SOL ALPHA
Trenntechnik · Demister-Abscheider

Gasabscheider mit Drahtgestrick-Demister ertüchtigen

Tropfengröße, Demisterbelastung, Druckverlust und erforderliche Abscheidergeometrie für weniger Flüssigkeitsmitriss bestimmen.

5 Lösungsschritte5 passende ModuleStatus: Lösungsansatz

Die Aufgabenstellung

Ein bestehender Gas-Flüssigkeits-Abscheider zeigt bei Spitzenlast Flüssigkeitsmitriss. Der freie Behälterquerschnitt kann nicht ohne Weiteres vergrößert werden. Ein Drahtgestrick-Demister soll die Grenztropfengröße reduzieren, darf aber weder überflutet werden noch einen unzulässigen Druckverlust erzeugen.

Die Leistung hängt von Gas- und Flüssigkeitsbelastung, Tropfenspektrum, Oberflächenspannung, Gestrickdichte und Drainage ab. Ein Demister kann eine ungeeignete Eintrittsführung oder zu geringe Flüssigkeitspufferzeit nicht kompensieren. Deshalb werden Einlauf, Beruhigungszone, Gestrick und Ablauf gemeinsam bewertet.

Erforderliche Auslegungsdaten

  • Gas- und Flüssigkeitsströme über den Lastbereich
  • Stoffwerte und erwartetes Tropfenspektrum
  • Bestehende Behälter- und Einlaufgeometrie
  • Zulässiger Druckverlust und maximaler Mitriss

Technischer Lösungsweg

Mitrissursache eingrenzen

Gasüberlastung, Eintrittszerstäubung, Schaumbildung und Wiederaufwirbelung werden getrennt untersucht.

Tropfenbewegung bestimmen

Absetzgeschwindigkeit und Grenztropfengröße werden aus Stoffwerten und Strömungszustand ermittelt.

Demister auslegen

Gestricktyp, Fläche, Dicke und zulässige Belastung werden auf Abscheidegrad und Drainage abgestimmt.

Druckverlust und Überflutung prüfen

Sauberer und beladener Zustand sowie der maximale Gasstrom werden hydraulisch bewertet.

Behältereinbau spezifizieren

Abstände, Halterung, Segmentierung, Reinigungszugang und Flüssigkeitsablauf werden konstruktiv festgelegt.

Erwartete Ergebnisse

Bewertete Mitrissursache
Grenztropfengröße und Zielabscheidegrad
Demisterfläche, -typ und Druckverlust
Einbau- und Drainagedetail

Geeignete SOL-ALPHA-Module

Die Module sind eine fachlich plausible Werkzeugkette. Ihre endgültige Auswahl und Reihenfolge wird bei der späteren konkreten Berechnung anhand des Regelwerks und der Projektrandbedingungen bestätigt.