SOL ALPHATutorials
SOL ALPHA · PAKET-HANDBUCH

Fluid Properties – Berechnung von Stoffdaten

Medien und Zustände eindeutig beschreiben, H2O und GLYC sicher bedienen und zusammengehörige Stoffwerte weitergeben.

Ausgabe 1.0 · 7. September 2026

Kapitel 01Welche Stoffwerte braucht Ihre Berechnung?

Eine Wärmeübertragerrechnung kann mit einer falschen Viskosität sauber konvergieren und trotzdem am falschen Betriebspunkt enden. Ein scheinbar kleiner Fehler in Konzentration oder Druckbezug wirkt auf Dichte, Wärmeübergang und Druckverlust. Dieses Paket-Handbuch zeigt deshalb, wie Sie einen Stoffzustand eindeutig beschreiben, das passende Modul auswählen und einen zusammengehörigen Satz von Stoffwerten weitergeben.

Der Lernweg beginnt mit Wasser in H2O und einem Glykolgemisch in GLYC. Anschließend betrachten Sie Gase, feuchte Luft, Lösungen und eigene Tabellen. Alle 25 konfigurierten Paketmitglieder sind in der Modullandkarte eingeordnet. Die vertieften, feldbezogenen Anleitungen gelten für H2O und GLYC; andere Module erhalten eine fachliche Auswahlhilfe, aber noch keine vollständige Einzelanleitung.

Sie benötigen die Identität des Mediums, den Zustand und den Verwendungszweck der Daten. „Wasser, 80 °C“ ist für einen belastbaren Stoffwertsatz noch keine vollständige Angabe: Druck, Phase und gegebenenfalls Sättigung müssen dazu passen. „Glykol, 35 %“ lässt sogar das Produkt und die Bezugsgröße offen.

Lesen Sie zunächst die Vorbereitung und die beiden Beispiele. Verwenden Sie danach die Feldreferenz und Fehlersuche als Nachschlageweg. Die Beispielzahlen sind ausdrücklich gekennzeichnete historische Regressionserwartungen vom Mai 2026. Die Bilder zeigen freigegebene WTS-Demoaufnahmen vom September 2026 und erläutern den Übergang zur Anwendung; sie stellen keine neuen H2O- oder GLYC-Maskenaufnahmen dar.

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Kapitel 02Vom Prozesszustand zum geprüften Stoffwertsatz

  1. Aufgabe festlegen: Benötigen Sie eine Wärmebilanz, eine Rohrströmung, einen Siedepunkt oder ein Phasengleichgewicht? Notieren Sie, welche Eigenschaft in welcher Gleichung gebraucht wird.
  2. Medium identifizieren: Reinstoff, definiertes Handelsprodukt oder Gemisch? Halten Sie Zusammensetzung und Datenquelle fest.
  3. Zustand festlegen: Temperatur, absoluter Druck, Phase und gegebenenfalls Konzentration oder Feuchte. Unterscheiden Sie Einlass, Auslass und Auswertungstemperatur.
  4. Modul wählen und rechnen: Geben Sie die physikalischen Vorgaben ein. Lassen Sie abhängige Stoffwerte berechnen.
  5. Ergebnisse prüfen: Einheit, Größenordnung, Zustand und Zusammenhang zwischen den Ergebnissen vergleichen.
  6. Weitergeben und erneut prüfen: Übertragen oder verbinden Sie den vollständigen relevanten Stoffwertsatz; ändern Sie danach eine treibende Vorgabe kontrolliert.

Die Reihenfolge ist eine Arbeitsanleitung. Sie ist keine Behauptung, dass jeder Stoffwert immer nur ein Ergebnis sein kann. Eine passende Rückrechnung kann beispielsweise aus Frostsicherheit auf Konzentration schließen. Entscheidend bleibt, dass die Zahl unabhängiger Vorgaben zur Aufgabe passt und die gewünschte Richtung im jeweiligen Modul unterstützt wird.

Ein automatisches Kindkapitel und ein eigenständig angelegtes Stoffwertkapitel sind unterschiedliche Wege. Im ersten Fall steuert das Elternmodul die Übergaben. Im zweiten legen Sie Herkunft, Einheiten und Aktualisierung selbst fest. Schreiben Sie in der Projektbeschreibung ausdrücklich, welchen Weg Sie verwenden.

ProzesszustandMedium · Zusammensetzung · T · p absolut
StoffwertmodulPassender Modellweg · Phase · Bereich
Stoffwertsatzρ · cₚ · λ · η · ν · h
VerbraucherWTS · Strömung · Bilanz · Prüfung

Fachliches Ablaufdiagramm. Ob Daten automatisch, per Variablenverbindung oder manuell übertragen werden, wird im jeweiligen Kapitel geprüft.

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Kapitel 03Modullandkarte: alle 25 Paketmitglieder

Die Tabelle ordnet die exakten Kennungen aus der Paketkonfiguration ein. Einige Wege liefern Stoffwerte direkt, andere bestimmen eine Zusammensetzung, einen Taupunkt oder beziehen Daten aus einer externen Quelle. Eine gemeinsame Paketzuordnung macht diese Aufgaben nicht austauschbar. Die angegebenen Bereiche stammen aus der inspizierten Modulbeschreibung; sie sind keine neue Validierung der zugrunde liegenden Korrelationen.

Modul und AufgabeBenötigte AusgangsdatenErgebnisse / VerwendungGrenze und Lernweg
Bier
Würze und Bier
Temperatur und zum Produkt passende Zusammensetzung.Stoffwerte für thermische Berechnungen.Katalogbereich 0–75 °C; nicht auf beliebige Lebensmittel übertragen.
CO2
Kohlendioxid
Temperatur, absoluter Druck und einphasiger oder siedender Zustand.Zustandsabhängige Stoffwerte.Flüssigkeit, Dampf und kritischer Bereich unterscheiden; die Bereichsangaben des jeweiligen Weges lesen.
EGAS
Erdgas
Gaszusammensetzung; L/H-Vorlagen nur bei passender Analyse verwenden.Gasstoffwerte für Strömung und Wärmeübertragung.Eine Vorlage ist keine Messung der gelieferten Gasqualität.
FRIG
Kältemittel
Exakte Stoff-/Gemischkennung und thermodynamischer Zustand.Kältemittelstoffwerte für den gewählten Weg.Die Liste ist begrenzt; ähnliche Handelsnamen oder neue Mischungen nicht gleichsetzen.
GLYC
Antifrogen L, N, KF, SOL
Produktweg, Temperatur und passende Konzentrations- oder Frostschutzvorgabe.Dichte, Wärmekapazität, Viskositäten, Leitfähigkeit und weitere Produktgrößen.Ausführliche Anleitung und historischer Konzentrationsvergleich in diesem Handbuch. Zum Lernfall
H2N2
Festes Wasserstoff-Stickstoff-Gemisch
Temperatur und Druck für die im Katalog genannte Zusammensetzung 98 Vol-% H2 / 2 Vol-% N2.Stoffwerte dieses Gasgemischs.Nicht mit N2H2 verwechseln; die umgekehrte Kennung steht für einen anderen Modulweg.
H2O
Wasser und Wasserdampf
Zustandspaar, absolute Drücke, Sättigungsauswahl; bei Nassdampf gegebenenfalls x.Thermodynamische und Transportgrößen, getrennte Sättigungsphasen.Ausführliche Anleitung und historischer Druckvergleich; kein universelles Stoffwertmodul für alle wässrigen Lösungen. Zum Lernfall
H2SO
Schwefelsäure-Wasser
Druck, Temperatur, Zusammensetzung und betrachtete Phase.Phasengleichgewicht und verfügbare Stoffwerte.Konzentrationsbasis und Phasenwerte zusammen lesen; reine Wasserwerte ersetzen die Lösung nicht.
HCL
Salzsäure-Wasser
Druck, Temperatur und Zusammensetzung.Stoffwerte des HCl-H2O-Systems.Keine Übertragung auf eine andere Säure nur wegen ähnlicher Konzentration.
HE
Heliumgas
Temperatur und absoluter Druck.Stoffwerte für den im Katalog beschriebenen Gasbereich.Katalog: 20–1500 °C und 1–100 bar; kein hier belegter Tieftemperatur-Flüssigheliumweg.
HNO3
Salpetersäure-Wasser
Druck, Temperatur, Zusammensetzung und Phasenaufgabe.Phasengleichgewicht und Stoffwerte.Gemeinsame Zustandsdaten beider Phasen verwenden; keine unabhängige globale Freigabe jedes Konzentrationsbereichs.
HX
Feuchte Gase und Mischung
Temperatur, Druck und eindeutig bezogene Feuchte; bei Mischung beide Ströme.Zustandsgrößen sowie Mischung zweier feuchter Gasströme.Relative Feuchte und Wasserbeladung unterscheiden; trockene und feuchte Massenbasis nicht vermischen.
N2H2
Mehrkomponenten-Gasgemisch
Anteile der verfügbaren Komponenten N2, O2, H2, CO, CO2, H2O, SO2, SO3.Stoffwerte unter der Annahme vollständig gasförmiger Komponenten.Teilweise Kondensation wird laut Katalog nicht berücksichtigt.
NaOH
Natronlauge
Temperatur und Massenkonzentration NaOH.Stoffwerte der wässrigen Lösung.Katalogbereich 20–100 °C und 0–50 Massen-%; keine Ausdehnung allein durch Eingabe eines Werts.
OEL
Maschinenöle
Passende Viskositätsklasse und Temperatur; tatsächliches Produkt identifizieren.Viskositäten, Dichte, Leitfähigkeit, Wärmekapazität und Prandtl-Zahl.Eine Viskositätsklasse beschreibt nicht vollständig jedes Ölprodukt.
PROP
Schnittstelle zu PROPER
Verfügbare externe Datenquelle und die dort benötigte Stoff-/Zustandsdefinition.Über den unterstützten Schnittstellenweg bezogene Stoffwerte.Installation und Verfügbarkeit hier nicht live geprüft; kein behaupteter REFPROP-Anschluss.
RGAS
Rauchgas aus Brennstoffdaten
Unterer Heizwert und gemessener CO2-Gehalt; Brennstoffart wählen.Statistisch berechnete Rauchgaszusammensetzung und zugehöriger Stoffwertweg.Nicht mit vollständiger gemessener Gasanalyse oder VGAS-Eingaben gleichsetzen.
SAC
Saccharose-Wasser
Temperatur und zum Modul passende Konzentrationsangabe.Stoffwerte der Saccharose-Wasser-Lösung.Quelle im Katalog: Zuckeratlas; kein Nachweis für beliebige Zucker- oder Lebensmittelmischungen.
SaWa
Meerwasser
Temperatur und Salzgehalt in der angegebenen Einheit.Salzgehaltabhängige Stoffwerte.Katalog: 0–180 °C, 0–150 g/kg; Salzgehalt nicht als Prozentzahl unverändert übernehmen.
SCUT
Vielkomponenten-Destillation
Komponentensystem, Trennaufgabe und die im konkreten Modul benötigten Vorgaben.Ein im Paket zugeordneter Destillationsweg.Die geprüfte Quelle nennt nur die Aufgabe; Detailbedienung und aktueller Web-Zugang bleiben separat zu prüfen.
SDAT
Freie Stoffwerteingabe
Vollständiger Datensatz mit Zustand, Einheiten, Quelle und Gültigkeitsbereich.Manuell vorgegebene Werte für weiterführende Berechnungen.Keine automatische physikalische Absicherung oder Temperaturabhängigkeit durch bloße Eingabe.
SODM
Natrium
Stoffzustand und modulbezogene Temperatur-/Druckbedingungen.Stoffwerte für den Natriumweg.Natrium ist nicht Natronlauge; keine Zahlen aus NaOH oder Wasser substituieren.
STAB
Eigene Stoffwerttabellen
Geprüfte Tabelle mit Temperatur-/Druckachsen und Einheiten.Ausgelesene beziehungsweise interpolierte Stoffwerte für Zielmodule.Tabellengrenzen und Interpolationsverhalten prüfen; keine unbelegte Extrapolation.
TSO3
Säuretaupunkt
SO3- und H2O-Anteile auf der geforderten Gasbasis.Säuretaupunkt für den beschriebenen Abgasweg.Säuretaupunkt und Wassertaupunkt sind unterschiedliche Größen.
VGAS
Verbrennungsrechnung für Gase
Brenngaszusammensetzung und unterstützte Verbrennungsrandbedingungen.Stöchiometrische Luft-/Rauchgasmengen und Verbrennungszusammenhänge.Katalog: bis zehn Komponenten; unvollständige Verbrennung bei Luftzahl unter 1 nicht enthalten.

Die Konfiguration enthält auch historische oder speziell integrierte Wege. Prüfen Sie die tatsächliche Verfügbarkeit in Ihrer Modulauswahl. Eine ausführliche Unterweisung zu H2O/GLYC ersetzt nicht die noch ausstehenden Einzelhandbücher dieser übrigen Kennungen.

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Kapitel 04Vorbereitung: Medium, Zustand, Bezug und Herkunft

Legen Sie für jeden Strom eine kleine Datenspezifikation an: eindeutiger Name, Zusammensetzung, Konzentrationsbasis, Eintritt und Austritt, Druckbezug, erwartete Phase, verwendetes Stoffwertmodell und Quelle. Die Spezifikation verhindert, dass ein Kollege beim Nachrechnen dieselbe Zahl anders interpretiert.

Für Gemische unterscheiden Sie Massenanteil, Stoffmengenanteil und Volumenanteil. Schreiben Sie zum Beispiel „GLYC, 1,2-Propylenglykol/Antifrogen-L-Modell, Massenanteil 0,35“ statt „Glykol 35“. Handelsprodukte enthalten Zusätze; eine bekannte Hauptkomponente allein belegt keine Übereinstimmung mit jeder verfügbaren Produktrezeptur.

Prüfen Sie außerdem den zulässigen Bereich des ausgewählten Moduls. Eine Eingabemaske kann einen Zahlenbereich anzeigen, während eine einzelne Stoffwertkorrelation enger gilt. Eine akzeptierte Eingabe bedeutet weder, dass eine Flüssigkeit tatsächlich flüssig bleibt, noch dass sämtliche ausgegebenen Eigenschaften in diesem Bereich gleich gut abgesichert sind.

Erstellen Sie ein separates Beispielprojekt. Geben Sie den Kapiteln sprechende Namen wie „Wasser – Druckvergleich 80 °C“ und „GLYC L – Konzentrationsvergleich 20 °C“. Die beiden Zustands-Spalten eines Moduls sind zunächst zwei Auswertepunkte. Sie werden erst durch Ihre Festlegung zu Ein- und Austritt oder zu Vorher/Nachher. Zwei verschiedene Konzentrationen dürfen nicht versehentlich als unverändertes Medium an beiden Enden eines geschlossenen Kreislaufs verwendet werden.

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Kapitel 05Druck und Einheiten: die häufigsten Verwechslungen

Für die thermodynamische Zustandsbestimmung verwenden Sie absoluten Druck. Wenn ein Messgerät Überdruck anzeigt, gilt pabs = pü + pUmgebung. Der Umgebungsdruck ist eine eigene Randbedingung. Eine bloße Änderung der Anzeige von Pa auf bar addiert keinen Atmosphärendruck.

1 bar = 100 000 Pa und 1 MPa = 10 bar. Im Wasserbeispiel bedeuten 100 000 Pa daher 1 bar absolut. Die 2 bar der zweiten Spalte entstehen aus 200 000 Pa. Wer „1“ in ein weiterhin mit Pa beschriftetes Feld schreibt, hat einen völlig anderen Zustand vorgegeben. Bestätigen Sie eine Eingabe mit Einheit oder wählen Sie zuerst die Anzeigeeinheit und lesen Sie den Wert danach zurück.

H2O und GLYC führen die dynamische Viskosität in den geprüften Moduldefinitionen in mPa·s, die kinematische Viskosität dagegen in m²/s. Für Rechnungen in SI gilt: 1 mPa·s = 0,001 Pa·s und 1 mm²/s = 10−6 m²/s. Einheitenwechsel und Umwandlung von dynamischer in kinematische Viskosität sind zwei verschiedene Schritte; der zweite benötigt die Dichte.

Temperaturdifferenzen haben denselben Zahlenwert in K und °C. Eine absolute Temperatur für eine Gasgleichung benötigt hingegen Kelvin. Enthalpie und Wärmekapazität können in J oder kJ angezeigt werden; dokumentieren Sie diesen Faktor genauso sorgfältig wie den Druckbezug.

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Kapitel 06Ergebnisse verstehen: Was die Größen bewirken

Dichte ρ verbindet Massen- und Volumenstrom. Wärmekapazität cp beschreibt die Änderung der spezifischen Enthalpie mit der Temperatur bei konstantem Druck. Wärmeleitfähigkeit λ beschreibt die Wärmeleitung im Fluid. Dynamische Viskosität η beschreibt den Zusammenhang zwischen Schubspannung und Geschwindigkeitsgradient; die kinematische Viskosität ν setzt sie zur Dichte ins Verhältnis.

Drei Prüfbeziehungen helfen beim Lesen: ν = η/ρ, a = λ/(ρ cp) und Pr = η cp/λ = ν/a. Setzen Sie dabei η in Pa·s und cp in J/(kg·K) ein. Vergleichen Sie mit einer dem gerundeten Quellwert angemessenen Toleranz; eine Abweichung der letzten Anzeigestelle ist kein Beleg für einen Rechenfehler.

Enthalpie h und Entropie s besitzen einen Modellbezug. Für eine Energiebilanz verwenden Sie passende Differenzen aus derselben Datenbasis. Gleiche Temperaturen bedeuten bei unterschiedlichen Drücken nicht zwingend identische Enthalpien. Eine negative Enthalpie allein ist wegen möglicher Bezugslagen kein ausreichender Fehlernachweis.

Oberflächenspannung und Verdampfungsenthalpie beziehen sich auf eine Grenzfläche beziehungsweise einen Phasenübergang. Verwenden Sie diese Größen nicht blind als einphasige Flüssigkeitseigenschaften. Die Schallgeschwindigkeit ist keine Strömungsgeschwindigkeit Ihrer Anlage. Der Feldname und seine physikalische Bedeutung sind wichtiger als ein vertrautes Formelzeichen.

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Kapitel 07Flüssig, dampfförmig, gesättigt: erst den Zustand klären

Bei einem einphasigen Reinstoff reichen in einem geeigneten Bereich zwei unabhängige Zustandsgrößen, beispielsweise Temperatur und Druck. An der Flüssig-Dampf-Sättigung sind Temperatur und Druck miteinander verknüpft: Wenn Sie den Sättigungsdruck vorgeben, wird die Sättigungstemperatur zum Ergebnis. Der Dampfgehalt x ist eine zusätzliche Angabe für die Mischung der gesättigten Phasen.

H2O besitzt je Spalte eine Einstellung „Berechnung für Sättigung?“ (V21/V22). Im Sättigungsweg lassen Sie entweder Temperatur oder Druck frei. Geben Sie nicht einen willkürlichen Druck und eine unabhängige Temperatur als gleichzeitig feste Sättigungsdaten ein. Die Flüssigkeits- und Dampfergebnisse erscheinen in getrennten Gruppen; die Werte sind keine zwei austauschbaren Näherungen desselben Fluids.

Für Nassdampf ist x der verdampfte Massenanteil, nicht der Volumenanteil. Zwischen den Sättigungsgrenzen gilt für die spezifische Enthalpie h = h′ + x(h″ − h′). Dieser Zusammenhang erlaubt keine beliebige Mittelung von Viskosität oder Wärmeübergang. Bei x = 0 liegt gesättigte Flüssigkeit, bei x = 1 gesättigter Dampf vor; überhitzter Dampf hat nicht einfach x größer als 1.

Im historischen Wasserbeispiel liegt 80 °C bei 1 beziehungsweise 2 bar absolut im Flüssigkeitsbereich. Das gespeicherte Ergebnis enthält für 1 bar eine Siedetemperatur von rund 99,606 °C. Dieser konkrete Vergleich ist nützlicher als die ungenaue Regel „Wasser siedet immer bei 100 °C“.

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Kapitel 08Module öffnen, Spalten lesen und Vorgaben setzen

Öffnen Sie über die Modulauswahl das Paket Fluid Properties und suchen Sie nach H2O oder GLYC. Ob ein Modul in Ihrer Installation geöffnet werden kann, hängt von Lizenz, installiertem Stand und Registrierung ab. Die Paketlandkarte ist eine Dokumentationsübersicht der Konfiguration, kein Berechtigungsnachweis.

H2O zeigt zwei Zustands-Spalten mit Temperatur, Druck und Sättigungsauswahl. Darunter stehen die Ergebnisgruppen. GLYC verwendet ebenfalls zwei Spalten und eine gemeinsame Medienauswahl V87. Die geprüfte Auswahl lautet 1 = 1,2-Propylenglykol/Antifrogen L, 2 = Ethylenglykol/Antifrogen N, 3 = Antifrogen KF und 4 = Antifrogen SOL. Nutzen Sie im Alltag die lesbaren Bezeichnungen; Zahlen dienen hier der eindeutigen Quellenzuordnung.

Arbeiten Sie zunächst von oben nach unten. Bestätigen Sie jeden Wert und prüfen Sie die zurückgelesene Einheit. Unterscheiden Sie einen gerade eingegebenen Wert, eine dauerhafte Fixierung und ein aus einer Verbindung stammendes Feld. Eine farbliche Darstellung ist eine Hilfe, ersetzt aber nicht die Feldinformation zur Herkunft und Rolle.

Bereits berechnete Ergebnisse müssen Sie nicht zur „Absicherung“ ebenfalls fixieren. Damit würden Sie zusätzliche Randbedingungen erzeugen und spätere Temperatur- oder Konzentrationsänderungen erschweren. Vor einer Rückrechnung lösen Sie genau die Vorgabe, die zum gesuchten Ergebnis werden soll; vor einer neuen Medienauswahl prüfen Sie übernommene Konzentrationen und produktspezifische Grenzen erneut.

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Kapitel 09Erster Lernfall: Wasser bei 80 °C und zwei Drücken

Ziel und Beleg

Sie vergleichen zwei Flüssigkeitszustände bei derselben Temperatur. Dadurch sehen Sie, welche Änderungen vom Druck herrühren und warum „Wasserwerte bei 80 °C“ den Druck nicht vollständig ersetzen. Die Zahlen stammen aus der gespeicherten H2O-Regressionsreferenz vom 15. Mai 2026. Sie wurden für dieses Handbuch nicht neu in einer laufenden Anwendung berechnet. Die genaue damalige Plugin-Version ist nicht dokumentiert.

Eingeben

  1. H2O in einem eigenen Demoprojekt öffnen und das Kapitel passend benennen.
  2. In beiden Spalten „Berechnung für Sättigung?“ auf Nein setzen (V21/V22 = 0).
  3. Temperatur T1 und T2 jeweils auf 80 °C setzen (V1/V2).
  4. Druck p1 = 1 bar absolut und p2 = 2 bar absolut eingeben (V3/V4; intern 100 000 und 200 000 Pa).
  5. Berechnung ausführen. Dichte, Wärmekapazität, Leitfähigkeit, Viskositäten und Enthalpie als Ergebnisse frei lassen. Den ermittelten Flüssigkeitszustand prüfen; keine internen Regionskennungen oder Stoffkonstanten von Hand kopieren.

Historische Vergleichswerte

GrößeZustand 1Zustand 2Einheit
Dichte971.8023971.847kg/m³
Wärmekapazität4195.51864195.2993J/(kg·K)
Wärmeleitfähigkeit0.666988550.66704184W/(m·K)
Dynamische Viskosität0.35405780.35408458mPa·s
Kinematische Viskosität3.643311e-73.6434193e-7m²/s
Prandtl-Zahl2.2271092.2269828
Enthalpie334990.53335070.12J/kg

Die Dichte steigt hier nur von etwa 971,802 auf 971,847 kg/m³. Die Enthalpie ändert sich ebenfalls, obwohl die Temperatur gleich bleibt. Diese Beobachtung gehört zu diesem Flüssigkeitszustand; sie ist keine allgemeine Freigabe, den Druck bei Gasen, nahe Sättigung oder im kritischen Bereich zu vernachlässigen.

Als Lesevergleich sind rund 0,1 % für die tabellierten Haupteigenschaften ausreichend. Das ist eine redaktionelle Plausibilitätsgrenze, keine Modellunsicherheit. Bei stärkerer Abweichung zuerst Einheiten, Sättigungsschalter, Zustand und Programmversion prüfen. Die ursprüngliche Fixture-Toleranz ist separat in Beispielbelegen gespeichert. Ein historischer Sollwert allein ist kein Nachweis einer heutigen erfolgreichen Rechnung.

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Kapitel 10H2O verändern: Temperatur, Sättigung und Rückrechnung

Speichern Sie zuerst den Druckvergleich. Für einen Temperaturvergleich belassen Sie beide Drücke bei 2 bar absolut und ändern nur T2. Prüfen Sie anschließend Dichte, Viskosität, Wärmekapazität und Phase in der zweiten Spalte. Die erste Spalte dient als Referenz. Für diese geänderte Konfiguration enthält das Handbuch keine neu beobachteten Zielzahlen.

Ein besonders klarer Richtungswechsel ist die Sättigungsrechnung: In einer Kopie wählen Sie für Zustand 1 Sättigung, geben den Druck vor und lassen T1 frei. Aus dem historischen Druckbeleg ist 99,605934 °C als Siedetemperatur zu 1 bar vorhanden. Die Bedienfolge mit umgeschaltetem Sättigungsschalter wurde hier nicht frisch ausgeführt; prüfen Sie nach dem Umschalten, ob beide Sättigungsphasen und die erwartete Temperatur erscheinen.

Für die Gegenrichtung geben Sie die eben bestimmte Sättigungstemperatur vor und lösen den Druck. Wenn beide Werte fixiert bleiben, prüfen Sie nur einen festgelegten Punkt und suchen keinen Druck. Eine alte manuelle Verbindung kann ebenso eine versteckte Vorgabe liefern wie ein Schloss im Feld.

Die H2O-Quellen enthalten Beziehungen für unterschiedliche Zustandsgrößen und eine regionsabhängige Auswertung. Daraus folgt keine Zusage, dass jede beliebige Kombination von h, s, ρ, p und T aus jeder Ausgangslage invertierbar ist. Beginnen Sie eine anspruchsvollere Rückrechnung beim bekannten Zustand, ändern Sie eine Zielgröße in kleinen Schritten und kontrollieren Sie den Phasenbereich. Springt die Lösung in einen anderen Bereich oder bleibt unbekannt, kehren Sie zum gespeicherten Vorwärtsfall zurück und untersuchen Sie zuerst die Vorgaben.

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Kapitel 11Zweiter Lernfall: Konzentration bei gleicher Temperatur

Ziel und Vorgaben

Ein Kühlkreislauf soll bei 20 °C beurteilt werden. Sie vergleichen zunächst zwei Gemischkonzentrationen, um ihren Einfluss zu verstehen. Das ist ein Variantenvergleich, keine Behauptung, dass sich die Konzentration zwischen Ein- und Austritt eines unveränderten Kreislaufs so ändert. Grundlage ist eine gespeicherte GLYC-Referenz vom 6. Mai 2026.

  1. GLYC öffnen und 1,2-Propylenglykol/Antifrogen L wählen (V87 = 1; Referenzbauform 1).
  2. T1 = T2 = 20 °C setzen (V1/V2).
  3. In Spalte 1 den Massenanteil g1 = 0,50, in Spalte 2 g2 = 0,35 eingeben (V5/V6). Wenn die Anzeige Prozent verwendet, entsprechen diese Angaben 50 beziehungsweise 35 %.
  4. Volumenanteil und Frostsicherheit frei lassen. Sie sind alternative Beschreibungen der Zusammensetzung und werden nicht zusätzlich unabhängig fixiert.
  5. Rechnen, Konzentrationsbasis zurücklesen und die Ergebnisse vergleichen.
GrößeZustand 1Zustand 2Einheit
Volumenanteil0.486829280.3381086
Frostsicherheit-31.539272-16.47305°C
Dichte1044.48971033.8394kg/m³
Wärmekapazität3563.60573827.139J/(kg·K)
Wärmeleitfähigkeit0.385891440.4440917W/(m·K)
Dynamische Viskosität6.87126973.9968235mPa·s
Kinematische Viskosität0.000006578590.0000038660005m²/s
Prandtl-Zahl63.45436534.444233

50 Massen-% entsprechen hier etwa 48,683 Volumen-%, 35 Massen-% etwa 33,811 Volumen-%. Die Gleichsetzung beider Prozentangaben wäre ein Eingabefehler. Der niedrigere Massenanteil führt im gespeicherten Beispiel zu geringerer Viskosität und größerer Wärmekapazität, zugleich zu einer weniger tiefen Frostschutztemperatur. Keine dieser Größen allein entscheidet über die geeignete Mischung.

Die Referenzwerte sind historische Erwartungen; eine aktuelle unabhängige Herstellerprüfung und ein neuer Lauf wurden hier nicht durchgeführt. Verwenden Sie sie als nachvollziehbaren Schulungsvergleich. Die Anwendungsbedingungen, Mischwasserqualität und Mindestkonzentration für das tatsächlich beschaffte Produkt entnehmen Sie den dazugehörigen Herstellerunterlagen.

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Kapitel 12Frostsicherheit vorgeben und Konzentration freigeben

Die praktische Frage lautet oft: Welche Konzentration ist für eine vereinbarte Frostschutztemperatur erforderlich? GLYC enthält für L und N ausdrücklich Beziehungen zwischen Massenanteil und Frostsicherheit. Die Quellen berücksichtigen dabei, dass ein zuvor abgeleiteter Konzentrationswert bei einer neuen Vorgabe der Frostsicherheit wieder freigegeben werden muss.

  1. Den gespeicherten GLYC-L-Vorwärtsfall kopieren. Medium und T1 = 20 °C beibehalten.
  2. Den Massenanteil g1 freigeben. Den Volumenanteil ebenfalls nicht zusätzlich fixieren.
  3. Als Rückrechenziel zunächst den eigenen ungerundeten Vorwärtswert der Frostsicherheit V27 verwenden. In der historischen Referenz ist dies −31,539272 °C.
  4. Nachrechnen und prüfen, ob g1 wieder etwa 0,50 ergibt. Anschließend V27, g1, v1 und die übrigen Stoffwerte zusammen lesen.
  5. Erst nach diesem Richtungscheck eine geänderte Frostschutzvorgabe innerhalb des Produktbereichs untersuchen.

Dies ist ein aus den Quellen abgeleiteter, reproduzierbarer Prüfablauf; ein frisch beobachteter GLYC-Rücklauf liegt dieser Ausgabe nicht bei. Dokumentieren Sie bei Ihrer Durchführung tatsächliche Werte, Einheiten, Fixierungen, Meldungen und Programmstand. Eine Rückkehr zum erwarteten Massenanteil prüft die Richtung im gewählten Modell, nicht die gesamte Produktfreigabe.

Unterscheiden Sie Frostsicherheit vom niedrigsten möglichen Betriebszustand der ganzen Anlage. Die Viskosität beim Kaltstart kann eine Pumpe oder Strömung stärker begrenzen als die Temperaturgrenze der Flüssigkeit. Wiederholen Sie deshalb die Stoffwertauswertung bei der wirklichen niedrigsten Betriebtemperatur. Die beiden Zahlen im 20-°C-Vergleich ersetzen diesen Kaltstartfall nicht.

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Kapitel 13L, N, KF und SOL richtig auseinanderhalten

GLYC ist keine einzige universelle Glykolgleichung. Die Auswahl schaltet unterschiedliche Produktwege mit eigenen Konzentrations- und Temperaturbedingungen. L verwendet den Propylenglykolweg, N den Ethylenglykolweg. KF steht für eine wässrige Formiatlösung und ist kein weiterer Name für L. SOL besitzt im inspizierten Quellstand einen eigenen Produktweg; dessen Konzentration ist nicht frei wie beim L/N-Gemisch vorgesehen.

Die geprüfte GLYC-1-Maske enthält bedingte Gruppen für alle vier Auswahlwerte. Die separat vorhandenen GLYC-2-, GLYC-3- und GLYC-4-Maskendateien sind leer. Deshalb führen diese Dateinamen nicht zu vier unabhängig belegten Benutzeroberflächen. Maßgeblich für die Bedienerklärung sind der sichtbare Medienselektor und die danach tatsächlich dargestellten Felder.

Die Quellgrenzen für den Massenanteil reichen beim L-Weg bis 0,6126 und beim N-Weg bis 0,6432; die Volumenanteile haben andere Grenzen. Beim KF-Weg liegt die hinterlegte Untergrenze des Volumenanteils bei 0,314. Das sind Grenzen des inspizierten Rechenwegs, keine Empfehlung für die Mischung einer realen Anlage. Produktspezifische Vorgaben können enger sein.

Auch Produktnamen entwickeln sich weiter. Der aktuelle Herstellerkatalog führt beispielsweise SOL HT. Setzen Sie einen aktuellen Handelsnamen und den historischen SOL-Modellweg nicht ohne Abgleich gleich. Die Herstellerübersicht dient der Produktidentifikation, nicht als Beleg, dass das Modul bereits die neueste Rezeptur oder Datenfassung implementiert.

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Kapitel 14Zahlen selbst prüfen: Einheiten, Kennzahlen, Wärmestrom

Mit den gespeicherten Werten lässt sich unabhängig von der Bedienoberfläche prüfen, ob ein Stoffwertsatz in sich stimmig ist. Verwenden Sie für den ersten GLYC-Zustand η = 6,8712697 mPa·s = 0,0068712697 Pa·s und ρ = 1044,4897 kg/m³. Daraus folgt ν ≈ 6,57859·10−6 m²/s, passend zum gespeicherten V15.

Für H2O ergeben η = 0,3540578 mPa·s und ρ = 971,8023 kg/m³ eine kinematische Viskosität von rund 3,64331·10−7 m²/s. Der Faktor 1000 zwischen mPa·s und Pa·s ist hier entscheidend. Das Handbuch überprüft diese algebraischen Zusammenhänge automatisch; damit wird kein Plugin ausgeführt.

Eine zusätzliche Lehrrechnung macht die Wärmekapazität anschaulich: Setzen Sie für beide GLYC-Varianten hypothetisch einen Massenstrom von 2 kg/s und eine Temperaturzunahme von 10 K an. Wenn cp vereinfachend auf dem 20-°C-Wert eingefroren wird, liefert Q̇ = ṁ cp ΔT rund 71,272 kW bei g = 0,50 und 76,543 kW bei g = 0,35. Diese Zahlen sind neu aus den historischen Stoffwerten abgeleitete Handrechnungen, keine WTS-Auslegung.

In der realen Rechnung verwenden Sie die passende Enthalpiedifferenz oder eine begründete mittlere Wärmekapazität über das tatsächliche Temperaturintervall. Die geringere Viskosität einer Variante allein garantiert keinen bestimmten Druckverlust: Geometrie, Strömungsregime und Volumenstrom wirken ebenfalls mit. Vergleichen Sie Wasser bei 80 °C nicht direkt mit GLYC bei 20 °C als wäre nur das Medium geändert worden.

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Kapitel 15Stoffwerte an WTS weitergeben und Änderungen verfolgen

WTS benötigt Stoffwerte auf Rohr- und Mantelseite. Die sichtbaren H2O-Kindkapitel im historischen Wasser/Wasser-Beispiel zeigen einen wirklichen Zusammenhang in einem gespeicherten Projekt. Ihre genaue Kapitelnummer ist projektabhängig. Das zweite H2O ist nicht automatisch „Zustand 2“ des ersten; es ist ein eigener Modulaufruf.

Historische WTS-Programmaufnahme mit Wasserströmen, H2O-Kindkapiteln und Zustandsdaten123
Stoffwerte im Anwendungskontext

Unveränderter Frame des freigegebenen WTS-Demofilms vom 6. September 2026. Gezeigt wird die WTS-Elternmaske; keine neu aufgenommene H2O-/GLYC-Maske. Die historischen Zahlen sind kein empfohlener Betriebspunkt.

  1. Zwei H2O-Kindkapitel sind im WTS-Projektbaum sichtbar. Ordnen Sie jedes dem richtigen Strom zu.
  2. Die Elternmaske bezeichnet den Druck ausdrücklich als absolut. Einheiten und Druckbezug müssen zusammenpassen.
  3. Massen- und Volumenstrom sind verschiedene Größen. Ein Stoffwertwechsel kann ihr Verhältnis ändern.
Originalbild ohne zusätzliche Markierungen

Für einen normalen WTS-Medienweg wählen Sie das Medium in WTS und untersuchen anschließend das zugehörige Kindkapitel. Lesen Sie dort übergebene Temperaturen, Druck und gegebenenfalls Konzentration. Prüfen Sie, welche Werte vom Elternkapitel stammen, bevor Sie einen verbundenen Wert manuell ersetzen. Ein überschriebenes Kindfeld kann beim nächsten Elternlauf erneut belegt werden.

Für bewusst manuell vorgegebene Stoffwerte schreiben Sie eine Übergabeliste mit ρ, cp, λ und η beziehungsweise ν, den zugehörigen Zuständen und Einheiten. Eine einzelne neue Dichte zusammen mit alten Viskositäten ist kein konsistenter Medienwechsel. Wählen Sie im Zielmodul den dafür vorgesehenen Datenweg; dieses Handbuch behauptet keine automatische Verknüpfung beliebiger frei angelegter H2O-/GLYC-Kapitel.

Ändern Sie danach eine einzige treibende Größe, etwa die Temperatur. Verfolgen Sie die Änderung vom WTS-Eingabefeld über das richtige Stoffwertkind bis zum Wärmeübergang, Wärmestrom und Druckverlust. Lassen Sie einen verwalteten Kindwert unverändert, wenn er nachweislich für eine andere Auswertestelle gilt. Der WTS-Lernfall beschreibt die vollständige Wärmeübertragerbedienung.

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Kapitel 16Welche Temperatur gehört zu welchem Stoffwert?

Ein Wärmeübertrager hat Eintritts- und Austrittstemperaturen beider Ströme. Zusätzlich können Teilrechnungen Stoffwerte bei mittlerer Fluidtemperatur oder Wandtemperatur benötigen. Diese Auswertestellen sind fachlich verschieden. Die WTS-Maske trennt Vorgaben, tatsächliche Temperaturen und weitere Auswertewerte.

Historische WTS-Programmaufnahme mit Wasserströmen, H2O-Kindkapiteln und Zustandsdaten123
Stoffwerte im Anwendungskontext

Unveränderter Frame des freigegebenen WTS-Demofilms vom 6. September 2026. Gezeigt wird die WTS-Elternmaske; keine neu aufgenommene H2O-/GLYC-Maske. Die historischen Zahlen sind kein empfohlener Betriebspunkt.

  1. Ein- und Austrittsbedingungen gehören zu getrennten Stellen im Prozess.
  2. Vorgegebene und nachgerechnete Temperaturen sind in dieser historischen WTS-Maske separat dargestellt.
  3. Die Auswertungstemperaturen liegen unterhalb des sichtbaren Hauptbereichs. Sie dürfen nicht mit beliebigen Eintrittswerten ersetzt werden.
Originalbild ohne zusätzliche Markierungen

Fragen Sie vor jeder Übertragung: Soll dieser Wert eine Energiebilanz, einen lokalen Wärmeübergang oder einen hydraulischen Zustand beschreiben? Eine Bilanz benötigt passende Ein- und Austrittsenthalpien. Ein Wärmeübergangsansatz kann Viskositäten bei Fluid- und Wandtemperatur getrennt verwenden. Eine Dichte für die Umrechnung eines tatsächlichen Volumenstroms gehört zum Zustand an dessen Messstelle.

Die Bildbeschriftungen und Lizenzhinweise gehören zur historischen Aufnahme und bleiben sichtbar. Besonders die eingeblendeten Drücke dürfen Sie nicht als empfohlene Randbedingungen übernehmen: Die Abbildung erläutert Feldherkunft und Zustandszuordnung, keinen freigegebenen realen Betriebspunkt. Zur eigenen Rechnung gehören Ihre tatsächlichen Absolutdrücke und Phasenprüfungen.

Beim Medienvergleich halten Sie zunächst Temperatur, Druck und Vergleichsbasis konstant. Entscheiden Sie bewusst, ob Massenstrom oder Volumenstrom gleich bleiben soll. Bei gleicher Dichte ist beides äquivalent; bei einem Medienwechsel meist nicht. Notieren Sie die gewählte Basis zusammen mit dem Variantenresultat, damit ein scheinbarer Verbesserungseffekt nicht nur aus geänderten Randbedingungen stammt.

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Kapitel 17Gase, Rauchgas und Feuchte: die richtige Bezugsbasis

Bei Gasen wirkt der Druck unmittelbar auf die Dichte. Notieren Sie daher neben Temperatur und absolutem Druck auch, ob eine Mengenangabe Masse, Stoffmenge, Betriebsvolumen oder Normvolumen meint. Ein Normvolumenstrom benötigt definierte Normbedingungen. Eine Änderung der Anzeigeeinheit m³/h in kg/h ist ohne Stoffzustand und Datenbasis keine reine Skalierung.

Für EGAS wählen Sie eine passende Zusammensetzung. Die vorhandenen L/H-Varianten sind charakteristische Ausgangspunkte. Bei einer tatsächlichen Analyse müssen die berücksichtigten Komponenten und ihre Konzentrationsbasis zur Eingabe passen. Prüfen Sie die Summe und dokumentieren Sie, ob unbekannte Restkomponenten ausgeschlossen, ergänzt oder bewusst zusammengefasst wurden. Dieses Handbuch behauptet keine universelle Restkomponentenautomatik.

N2H2 nimmt laut geprüfter Beschreibung alle Komponenten als gasförmig an. Eine Wasser- oder Säurekondensation ist damit nicht abgedeckt. HX behandelt feuchte Gaszustände und Mischungen; unterscheiden Sie dort relative Feuchte von Wasserbeladung und die Basis je kg trockenes Gas von der Basis je kg feuchtes Gas. Dieselbe Zahl kann je nach Basis eine andere Bilanz bedeuten.

VGAS beginnt mit einer Brenngaszusammensetzung und bestimmt Verbrennungszusammenhänge. RGAS benutzt dagegen einen statistischen Weg mit Heizwert und CO2-Messung. TSO3 beantwortet die spezielle Frage nach dem Säuretaupunkt. Ein Ablaufdiagramm darf diese Module fachlich verbinden, ohne damit einen automatisch eingerichteten Datenkanal zu behaupten.

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Kapitel 18Eigene Stoffdaten, Tabellen und externe Quellen

SDAT ist der Weg für bewusst vorgegebene Stoffwerte. STAB liest Werte aus benutzerdefinierten Tabellen. PROP ist im Katalog als Schnittstelle zu PROPER bezeichnet. Diese drei Aufgaben sind verschieden: eine einzelne freie Eingabe, eine temperatur-/druckbezogene Tabelle und ein externer Datenweg. Für PROP wurde in dieser Ausgabe weder die lokale Installation noch ein vollständiger Web-Rücklauf geprüft.

Prüfen Sie eine Tabelle zuerst an einem vorhandenen Stützpunkt und anschließend an einem Zwischenpunkt. Halten Sie Achsen, Einheiten und Werteformat fest. Testen Sie das Verhalten am Rand, bevor Sie außerhalb der Tabelle rechnen. Ein Tabellenleser kann fehlende Phasengrenzen oder falsche Stoffbezeichnungen nicht durch eine numerisch glatte Kurve korrigieren.

Bei importierten Daten gehören Medium, Zusammensetzung, Modell, Fassung und Referenzzustand in den Bericht. Insbesondere absolute Enthalpien aus zwei verschiedenen Datenquellen dürfen nicht ungeprüft miteinander kombiniert werden. Bei η und ν kontrollieren Sie die Einheit und die zugehörige Dichte. Zahlenkolonnen ohne Zustand und Einheit sind kein vollständiger Stoffwertsatz.

NIST REFPROP ist ein Beispiel für eine eigenständige thermophysikalische Referenzdatenbank mit Stoff-/Gemischauswahl und Zustandsbezug. Diese Erwähnung behauptet keine vorhandene SOL-ALPHA-Anbindung. Ein unabhängiger Vergleich ist nur sinnvoll, wenn Medium, Zusammensetzung, Phase und Einheiten tatsächlich übereinstimmen.

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Kapitel 19Varianten untersuchen, ohne Vergleichsgrundlagen zu vermischen

Formulieren Sie vor einer Parameterreihe eine Frage: Wie ändert sich die GLYC-Viskosität mit der Temperatur bei unveränderter Mischung? Oder wie ändern sich Wärmekapazität und Frostschutz bei unveränderter Temperatur? Beide Fragestellungen sind sinnvoll, verlangen aber unterschiedliche festgehaltene Größen.

Beginnen Sie mit wenigen einzeln geprüften Punkten. Speichern Sie Medium, Konzentrationsbasis, Druck und Fixierungen. Ändern Sie pro Vergleich nur die geplante Variable. Bei einer Temperaturreihe bleiben Zusammensetzung und Produktweg gleich; bei einer Konzentrationsreihe bleiben Temperatur und die übrigen Zustandsannahmen gleich. Ein Mediumwechsel erfordert einen eigenen Vergleich und erneut passende Bereiche.

Kontrollieren Sie jeden Punkt auf Warnungen und Phasenwechsel. Eine durchgehende Linie zwischen gültigen Endpunkten beweist nicht, dass der Weg dazwischen einphasig oder überall gültig ist. Bei großen Temperaturintervallen sollten Auswertestellen nahe der betrieblichen Grenzen ausdrücklich enthalten sein, etwa Kaltstart und höchster Fluidtemperatur.

Für eine spätere programmgestützte Studie wählen Sie die in Ihrer Installation verfügbare Studienfunktion und lesen deren erzeugte Stützstellen zurück. Dieses Handbuch gibt keine ungeprüfte universelle Eingabesyntax oder bereits durchgeführte H2O-/GLYC-Serienrechnung vor. Im Bericht unterscheiden Sie gemessene Daten, Modellwerte und vereinfachte Lehrrechnung und zeigen die bewusst konstant gehaltenen Größen.

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Kapitel 20Speichern, wieder öffnen und den Datenweg prüfen

Speichern Sie die Vorwärtsfälle vor einer Rückrechnung als eigene Projektstände. Notieren Sie in der Beschreibung Medium, Zustände und Vergleichsziel. Ein aussagekräftiger Name wie „GLYC L 20 °C – 50/35 Massen-% – historischer Vergleich“ erleichtert die spätere Prüfung stärker als eine unbeschriftete Ergebnisliste.

Öffnen Sie das gespeicherte Beispiel in einer getrennten Sitzung erneut. Kontrollieren Sie zuerst die sichtbaren Werte ohne Änderung: Sind Produktwahl, Einheiten, Fixierungen, beide Zustands-Spalten und Verbindungen wieder vorhanden? Rechnen Sie erst danach nach. So unterscheiden Sie den gespeicherten Zustand von neu erzeugten Ergebnissen.

Bei einer WTS-Verbindung prüfen Sie die Kapitelstruktur und den Ursprung der übertragenen Stoffwerte. Ändern Sie eine geringe treibende Größe und verfolgen Sie, ob das erwartete Kindkapitel und dessen Verbraucher aktualisieren. Eine unveränderte Anzeige unmittelbar nach dem Öffnen allein belegt noch keine funktionsfähige Verknüpfung.

Für H2O/GLYC ist in dieser Handbuchfassung kein frisch ausgeführter Speicher-/Wiederöffnungsnachweis dokumentiert. Die historische Zahlenreferenz und die WTS-Kontextbilder erfüllen unterschiedliche Belegzwecke. Ein eigener Wiederöffnungstest sollte Programmstand, Datei, Schritte, Zahlen und Meldungen erfassen; die nachstehenden Checklisten machen diesen Test reproduzierbar, ohne ihn vorweg als bestanden zu erklären.

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Kapitel 21Ergebnisprüfung und Übergabe an andere Berechnungen

Prüfen Sie den Stoffwertsatz vor der Übergabe in drei Schritten. Erstens: Ist der Stoff eindeutig und passt die Modellwahl? Zweitens: Stimmen Zustand, Phase, Einheiten und Konzentrationsbasis? Drittens: Passen Ergebnisse und Abhängigkeiten zu den Erwartungen? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, ist eine Ergebnisliste sinnvoll verwendbar.

Vergleichen Sie ρν mit η nach Einheitenumrechnung. Kontrollieren Sie cp, λ und Pr auf Größenordnung und gegenseitigen Zusammenhang. Bei einer Energiebilanz prüfen Sie den Enthalpiebezug, bei Gasströmen Norm- oder Betriebsvolumen, bei Lösungen die Konzentrationsbasis und bei feuchtem Gas die trockene oder feuchte Massenbasis.

Notieren Sie die tatsächliche Datenherkunft in jedem Zielkapitel: automatisches Kindmodul, explizite Variablenverbindung, manuelle Übertragung, eigene Tabelle oder externe Quelle. Beschreiben Sie eine Änderungskontrolle, damit ein späterer Bearbeiter erkennt, welche Verbraucher bei einem neuen Zustand erneut zu prüfen sind.

Ein guter Übergabesatz nennt die Daten und ihre Grenzen: „H2O, Flüssigkeit, 80 °C, 1 bar absolut, η in mPa·s; historische Referenz vom Mai 2026, aktueller Nachlauf noch ausstehend“ ist transparent. Für die reale Projektfreigabe ersetzen Sie den offenen Nachlauf durch Ihre dokumentierte Durchführung und ergänzen die fachlichen Anforderungen des Verbrauchermoduls. Ein allgemeiner grüner Berechnungsstatus ersetzt diese Herkunftsprüfung nicht.

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Kapitel 22H2O- und GLYC-Felder gezielt nachschlagen

Die Auswahl umfasst 67 konkrete Kennungen in zusammengehörigen Paaren. „V1 / 2“ meint V1 für Zustand 1 und V2 für Zustand 2. Angegeben sind die geprüften Moduleinheiten; die Oberfläche kann eine andere Anzeigeeinheit verwenden. Die Rolle ist situationsabhängig und keine universelle Eingabe-/Ausgabeliste. Interne Hilfsfelder werden nicht als auszufüllende Benutzereingaben dargestellt.

H2O

FelderBezeichnungQuell-EinheitBedeutung und Rolle
H2O: V1 / 2Temperatur°CVorgabe im gewöhnlichen p/T-Fall; bei Sättigung gegebenenfalls Ergebnis.
H2O: V3 / 4Absoluter DruckPaZur Temperatur gehöriger Druck; Anzeigen in bar ausdrücklich umrechnen.
H2O: V21 / 22SättigungsauswahlVerknüpft Druck und Temperatur bei Sättigung.
H2O: V5 / 12Dichtekg/m³Oberer Ergebnisblock; den angezeigten Zustand beachten.
H2O: V6 / 13Isobare WärmekapazitätJ/(kg·K)Für Prandtl-Zahl und begründete sensible Wärmebilanz.
H2O: V7 / 14WärmeleitfähigkeitW/(m·K)Fluidwert; nicht der Wärmeübergangskoeffizient.
H2O: V10 / 17Dynamische ViskositätmPa·sVor SI-Prüfgleichungen mit 0,001 multiplizieren.
H2O: V9 / 16Kinematische Viskositätm²/sν = η/ρ mit zusammengehörigen Zustandswerten.
H2O: V11 / 18Prandtl-ZahlTransportkennzahl; kein direkter Wärmeübertragungsnachweis.
H2O: V19 / 20EnthalpieJ/kgFür Energiebilanzen passende Differenzen bilden.
H2O: V41 / 42EntropieJ/(kg·K)Bezugslage und Phase beibehalten.
H2O: V23 / 29Dampfdichtekg/m³Getrennter Dampfblock bei Sättigung.
H2O: V35 / 36DampfenthalpieJ/kgVom Flüssigkeitswert unterscheiden.
H2O: V37 / 38VerdampfungsenthalpieJ/kgDifferenz der Sättigungsenthalpien.
H2O: V54 / 55Verdampfter MassenanteilNur innerhalb des zugehörigen Zweiphasenmodells.
H2O: V56 / 57NassdampfenthalpieJ/kgMischwert mit Dampfgehalt x.
H2O: V60 / 61Thermischer Ausdehnungskoeffizient1/KNicht generell auf positive Werte beschränkt.
H2O: V78 / 79Schallgeschwindigkeitm/sKeine Durchströmgeschwindigkeit der Anlage.
H2O: V96 / 97Spezifisches Volumenm³/kgKehrwert der Dichte im passenden Zustand.
H2O: V108 / 109Temperaturleitfähigkeitm²/sa = λ/(ρ cₚ) als Konsistenzprüfung.

GLYC

FelderBezeichnungQuell-EinheitBedeutung und Rolle
GLYC: V87MediumGemeinsame Auswahl L/N/KF/SOL für beide Spalten.
GLYC: V1 / 2Temperatur°CAuswertungstemperatur der jeweiligen Zusammensetzung.
GLYC: V5 / 6Massenanteil0,35 bedeutet 35 Massen-%; alternative Vorgabe zum Volumenanteil.
GLYC: V7 / 8VolumenanteilNicht numerisch mit dem Massenanteil gleichsetzen.
GLYC: V27 / 28Frostsicherheit°CFür unterstützte Produkte als Rückrechenziel möglich.
GLYC: V9 / 10Dichtekg/m³Mit der Viskosität desselben Zustands kombinieren.
GLYC: V11 / 12WärmekapazitätJ/(kg·K)Temperatur- und konzentrationsabhängig.
GLYC: V17 / 18WärmeleitfähigkeitW/(m·K)Zusammen mit den übrigen Eigenschaften übertragen.
GLYC: V13 / 14Dynamische ViskositätmPa·sFaktor 1000 zu Pa·s beachten.
GLYC: V15 / 16Kinematische Viskositätm²/sNicht als mm²/s ohne Umrechnung lesen.
GLYC: V19 / 20Prandtl-ZahlModellkennzahl; gerundete Einzelwerte ergeben nur Näherung.
GLYC: V23 / 24Siedetemperatur°CNur bei dem ausgewählten Produktweg interpretieren.
GLYC: V25 / 26DampfdruckPaKeine unabhängige Vorgabe des Anlagendrucks.
GLYC: V85 / 86Temperaturleitfähigkeitm²/sMit λ, ρ und cₚ desselben Zustands prüfen.
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Kapitel 2320 konkrete Fragen aus der Praxis

Beginnen Sie mit der beobachteten Situation. Ändern Sie eine Ursache nach der anderen und erhalten Sie einen gespeicherten funktionierenden Ausgangsfall.

Das Modul rechnet nicht, obwohl Temperatur und Druck sichtbar sind.

Prüfen Sie, ob die Werte tatsächlich bekannt und bestätigt sind, welche Einheiten gelten und ob Sättigung ausgewählt ist. Ein unbekannter Ergebnisplatzhalter sieht anders aus als eine belastbare Vorgabe; die Feldinformation klärt die Rolle.

Warum verändert sich bei gleichem Wasser die Dichte?

Dichte gehört zum Zustand. Vergleichen Sie Temperatur, absoluten Druck und Phase sowie die Auswertestelle. Eine Gleichsetzung verschiedener Zustände wäre keine Stoffkonstanz.

Ich habe 1 bar Überdruck. Was gehört in H2O?

Addieren Sie den tatsächlichen Umgebungsdruck und geben Sie das Ergebnis als Absolutdruck ein. Der Einheitenwechsel von bar zu Pa übernimmt keine Änderung des Druckbezugs.

50 % Glykol liefert nicht 0,50 im anderen Konzentrationsfeld.

Massen- und Volumenanteil sind unterschiedlich. Im historischen L-Beispiel ergeben 0,50 Massenanteil ungefähr 0,486829 Volumenanteil. Kontrollieren Sie auch, ob die Anzeige einen Anteil oder Prozent verwendet.

Warum ist die dynamische Viskosität um den Faktor 1000 anders?

H2O und GLYC verwenden in den geprüften Definitionen mPa·s. Zur Weiterrechnung in Pa·s teilen Sie durch 1000. Der Zahlenwert allein reicht zum Vergleich nicht.

Kann ich ν direkt in das Feld für η kopieren?

Nein. Verwenden Sie η = ρν mit konsistenten SI-Einheiten und derselben Auswertestelle. Die Einheiten haben unterschiedliche Dimensionen.

Die Prandtl-Zahl stimmt nicht auf jede Stelle mit meiner Handrechnung überein.

Rechnen Sie mit ungerundeten Daten und korrekten Einheiten. Einzelne Stoffwerte können aus eigenen Korrelationswegen stammen. Eine kleine Differenz ist von einem Einheitenfehler zu unterscheiden; erhebliche Abweichungen dokumentieren.

Warum erhalte ich zwei Ergebnisgruppen in H2O?

Bei Sättigung können Flüssigkeits- und Dampfwerte getrennt vorliegen. Die Spalten sind Zustände, die vertikalen Gruppen Phasen. Wählen Sie den zur Zielrechnung passenden Wert.

Darf der Dampfgehalt größer als 1 werden?

Im beschriebenen Nassdampfmodell ist x ein Massenanteil zwischen 0 und 1. Überhitzter Dampf benötigt einen einphasigen Zustandsweg und wird nicht durch x größer als 1 beschrieben.

Die Rückrechnung auf Konzentration bleibt blockiert.

Lassen Sie Massenanteil und alternative Konzentrationsvorgaben frei, während Frostsicherheit die Vorgabe ist. Prüfen Sie Medium und dessen zulässigen Bereich. Beginnen Sie mit dem eigenen Vorwärtswert.

GLYC KF zeigt andere Felder als L.

Die Produktauswahl wechselt den Modellweg. KF ist eine Formiatlösung; L ist der Propylenglykolweg. Übernehmen Sie keine L-Konzentration ungeprüft als KF-Vorgabe.

Kann ich SOL beliebig mit Wasser verdünnen?

Der inspizierte SOL-Rechenweg behandelt keine frei variable Konzentration wie L/N. Klären Sie tatsächliches Produkt und Herstellerangaben; ein anderes SOL-Handelsprodukt ist nicht automatisch dasselbe Modell.

WTS überschreibt einen Stoffwert im Kindkapitel.

Prüfen Sie die Herkunft des Felds. Bei einem verwalteten Kindweg kann das Elternmodul erneut Werte übergeben. Ändern Sie die treibende Vorgabe am dafür vorgesehenen Ort.

Nach Medienwechsel bleibt ein Ergebnis auffällig ähnlich.

Kontrollieren Sie, ob alle relevanten Stoffwerte aktualisiert wurden und alte manuelle Fixierungen verbleiben. Eine aktualisierte Dichte zusammen mit alten Viskositäten kann einen gemischten Datensatz erzeugen.

Warum darf ich das Gasgemisch nicht unter den Taupunkt abkühlen?

Die geprüfte N2H2-Beschreibung setzt vollständig gasförmige Komponenten voraus und berücksichtigt keine Teilkondensation. Unterhalb des relevanten Taupunkts passt diese Voraussetzung nicht mehr; wählen Sie einen geeigneten Phasenweg.

Ist H2N2 dasselbe wie N2H2?

Nein. H2N2 bezeichnet im Katalog ein festes 98/2-Volumen-Gemisch aus Wasserstoff und Stickstoff. N2H2 ist ein anderer Mehrkomponenten-Gasweg. Lesen Sie die Aufgabe statt die Buchstaben umzudeuten.

Kann ich einen Normvolumenstrom mit der Betriebsdichte multiplizieren?

Nur nach Umrechnung auf dieselbe Bezugslage. Standard- und Betriebsvolumenstrom gehören zu unterschiedlichen Temperaturen und Drücken. Halten Sie die Normbedingungen ausdrücklich fest.

Warum weicht eine eigene Tabelle von einem eingebauten Modul ab?

Vergleichen Sie Stoffdefinition, Referenzzustand, Einheiten, Interpolation und Gültigkeitsbereich. Ein ähnlicher Medienname beweist keine identische Datenbasis. Speichern Sie Tabelle und Versionsbezug mit dem Projekt.

Kann ich historische Sollwerte als aktuelle Ergebnisse übernehmen?

Die Tabellen dokumentieren einen früheren Referenzstand. Rechnen Sie den Fall in Ihrer Installation nach, dokumentieren Sie Abweichungen und prüfen Sie die Grundlage. Das Kopieren eines Sollwerts prüft keinen Solver.

Was muss mit dem Projekt gespeichert werden?

Medium, Zusammensetzung und Basis, Zustände, Quelle und Modellstand, Einheiten, Rollen/Fixierungen, Verbindungen, Ergebnisvergleich und noch offene Prüfungen. Bei Tabellen oder externen Daten auch deren konkrete Fassung.

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Kapitel 24Begriffe für den sicheren Stoffwertvergleich

BegriffBedeutung
ZustandZusammengehörige thermodynamische Bedingungen eines eindeutig definierten Stoffes.
AuswertestelleOrt oder repräsentativer Punkt, dessen Temperatur und Druck einem Stoffwert zugeordnet sind.
MassenanteilMasse einer Komponente geteilt durch Gesamtmasse.
VolumenanteilVolumenbezogene Zusammensetzungsangabe mit definierter Bezugslage; nicht allgemein identisch mit dem Massenanteil.
AbsolutdruckDruck bezogen auf das Vakuum.
SättigungZusammengehöriger Flüssig-Dampf-Gleichgewichtszustand mit verknüpftem Druck und Temperatur.
DampfgehaltVerdampfter Massenanteil im beschriebenen Zweiphasenmodell.
Dynamische ViskositätStoffgröße η, oft auch μ genannt; hier in den Quellmodulen mPa·s.
Kinematische Viskositätν = η/ρ; in den Quellmodulen m²/s.
TransportgrößeEigenschaft wie Viskosität oder Wärmeleitfähigkeit, die Impuls- oder Wärmetransport beschreibt.
ReferenzzustandFestgelegte Bezugslage beispielsweise für Enthalpie und Entropie.
ModellbereichBedingungen, für die ein Modell oder eine Korrelation vorgesehen ist.
Historischer BelegGespeicherter früherer Stand; keine Behauptung einer heutigen Neuberechnung.
Verwaltetes KindkapitelVom Elternmodul aufgerufener und mit Daten versorgter Rechenweg.
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Kapitel 25Quellen, Bildherkunft und geprüfter Umfang

Welcher Stand liegt zugrunde?

Web: main13.0 / 1cd12e8b173ba72aa5c95c98a14772b7ee537997. All-Dev: fix-iteration/v10 / 40606b705b2df95e550ffef5e98ab733ccc66229. Quelleninventar und Dateiprüfsummen dokumentieren Paketkonfiguration, Modulbeschreibungen, H2O-/GLYC-Masken sowie ausgewählte Moduldefinitionen und Rechenwege. Der Arbeitsbaumstatus wurde beim Erfassen festgehalten; die Prüfsummen identifizieren die tatsächlich inspizierten Dateien.

Die H2O-Beispielwerte stammen aus einer Repository-Regressionsreferenz vom 15. Mai 2026; GLYC L aus einer Referenz vom 6. Mai 2026. Beispieldaten und Herkunft enthalten Originalpfad, SHA-256, Eingaben, ausgewählte Erwartungen und Einheiten. Diese JSON-Datei ist ein lesbarer Beleg und kein direkt ladbares SOL-Projekt. Die damaligen Plugin-Builds sind nicht dokumentiert; ein aktueller Live-Lauf, vollständige Desktop/Web-Parität und alle Produktvarianten werden nicht behauptet.

Fachliche Primärquellen

  • IAPWS R7-97(2012), industrielle Formulierung IAPWS-IF97: Einordnung des Wasser-/Dampfmodells und der getrennten Zustandsbereiche. Die vollständigen IAPWS-Bereiche werden nicht ungeprüft als identischer Funktionsumfang jeder H2O-Ausgabe ausgegeben.
  • NIST REFPROP: eigenständige Referenzdatenbank für Reinstoffe und Gemische. Keine Behauptung einer eingebauten REFPROP-Schnittstelle.
  • Clariant Antifrogen L und Antifrogen KF: Abgleich der Produktidentität. Aktuelle Produktinformationen ersetzen nicht die Identifikation der im Modul implementierten Datenfassung.

Echte Bilder und klare Grenzen

Die zwei Bilder sind unveränderte Frames aus dem bereits freigegebenen WTS-Video vom 6. September 2026. Bildherkunft enthält Zeitpositionen und SHA-256-Prüfsummen. Die zusätzliche Nummerierung liegt als HTML über den Originalen. Beide Bilder zeigen den Stoffdatenkontext in WTS, keine eigenständige H2O-/GLYC-Abnahme. Neue Modulaufnahmen und frische Rückrechnungs-/Wiederöffnungsbelege bleiben offen.

Die Paketlandkarte ist vollständig für die 25 konfigurierten Mitglieder. H2O und GLYC sind die vertieften Lehrwege; die übrigen Einzelhandbücher, alle Sonderfälle und jedes Herstellerprodukt sind damit nicht abgeschlossen. Die lokal mitgelieferten Texte, Tabellen und Bilder funktionieren offline; optionale Primärquellenlinks benötigen Internet. Das Manifest beschreibt den veröffentlichten Umfang.

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