Aufgabenstellung und Berechnungsziel
Das Modul EQU stellt ein freies Formular für eigene Gleichungen bereit. Damit lassen sich Berechnungen abbilden, für die kein fertiges Normmodul existiert: Zwischenrechnungen, firmenspezifische Auslegungsformeln, Umrechnungen oder ergänzende Nachweise. Die selbst definierten Gleichungen werden wie reguläre Module ausgewertet und erscheinen mit Eingaben, Formeln und Ergebnissen in der Berechnungsdokumentation.
Sein volles Potenzial entfaltet das Formular im Zusammenspiel mit den übrigen Modulen eines Projekts: Ergebnisse aus Norm-Berechnungen können als Eingangsgrößen eigener Gleichungen weiterverwendet werden – etwa um aus einer berechneten Wanddicke ein Gewicht abzuschätzen, Kostenkennzahlen zu bilden oder projektspezifische Zusatzkriterien zu prüfen. Über die Darstellungsoption lässt sich steuern, ob das Formular ein- oder zweiseitig angezeigt wird.
So läuft die Berechnung ab
- Größen definieren: Zunächst werden die benötigten Eingabegrößen mit Bezeichnung und Einheit angelegt – frei eingegebene Werte oder aus anderen Modulen des Projekts übernommene Ergebnisse.
- Gleichungen formulieren: Die Rechenvorschriften werden als Formeln über den definierten Größen eingegeben. Mehrere Gleichungen können aufeinander aufbauen, sodass sich auch mehrstufige Berechnungen abbilden lassen.
- Auswerten und prüfen: Das Formular berechnet die Ergebnisse unmittelbar bei der Eingabe. Zwischenergebnisse bleiben sichtbar, sodass sich die Rechenkette Schritt für Schritt nachvollziehen und plausibilisieren lässt.
- Dokumentieren: Beim Ausdruck des Projekts erscheinen die eigenen Gleichungen mit Eingaben und Ergebnissen an ihrer Position im Berechnungsablauf – wahlweise auf einer oder zwei Seiten – und ergänzen so die normbasierten Nachweise zu einer geschlossenen Dokumentation.
Eingabegrößen
| Größe | Symbol | Einheit |
|---|---|---|
| Text für Variable 1 | 1 | – |
| Text für Variable 2 | 2 | – |
| Text für Variable 3 | 3 | – |
| Text für Variable 4 | 4 | – |
| Text für Variable 5 | 5 | – |
| Text für Variable 6 | 6 | – |
| Text für Variable 7 | 7 | – |
| Text für Variable 8 | 8 | – |
| Text für Variable 9 | 9 | – |
| Text für Variable 10 | 10 | – |
| Text für Variable 11 | 11 | – |
| Text für Variable 12 | 12 | – |
| Text für Variable 13 | 13 | – |
| Text für Variable 14 | 14 | – |
| Text für Variable 15 | 15 | – |
| Text für Variable 16 | 16 | – |
| Text für Variable 17 | 17 | – |
| Text für Variable 18 | 18 | – |
| Text für Variable 19 | 19 | – |
| Text für Variable 20 | 20 | – |
| Text für Gleichung 1 | 21 | – |
| Text für Gleichung 2 | 22 | – |
| Text für Gleichung 3 | 23 | – |
| Text für Gleichung 4 | 24 | – |
Berechnungsoptionen
Bauform
Basiseditor · Erweiterter Editor · Tabellen
Häufige Fragen
Wofür verwendet man das Gleichungsformular typischerweise?
Für alles, was zwischen den Normmodulen liegt: Gewichtsermittlungen aus berechneten Wanddicken, Umrechnungen zwischen Einheitensystemen, Interpolation von Tabellenwerten, firmeninterne Erfahrungsformeln oder Zusatzkriterien eines Kunden. Der Vorteil gegenüber einer externen Tabellenkalkulation ist, dass die Rechnung im Projekt bleibt, auf die Modulergebnisse zugreifen kann und in derselben Dokumentation erscheint wie die Normnachweise.
Sind selbst definierte Gleichungen Teil des normkonformen Nachweises?
Nein – EQU wertet die eingegebenen Formeln aus, prüft aber weder deren fachliche Richtigkeit noch einen Normbezug. Die Verantwortung für Formel, Gültigkeitsbereich und Einheitentreue liegt beim Anwender. Für prüfpflichtige Unterlagen empfiehlt es sich, in der Dokumentation die Quelle der Formel (Norm, Fachliteratur, Werksstandard) anzugeben, damit ein Sachverständiger die Rechnung nachvollziehen kann.