SOL ALPHA
Thermische Trennverfahren · Destillationskolonne

Destillationskolonne mit Reboiler und Kondensator auslegen

Mehrkomponententrennung, Energiebedarf, Reboiler, Kondensator und mechanische Kolonne als Gesamtsystem auslegen.

5 Lösungsschritte8 passende ModuleStatus: Lösungsansatz

Die Aufgabenstellung

Ein Mehrkomponentengemisch soll in Kopf- und Sumpfprodukt mit spezifizierter Reinheit und Ausbeute getrennt werden. Rücklaufverhältnis, Stufenzahl und Zulaufzustand bestimmen gemeinsam Durchmesser, Höhe sowie Heiz- und Kühlbedarf.

Die Prozessauslegung liefert Dampf- und Flüssigkeitslasten über die Kolonne. Erst daraus folgen Kolonnendurchmesser, Einbauten, Reboiler und Kondensator. Für die Mechanik sind Druck- und Temperaturprofil, Flüssigkeitsgewicht, Wind, Stutzenlasten und Anfahr-/Abstellfälle relevant.

Erforderliche Auslegungsdaten

  • Zulaufstrom, Zusammensetzung, Druck und thermischer Zustand
  • Produktspezifikationen und Ausbeute
  • Verfügbare Heiz- und Kühlmedien
  • Auslegungsdruck, Windzone und Aufstellhöhe

Technischer Lösungsweg

Trennung rechnen

Stoffbilanzen, Phasengleichgewicht, Rücklauf und theoretische Stufenzahl werden bis zur Produktspezifikation iteriert.

Kolonnenhydraulik festlegen

Dampf- und Flüssigkeitslasten bestimmen Durchmesser, Belastungsgrenzen und erforderliche Einbauten.

Energieverbund auslegen

Reboiler- und Kondensatorleistung werden aus der Kolonnenbilanz abgeleitet und mit verfügbaren Medien abgeglichen.

Wärmeübertrager dimensionieren

Verdampfer und Kondensator werden einschließlich Druckverlust und relevanter Störfälle ausgelegt.

Kolonne mechanisch nachweisen

Mantel, Böden, Flansche, Stutzen und Standzarge werden für Druck, Gewicht und Wind berechnet; anschließend folgt die Entlastung.

Erwartete Ergebnisse

Stoffbilanz, Stufenzahl und Rücklauf
Kolonnendurchmesser und Einbautenbelastung
Reboiler- und Kondensatorauslegung
Mechanischer Kolonnen- und Standzargennachweis

Geeignete SOL-ALPHA-Module

Die Module sind eine fachlich plausible Werkzeugkette. Ihre endgültige Auswahl und Reihenfolge wird bei der späteren konkreten Berechnung anhand des Regelwerks und der Projektrandbedingungen bestätigt.