächenausnutzung%
UG37:V92Mantel-Außendurchmessermm
UG37:V93Tatsächliche axiale Mantellängemm
UG37:V175Wurzelnahtdicke Mantel/Stutzenmm
UG37:V181Auslegungsdruck ohne ZusatzdruckMPa(p)
UG37:V183Hydrostatischer ZusatzdruckMPa(p)
UG37:V185Zulässiger Druck ohne ZusatzdruckMPa(p)
UG37:V187Wanddickenzuschlag Mantelmm
UG37:V188Korrosionszuschlag Mantelmm
UG37:V189Vorhandene Mantelwand mit Zuschlägenmm
UG37:V191Mindestbedarf Stutzen nach UG27mm
UG37:V196Erforderliche Stutzenübergangsdicke nach UG-45mm
UG37:V197Schweißnahtfaktor Stutzen
UG37:V201Mindest-Wanddicke im Modul nach UG-16mm
UG37:V210Grundkörperform
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Kapitel 22Quellen, Belegstand und Grenzen

Redaktioneller Prüfstand: 7. September 2026. Die eingefrorene Quellenübersicht enthält Quellpfade, Prüfsummen, Paketmitglieder und Feldbezeichnungen. Web: main13.0 / 1cd12e8b173ba72aa5c95c98a14772b7ee537997. All-Dev: fix-iteration/v10 / 40606b705b2df95e550ffef5e98ab733ccc66229. Gesichtet wurden die Paketregistrierung, Modulbeschreibungen, alle registrierten Kernmasken und ausgewählte Gleichungs-, Zustands- und Kindrouten von UG27, UG32 und UG37.

Die öffentliche ASME-Produktbeschreibung für BPVC VIII-1 belegt die Einordnung des Regelwerks und führt die Ausgabe 2025. Die offizielle Zertifizierungsübersicht beschreibt den von der Rechenaufgabe zu unterscheidenden Zertifizierungsumfang. Abruf beider Quellen: 7. September 2026. Die Gleichungserläuterungen dieses Buches sind am angegebenen Modulquellstand geprüft; der vollständige lizenzierte Normtext wurde nicht reproduziert oder vollständig auditiert.

Historischer Laufbeleg · Bildherkunft · Umfang und Dateiprüfsummen. Die Aufnahme stammt vom 6. September 2026, die Bildextraktion vom 7. September. Das ist keine neue Berechnung. Die konkrete damalige Plugin-Buildkennung ist nicht unabhängig bestimmt. Die Originaldateien und Bilder bleiben unverändert.

Der verbundene Druckwechsel wurde gegen getrennte Eingaben derselben Rechenumgebung geprüft. Ein vollständiger Kaltstart, ein neuer Live-Lauf, die Wiederöffnung der gespeicherten Endrevision, UI-Umkehrrechnung, alle Bauformen, alle Naht-/Nachbarschaftsbedingungen, Desktop-Parität und vollständige ASME-Konformität werden nicht behauptet. Direkte Gleichungskontrollen für UG27, UG32 und den einfachen Flächenfall erklären ausgewählte Zahlen; sie ersetzen keine unabhängige Verfahrensvalidierung.

Die Landkarte ordnet alle 51 Paketmitglieder ein. Acht Kennungen sind in den beiden Web-Registern nicht aufgelöst, und bei weiteren generisch beschriebenen Kennungen bleibt die konkrete Methode offen. Diese Hinweise stehen am jeweiligen Eintrag. Die vorliegende Paketausgabe hat einen durchgehenden UG27/UG32/UG37-Kernfall; separate vollständige Einzelhandbücher der Mitglieder sind damit nicht abgeschlossen.

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