SOL ALPHA
Druckbehälter · Druckluftbehälter

ASME-Druckluftbehälter vollständig auslegen

Mantel, Böden, Stutzen, Flansche, MDMT, Prüfdruck, Sättel und Sicherheitsventil nach ASME VIII-1 auslegen.

5 Lösungsschritte8 passende ModuleStatus: Lösungsansatz

Die Aufgabenstellung

Ein Druckluftbehälter soll für einen Exportauftrag vollständig nach ASME VIII Division 1 ausgelegt werden. Neben Betriebsdruck und Volumen sind Kompressorförderstrom, Druckschwankungen, Aufstelltemperatur und Kondensatanfall relevant.

Eine prüffähige Lösung verlangt eine konsistente Code-Edition und gemeinsame Auslegungsbasis für alle Bauteile. Korrosionszuschlag, Schweißnahtfaktor, negative Toleranz, MDMT, Prüfdruck und Entlastungsleistung dürfen nicht isoliert voneinander gewählt werden.

Erforderliche Auslegungsdaten

  • Volumen, Betriebsdruck und Kompressorlieferstrom
  • Auslegungsdruck/-temperatur und minimale Metalltemperatur
  • Werkstoff, Korrosionszuschlag und Schweißnahtfaktor
  • Stutzenplan, Aufstellung und Prüfmethode

Technischer Lösungsweg

Auslegungsbasis fixieren

Druck, Temperatur, MDMT, Werkstoff, Zuschläge und Code-Edition werden vor der Bauteilrechnung festgeschrieben.

Mantel und Böden dimensionieren

Erforderliche und bestellte Dicken werden einschließlich Toleranz, Form und Schweißnahtfaktor bestimmt.

Öffnungen und Flansche nachweisen

Ausschnittverstärkung, Stutzengeometrie, Flansch und Dichtung werden mit den angeschlossenen Lasten abgestimmt.

Prüfung und Aufstellung berechnen

Hydrostatischer Prüfdruck, Prüfgewicht und Sattellasten werden für die endgültige Geometrie ermittelt.

Entlastung und Dokumentation abschließen

Sicherheitsventil wird auf maximalen Kompressorzustrom ausgelegt; MAWP, MDMT, Prüfdruck und Bauteilnachweise werden konsistent dokumentiert.

Erwartete Ergebnisse

ASME-Wanddicken und MAWP
Stutzen- und Flanschnachweise
MDMT und hydrostatischer Prüfdruck
Sattel- und Sicherheitsventilauslegung

Geeignete SOL-ALPHA-Module

Die Module sind eine fachlich plausible Werkzeugkette. Ihre endgültige Auswahl und Reihenfolge wird bei der späteren konkreten Berechnung anhand des Regelwerks und der Projektrandbedingungen bestätigt.