SOL ALPHA
Schüttguttechnik · Prozesssilo

Prozesssilo für Füllen und Entleeren auslegen

Schüttgutkennwerte, Füll- und Entleerlasten, Trichterdruck, Wind und Erdbeben eines Prozesssilos bewerten.

5 Lösungsschritte4 passende ModuleStatus: Lösungsansatz

Die Aufgabenstellung

Ein Silo nimmt ein Schüttgut auf, dessen Spannungszustand nicht hydrostatisch ist. Wandreibung, innerer Reibungswinkel, Schüttdichte und Fließmuster bestimmen horizontale und vertikale Lasten.

Beim exzentrischen Austrag können unsymmetrische Lasten entstehen, die deutlich kritischer als der symmetrische Füllfall sind. Trichter, Übergang, Ringträger und Auflager benötigen eigene lokale Nachweise; Wind und Erdbeben überlagern die Schüttgutlasten.

Erforderliche Auslegungsdaten

  • Schüttdichte und charakteristische Reibungskennwerte
  • Silo- und Trichtergeometrie
  • Füllart, Austragsöffnung und Exzentrizität
  • Wind-, Schnee- und Erdbebenstandort

Technischer Lösungsweg

Schüttgut klassifizieren

Kennwerte werden als charakteristische Bandbreiten und nicht nur als Einzelwerte angesetzt.

Fülllasten bestimmen

Horizontale Drücke, Wandreibung und vertikale Lasten werden über der Höhe berechnet.

Entleerfälle berechnen

Massen- oder Kernfluss sowie symmetrischer und exzentrischer Austrag werden getrennt untersucht.

Lokale Bereiche nachweisen

Trichter, Übergang, Öffnungen, Ringträger und Auflager werden mit den zugehörigen Lastkonzentrationen bewertet.

Äußere Lasten kombinieren

Wind und Erdbeben werden mit Betriebs-, Leer- und Füllzuständen zu maßgebenden Kombinationen überlagert.

Erwartete Ergebnisse

Lastverteilungen über Silo und Trichter
Füll- und Entleerlastfälle
Lokale Übergangs- und Auflagerlasten
Maßgebende Wind-/Erdbebenkombinationen

Geeignete SOL-ALPHA-Module

Die Module sind eine fachlich plausible Werkzeugkette. Ihre endgültige Auswahl und Reihenfolge wird bei der späteren konkreten Berechnung anhand des Regelwerks und der Projektrandbedingungen bestätigt.